Das Verdienst der Kamera liegt nicht in ihrem Vermögen, einen Künstler aus dem Fotografen zu machen, sondern im Anstoß, den sie ihm gibt, dauernd zu sehen.

— Brooks Anderson

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Praxis-Test: Nikon 1 V1 (aktualisiert)

Foto der Nikon 1V1Wie macht sich die Nikon 1 V1 in der Praxis? Und wie schlägt sie sich im Vergleich mit einer D700?

 
 
 
 
 

Foto der Nikon 1 V1

 
Ich habe mich so richtig darauf gefreut, die V1 auszuprobieren: eine kleine Kamera mit Wechseloptiken und vielen innovativen Funktionen. Nach kurzer Zeit, nach wenigen Tagen schon, begann ich mich aber zu fragen, welchen Kreis von Fotografen diese Kamera ansprechen soll.

Foto vom Bajonettadapter FT1

Vorweg ein paar generelle Bemerkungen; natürlich wie immer subjektiv: Die V1 ist zu klein, um mir so richtig in der Hand zu liegen; und zu groß, um einfach in die Tasche gesteckt zu werden. Das ist kein großes Problem, es ist mir aber aufgefallen. Und sie ist teuer, sehr teuer: die Option der wechselbaren Objektive kostet einiges (ab 869 UVP). Aber ist das wirklich eine Option, die gerne genutzt werden wird?

Es soll auch bald einen Adapter geben, der die Verwendung von „normalen“ DSLR-Objektiven mit Nikon-AF-Anschluss erlauben wird – eine im Prinzip interessante Option. Könnte die V1 doch damit mein sehr kompaktes Zweitgehäuse werden, das vor allem für langbrennweitige Objektive interessant ist, denn der Cropfaktor macht aus Teleobjektiven Superteleobjektive. Der Sensor misst gerade einmal 13,7x8,8 mm. Bezogen auf 24x36 mm ergibt das einen Faktor von etwa 2,7. Ein 200-mm-Tele wirkt daher an der V1 wie ein 540-mm-Objektiv an Kleinbild. Leider bedeutet die Kleinheit des Sensors aber auch ein stärker sichtbares Rauschen, wie noch zu zeigen sein wird.

Foto vom SB-N5 von Nikon

Weiter hatte ich die Möglichkeit, den als Zubehör lieferbaren GPS-Sensor, das „Mini-Blitzchen“ SB-N5 und das VR 4,5-5,6/10-100 mm auszuprobieren. Der Blitz ist erstaunlich gut und viel kräftiger, als es seine sehr geringe Größe vermuten lässt. Ein Rätsel allerdings ist mir die Tatsache, dass der elektronische Verschluss nur 1/60 s als Blitzsynchronzeit, der mechanische jedoch 1/250 s erlaubt – sehr merkwürdig.

Der GPS-Sensor wird in den Zubehörschuh eingeschoben und ist daher nur alternativ zum Blitz zu verwenden. Wenn man also draußen mit aufgesetztem GPS-Sensor arbeitet und drinnen mit Blitz, dann bedeutet das: rauf und runter, und wieder rauf und wieder runter. Ob das lange gut geht? Und bequem ist anders, meine ich, aber es geht.

Foto vom Nikkor VR 3,5-5,6/10-30 mm

Das mit der Kamera als Standardzoom mitgelieferte VR 3,5-5,6/10-30 mm passt hinsichtlich Größe und im Gewicht gut zur Kamera. Was mir weniger gefiel, ist die bei 10 mm gut sichtbare optische Verzeichnung (die sich übrigens auch beim 4,5-5,6/10-100 mm zeigt) und die Tatsache, dass man das Objektiv manuell entriegeln und auch wieder manuell verriegeln muss, wenn man es kompakt in Parkposition haben will – das ist immer ein zusätzlicher Handgriff.

Foto vom Nikkor VR 4,5-5,6/10-100 mm

Das „Megazoom“ VR 4,5-5,6/10-100 mm (27-270 mm entspr. Kleinbild) fährt motorgesteuert automatisch in die Parkposition, aber nur, wenn man die Kamera (vor dem Objektivwechsel) abschaltet. Wird es bei eingeschalteter Kamera abgenommen, bleibt es lang und kann wegen des Elektromotors auch nicht per Hand zusammengeschoben werden. Das 4,5-5,6/10-100 mm ist schwer und groß, die Kamera wird etwas komplex beim Halten und Bedienen. Natürlich lassen sich alle Funktionen nutzen, aber das Gewicht verlagert sich zum Objektiv (das man daher primär halten muss), was durch die verdrehte Handhaltung (der Zoomhebel ist links, nicht oben) gewöhnungsbedürftig ist.

