Wenn man Menschen in Farbe fotografiert, fotografiert man ihre Kleidung. Fotografiert man sie in schwarzweiß, fotografiert man ihre Seelen.

— Ted Grant

BENUTZERANMELDUNG

Systemkamera Lumix G5 - inklusive Ersteindruck

Foto der Lumix G5Mit der Lumix DMC-G5 stellt Panasonic eine spiegellose Systemkamera im MicroFourThirds-Format vor, die sich durch hohe Bildqualität und schnelle Reaktionszeiten auszeichnen soll. 16 Megapixel, ein Augensensor und neue Art-Filter gehören u.a. zu den Ausstattungsmerkmalen. Wir werfen einen ersten einschätzenden Blick auf die G5:

 
 
 

Foto: Mathias Schwenke

 
Panasonic Europe hatte am 3. Juli 2012 zur Pressekonferenz nach Budapest geladen – und dabei etliche Vorserien-Kameras im Gepäck, mit der die Journalistenschar für ein paar Stunden die Donaumetropole erkunden konnte. Für einen tieferen Einblick und ein abschließendes Urteil reichte die Zeit freilich nicht, zumal der Hersteller sich vorbehält, bis zur Auslieferung noch an der Firmware zu schrauben. Zum Test der Bildqualität zieht man besser ein Seriengerät heran, wir werden deshalb hier keine Bilder in voller Auflösung veröffentlichen.

Foto der Lumix G5

Den Handgriff hat Panasonic bei der G5 gegenüber der G3 deutlich vergrößert und damit einen ihrer Kritikpunkte beseitigt. Die G5 lässt sich nun gut einhändig bedienen, vor allem, wenn eines von Panasonics Motor-Zoom-Objektiven zum Einsatz kommt, deren Brennweite sich über einen neu hinzugekommenen Hebel mit dem Zeigefinger einstellen lässt. Greift die Linke zum Brennweitenring des Objektivs, stört (zumindest mich), dass man Panasonics Klappdisplays grundsätzlich erst nach links aufzuklappen hat, bevor man es nach oben neigen kann. Immerhin erkennt die Kamera endlich, wenn sich das Auge dem Sucherokular nähert, und schaltet nun automatisch zwischen elektronischem Sucher und Display um.

Der elektronische Sucher unseres Vorserienmodells zeigte die Motive leider reichlich kalt. Ob Panasonic bis zum Serienstart noch an der Feinabstimmung arbeitet? Während es am Display wenig auszusetzen gibt – auch hier hat Panasonic die Auflösung gegenüber dem Vorgängermodell verdoppelt – gibt es beim von der G3 geerbten Sucher noch etwas Steigerungspotential: Der hohe Kontrast des harten nachmittäglichen Lichts im sommerlichen Budapest fördert dessen Grenzen zu Tage. Bei sehr wenig Licht ruckelt das Bild und zieht Schlieren; dies freilich unter Sichtbedingungen, wo man durch den Sucher einer Spiegelreflexkamera schon gar nichts mehr erkennen würde. Positiv fällt die Informationsfülle des Displays auf, auf Wunsch lassen sich auch Wasserwaage und Gitterlinien einblenden.

Die Lumix schafft es auch zur blauen Stunde und des Nachts noch zuverlässig zu fokussieren. Der Bildstabilisator des Set-Objektivs arbeitet effektiv, das Rauschverhalten ist auch bei ISO 1600 noch in Ordnung. Der bildsensor-basierte Autofokus arbeitet sehr schnell und präzise. Zumindest bei unbewegten Motiven kann die Lumix hier längst mit Spiegelreflexkameras vergleichbaren Preises mithalten bzw. übertrifft sie sogar. Bei bewegten Motiven geht die Schärfenachführung prinzipbedingt jedoch weniger zielgerichtet vor, ein „Pumpen“ der Scharfstellung ist die Folge.

Die Bedienung über das Touch-Displays ist intuitiv, beispielsweise lässt sich nun auch beim Blick durch den Sucher per Berührung des Displays ähnlich wie mit dem Touchpad eines Notebooks an jede beliebige Stelle legen. Zumindest die grundlegenden Einstellungen der Lumix geben keine großen Rätsel auf.

Mit der G5 will Panasonic eine Alternative zu den Spiegelreflexkameras der Konkurrenz bieten. Und in der Summe gelingt dies – mit einer kompakten und wertigen Kamera und einem für den alltäglichen Gebrauch meist ausreichenden Sortiment von inzwischen über 30 Objektiven allein von Panasonic und Olympus. Es sind eher kleine Details, die fehlen: So müssen Filmer beispielsweise – wie bei der LX7 und FZ200 auch – auf einen externen Mikrofonanschluss verzichten. Entwicklungspotential bietet die G5 auch noch bei bewegten Motiven.
 

Foto der Lumix G5

 
Die Presseinformation von Panasonic Deutschland, eine Division der Panasonic Marketing Europe GmbH:

Lumix DMC-G5 – brillante Bildqualität braucht keinen Spiegel

Verbesserte Bildqualität und schnellere Reaktionen bei Foto und Video machen die neue Micro-Four-Thirds-Systemkamera Lumix DMC-G5 zur kompakteren Spiegelreflex-Alternative für anspruchsvolle Einsteiger und Fortgeschrittene.

Hamburg, Juli 2012 – Höhere Auflösung und schnellere Reaktion durch optimierte interne Signalverarbeitung kennzeichnen die neue, kompakte Allround-Systemkamera mit integriertem, hochauflösendem Live-View-Sucher und beweglichem Touch-LCD-Monitor. Das präzise, blitzschnelle Highspeed-Kontrast-AF-System erlaubt jetzt Serienbelichtung mit maximal 6 B/s bei voller 16-Megapixel-Auflösung. Eine neue „Silent-Shutter“-Funktion macht nahezu geräuschloses Auslösen möglich z.B. für Tieraufnahmen oder Aufnahmen im Museum.

Der digitale Live-MOS-Sensor mit 16 Megapixel Auflösung und der weiter entwickelte Venus Engine-Bildprozessor sind gut für Empfindlichkeiten bis ISO 12.800 sowie Full HD-Videos 1.920x1.080i im Progressiv-Modus 50p mit Stereoton im AVCHD-Format. Auch bei Video arbeitet das AF-System kontinuierlich und mit Objektverfolgung (Tracking).

Das äußere Design wurde in zahlreichen Details wie Bedienungselementen, Griffigkeit und Gehäuseoberflächen noch bedienungsfreundlicher gestaltet. Der elektronische Live-View-Sucher mit 1,44 Millionen äquivalenten Bildpunkten und mit einer ungewöhnlich komfortablen Vergrößerung von effektiv 0,7x zeigt alle bildwichtigen Details bis hin zu Farbe und Weißabgleich in Echtzeit. Er kann im automatischen Wechsel per Augen-Sensor mit dem bewährten dreh- und schwenkbaren 7,5cm/3.0“-LCD-Monitor genutzt werden. Der Monitor bietet jetzt eine auf 920.000 Bildpunkte verdoppelte Auflösung und Touchscreen-Bedienung. Touch-AF funktioniert in der G5 auch beim Blick durch den Sucher. Ein elektronischer Horizont erleichtert in Sucher- und Monitorbild die Kameraausrichtung.

Bei den Kreativ-Modi stehen in der G5 jetzt 14 vorprogrammierte Digital-Effekte zur Wahl. Ein Motiv-Guide hilft alternativ zum anpassungsfähigen iA-Modus mit automatischer Motivprogramm-Wahl.
 

