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Was man allgemein als Hässlichkeit bezeichnet, kann in der Kunst zu großer Schönheit werden.
Am 24.5.
- 1941: * Wolfgang Cullmann (Cullmann Foto Audio Video GmbH)
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Tut das hier jemand?
Nein, tut keiner. Es wird nur klar gelegt, dass kleine Sensoren heute in vielen Fällen genausogut, oder in manchen Situationen sogar deutlich besser zur fotografischen Aufgabe passen. Und darüber hinaus gibt es nicht wenige Felder, wo größere Sensoren ganz kar im Vorteil sind.
In der Durchschnittsmenge der heute gefragten Eigenschaften, und das hat die Industrie längst erkannt, sind die kleinen Großen in Bezug auf Kosten und effektivem Nutzen für die Mehrzahl der Fotografen, egal ob ambitionierter Amateur oder wirtschaftlich arbeitender Fotograf (und das dürfte wohl die Mehrheit sein), die gefragtere Alternative.
Darüber hinaus gibt es natürlich immer noch den einen oder anderen, der ganz spezielle Bedürfnisse hat. Ein Shift-/Tiltobjektiv an einem kleinen Sensor dürft wohl trotz allem nicht sinnvoll sein. Ein Schmuckfotograf wird, wenn er mit zigfacher Skalierung kleine Objekte abfotografiert, wohl eher auf eine otische Bank zurückgreifen, wenn die Abbildung dann hinterher ein A3 großer Hochglanztitel werden soll. Aber hier scheiden sich schon die Möglichkeiten: mit einer ZX und Konsorten beispielsweise lassen sich auf diesem Gebiet ganz hervorragende Makroaufnahmen realisieren,die für viele Fälle durchaus professionelle Qualtität her geben. Das eröffnet Möglichkeiten, Fotoproduktionen auch für ein kleines Budget zu realsieren. Die KMUs. (kleine und mittlere Unternehmen) werden es dankbar annehmen. Usw.
Die Gleichung: KB = professionell und einzige Möglichkeit, gute Bilder zu machen kann man als von Wunschmärchen übermotivierter Amateure bezeichnen. Ein guter Fotograf kann aus allen halbwegs tauglichen Kameras gutes Bildmaterial gewinnen.
Aufgrund der momentan absehbaren Entwicklung kann man schon jetzt deutlich ablesen, dass kleinere Sensoren auf der Breite des Marktes die nähere Zukunft gehört. Vor allem, wenn man ließt, dass SONY bereits mit der nächsten SLT (A99) einen 3-Lagensensor mit weit über 30 Mpx plant. Da dürfte für einen größeren Sensor wie KB eigentlich nur noch wenig Spielraum bleiben, auch wenn es natürlich immer einen kleinen Kreis von Nachfragern für dieses Format geben wird.
Viel interessanter ist da die Entwicklung im MF-Format. Der derzeitige Status mit der vermeintlichen Rückkompatiblität zu Alteisen ist ja nun auch nicht mehr so die Sache. Da wäre es, schon aus klaren Gründen der besseren Preisgestaltung, schön langsam nötig, dass die einschlägigen Anbieter mal wieder darüber nachdenken, wie man Fotografen, die durchaus aufgrund von Arbeitsanforderungen, einen größeren Sensor brauchen, aber nicht gleich Kosten in astronomischer Größenordnung realisieren können oder wollen und für die das Leihgeschäft auch nicht unbedingt die Lösung aller Probleme darstellt, über ernsthafte Alternativen nachdenkt. Wie überhaupt dieser Analog-/Digitalquatsch sich schön langsam mal auf der Höhe der derzeitig im Amateurlager anzutreffenden Lösungen aufschlagen sollte. Diese Lösung Digiback an Alteisen ist irgendwann mal reichlich abgenudelt und nur noch wenig wirklich gewinnbringend.
Also, es gibt viel zu tun und auf die Status-Quo-Aussitzer können wir locker gut verzichten.