Was mir auch aufgefallen ist: durch das relativ geringe Gewicht der Kamera im Verhältnis zu dem ziemlich schweren und großen 10:1-Zoom (10-100 mm) war es mir unter bestimmten Umständen kaum möglich, aus der Hand wirklich knackscharfe Aufnahmen zu machen: Der Himmel war komplett bedeckt und grau, die Belichtungszeiten deutlich unter 1/100 s, und keine einzige Aufnahme wurde wirklich scharf. Für Postkarten reichte es, aber sobald man stärker vergrößerte, konnte man die Verwacklung erkennen.

Das Display ist hell und sehr fein auflösend – einfach sehr gut. Eine sehr positive Überraschung war der elektronische Sucher – die Auflösung ist sehr gut, das Bild farbgetreu und sehr angenehm zu betrachten – wirklich gut gemacht!

Der Akku der Kamera speist nicht nur alle Kamerafunktionen, sondern auch die motorische Verstellung der Brennweite beim Megazoom, und gegebenenfalls auch den GPS-Sensor bzw. den Blitz. Die Kapazität ist gut, ich hatte nach über 100 Aufnahmen, teils mit Blitz und teils mit GPS, und fast alle mit dem Motorzoom gemacht, noch immer etwa 80 % der Leistung.
 

Foto der Nikon 1 V1

 
Die Bedienung – nun, die ist ganz Nikon und Gewohnheitssache. Ich habe eine ganze Reihe von Nikon-Kameras, daher war für mich das Navigieren im recht umfangreichen Menü kein Problem.

Die Aufnahmemodi erlauben auch die Zeit- oder Blendenvorwahl. Das ist fein, allein, die Bedienung der Wippe für die entsprechenden Einstellungen von Zeit oder Blende ist etwas mühsam. Alles hat soweit funktioniert, aber ich fand es etwas schwierig, zwischen den Modi erfolgreich und schnell hin- und her zu schalten.
 

Bewegter Schnappschuss

„Bewegter Schnappschuss“
Bildbeispiel von Nikon
(im Original ist das Filmchen 1920x1080 Pixel groß; soll hier aber nur der Demonstration der Funktion dienen und wurde auf 640x360 verkleinert)

(Klick aufs Bild!)

 
Was ich auch ausprobiert und dann gleich wieder abgehakt habe, das waren zwei neue Funktionen; einmal zur automatischen Auswahl des besten Bildes aus einer Reihe von Aufnahmen („Smart Photo Selector“), und dann die (komische) Aufnahme mit Musikwiedergabe („Bewegter Schnappschuss“). Für mich sind das Spielereien, die vielleicht ein- oder zweimal ganz lustig sind, aber dann nicht mehr, und ich halte auch nichts davon.

Foto der Nikon 1 V1

Die Aufnahmen selbst waren soweit in Ordnung, die Belichtung gut und ausgeglichen, und die Schärfeleistung des AF durchaus OK.

Der automatische Weißabgleich ist gut, die automatische Anpassung an verschiedene Lichtquellen klappt recht gut. Aber wirklich gut war der bis jetzt noch nie bei einer Nikon-Kamera – da ist Canon deutlich besser.

Die Filmfunktionen habe ich mir überhaupt nicht angesehen, da ich nur fotografiere und mich das Filmen nicht interessiert und ich daher auch alle diese Funktionen bei Fotokameras als durchwegs entbehrlich ansehe.

Wie ist die Bildqualität? Nun, die ist recht gut, aber eben nur recht gut. Ich hatte mir etwas weniger Rauschen bei ISO 100 erwartet, als ich gesehen habe. Wenn man die Rauschunterdrückung einschaltet (sie wirkt bei längeren Belichtungszeiten und / oder bei höheren ISO-Werten), dann werden die feinsten Details etwas unterdrückt – das ist zwar logisch, aber nicht sehr schön. Für mich ist ab ISO 800 nichts mehr wirklich gut, ISO 6400 sind gar nicht brauchbar, ISO 3200 nur eingeschränkt.