Foto der Rückseite der Lumix G5

 
Im Überblick
LUMIX DMC-G5

Digitaler FourThirds-Live-MOS-Sensor, 16 Megapixel, Auflösung max. 4.608x3.456 Pixel
Neuer Venus Engine-Bildprozessor
Full-HD-Videos mit 1.920x1.080/50p im AVCHD-/MP4-Format mit kont. AF und Stereoton
Schneller Kontrast-Autofokus
6 B/s Serienbilder

Foto der Lumix G5 in weiß

Geräuschloses Auslösen, digitale Wasserwaage
Touch-AF und –Auslösung
manuelle Zeit- und Blendenwahl
Touchscreen LCD-Monitor 7,5cm/3.0“, 920.000 Pixel, schwenk- und drehbar
Live-View-Sucher 1,44 Mio Pixel äquiv., Vergrößerung 0,7x eff., mit Augensensor für autom. Umschaltung

Intelligente Automatik mit iA+ für individuelle Anpassungen, wählt das optimale Motivprogramm und koordiniert:
- Optischer Bildstabilisator (im Objektiv)
- Intelligente Dynamikbereichsregelung
- Bewegungserkennung
-Gesichtserkennung und -identifizierung
- AF-Verfolgung
- Quick-AF
1 Funktionshebel, 5 Funktionstasten
Schnell-Tasten für „iA“ und Video-Start
Akkukapazität ca. 320 Fotos
SD/SDHC/SDXC-Karten-kompatibel
HDMI-Anschluss
Größe: 119,9 x 83,2 x 70,8mm
Gewicht: ca. 396g (brutto)
 
 
Die LUMIX DMC-G5 im Detail

1. Bessere Bildqualität dank digitalem 16-Megapixel-Live-MOS-Sensor und weiterentwickeltem Venus Engine-Bildprozessor
Die Lumix G5 zeigt eine überzeugende Bildqualität mit detailreicher, naturgetreuer Wiedergabe dank hoher Auflösung und fein differenzierten Farben. Bildsensor und -prozessor liefern ein ausgewogenes Verhältnis von Auflösung und Rauschunterdrückung. Eine präzise Belichtungs- und Weißabgleichsregelung garantiert natürliche Farben.

Der 16-Megapixel-Live-MOS-Sensor verbindet die hohe Grundempfindlichkeit eines CMOS-Sensors mit einem speziell auf diesen digitalen Live-MOS-Sensor abgestimmten Prozess, um das Rauschen zu minimieren. Der reduzierte Anteil der Schaltungselektronik auf dem Sensor gibt Raum für größere, lichtempfindlichere Pixeloberflächen. Die Folge ist eine Kombination aus hoher Auflösung, hervorragendem Rauschverhalten und schneller Signalverarbeitung.
 

Foto der Oberseite der Lumix G5

 
Der Bildprozessor wurde für die G5 unter Berücksichtigung aktuellster Signalverarbeitungstechnologien überarbeitet. Seine Rauschunterdrückung 3DNR unterscheidet glatte Flächen und Kanten im Bild und passt die Stärke der Rauschunterdrückung entsprechend an – stärker in den glatten Bereichen und moderater an den Kanten, um Detailstrukturen und -zeichnung zu erhalten. Der Multi-Prozess-NR analysiert die Helligkeit in jedem Teil eines Bildes und arbeitet mit einer optimal abgestuften Rauschunterdrückung. 4 CPUs bewältigen bei dieser verbesserten Rauschunterdrückung eine Flut digitaler Signale mit hoher Geschwindigkeit, ebenso bei der progressiven Full-HD-Videoaufzeichnung mit 1.920x1.080 Pixel im 50p-Modus und den Highspeed-Serienbelichtungen.

Die Lumix G5 bietet jetzt auch eine HDR (High Dynamik Range)-Funktion. Dabei macht sie mehrere Fotos mit unterschiedlicher Belichtung nacheinander, die dann zu einem neuen Einzelbild ohne ausgefressene Lichter oder zugelaufene Schatten kombiniert werden.

Wie bei allen Lumix G Kameras verhindert das Staubschutzsystem der Lumix G5 die Bildqualität beeinträchtigenden Staub und Schmutz. Dazu ist vor dem Live-MOS-Sensor ein Ultraschall-Staubfilter angebracht, der mit rund 50.000 Schwingungen pro Sekunde auch kleinste Partikel abschüttelt.

Foto der Lumix G5 in silberfarben

2. Reaktionsschneller Autofokus für den entscheidenden Moment
Alle Kameras der Lumix G Familie nutzen ein Kontrast-Autofokus-System auf dem Sensor für die automatische Scharfstellung. Es bietet prinzipbedingt selbst bei großen Blendenöffnungen höhere Fokussiergenauigkeit als die Phasendetektionssysteme. Dank der Fokusbestimmung durch Kontrastmessung direkt auf dem Bildsensor ist der Lumix-Autofokus frei von mechanischen Abweichungen, die bei Kameras mit Phasendetektion und getrenntem AF- und Bild-Sensor vorkommen können – wie von unabhängigen Testinstituten bestätigt wurde.

Ältere Kontrast-AF-Systeme arbeiteten wegen der zahlreichen nötigen Rechenoperationen etwas langsamer, doch dank der Leistungsfähigkeit des aktuellen Venus Engine-Bildprozessors bietet die Lumix G5 ein blitzschnelles AF-System mit einer minimalen Fokussierzeit. Möglich wird dies durch eine von 60 auf 120 B/s verdoppelte Auslesefrequenz von Sensor- und Objektivelektronik. Damit übertrifft die Lumix G5 selbst High-End-SLRs mit Phasendetektionssystemen.

Praktische Ergänzung ist die schnelle Touchscreen-Bestimmung des AF-Ziels mit einem Fingertipp. Damit kann im entscheidenden Moment praktisch verzögerungsfrei ausgelöst werden.

Bei Highspeed-Fotoserien kommt die Lumix G5 mit mechanischem Verschluss auf maximal 6 B/s im AF-S-Modus bei voller 16-Megapixel-Auflösung. Mit elektronischem Verschluss sind sogar 20 B/s mit 4 Megapixeln möglich. Die Kompatibilität mit UHS-I (Ultra Highspeed I)-SDXC/SDHC-Karten ermöglicht kurze Speicherzeiten auch bei Aufzeichnung im RAW-Format.

3. Großer Live-View-Sucher und dreh-/schwenkbarer Touch-LCD-Monitor
Der 100%-Live-View-Sucher in der G5 zeigt dank 1,44 Millionen äquivalenten Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 60 B/s ein scharfes, helles Bild, auch bei Schwenks und bewegten Motiven. Die vorbildliche hohe Suchervergrößerung von effektiv 0,7x, wie sie sonst bei professionellen Spiegelreflexkameras zu finden ist, sorgt für komfortable Übersicht. Mit seiner Dioptrienkorrektur von +/-4 lässt sich das Okular zudem individuell anpassen. Ein neuer Augensensor mit variabler Empfindlichkeit kann bei Annäherung bzw. Entfernung eines Auges an das Sucherokular automatisch zwischen Sucher- und Monitorbild umschalten. Der Augensensor sorgt auch dafür, dass beim Blick in den Sucher direkt der Autofokus aktiviert wird, damit die G5 noch schneller auslösebereit ist.

Foto der Lumix G5

Der berührungssensitive 7,5cm (3“) große LCD-Monitor der G5 bietet jetzt mit 920.000-RGB-Bildpunkten gegenüber der G3 die doppelte Auflösung und eine schnellere Bildfolge, die die Darstellung schnell bewegter Objekte verbessert. Der LCD-Monitor kann seitlich um 180° ausgeklappt und 270° um seine horizontale Achse gedreht werden. Das macht die G5 zusammen mit der Touch-Autofokus-Bedienung besonders flexibel bei der Wahl der Aufnahmeperspektiven und schneller als klassische Spiegelreflexkameras, die nicht auf Fokussierung über Bildsensor ausgelegt sind. Die umfassende 100%-Bildfeldanzeige des LCD-Monitors und variable Anzeigen sorgen für sichere Bildkontrolle. Für die Detailbetrachtung ist eine maximal 16-fache Vergrößerung möglich.

Neu ist die Möglichkeit, den Touchscreen als Touchpad zur AF-Positionierung zu nutzen, während man gleichzeitig mit dem Auge durch den elektronischen Sucher schaut. Die Touch-Funktion macht auch das Betrachten der aufgenommenen Bilder komfortabler und intuitiver. Ein einzelnes Foto kann durch Antippen seines Miniaturbildes ausgewählt werden. Mit einer einfachen Fingerbewegung lässt sich in den gespeicherten Fotos wie in einem Album blättern. Einzelne Touch-Funktionen können vom Nutzer individuell aktiviert oder deaktiviert werden.

Die DMC-G5 bietet jetzt auf dem Monitor- oder Sucherbild eine elektronische Nivellieranzeige für Kameradrehung und -neigung und erleichtert damit die exakte waagerechte oder senkrechte Kameraausrichtung.

