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Es kann sehr erholsam sein, mit den Augen, mit allen Sinnen, aufzunehmen, zu genießen; nicht immer alles gleich in ein Foto umsetzen zu wollen.
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So ist es
Das Nikon-Marketing schafft es immer wieder, dem Amateurknipser einzureden, er hätte ein Profiteil in der Hand. Nur so viel: Ein «richtiger Fotograf» (also einer, der sein Geld mit der Fotografie verdient), benutzt keine «Prosumer»-APS-Krücken. Und es macht sich auch nicht gut bei den Abnehmern, mit einem Budget-Teil zu arbeiten – das wirkt sich unmittelbar auf die Honorarsituation aus bzw. resulitiert in einem Ausbleiben von Aufträgen. Und Canon baut schon sehr gute Kameras. Wer damit nichts Gescheites hinkriegt, wird es mit einer Nikon oder Sony nicht besser haben.
Ich kam vom Kleinbild, durchlitt die Phase APS-C 7 Jahre lang - um schließlich wieder beim Kleinbild zu landen. Die EOS 7D nahm ich für wenige Monate mit, um sie dann wieder zu verkaufen (Top Kamera - nur die Bildqualität ist beschissen.)
APS-C ist tot, und nicht KB, wie's früher immer hieß.
Die Gegenwart der großen Marken zeigt, was möglich ist. KB für kleines Geld - entscheidend ist die exzellente BQ. Daran misst sich die ernste Fotografie.
Und weil wir alle wissen, dass es IMMER einen Fortschritt gibt, ist es auch 100% unlogisch, wieso in Zukunft kleine Sensoren produziert werden sollten. Doch nur aus Gründen der Abzocke. Fotografisch und technisch wäre das nämlich ein Anachronismus.