Aber nun zur optischen Leistung – Testdaten zu Kamera und 3,5-5,6/10-30 mm siehe auch hier Technik-Test: Nikon 1 V1; meine Erfahrungen im Folgenden. Da das Wetter die meiste Zeit eher miserabel war, habe ich einige Stilleben aufgenommen. Und da ich mir gedacht hatte, die Nikon 1 könnte doch eine gute mobile Ergänzung zu meiner D700 werden, habe ich die Bildqualität der beiden verglichen.
 

Foto: Georg N. Nyman

Übersichtsaufnahme der ersten Anordnung – eine Konfektschale aus Glas mit Silberunterteil
 
 
Foto: Georg N. Nyman

Detail Nikon 1 V1 (hier in ca. 100-%-Ansicht)
 
 
Foto: Georg N. Nyman

Detail Nikon D700 (hier in ca. 90-%-Ansicht)

 
Hier ist deutlich zu erkennen, dass der kleinere Sensor trotz der über 10 Megapixel eine sichtbar weichere und weniger detaillierte Darstellung der Figur ergibt als der nur geringfügig höher auflösende Sensor der D700 (12 Megapixel; D700-Test hier). Beide Ausschnitte sind gleich aufbereitet und weder in der Helligkeit noch in der Brillanz verändert worden.
 

Foto: Georg N. Nyman    Foto: Georg N. Nyman

Rauschen bei ISO 100, mit Adaptierung
Links: Nikon D700; rechts Nikon 1 V1

Screenshot: Georg N. Nyman

 
Die Adaptierung bestand darin, dass ich in der Einstellung „Levels“ beim ACD Edit Manager die „Highlights“ von 255 auf 100 gestellt habe (siehe Screenshot). Dadurch kann man Unterschiede beim Rauschen sehr gut erkennen.
 

Foto: Georg N. Nyman

Übersichtsaufnahme
 
 
Foto: Georg N. Nyman

Nikon 1 V1, Ausschnitt aus der Goldmalerei oberhalb der Mitte (hier in ca. 180-%-Ansicht)
 
 
Foto: Georg N. Nyman

D700, Ausschnitt aus der Goldmalerei oberhalb der Mitte (hier in ca. 175-%-Ansicht)

Hier noch eine Vergleichsaufnahme mit einer Hasselblad H4D-60 – der Vergleich ist unfair, zeigt aber gut, wie weit Wirklichkeit und Abbild u.U. auseinander liegen können. Dem Original sehr nahe kommt die H4D-60; hier stimmt auch die Farbe:
 

Foto: Georg N. Nyman

H4D-60, Ausschnitt aus der Goldmalerei oberhalb der Mitte (hier in ca. 90-%-Ansicht)

 
Zum Schluss dieses kurzen Erfahrungsberichts meine sehr persönliche Beurteilung: Die Nikon 1 V1 ist eine recht interessante Kamera, die aber für mein Dafürhalten zur Zeit zu teuer ist, und die einen zu kleinen Sensor hat, um als Zweitgehäuse wirklich attraktiv zu sein (APS-C wäre sinnvoll gewesen). Auch weist sie einige Ausstattungsdetails auf, die vielleicht mehr versprechen, als sie sinnvoll sind.

Aber ich bin ja auch Fotograf, kein moderner „Fotovideoconsumer“. Die Kamera kann, während sie in Full-HD filmt, nicht nur permanent fokussieren, sondern gleichzeitig auch eine Standbildaufnahme in praktisch voller Qualität machen (16:9; 3840x 2160 Pixel = 8,2 Megapixel). Die Zielgruppe für diese Kamera sind auch nicht primär Fotografen, sondern alle diejenigen, die eine Mischversion für Stand- und Bewegtbilder haben möchten. So nach dem Motto: „Ich weiß jetzt noch nicht, ob ich dann fotografieren oder filmen will, aber ich kann beides gut damit.“

(Georg N. Nyman)
 
 
Produktfotos: Nikon
Beispielfotos: Georg N. Nyman
 
Anmerkung: Wie immer wurden die Beispielaufnahmen „weboptimiert“ gespeichert. Das bedeutet kleine Dateien und schnelle Seitenladezeiten, nicht aber höchste Qualität! Wir haben darauf geachtet, dass die Dinge, die es zu zeigen galt, auch sichtbar sind; gehen Sie aber davon aus, dass die Unterschiede im Original noch deutlicher ausfallen.
 