4. Full HD-Videos – Progressive Aufzeichnung mit 1.920x1.080/ 50p und kontinuierlichem AF
Die Lumix G5 zeichnet Full-HD-Videos mit 1.920x1.080 Pixel jetzt progressiv im 50p-Modus auf. Videoaufnahmen können mit einer extra Starttaste jederzeit aus dem Foto-Modus heraus gestartet und während der Videoaufnahmen kann jederzeit durch einen Druck auf den Auslöser ein Foto gemacht werden. Die HD-Video-Aufzeichnung erfolgt im platzsparenden AVCHD progressive (MPEG-4/H264)-Format. Durch das Upgrade des Full-HD-Aufnahmemodus von „interlaced“ auf „progressive“ können schnell bewegte Objekte oder feine Details noch besser wiedergegeben werden. Dolby ® Digital Stereo Creator sorgt für eine entsprechend hohe Tonqualität, ein Windfilter unterdrückt lästige Störgeräusche.

Zusätzlich zum Filmen mit kontinuierlichem Autofokus kann mit Touch-AF die Schärfe und damit die Aufmerksamkeit des Betrachters professionell von einem Detail auf ein anderes verlagert werden. Dank AF-Tracking bleibt die Schärfe dabei auf dem Objekt, selbst wenn es sich bewegt.

Die „Extra Tele Conversion“-Funktion erweitert virtuell den Zoombereich auf maximal 4,8x, und das dank der geringeren Videoauflösung ohne Beeinträchtig der Bildqualität. Schließlich können Videos auch im MP4-Format aufgezeichnet werden, wenn sie ohne weitere Umwandlung direkt auf dem PC oder anderen mobilen elektronischen Geräten wie Smartphones oder Tablet-PCs wiedergegeben werden sollen.

Foto der Lumix G5 mit Aufsatzblitz

5. Komfortable Bedienung für stressfreies Fotografieren
Die Kontrolle über die DMC-G5 geht dank ihrer ergonomischen Bauweise leicht von der Hand. Ein neuer Funktionshebel neben dem Auslöser ermöglicht die direkte Wahl der Einstellungen von Zoom*, Belichtungszeit oder Blende**. Bei der Bildwiedergabe dient dieser Hebel dem Vergrößern der Bilder, im Menü zum Seitenwechsel. In Kombination mit dem Drehrad und der Tastenwippe auf der Rückseite der G5 lassen sich alle wichtigen Aufnahmeeinstellungen einfach und intuitiv vornehmen. Fünf vom Nutzer definierbare Funktionstasten erlauben den schnellen Zugriff auf bevorzugte Funktionen.

Ein neuer Elektronik-Verschluss-Modus ermöglicht einen leisen Kamerabetrieb ohne mechanisches Verschlussgeräusch, etwa für Aufnahmen bei Veranstaltungen, in der Tierfotografie oder im Museum.

Der ergonomisch profilierte Griff ist in das kompakte Profil der G5 integriert und gewährt noch besseren Halt. Dank seiner Materialqualität fasst er sich besonders angenehm an. Bei der Frontplatte sorgt Aluminium für gute Formstabilität bei geringem Gewicht. Auch Moduswahlrad und Tasten auf der Rückseite zeichnen sich durch hohe Anfassqualität und Wertigkeit aus. Die Energie für rund 320 Aufnahmen pro Ladung liefert der aus der GH2 bekannte 7,2V-Lithium-Ionen-Akku mit 1.200 mAh.
* mit Powerzoom-Objektiven
** bei manueller Vorwahl und Zeitautomatik

6. Intelligente Motivprogramm-Wahl und kreative Gestaltungsfreiheit
Die intelligente Automatik verhilft auch Systemkamera-Ein- und Aufsteigern sicher zu gelungenen Bildern. Sie kombiniert im Foto- und Video-Modus zahlreiche Funktionen wie Gesichtserkennung, Motiverkennung, Bewegungserkennung, AF-Verfolgung (Tracking) und Kontrastoptimierung (Intelligente Belichtung). Die iA+-Optionen der Lumix G5 ermöglichen es jetzt zusätzlich, Schärfentiefe, Belichtung und Weißabgleich einfach per Touchscreen-Regler individuell nach Wunsch anzupassen.

Die Kreativ-Modi werden von 6 auf 14 Digitaleffekte erweitert und bieten jetzt neu Weichzeichner, Monochrom dynamisch, Dramatisch, Farb-Extraktion, Cross-Prozess, Low Key, Spielzeugkamera-Effekt und Sternenfilter zusätzlich zu Expressiv, Retro, High Key, Sepia, High Dynamic, und Miniatur-Effekt. Die Wirkung der einzelnen Modi ist zudem variierbar. Mit der neuen Benutzerführung ist der Filterwechsel denkbar einfach. Die Filterwirkung kann in der Live-View-Vorschau kontrolliert werden. Im „iA“- oder „iA+“-Modus schlägt die G5 sogar automatisch zum Motiv passende Filter vor.

Je nach angeschlossenem Objektiv können Funktionen der intelligenten Automatik eingeschränkt werden.

Preise und Verfügbarkeit
Die Lumix DMC-G5 wird in Deutschland ab August 2012 in folgenden Sets und Farben erhältlich sein:
DMC-G5 nur Gehäuse nur in schwarz für 649,- Euro (UVP)
DMC-G5K Standardzoom-Kit mit Lumix G Vario 3,5-5,6/14-42mm in schwarz, silber und weiß 749,- Euro (UVP)
DMC-G5X Powerzoom-Kit mit Lumix G X-Vario 3,5-5,6/14-42mm in schwarz, silber und weiß für 899,- Euro (UVP)
DMC-G5W im Doppelzoom-Kit mit Lumix G Vario 3,5-5,6/14-42mm und 4-5,6/45- 150mm nur in schwarz für 949,- Euro (UVP)

 
 

