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Gast schrieb: Andreas
Viele attestieren dem kleinen Four-Thirds-Sensor Einschränkungen hinsichtlich des Rauschens und der Dynamik, vergessen dabei aber die Vorteile bei den Objektiv-Möglichkeiten: Ein kleiner Sensor erlaubt sehr viel effizientere bzw. wirtschaftlichere optische Korrekturen, die bei größeren Sensoren schwerere und teurere Versionen bedingten.
Rauschen oder Nicht-Rauschen ist nicht das Problem. Das Haupt-Problem liegt in den kurzen Brennweiten, geringen Lichtstärken und den daraus resultierenden Einschränkungen in der Bildgestaltung und -Anmutung. Um diese Einschränkungen zu kompensieren, brauchen Sie Lichtstärken zwischen 0,5 und 1,4 bei MFT. Aber finden Sie mal dafür ein real existierendes Objektiv, das dann auch noch bei Offenblende knackscharf ist und nicht zum Rand hin grottenschlecht abfällt.
Bei 25 mm und 42 mm spielt optische Verzeichnung keine Rolle mehr. Landschafts- und Architekturfotografen werden dieses Objektiv angesichts seiner sehr guten Werte mögen, die deutlich besser sind als die Werte der meisten Spiegelreflex-Zooms.
Nehmen Sie ein 50 mm oder 85 mm Objektiv, drehen das auf Blende 8 oder 11 zu, um einen fairen Vergleich gegenüber dem MFT-Zoom bei Offenblende zu haben, dann sehen Sie da auch keine Vignettierung oder Verzeichnung. mehr (es sei denn Sie haben ein absolutes Billigteil). Das DSLR Objektiv können Sie dann aber noch auf 5,6 (im billigsten Fall) oder gar 2,8 öffnen, was einer Blende 2,8 bzw. 1,4 bei MFT entspricht.
Aber so vergleichen Sie Äpfel mit UFOs...
Also, solange die MFT Leute kein 1,4/12-42 Objektiv oder 1,4/35-100 (oder lichtstärker) anbieten können, ist MFT indiskutabel.
Genau! Zack, weg mit dem ganzen Pack!
Und den Millionen von Kompaktkamerabesitzern gehört der Lebensberechtigungsschein sofort entzogen!
Alles total indiskutabel. Bokeh und Rosen über alles!
Oorah!
Der Spaniel. Wau!