Nachtrag (2.11.2011): Eine Anmerkung zu den Bildbeispielen. Im ersten Beispiel (Konfektschale) sollen die Möglichkeiten von V1 / D700 und die Unterschiede zwischen den beiden Kameras aufgezeigt werden. Im zweiten Bildbeispiel (Goldmalerei) sollen deren Grenzen ausgelotet werden. Hier wurden extreme Auschnitte gewählt und gezeigt (im Fall V1 / D700 ergibt sich eine ca. 175-%ige Ansicht), um einerseits deutlich herauszuarbeiten, dass V1 und D700 in der Praxis und bei ISO 100 nicht gar so weit auseinander liegen, und um zum anderen auch einmal dagegenzustellen, was vergleichsweise im High-End-Bereich möglich ist (der Ausschnitt der H4D-60-Aufnahme ist hier in ca. 90-%-Ansicht zu sehen).

Da ich die Fotos ausgewählt und die Bildunterschriften dazu gepackt habe, war es mein Versäumnis, das nicht gleich deutlich formuliert zu haben. Entschuldigung. Ich habe die Skalierungsfaktoren oben nachgetragen.

Allen Zweiflern sei noch gesagt, dass auch die untere Aufnahme der Goldmalerei bis zu einer Skalierung von 100 % mindestens im Fall der D700 „knackscharf“ ist.

(thoMas)
 

 
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Danke für diesen Bericht!!!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 16:53

Es zeigt mal wieder auf wunderbare Weise, das wir Konsumenten, wenn wir uns blind auf die Werbung verlassen,
verarscht werden.
Mit dieser völlig überteuerten Design-Ikone des N1 Systems kann man als ernsthafter Fotograf nur auf die Schnauze fallen.
Nein Danke, das ist gemessen an den D-SLR´s des Hauses Nikon eine glatte Unverschämtheit.

Gott sei Dank bin ich noch bei Verstand und werde diese Spielzeuge nicht kaufen.
Bisher wurde Canon immer belächelt, wenn der Spruch "Komm spielen" fiel.

Jetzt trifft er ungewollt auf Nikon zu, aber das in jeder Hinsicht als geringschätzig eingestuft.

Mit verbindlicher Empfehlung an die Ingenieure.

Auch danke für...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:48

..diese Feststellung! Das glaubt ja hier immer niemand!

"Der automatische Weißabgleich ist gut, die automatische Anpassung an verschiedene Lichtquellen klappt recht gut. Aber wirklich gut war der bis jetzt noch nie bei einer Nikon-Kamera..."

Der Untergang von Nikon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 10:26

Na endlich,
Patentverstösse, Produktionsausfälle, keine DSLR Kameras im Profisegment mehr, beschissene Spiegellose. Nun dauert es nicht mehr lange und Nikon ist endlich vom Fenster weg, ganzbesonders im Profibereich. Dann können endlich alle Canon, Sony Benutzer aufatmen und die Sektkorken knallen lassen.

Gast schrieb:

Es zeigt mal wieder auf wunderbare Weise, das wir Konsumenten, wenn wir uns blind auf die Werbung verlassen,
verarscht werden.
Mit dieser völlig überteuerten Design-Ikone des N1 Systems kann man als ernsthafter Fotograf nur auf die Schnauze fallen.
Nein Danke, das ist gemessen an den D-SLR´s des Hauses Nikon eine glatte Unverschämtheit.

Gott sei Dank bin ich noch bei Verstand und werde diese Spielzeuge nicht kaufen.
Bisher wurde Canon immer belächelt, wenn der Spruch "Komm spielen" fiel.

Jetzt trifft er ungewollt auf Nikon zu, aber das in jeder Hinsicht als geringschätzig eingestuft.

Mit verbindlicher Empfehlung an die Ingenieure.

Das ist

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 11:08

eine Tragödie - kein Lustspiel.

Ein Lustspiel für die

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 13:30

Ein Lustspiel für die anderen Firmen: Ein Konkurrent weniger!
Und ein Lustspiel für die Canon und Sonyfans!
Eine Tragödie für alle Nikon Besitzer, die jetzt ihr teures Equippement verkaufen müssen, bevor es nichts mehr wert ist.
Nikon hätte halt diesen 1 er Mist nicht entwickeln sollen, dann wäre es vielleicht nur eine kleinere Tragödie gewesen.

Gast schrieb:

eine Tragödie - kein Lustspiel.

Auch als

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 17:44

Canon-Fotograf empfinde ich eine solche Perspektive als keineswegs optimal: Wenn der Sparingpartner verloren geht, schwindet auch Motivation und Moral im eigenen Haus ...