Technische Daten Lumix DMC-G5
KAMERA
Typ Digitale Wechselobjektivkamera im Micro-FourThirds-Standard
Objektivanschluss Micro-Four-Thirds-Bajonett
Speichermedien SDXC-, SDHC-, SD-Karten
BILDSENSOR
Typ Live-MOS-Sensor, 17,3 x 13,0 mm
Pixel brutto / netto 18,31 / 16,05 Megapixel
Farbfilter RGB-Primär-Farbfilter
Staubschutz-System Ultraschall-Vibrationssystem
Bildstabilisator Objektiv-basiert
AUFZEICHNUNGSSYSTEM
Dateiformat / Qualitätsstufen Foto: JPEG fein, JPEG Standard, (nach Exif 2.3-Standard), RAW, RAW+JPEG, 3D: MPO+JPEG. HD-Video: AVCHD /MP4
Seitenverhältnisse 4:3, 3:2, 16:9, 1:1
Farbraum sRGB, Adobe RGB
Bildgrößen Foto 4:3 Format: max. 4608x3456 Pixel; 3:2 Format: max. 4608x3072 Pixel; 16:9 Format: max. 4608x2592 Pixel; 1:1 Format: max. 3456x3456 Pixel (mit dem 3D-Objektiv jeweils geringer, max. 2,5MP)
Bildgrößen Video Full-HD (AVCHD) (mit Karten „Class4“ oder höher) 1920x1080 Pixel, 50p (Sensor-Output: 50p, PSH 28Mb/s); HD (AVCHD) 1280x720, 25p (Sensor-Output: 25p); MP4/HD (mit Karten „Class 6“ oder höher) [16:9] 1280x720, 25 B/s, [4:3] 1920x1080, 25 B/s, VGA 640x480, 25 B/S, (Sensor-Output: 25p)
AUTOFOKUS
Typ Sensor-Kontrast-AF mit Hilfslicht
Fokussierarten AF-S (einzel), AF-F (flexibel), AF-C (kontinuierlich), MF (manuell)
Messarten Gesichtserkennung / AF-Verfolgung / 23-Feld / 1-Feld (Größe und Position variabel) / 1Punkt-AF (Position variabel). Sonstiges: Touch-Auslöser, Pre-AF (Quick-AF/kontinuierlicher AF), AF-MF, MF-Lupe, Video mit kont. AF
AF Messbereich EV 0-18
Fokusspeicher Auslöser antippen oder über belegbare Fn-Taste
BELICHTUNGSSTEUERUNG
Lichtmesssystem 144-Feld-Messung
Lichtmesscharakteristik Mehrfeld variabel / mittenbetont / Spot
Messbereich EV 0-18 (f/2,0, ISO 100)
Belichtungsarten Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, manuelle Nachführmessung, Motivprogramme, Motiverkennung, Kreativmodus (Digitale Effekte)
SCENE-Modi (Motivprogramme) FOTO: Portrait / Schöne Haut / Gegenlicht weich / Gegenlicht hart / Weicher Farbton / Kindergesicht / Landschaft / Blauer Himmel / Sonnenuntergang romantisch / Sonnenuntergang dramatisch / Glitzerndes Wasser / klare Nacht-Landschaft / kühler Nachthimmel / warme Nachtlandschaft / Nachtlandschaft verfremdet / Neonlichter / Nachtportrait / Zarte Blume / appetitliche Speisen / leckeres Dessert / (Tier-)Bewegung eingefroren. VIDEO: Portrait / Schöne Haut / Gegenlicht weich / Gegenlicht hart / Weicher Farbton / Kindergesicht / Landschaft / Blauer Himmel / Sonnenuntergang romantisch / Sonnenuntergang dramatisch / klare Nacht-Landschaft / kühler Nachthimmel / warme Nachtlandschaft / Nachtlandschaft verfremdet / Nachtportrait / appetitliche Speisen / leckeres Dessert / (Tier-)Bewegung eingefroren / Sport / Monochrom
ISO-Empfindlichkeiten Auto / Intelligent ISO 160 – 12.800 (in ganzen oder 1/3-Stufen)
Belichtungskorrektur ±5EV in 1/3 EV-Stufen
Belichtungsspeicher Auslöser antippen oder über belegbare Fn-Taste
Belichtungsreihenautomatik 3, 5 oder 7 Bilder, ±3 EV in 1/3, 2/3 oder 1 EV-Stufen
Kreativ-Modi (Digital-Effekte) Expressiv / Retro / High-Key / Low Key / Sepia / Monochrom dynamisch / Dramatisch / High Dynamic / Cross-Entwicklung / Spielzeugkamera / Miniatur-Effekt / Weichzeichner* / Sternenfilter* / Selektivfarbe (* nur für FOTO)
Bild-Stile Standard / Lebhaft/ Natürlich / Monochrom / Landschaft / Porträt / Benutzerdefiniert
WEISSABGLEICH / FARBEN
Einstellungen Auto / Tageslicht / bewölkt / Schatten / Glühlampe / Blitz / manueller Abgleich 1,2, / Farbtemperatur-Wert (Touch-Steuerung möglich)
Feinabstimmung Blau-Gelb / Magenta-Grün
Farbtemperaturbereich 2500-10000K in 100K-Stufen
Weißabgleichsreihe 3 Aufnahmen, Farbachsen Blau/Gelb bzw. Magenta/Grün
VERSCHLUSS
Typ Schlitzverschluss, elektronischer Verschluss
Verschlusszeiten FOTO: 1/4000 – 60 s, Bulb (bis ca. 2 Minuten). VIDEO: 1/16.000 – 1/25 s
Selbstauslöser-Vorlaufzeit 2 s / 10 s / 10 s (3 Fotos)
Fernauslöser mit Kabel-Fernauslöser DMW-RSL1 (optional)
SERIENBELICHTUNG
Bildfrequenz Max. 6 B/s AF-S bei voller Auflösung, max. 20 B/s bei 4MP (20 Bilder)
Zahl der Serienbilder in Folge maximal: 9 Fotos (RAW, je nach Geschwindigkeit) / unbegrenzt (andere Formate); abhängig von Speicherkarte, Auflösung, Kompression, Akku-Leistung
BLITZ
integriert Ausklapp-Blitz, TTL-gesteuert, LZ 10,5 (ISO 160/m)
Blitz-Modi Auto, Tageslicht-Aufhellblitz, Langzeitsynchro, alle wahlweise mit Rotaugen-Reduzierung, Blitz aus
X-Synchronzeiten 1/160 s und länger
Blitz-Belichtungskorrektur ±2EV in 1/3EV-Stufen
Synchronisation 1 oder 2. Vorhang
Blitzschuh TTL Auto-Systemanschluss (z. B. für FL220 / FL360 / FL500)
BILDKONTROLLE / ANZEIGEN
LCD-Monitor Touchscreen, dreh- und schwenkbar, 7,5 cm (3,0”) TFT-LCD, 3:2-Format, 920.000 Punkte, Bildfeld ca. 100 %, weiter Betrachtungswinkel, Helligkeit, Kontrast/Sättigung, Rot, Blau jeweils in 7 Stufen justierbar, Modi: Normal / Auto-Power-LCD / Power-LCD
Sucher LiveView-Sucher (LVF), 1,44 Mio Punkte äquivalent, Bildfeld ca. 100 %, Vergrößerung 1,4x (=0,7x bei 35 mm) Austrittspupille 17,5 mm, ±4 dptr., Augensensor mit variabler Empfindlichkeit
Liveview elektronische Wasserwaage einblendbar (3-Achs-Sensor). Extra optisches Zoom: max. 2x (Foto) / 4,8x (VGA-Movie). Digital-Zoom 2x, 4x, Gitternetz (3 Varianten), Echtzeit-Histogramm
Wiedergabe Modi: Vollbild / 12 oder 30 Miniaturbilder / Kalender-Modus, Zoom (16x max.), Diashow (Standzeit variabel, auch manuell steuerbar). Wiedergabe-Funktion (alle, Fotos, AVCHD-Movies, Motion-JPEG-Movies, 3D, Kategorien, Favoriten) / Text-Bearbeitung / Text-Einbelichtung / Videoschnitt / Größenumrechnung (wählbare Pixelzahl) / Beschneidung / Formatänderung / Drehung / Display-Drehung / Druckeinstellungen / Löschschutz / Gesichtsidentifizierung (Bearbeitung)
Schutz Einzel- / Multi-Bild, aufhebbar
Löschen Einzel / Multi / Alle / außer Favoriten
Druck PictBridge-kompatibel, (Printgröße, Layout, Datum wählbar)
Menü Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Niederländisch, Türkisch, Portugiesisch, Japanisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch
ANSCHLÜSSE / SONSTIGES
Schnell-Bedienungshilfen 1 Funktionshebel, 5 Funktionstasten (individuell konfigurierbar)
PC/Drucker USB 2.0 (High-speed)
TV / Video digital mini-HDMI Typ C; Video: Auto / 1080p / 1080i / 720p / 480 p; Audio: Dolby Digital Stereo Creator
TV / Video analog PAL, Mono
Fernauslöser 2,5 mm-Klinkenbuchse
Eingebautes Mikrofon Stereo, in 4 Stufen aussteuerbar, Windfilter (aus / gering / Standard / stark)
Eingebauter Lautsprecher Mono
STROMVERSORGUNG
Akku ID-Sicherheits-Li-Ion Akku-Pack (7.2 V, 1200 mAh) mit Ladegerät 110-240 V
Akku-Kapazität (gem. CIPA) ca. 320 Aufnahmen (objektivabhängig)
Arbeitsbedingungen Betriebstemperatur 0°C bis 40°C, Luftfeuchte 10 % bis 80 %
GRÖSSE/ GEWICHT
Abmessungen (BxHxT) ca. 120 x 83,2 x 70,8 mm (nur Gehäuse)
Gewicht ca. 346 g (nur Gehäuse)
STANDARD-ZUBEHÖR
Software PHOTOfunSTUDIO 8.2 PE, SILKYPIX® Developer Studio 3.1 SE, Loilo Scope (Demo-Version), USB Treiber
Serienmäßig mitgeliefert Ladegerät, Akku-Pack, Gehäusedeckel, USB-Kabel, Schulterriemen, CD-ROM

 
Stand: Juli 2012. Änderungen und Irrtum vorbehalten.
 
 
(mts)
 

Plagiat

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 07:44

So sieht sie also aus, die neue Leica, der rote Punkt fehlt noch, auf dem Japan-Objektiv könnte sich der Schriftzug Vario-Elmar verkaufsfördernd auswirken, dann ein anderer Karton - fertig ist das Plagiat.

Ich frage mich....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 09:59
Gast schrieb:

So sieht sie also aus, die neue Leica, der rote Punkt fehlt noch, auf dem Japan-Objektiv könnte sich der Schriftzug Vario-Elmar verkaufsfördernd auswirken, dann ein anderer Karton - fertig ist das Plagiat.

...immer, wer solche Kameras kauft? Diese Zwitter zwischen SLR und Kleinstkompaktknipsen sind weder Fisch noch Fleisch. Entweder ich habe eine Spiegelrefelex mit allen Möglichkeiten oder ich will was für die Hosentasche. Mit Erscheinen von Sonys RX100 wird es erstmalig auch einen deutlichen Sprung in Sachen-Qualität bei den Kleinkipsen geben, so das die Luft für derartige Kameras wie die LUMIX noch dünner wird.

Nicht Fisch, nicht Fleisch?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 13:14
Gast schrieb:
Gast schrieb:

So sieht sie also aus, die neue Leica, der rote Punkt fehlt noch, auf dem Japan-Objektiv könnte sich der Schriftzug Vario-Elmar verkaufsfördernd auswirken, dann ein anderer Karton - fertig ist das Plagiat.

...immer, wer solche Kameras kauft? Diese Zwitter zwischen SLR und Kleinstkompaktknipsen sind weder Fisch noch Fleisch. Entweder ich habe eine Spiegelrefelex mit allen Möglichkeiten oder ich will was für die Hosentasche. Mit Erscheinen von Sonys RX100 wird es erstmalig auch einen deutlichen Sprung in Sachen-Qualität bei den Kleinkipsen geben, so das die Luft für derartige Kameras wie die LUMIX noch dünner wird.

Das sehe ich anders. MFT-Kamera und -Objektive sind noch immer ein Stück kleiner und leichter als die SLR. Na, und die Bildqualität liegt noch immer gut sichtbar selbst vor Knipsen mit "großem" Sensor vom Schlag einer Sony RX100 - vom echten System MFT im Vergleich zu einer Knipse mal ganz zu schweigen. Der Verkaufserfolg von spiegellosen Systemkameras, egal, ob MFT oder APS-C, gibt den Machern recht.

Nichts verstanden aber rumquaken

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 15:19
Gast schrieb:

Entweder ich habe eine Spiegelrefelex mit allen Möglichkeiten.

Eine Spiegelreflex hat schon längst nicht mehr alle Möglichkeiten.

- Alternativen Touchscreen - NEIN
- Flüssigen Video AF - NEIN
- 6 Bilder pro Sekunde in diesem Preissegment (PENTAX K30 ausgenommen) - NEIN
- Schnelle Reaktionszeit im LiveView Modus - NEIN
- usw.

Noch ein bis zwei Jahre und die günstigeren D-SLR werden durch diese Systemkameras abgelöst.
spätestens wenn auch Canon auf diesen bereits rasenden Zug aufspringt...photokina?

Möglichkeiten

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 17:32

Welche Möglichkeiten fehlen Dir denn zu ner SLR?

Vor allem

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 18:53
Gast schrieb:

Welche Möglichkeiten fehlen Dir denn zu ner SLR?

die Haptik - und der optische Sucher sowieso.

Nun ja

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 15:43
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Welche Möglichkeiten fehlen Dir denn zu ner SLR?

die Haptik - und der optische Sucher sowieso.

... aber dass weiß ich bereits vorher.

Na also

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Juli 2012 - 20:11
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Welche Möglichkeiten fehlen Dir denn zu ner SLR?

die Haptik - und der optische Sucher sowieso.

... aber dass weiß ich bereits vorher.

was soll das Geschwafel dann ...!?

Gibt aber nu mal

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 18:47

Fotografen, die einfach nur gute Fotografie machen wollen, auch wenn sie sich im Alter nicht mehr mit schwerer Ausrüstung schleppen wollen. Und die vor allen Dingen schon mal einen EVF genutzt haben.

Wieder nichts gelernt...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 08:21

Als Besitzer einer G3 hatte ich eigentlich nur einen Wunsch: Ein besseres (breiteres) AEB für HDR Aufnahmen. Ist es denn wirklich für japanische Programmierer unmöglich einen sinnvollen Abstand von 2 EV bei 5 oder 7 Aufnahmen zwischen den Bildern zuzulassen, so dass man für größere HDR-Reihen nur einmal auf den Fernauslöser drücken muss? Somit bleibt nur wieder die Aktion über manuell, wobei man nach jedem Bild die Kamera anfassen muss. Dies ist nicht nur umständlich sondern erhöht auch die Gefahr die Kamera innerhalb der Reihe zu bewegen...

Einspruch

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 13:18
Gast schrieb:

Als Besitzer einer G3 hatte ich eigentlich nur einen Wunsch: Ein besseres (breiteres) AEB für HDR Aufnahmen. Ist es denn wirklich für japanische Programmierer unmöglich einen sinnvollen Abstand von 2 EV bei 5 oder 7 Aufnahmen zwischen den Bildern zuzulassen, so dass man für größere HDR-Reihen nur einmal auf den Fernauslöser drücken muss? Somit bleibt nur wieder die Aktion über manuell, wobei man nach jedem Bild die Kamera anfassen muss. Dies ist nicht nur umständlich sondern erhöht auch die Gefahr die Kamera innerhalb der Reihe zu bewegen...

Es gibt nicht viele Kameras, egal, ob SLR oder spiegellos, die überhaupt Belichtungsreihen von 7 Bildern bieten. Mir reicht das dicke aus, selbst wenn zwischen den Aufnahmen "nur" eine Spreizung von 1 EV liegt.

Das Klappdisplay soll so bleiben

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 08:27

Im Text steht:

Zitat:

Greift die Linke zum Brennweitenring des Objektivs, stört (zumindest mich), dass man Panasonics Klappdisplays grundsätzlich erst nach links aufzuklappen hat, bevor man es nach oben neigen kann.

Genau diese Funktion finde ich praktisch, da das Display somit in allen Lebenslagen funktioniert. Da ich auch viele Bilder im Hochformat mache, finde ich mit dieser Mechanik immer eine passende Position. Das Klappdisplay einer OM-D ist als Gegenbeispiel aus der Hand vielleicht etwas schneller auszuklappen, dafür aber im Hochformat absolut unbrauchbar...

Display

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 08:31

Dann schauen Sie sich bitte mal bei der Alpha 77 an, wie man ein Display auf praktische Art und Weise anbringen kann.

Ehe der Laie

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 09:31

das passende Motivprogramm gefunden hat ist ihm die Lust vergangen. Wo werden diese Teile denn wie "geschnitten Brot" verkauft? In Japan? Und was soll der Hype um diese, sagen wir vorsichtig ausgedrückt ausreichende Bildqualität? Aber ich glaube das man das nicht verstehen muss!

Worauf

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 18:43

und warum sollte der kastrierte Konsumochse auch noch Lust verspüren ...? 8-)

Die verspürt er ja auch nicht freiwillig,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 18:20

die wir ihm suggeriert und er fällt drauf rein! Nur so funktioniert der Kapitalismus. Ohne Konsum kein "Wachstum" und die Reichen würden am Hungertuch nagen!

Da fand ich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 19:25

die Lustorgel aus Barbarella orgineller ... 8-)

Die 16 Mpx

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 10:03

im Gewande einer Pseudo-DSLR finde ich nicht wirklich prickelnd.
Die Kamera ist gegenüber der G3 nicht so übermäßig weiter entwickelt. Vor allem die Auflösung scheint mir für einen Neukauf unterdimiensioniert, wenn ich allein auf die SONY RX 100 oder die Nex 7 sehe. Da konnte wohl der eine oder andere in der Entwicklung/Marketing bei Panasonic nicht über seinen Schatten springen und sich im Produkteregal von SONY umschauen. Da hätte es vielleicht ein Äquivalent zum Sensor der RX 100 gegeben und das wäre stimmig gewesen.

Die Kamera an sich, das Display, der Sucher und auch das verwendete Material sehen gut aus und sind im Verhältnis zu vielen anderen sehr funktional und praktikabel. Aber eine kleine DSLR würde ich persönlich nicht haben wollen und diesen Bulbgriff, der jetzt an der Kamera dran prangt, sehe ich im Verhältnis zum Einsatzzweck nicht als zielführend an. Da war die G3 besser gestaltet (o.K. ich weiß, viele wollen lieber so einen grobschlächtigen Wulst für ihre vermutlichen Wurstfinger).

Rein grundsätzlich würde mich die Kamera jetzt nicht mehr überzeugen. Da wäre es für meine Begriffe besser, auf eine Nex 9 zu warten, oder auf eine Nachfolgerin der DMC L1 (jetzt spiegellos), oder eine DMC LC1 (noch besser). Die Kameras hatten ein vollständig eigenständiges Auftreten im Verhältnis zu dem wulstigen Quark, den man sonst so im Markt in die Hände bekommt. Klein allein ist nicht unbedingt die Marke.

Wo sind die Probleme?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 13:01

Ich verstehe den Hype um die NEX Modelle bis heute nicht: Da hat man eine Kamera wie ein iPhone mit einem angesetztem Objektiv einer APS-C DSLR. Sieht zumindest komisch aus, die Ergonomie ist grausig. Da finde ich das M4/3 Konzept schon viel passender, Kamera und Objektive passen zusammen! Über kleine Knöpfe kann man sicherlich diskutieren, bei der G3 war das aber noch in Ordnung

Außerdem ist das M4/3 System inzwischen vom Objektivangebot wirklich überzeugend, eine NEX, Samsung oder Nikon 1 bietet da viel weniger. Ein klasse Weitwinkel wie das 7-14 (FF 14-28) sucht man bei jedem anderen System vergeblich...