Warum nicht ?

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 05. Januar 2012 - 14:39

Warum soll Nikon nicht am Markt der Spielfotografen mitverdienen? Machen die anderen Hersteller doch auch. Als DSLR-Nutzer interessiert mich diese Produkt doch gar nicht.

Zwei unscharfe

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 17:32

Nikon-Aufnahmen mit einem scharfen Hasselblad-Bild lächerlich zu machen, ist irgendwie nicht hilfreich ...
Und: Die Bequemen werden sich trotzdem die die V1 einsacken. Weil: Die Qualität ist wurscht, die Kamera klein, und es ist eine NIKON. Wau!

Komplexe?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 05. November 2011 - 23:52
Gast schrieb:

Nikon-Aufnahmen mit einem scharfen Hasselblad-Bild lächerlich zu machen, ist irgendwie nicht hilfreich ...

Was regen Sie sich so auf? Der Autor zeigt, der Vollständigkeit halber, auch, was jenseits von Nikon möglich ist. Warum er das zeigt, schreibt er ja. Wenn Sie das hochgehen lässt, sollten Sie Ihre Beziehung zu Nikon mal überdenken.

Was pudeln SIE sich so auf

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 16:35
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nikon-Aufnahmen mit einem scharfen Hasselblad-Bild lächerlich zu machen, ist irgendwie nicht hilfreich ...

Was regen Sie sich so auf? Der Autor zeigt, der Vollständigkeit halber, auch, was jenseits von Nikon möglich ist. Warum er das zeigt, schreibt er ja. Wenn Sie das hochgehen lässt, sollten Sie Ihre Beziehung zu Nikon mal überdenken.

Lesen Sie alles - und im Kontext -, dann können Sie erkennen, dass ich mehr aus Mitleid mit dem Tester meine Meinung kundgetan habe ... und meine "Beziehung" zu Nikon hat sich schon vor vielen Jahren aufgelöst. Aber Sachlichkeit hat auch nichts mit, in Foren gern gelebtem, Markenfetischismus zu tun.

gar nicht ma schlecht

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 17:36

danke für den test. endlich gibts mal was zu sehen. die bildqualität ist gar nicht mal schlecht für den mini sensor und das zoom. ich denke man sollte die 1er eher mit kompakten nikon kameras vergleichen, da ist sie wirklich konkurenz.
ich halte sie aufgrund des kleinen sensors dennoch für überflüssig, auch wenn es ein nettes spielzeug sein mag.

Synchronzeit

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 17:55

Zitat: "Ein Rätsel allerdings ist mir die Tatsache, dass der elektronische Verschluss nur 1/60 s als Blitzsynchronzeit, der mechanische jedoch 1/250 s erlaubt – sehr merkwürdig."

Ist vermutlich als "rolling shutter" implementiert, belichtet also nicht alle Sensorzeilen gleichzeitig !?

Von Bildergebnissen und ungenannten Äpfeln und Birnen

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:01

Die Bildergebnisse allein den Kameras/Sensoren zuzuschreiben ist etwas sehr vereinfacht. Immerhin sind da auch unterschiedliche Objektive am Ergebnis beteiligt ...

Praxis-Test

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:24

Völlig richtig Herr Nyman, für einen ernsthaften Amateur ist der Sensor zu klein. Ein Vergleich mit der D7000 wäre etwas fairer gewesen. Wie immer ein hochinteressanter Test.

h4d60 die absolute referenzkamera

Bild von RattenSchaf
Eingetragen von
RattenSchaf
(Liebhaber)
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:31

Schöner Vergleichstest - Danke. Aber absolut faszinierend ist die hohe Qualität (Schärfe) der h4d60. Ist der Grund ein fehlender anti-aliasing filter? Oder weniger ISO bei der h4d60-Aufnahme? Oder die höhere Auflösung? oder alles zusammen? Für die Studio-fotografie ist dann eine h4d60 ja das absolute Muss.
Kein großer Unterschied zwischen D700 und V1, aber Welten zwischen h4d60 und d700. Ich bin geschockt. Oder fasziniert, je nach dem...

Vor allem

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:58
RattenSchaf schrieb:

Schöner Vergleichstest - Danke. Aber absolut faszinierend ist die hohe Qualität (Schärfe) der h4d60. Ist der Grund ein fehlender anti-aliasing filter? Oder weniger ISO bei der h4d60-Aufnahme? Oder die höhere Auflösung? oder alles zusammen? Für die Studio-fotografie ist dann eine h4d60 ja das absolute Muss.
Kein großer Unterschied zwischen D700 und V1, aber Welten zwischen h4d60 und d700. Ich bin geschockt. Oder fasziniert, je nach dem...

scheint die Hasselblad richtig scharf gestellt gewesen zu sein ...