Sucht man vergeblich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 18:39

weil's so eine Allerweltsoptik ist - wahrscheinlich ... 8-)

Sie vergessen einfach,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 14:30

dass nur die Allerwenigsten ein ausgebautes Objektivprogramm benötigen. Im Übrigen gibt es für die Nex jede Menge Fremdobjektive, die das Spektrum universal machen.

Und bei der Nex 7 handelt es sich einfach um einen kubischen Klotz mit einem Batteriegriff dran, als Träger für Elektronik, Display und Objektiv. Das ist seit Herrn Colanies Seifendesign ein Sakrileg, aber in Bezug auf "echte" Ergonomie sehr viel besser als ein wie auch immer gearteter Handschmeichler (das hat sich längst durch vergleichende Studien herausgestellt).

Ich gehe mal davon aus, dass SONY bei der Nex 9 bereits den in der RX 100 verbauten Sensor im APS-C Format einsetzt. Mit einer nochmal deutlich höheren Pixelbreite. Dann ist das für diesen Typ Kamera genau richtig und zukunftsfest.

Die 16 Mpx der G5 sind einfach in Bezug auf die realistischen Möglichkeiten der Hersteller inzwischen zu kurz gesprungen auch wenn die Bildqualität, wenn man sich die diversen Samples anschaut, glasklar in die richtige Richtung geht.

Lieber guter Mann,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 21:12
Gast schrieb:

Ich gehe mal davon aus, dass SONY bei der Nex 9 bereits den in der RX 100 verbauten Sensor im APS-C Format einsetzt.

NEX-9 ist der Code für eine KB-Format NEX, die nicht nur ich zur PK in ein paar Wochen erwarten.

Ja schon,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Juli 2012 - 07:28

na und?

Gottseidank...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 13:25
Gast schrieb:

im Gewande einer Pseudo-DSLR finde ich nicht wirklich prickelnd.
Die Kamera ist gegenüber der G3 nicht so übermäßig weiter entwickelt. Vor allem die Auflösung scheint mir für einen Neukauf unterdimiensioniert, wenn ich allein auf die SONY RX 100 oder die Nex 7 sehe.

... machte Panasonic diesen Pixel-Overkill-Blödsinn von Sony nicht mit. Sehr gute 16 Megapixel reichen selbst für große Ausdrucke in hoher Qualität völlig aus. Profis und Linienzähler-Korinthenkackern steht es ja frei, in eine Vollformatkamera zu investieren. Diese Zielgruppe haben die Hersteller von MFT-Kameras nicht im Auge. Lieber habe ich Reserven bei den höheren Empfindlichkeiten. In dieser Beziehung hat mich beispielsweise die Alpha 65 alles andere als überzeugt.

Reserven für hohe Empfindlichkeiten

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 00:45

kriegste aber gerade mit Vollformat ...

Pixel Overkill

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 18:25

ist nur für Leute interessant, die sich zu schnell verkauft haben. Ansonsten ist man trotz allem zu schnell limitiert, wenn man große Ausdrucke realisieren will.

Höhere ISO ab 800 kann man sowieso nicht ernst nehmen. Wenn jemand sowas braucht, ist er ohnehin der Liga der Action-Fotografen, die derartige RAW-Oberflächen lustig finden, angehörig. Der Rest braucht sowas nicht, jedenfalls nicht, wenn man nachher hochwertige Bildqualität effektiv haben will.

Also, ich denke, 24 Mpx sind heute das Standardmaß für Kameras in dieser Größenordnung und das ist o.K.

Warten ???

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 15:25

... warten, warten, warten und weiter quatschen.

Warten Auf eine Nex 9 (nicht vor 2013), G-8... Warum, wie viel Pixel hättens den gern?

Warten sie mal schön und lassen die Anderen kaufen und fotografieren.

Lieber schöne Fotos und unwiederbringliche Erinnerungen mit guten 16 MP als auf was auch immer zu warten.

Genau

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 01:00

Gefressen wird, was auf den Tisch kommt. Basta.

Nur für junge Käufer.....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 16:48

Wieder eine Kamera die in Richtung Smartphone entwickelt wurde. Der junge Anwender wird sich zu Hause fühlen, aber was ist mit den Fotografen die noch wissen was sie machen wollen? Der muss mühsam durch das Menü hampeln und an Rädchen und Tasten drehen oder drücken um seine gewohnten Einstellungen zu finden.

Mechanisch, schnell das Zoom verstellen? Mechanisch die Schärfe nachziehen? Auf einen Blick von oben bei ausgeschalteter Kamera sehen was eingestellt ist?

Mal sehen ob sich genügend Käufer aus der jungen Generation finden, für meinen Teil wird es wohl eine Spiegelreflex werden bei der die Bedienung eher konservativer gestaltet ist. Notgedrungen wird die dann leider größer und schwerer als die G5 sein.

Jo

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Juli 2012 - 18:36

jung und dumm musst sein, um als zeitgemäße Zielgruppe angepeilt zu werden ... 8-)

Das mit Zoom und Schärfe

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 08:13

Das mit Zoom und Schärfe sollte doch ganz gut möglich sein, wenn man einfach ein anderes Objektiv verwendet. Und die Einstellungen hat man halt heute üblicherweise im Display gut im Blick anstatt von oben. Dafür verstellt sich aber auch im ausgeschalteten Zustand nichts mehr ungewollt...

Sie verstehen da was nicht ganz:

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 19. Juli 2012 - 14:20

Jede heute verfügbare Kamera, in Worten - jede - ist eigentlich eine Smartphonekamera. Auch die von Ihnen präferierten DSLRs sind nichts weiter als Kameras, die äußerlich so aussehen, als wären es traditionelle Kameras, haben aber das Innenleben eines Smartphones, zumindest, was die Elektronik angeht.

Der Technologie der Smartphones folgt die der Digitalkameras. Egal, ob das jetzt die Ansteuerung des Displays ist, der Chipsatz, der die Darstellung des Displays, des EVFs oder eines externen Displays realisiert, die Basis dafür stammt aus dem Fundus für Smartphones. Die dazu gehörige Software dürfte unter der Haube kaum anders aussehen, als eines der Betriebssysteme iOS, Android oder noch älter Symbian. Nur dass das nach außen nicht so sichtbar wird. Ohne die technologischen Grundlagen der Smartphones kann man sich die derzeit existierenden digitalen Kameras nicht vorstellen. Wenn die Kamera dem Benutzer eine altehrwürdige Bedienung über Drehknöpfe und Abgleichseinstellung über Blende und Zeit vorgauckelt, so ist darunter doch immer wieder das entsprechende Betriebssystem, das alle weiteren "Features" ohnehin zur Verfügung stellt, wenn der Hersteller es denn frei gibt. Aber dafür gibt es ja sogenannte "Hacks".

Einer wie auch immer gearteten Kamera auch noch das Telefonieren beizubringen, wäre für die Hersteller am Ende ein Klacks. Aber das ist nicht Ziel der Sache. Es ist also nur konsequent, eine Kamera zu kaufen, die problemlos alle Features eines Smartphones inkl. Menueführung per Touchscreen beherrscht. Weil man im gegebenen Falle eben sehr gut damit operieren kann (z. B. im Makrobereich aus der Hand ganz dicht an das Objekt mit ausgeklapptem Display den exakten Fokuspunkt per Fingertipp einstellen usw.). Ansonsten kann man mit der G5 genauso den konventionellen Weg gehen. Ein wie früher existierendes zweites Display braucht man eigentlich nicht wirklich. Die Einstellparameter kann man auf beiden Displays ablesen.

Ein anderer Blickwinkel..

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Juli 2012 - 11:10

Die digitale Technik einer Kamera ist wunderbar weil sie neue bisher nicht mögliche Funktionen bietet. Ich möchte diese nicht missen. Was ich den Ingenieuren vorwerfe ist gewisser Tunnelblick weil sie die den Nutzer zu wenig berücksichtigen. Die Eigenheiten des Menschen, zum Beispiel seine Sehgewohnheiten oder das Verlangen die Übersicht zu behalten, ist eine grundsätzliche Sache.

Es wäre heute technisch ohne weiteres möglich ein Fahrzeug ohne Lenkrad und ohne Schalthebel verkehrssicher zu bewegen. Kein Mensch würde sich so etwas kaufen weil der Nutzer „selbst“ das Erlebnis fahren bestimmen will.

Auf den Punkt gebracht, die digitale Fotografie ist toll, die Verpackung für den Menschen ist aber suboptimal weil sie die Grundbedürfnisse der Nutzer nicht voll berücksichtigt. Die Technik soll dem Menschen dienen, der Mensch soll nicht der Technik gehorchen müssen.

Naja,

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 20. Juli 2012 - 13:00

ein Smartphone dient ja auch einem Menschen. Und tut das anerkannt sehr pragmatisch und nutzerorientiert. Jedenfalls haben die, die sich mit sowas beschäftigen, kaum Probleme und machen das recht intensiv.

Für Fahrzeugkonstrukteure gilt immer der gleiche Grundsatz: nicht die Technik ist das Problem, sondern der Idiot, der hinterm Steuer sitzt.

In wieweit digitale Fotografie den Fotografen gängelt, erschließt sich mir nicht. Man kann die Benutzerführung ja sehr unterschiedlich nutzen, bis hin zur puristischen Ansteuerung von Blende und Zeit. Aber, es ist ja nicht Ziel der Technik, alles hinter sich zu schmeißen, damit ein paar Unwillige nicht überfordert sind.

Im Gegenteil soll digitale Technik Anwendung fördern. Also über viele Presets beispielsweise schnelle und bildorientierte, intuitive Fotografie ermöglichen. Es gab nie vorher einen Stand der Technik, wo das so umfassend möglich ist.

Was allerdings schon notwendig ist, dass man sich - wie übrigens mit allen komplexen Geräten - ein wenig damit auseinander setzt. Man muss sich die Kameras erarbeiten, austesten, was einem am besten liegt, welche Einstellungen für das persönliche erwartete Bildergebnis am besten sind usw.

Smartphone-Kamera

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Juli 2012 - 13:49

Zum Glück ist dem noch nicht ganz so, und es werden an das „Betriebssystem“ auf der Kamera, so man es denn so nennen mag, völlig andere Anforderungen gestellt als an den Taschencomputer. Oder gibt es iPhones mit Real-Time-Betriebssystem? Wenn wir schon in Schubladen denken wollen, würde ich die Kameras eher in den Bereich der SPS einsortieren.

Genau.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Juli 2012 - 16:18

Die Ähnlichkeit zur SPS ist unübersehbar. Als ich meine D70 das erste mal in den Händen hielt, ist mir genau der Gedanke gekommen: Was ist nur aus der faszinierenden Kameratechnik, der einst vollmechanischen Kameras geworden? Eine poplige SPS, wie sie in jedem Getränkeautomaten steckt. Und die ist noch mal ein paar Nummern primitiver als ein Smartphone... "Realtime-OS"??? Das ich nicht lache: Eine simple Schleife, die permanent abläuft. Dafür braucht's kein OS.

Da haben Sie sich aber schön ausgekotzt.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Juli 2012 - 19:24

Wo da der Reiz einer vollmechanischen Kamera sein soll, weiß ich nicht so recht. Die gibt es schon seit ewigen Zeiten nicht mehr. Was an einer SPS, also vermutlich einer SONY Play Station, poplig sein soll, erschließt sich auch nicht, außer man hat keine Ahnung von Software im Prinzip. Eine SPS unterscheidet sich im Wesentlichen von einem Smartphone eigentlich nur dadurch, dass die Technik auf gnadenlose Realtimeverarbeitung getrimmt ist.

Im Übrigen gibt es in Kürze eine Super 35 Kamera, die mit einem OpenSource OS betrieben werden soll: http://apertus.org/

Wenn es heute noch Leute gibt, die wieder zu den Grundsätzen mechanischer Kameras zurück wollen, sollten das Wort "digital" ersatzlos streichen.

Wohin ich gerne wieder "zurück" möchte

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 13:41
Gast schrieb:

Wo da der Reiz einer vollmechanischen Kamera sein soll, weiß ich nicht so recht. Die gibt es schon seit ewigen Zeiten nicht mehr. Was an einer SPS, also vermutlich einer SONY Play Station, poplig sein soll, erschließt sich auch nicht, außer man hat keine Ahnung von Software im Prinzip. Eine SPS unterscheidet sich im Wesentlichen von einem Smartphone eigentlich nur dadurch, dass die Technik auf gnadenlose Realtimeverarbeitung getrimmt ist.

Im Übrigen gibt es in Kürze eine Super 35 Kamera, die mit einem OpenSource OS betrieben werden soll: http://apertus.org/

Wenn es heute noch Leute gibt, die wieder zu den Grundsätzen mechanischer Kameras zurück wollen, sollten das Wort "digital" ersatzlos streichen.

ist eine Kamera, die wenigstens ansatzweise so einfach zu bedienen ist, wie eine vollmechanische Kamera - die also auf alles verzichtet, was uns heute als unverzichbar hinten rein geschoben wird, und doch nur am wirklich Wesentlichen an der Fotografie meilenweit vorbeischrammt ... 8-)

Das

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 20:37

gibt es doch: Fuji X1 Pro beispielsweise kann man vollständig abgleichsgesteuert über Zeitrad- und Blendenringe steuern. Die kleinere X10 ist ebenfalls mit einem klassischen Bedienkonzept ausgerüstet. Eine SONY Nex 7 kann man ebenfalls abgleichsgesteuert bedienen. Es gibt noch eine ganze Menge an Kameras, die mehr oder minder gut so zu bedienen sind, wobei es natürlich dem Produktentwickler nicht unbedingt in den Sinn kommt, weit überkommene Bedienungsstrukturen als das "Feature" anzubieten. Meistens ist deshalb die Blendeneinstellung über das Objektiv bei AE-Objektiven in der Regel nicht gegeben. Aber man kann bei nicht wenigen Objektiven ohne AE sehr gut in analoger Form arbeiten.

Was aber sicher nicht mehr geht, ist, dass es eine Kamera gibt, die auf alle potentiell möglichen Steuerungselemente, die heute eine kamerainterne Software anbieten kann, verzichtet. Man muss sich beim digitalen Workflow zwangsläufig, so oder so, mit den Gegebenheiten auseinander setzen. Analoge, nichtdigitale Bedienkonzepte kaufen bestenfalls einige wenige Puristen. Und es ist, sorry und mit Verlaub, auch nicht einzusehen, warum ein Kamerahersteller nicht die vollständige Bedienungsbandbreite heutiger Kameras einbauen soll. Dass es einige Anwender gibt, die sich nicht mit komplexer Technik beschäftigen wollen, gibt es auf Herstellerseite nicht unbedingt eine messbare Möglichkeit, Umsatz zu machen, vor allem, wenn Kameras das eigentlich ohnehin weiter als Möglichkeit anbieten.

Wobei man nie weiß, ob nicht über kurz oder lang ein Kamerahersteller genau diese Nische wieder als eine fundierte Möglichkeit ansieht, eine gefestigte Zielgruppe zu bedienen.

Was es aber schon geben sollte, dass Anwender verstärkt auf OpenSource Software bei den Herstellern dringen sollten. Dann wäre es beispielsweise möglich, "Apps" anzubieten, die eine herkömmliche Ansteuerung über Zeit-/Blendenabgleich zur Verfügung zu stellen. Wie überhaupt der Gedanke an modulbasierte Software deutlich besser wäre als dieses ausschließlich dem Gusto der Softwareentwickler der verschiedenen Hersteller überlassene
Softwareangebot, das zwangsweise auf den Kameras platziert wird.

Eine OS-Foundation für optoelektronische Geräte ähnlich oder gleich Android, mit dem Ziel, universell anpassbare Softwarebausteine zur Verfügung zu stellen und externen Entwicklern die Möglichkeit zu geben, unterschiedlichste Bausteine für Belichtung, Blitzanlagen, Zeitsteurung usw. zu kreieren, wäre ein zukunftsweisende Angelegenheit.

Wenn nicht

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Juli 2012 - 17:05

die ganzen überflüssigen Tasten und Tästchen im Weg wären ... 8-)

Was ich nicht verstehe...