Fokussierung

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 05. November 2011 - 23:56
Gast schrieb:

Vor allem scheint die Hasselblad richtig scharf gestellt gewesen zu sein ...

Auch die anderen beiden sind richtig fokussiert. Nur kommt bei derartigen Ausschnittsvergrößerungen halt bei der Hassi mehr rüber.

Mein Gott,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 19:06
RattenSchaf schrieb:

Schöner Vergleichstest - Danke. Aber absolut faszinierend ist die hohe Qualität (Schärfe) der h4d60. Ist der Grund ein fehlender anti-aliasing filter? Oder weniger ISO bei der h4d60-Aufnahme? Oder die höhere Auflösung? oder alles zusammen? Für die Studio-fotografie ist dann eine h4d60 ja das absolute Muss.
Kein großer Unterschied zwischen D700 und V1, aber Welten zwischen h4d60 und d700. Ich bin geschockt. Oder fasziniert, je nach dem...

wenn ich schon dieses Faszinationsgeschwafel lese...
Wie viel Kohle und wie viel Entwicklungszeit liegt denn zwischen der betagten D700 und der Hasselblad? Und dennoch ist die D700 - und erst recht und noch immer die EOS 5D MkII - für 99,9 Prozent der Bevölkerung die deutlich bessere Wahl, da erheblich vielseitiger. Alle digitalen Mittelformatkameras können ihren Auflösungsvorteil nur im Studio bei genügend Licht ausspielen oder bei Außenaufnahme bei ISO min. plus Stativ. Sobald man die ISO-Einstellung nach oben dreht - viel geht eh nicht - wird es beim digitalen Mittelformat qualitativ grausam. Vom lächerlich rudimentären AF mal ganz zu schweigen.

Gast schrieb: wenn ich

Bild von RattenSchaf
Eingetragen von
RattenSchaf
(Liebhaber)
am Dienstag, 01. November 2011 - 22:20
Gast schrieb:

wenn ich schon dieses Faszinationsgeschwafel lese...
Wie viel Kohle und wie viel Entwicklungszeit liegt denn zwischen der betagten D700 und der Hasselblad?

Ok, 5x so teuer, aber das die Schärfe so einen Unterschied zeigt? Ich habe gedacht die teuren Nikkore haben auch eine ganz gute MTF-Kurve...
...die Striche in der Grafik (linienpaare/mm) sieht man ja fast nicht. Wurde etwa die falsche Blende verwendet (nicht die kritische Blende)?
Schaut' aus als läge die d700 näher zur V1 als zur Hasselblad.
Und wenn das aber stimmt und es handelt sich nur um optische Gesetze (Sensorgröße, Güte des Glases), dann müsste man auch besser in der Schärfe mit einer analoger Aufnahme (6x6 od. 4x5zoll) und nachfolgendem Scan sein.

Sorry

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 23:04

aber man sieht doch recht deutlich, dass bei den Nikons der Fokus nicht stimmt.

Schärfenebene richtig eingestellt?

Bild von RattenSchaf
Eingetragen von
RattenSchaf
(Liebhaber)
am Mittwoch, 02. November 2011 - 07:18
Gast schrieb:

aber man sieht doch recht deutlich, dass bei den Nikons der Fokus nicht stimmt.

...also bei den Nikon-Kameras soll die Schärfe nicht exakt eingestellt worden sein? Bei einem Vergleichstest? Das glauben Sie ja selber nicht?

Das "passiert" sogar

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 07:59

dpr: Z.B. liegen bei den Vergleichsaufnahmen der 5DII Teile des Motivs nicht in der Schärfenebene bzw. im Schärfentiefebereich der Kamera (macht halt auch einen Unterschied, ob man ein und dasselbe Format oder unterschiedliche Sensorformate miteinander vergleicht).
Eine andere Möglichkeit wäre, dass bei der V1 eine zu kleine Blende eingestellt war (was aber wiederum nicht die Unschärfe der D700 erklärt).
Dass ein MF-Sensor natürliche Auflösungsreserven gegenüber einer V1, aber auch gegenüber KB aufweist (bei 5-facher Auflösung nochzumal) ist mehr als verständlich. Deutliche Unschärfen sind es nicht.