Bild von gnnyman
Eingetragen von
gnnyman
(Liebhaber)
am Samstag, 21. Juli 2012 - 10:37

ist - wo bleibt bei diesem ganzen Gerede und Geschreibe aller Beteiligten eigentlich die "Photographie"? - Also das Erfassen, Sehen und Aufzeichnen einer speziellen (sicher subjektiv empfundenen) Situation, Stimmung oder eines besonderen Ereignisses? Alles dreht sich um technische Details und nur kurzfristig wirksame, vielleicht vorhandene Vorteile und Nachteile - aber kaum jemand in der gesamten Liga aller Kommentatoren und Publizisten fokussiert sich noch auf den Kern - die Photographie an sich. Wenn man in der Geschichte der Photographie zurückgeht, so wurden praktisch alle "berühmten" Aufnahmen so "berühmt" weil sie eine spezielle Aussage, ein besonderes Gefühl, einen besonderen Moment aufzeichneten und nicht weil die Verzeichnung oder die Vignettierung ein paar Zehntel Prozent geringer war als die von anderen, oder weil auf einem Objektiv der eine oder andere Name stand (und so weiter).
Sehe ich das zu antiquiert? Bin ich zu einem Dinosaurier geworden, der den Pulsschlag der Zeit negiert?
Alle paar Monate kommt irgendeines der Unternehmen mit einem neuen Modell heraus, das irgendwelche "Features" bietet, die bis dann entweder nicht oder nur bei einem Konkurrenten vorhanden waren - aber der Zweck dieses für mich bereits total pervertierten Wettrennens der Unternehmen ist doch nur der Gedanke nach Profit und Gewinn, Marktanteile und Umsatzzahlen und sicher nicht der Wunsch, die Photographie aus einem möglichen nicht kommerziellen Grund für Menschen einfacher zugänglich zu machen...
Jetzt bin ich gespannt, wie viele mich als verrückt bezeichnen werden oder mir sagen, ich soll doch meine alte Exakta oder Leica M2 oder Plattenkamera nehmen und mich ins Museum stellen :-)....

Nö. Einfach nur falsches Forum.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Juli 2012 - 13:35

Einfach nur falsches Forum. Hier geht es um Fototechnik und wie uns das Marketing allen möglichen Mist zu fressen geben will: Der letzte Kracher in der Hinsicht: Eine Billigknipse mit 2,8/4,5-108 mm, wobei die ganze Kamera nur halb so groß ist, wie nach allen Regeln der Physik der Frontlinsendurchmesser sein müsste.

Photographie finden Sie z.B. im Artikel nebenan:
http://photoscala.de/Artikel/Das-koloniale-Auge-Fruehe-Portraetfotografi...

Gast schrieb: Der letzte

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Juli 2012 - 14:21
Gast schrieb:

Der letzte Kracher in der Hinsicht: Eine Billigknipse mit 2,8/4,5-108 mm, wobei die ganze Kamera nur halb so groß ist, wie nach allen Regeln der Physik der Frontlinsendurchmesser sein müsste.

Rechnen wir doch mal: 4,5/2,8=1,6. 108/2,8=38,6.
Abmessungen der Lumix FZ-200: 125,2 x 86,6 x 110,2 mm. Filterdurchmesser: 52 Millimeter. Folgt Ihrer Physik anderen Regeln?

Richtig...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 21. Juli 2012 - 18:40

Sie haben recht, sehr oft sind Spitzenfotos nicht technisch perfekt, sind nicht mit High Tec Boliden entstanden und trotzdem bringen sie eine Stimmung rüber die Gefühle anspricht.

Das ist dann als Fotografie zu bezeichnen, alles andere ist knipsen. Milder gesagt ablichten einer scheinbaren Realität. Technisch perfekt eben.

Für meinen Bedarf wäre eine rein mechanische digitale Spiegelreflex ohne Schnick Schnack die ausschließlich RAW Daten liefert ausreichend.

Eine Hasselblad 503 mit digitalem Rückteil kommt der Sache am nächsten. Leider sind die Kosten und das Gewicht nicht tragbar.

Das sind persönliche Wünsche die mit der eigentlichen Fotografie nicht direkt im Zusammenhang stehen weil wie Sie richtig schreiben erfassen, sehen, Stimmung einfangen nichts mit der verwendeten Technik zu tun haben.

Da türmen sich gleich haufenweise

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 11:35

Missverständnisse auf:

- Eine mechanische DSLR gibt es nicht (und wird es auch nicht mehr geben)
- einzige Ausnahme: analoge MF-Kameras mit Digitbacks

DSLRs, auch wenn sie sich "mechanisch" geben, sind immer vollständig digitalisierte Kameras. Lediglich der Sucher ist noch "optisch", also analog, alles andere wird über eine Firmware gesteuert, also per Software. Und das ist schon lange so, lange vor den eigentlichen Digitalkameras, zumindest da, wo ein AE drin ist.

Bei den MF-Kameras haben die Hersteller in Ermangelung eigender Entwicklung einfach ein digitales Back dran geschnallt, das alles digitale Funktionen bereitstellt. Das erstpart eigene Konversionsarbeiten in Richtung Digitalisierung. Wobei das auch schon wieder relativ ist, weil auch Kameras in der Klasse i. d. R. mit einem internen Übertragungsbus Objektiv/interne Belichtungsmessung/Prismensucher ausgestattet sind und damit zumindest eine Primitivelektronik haben.

Gast schrieb: Für meinen

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 16:47
Gast schrieb:

Für meinen Bedarf wäre eine rein mechanische digitale Spiegelreflex

Also ein quadratischer Kreis, gelle? Flüssig und fest zugleich? Bluna?

Der Spaniel. Wau!

Nö.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 22. Juli 2012 - 17:45

Ich hab den obigen Kommentar zwar nicht geschrieben, aber für eine mechanische SL2 mit Sensor statt Film würde ich ohne zu zögern mein Bankkonto plündern.

unglaublich einfach gestrickt..

Eingetragen von
Gast
am Montag, 23. Juli 2012 - 01:05

Zuerst hat es biologische Farben und die Finger zum Malen von Bildern in Höhlen gegeben, heute sind eben mechanische und digitale Hilfsmittel zur Bilderherstellung. Es werden aber noch immer Bilder gemacht. Somit hat sich nichts verändert, jeder will damit seine Epoche darstellen.

Wenn da ein Nutzer ( modern User ) einen speziellen Pinsel/Kamera haben möchte ist das ein legitimer Wunsch.

Das mit der Quadratur des Kreises waren meines Wissens seltsame Menschen mit unglaublichen Theorien, Theologien und seltsamen Lehrern die in Fässern hausten oder sich mit geometrischen Formen beschäftigten, eine Verfassung für ihre Staatsform besaßen aber bis heute immer noch nicht mit Geld umgehen können.

Es gab aber damals schon dumme Tiere die für diese Blunas schon feste Stöckchen aus flüssiger Scheiße geholt haben.

Gast schrieb: Zuerst hat es

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Montag, 23. Juli 2012 - 20:36
Gast schrieb:

Zuerst hat es biologische Farben und die Finger zum Malen von Bildern in Höhlen gegeben, heute sind eben mechanische und digitale Hilfsmittel zur Bilderherstellung. Es werden aber noch immer Bilder gemacht. Somit hat sich nichts verändert, jeder will damit seine Epoche darstellen.

Wenn da ein Nutzer ( modern User ) einen speziellen Pinsel/Kamera haben möchte ist das ein legitimer Wunsch.

Das mit der Quadratur des Kreises waren meines Wissens seltsame Menschen mit unglaublichen Theorien, Theologien und seltsamen Lehrern die in Fässern hausten oder sich mit geometrischen Formen beschäftigten, eine Verfassung für ihre Staatsform besaßen aber bis heute immer noch nicht mit Geld umgehen können.

Es gab aber damals schon dumme Tiere die für diese Blunas schon feste Stöckchen aus flüssiger Scheiße geholt haben.

Häh? Das Flüssige rotiert aber gerade heftigst in der Mitte des Kopfes zwischen deinen Ohren.

Der Spaniel. Wau!

Themaproblem

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Montag, 23. Juli 2012 - 20:22

Das ist aber eigentlich recht klar. In dem Artikel geht es um die Kamera, also sollten sich doch auch die Beiträge vorwiegend auf die Kamera beziehen. Schreibe ich jetzt hier über irgendwelche Fotos, und seien sie noch so toll, geht das schlicht am Thema vorbei...

Das Thema gute oder schlechte Fotos, wenn man das denn schon so allgemein werten will, hat heute so wenig mit einer neuen Kamera zu tun, wie vor 100 Jahren. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es schon. Egal ob Kamera oder Foto - bin ich wirklich zufrieden, ändern auch irgendwelche Kommentare nichts daran.