Anfängerfoto

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 08:23

Mit der Motivwahl des Hern Nymann scheint es auch nicht zu stimmen. Bei dem "Hochzeitsbild" belichtete er wie ein Anfänger auf die hellen Bildpartien, die Dame rechts ist dadurch "fast völlig abgesoffen", die Haare des Paares gehen ebenso unter in völliger Dunkelheit. So ein schlechtes Bild wurde kein Hochzeitsfotograf in der tiefsten Provinz abliefern (und ihm auch kein Kunde abkaufen). Dagegen schätze ich die Testvergleichsbilder in den Fotozeitschriften. So einen Schrott drucken die nicht ab.

Gast schrieb:

aber man sieht doch recht deutlich, dass bei den Nikons der Fokus nicht stimmt.

Sofern Sie mit

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Mittwoch, 02. November 2011 - 10:34

Sofern Sie mit "Hochzeitsbild" den bewegten Schnappschuss meinen: der stammt von der Präsentation der V1 und wurde uns von Nikon zur Verfügung gestellt (und dient hier nur Demonstrationszwecken und wurde verkleinert). Steht auch so drunter. Da kann Herr Nyman nix für.

(thoMas)

Tja, Eigentor, Herr Braczko.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 00:23
Gast schrieb:

Mit der Motivwahl des Hern Nymann scheint es auch nicht zu stimmen. Bei dem "Hochzeitsbild" belichtete er wie ein Anfänger auf die hellen Bildpartien, die Dame rechts ist dadurch "fast völlig abgesoffen", die Haare des Paares gehen ebenso unter in völliger Dunkelheit. So ein schlechtes Bild wurde kein Hochzeitsfotograf in der tiefsten Provinz abliefern (und ihm auch kein Kunde abkaufen). Dagegen schätze ich die Testvergleichsbilder in den Fotozeitschriften. So einen Schrott drucken die nicht ab.

Gast schrieb:

aber man sieht doch recht deutlich, dass bei den Nikons der Fokus nicht stimmt.

Jetzt pinkeln Sie also Ihrer Gottheit Nikon an den Karren. Bestenfalls erkennen Sie ja mal, dass Ihr Beurteilungsvermögen dann doch wohl nicht das Maß aller Dinge ist.
Das Bild ist übrigens korrekt belichtet, dennoch die helle Kleidung schon ausgefressen. Lassen Sie sich mal helfen, Ihren Bildschirm einzustellen.

Gast schrieb: aber man

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 13:12
Gast schrieb:

aber man sieht doch recht deutlich, dass bei den Nikons der Fokus nicht stimmt.

Schaut man sich das Übersichtsbild und die Ausschnitte an, dann sieht man, dass das schon extreme Ausschnitte sind. Da ist es nicht verblüffend, dass eine 10 und eine 12 MP Kamera dichter beieinander liegen und sich die 60 MP Kamera deutlich absetzt.

ja, ja, ist schon bitter, wenn man merkt, dass man selbst nicht die Spitze des Eisbergs hat.

Abgesehen davon

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 14:29

dass ich keine Komplexe entwickle, wenn mir jemand Vergleichsbilder von 12 MP zu 60 MP zeigt - und ich noch gar nicht mal mit Nikon fotografiere - aber scharf sind die Bilder trotzdem nicht. Also, entweder unscharf fokussiert, zu kleine Blende verwendet, oder (auch nicht unwahrscheinlich) gegenüber der Hasselblad überproportional vergrößert.

Va. ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 20:32

...stinken jenseits FFT CCD (H4D60) wie immer bei CMOS die Farben. Farbgüte schlechter, Farbauflösung schlechter, Farbschattierung schlechter und weil die Welt eben bunt und nicht nur Tageszeitung in Schwarz-Weiß ist bleibt die Detailsdurchzeichnung von bunten Texturen schon im CMOS-Sensor auf der Strecke. Auch die Leica S2 und die Leica M9, beide mit FFT CCD bestückt, würden sich von den CMOS-Cams sichtbar klar abheben.

Den Gegenbeweis

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 06:33
Gast schrieb:

...stinken jenseits FFT CCD (H4D60) wie immer bei CMOS die Farben. Farbgüte schlechter, Farbauflösung schlechter, Farbschattierung schlechter und weil die Welt eben bunt und nicht nur Tageszeitung in Schwarz-Weiß ist bleibt die Detailsdurchzeichnung von bunten Texturen schon im CMOS-Sensor auf der Strecke. Auch die Leica S2 und die Leica M9, beide mit FFT CCD bestückt, würden sich von den CMOS-Cams sichtbar klar abheben.

zum ewigen Kalauer kann man unter dpr betrachten ...

Dem...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 21:54

...interessierten Betrachter fehlt aber die Link...es reicht auch nur die Link zur betreffenden Gallerie mit Hinweis auf Motiv oder Brennweiten...vermutlich meinen Sie ja nur Aufnahmen mit der M9 mit Festbrennweiten die Nikon noch nicht modernisiert hat und Canon einfach nicht kompakt hinkriegt.

Einfach

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 06:07

die Testmotivaufnahmen der einzelnen Cams miteinander vergleichen.
Nein, mit den Objektiven hat das nichts zu tun. Und dass SLR-Optiken zwangsläufig größer als M-Objektive ausfallen müssen - wer wüßte das besser als Leica (einst schon bei der R, heute exzessiv bei der S).

Die einzigen...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 20:44

...Farbfehler die Leica M9-basierende Systeme zeigten taten das aber schon nur bei kurzen Brennweiten und zudem nur mit älteren Firmware-Ständen.
Nochmals: Links liefern und Motive benennen. So einfach ist das.

NIKON 1

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 18:41

Herr Nyman hat vollkomen recht, die Kamera sollte einen APS-C Sensor haben! Ansonsten, kann mich die neue Kamera nur weil da NIKON draufsteht, nicht gerade aus dem Sattel reißen.

Gast schrieb: Herr Nyman

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 20:18
Gast schrieb:

Herr Nyman hat vollkomen recht, die Kamera sollte einen APS-C Sensor haben!

Wozu? Die gibt es von Nikon bereits genug.

Das Kamerakonzept basiert auf diesem kleinen Sensor. Beispiel: Diese Kamera hat tatsächlich eine flotten AF, und das funktioniert, weil der Sensor so klein und damit die Fokussierung nicht ganz so kritisch ist. Und die Objektive sind tatsächlich ziemlich klein und handlich, im Vergleich zu den DX Pendants.

Wer eine DX oder FX-Kamera bevorzugt, der hat schon genug Auswahl. Diese Kamera ist bewusst anders, da hat sich Nikon etwas dabei gedacht.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 23:06
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Herr Nyman hat vollkomen recht, die Kamera sollte einen APS-C Sensor haben!

Wozu? Die gibt es von Nikon bereits genug.

Das Kamerakonzept basiert auf diesem kleinen Sensor. Beispiel: Diese Kamera hat tatsächlich eine flotten AF, und das funktioniert, weil der Sensor so klein und damit die Fokussierung nicht ganz so kritisch ist. Und die Objektive sind tatsächlich ziemlich klein und handlich, im Vergleich zu den DX Pendants.

Wer eine DX oder FX-Kamera bevorzugt, der hat schon genug Auswahl. Diese Kamera ist bewusst anders, da hat sich Nikon etwas dabei gedacht.

Na, da muss Nikon aber noch feilen, am Kamerakonzept. Beispiel AF:

www.photoscala.de/Artikel/Test-Sony-alpha-77-SLT-A77
www.photoscala.de/Artikel/Technik-Test-Nikon-1-V1

Die APS-C-Kamera ist klar schneller; reine Auslösung (Auslöseverzögerung) doppelt so schnell (0,05 gegen 0,1), mit Fokussierung auch fast doppelt so schnell (ca. 0,23 gegen 0,4 im Schnitt).

Praxisgerechter Test

Eingetragen von
StefanKomarek
(Liebhaber)
am Dienstag, 01. November 2011 - 19:28

Herr Nyman, eine ausgezeichnete Idee, die V1 mit einer Hasselblad H4D60 zu vergleichen. Wer hätte schon vorher vermutet, dass die H4D60 besser sein würde. Da können doch alle Hasselblad-Besitzer erleichtert aufatmen. Potentielle V1-Käufer hingegen werden ihr kleines Häuschen beleihen und sich eine Mittelformat-Kamera zulegen. Einen Vergleich mit anderen Kameras der gleichen Zielgruppe, z.B. mit mft-Kameras von Olympus und Panasonic, haben Sie uns dagegen zum Glück erspart. Wer will denn so was wissen?

Herr Nyman, was sind ihre nächten Testprojekte? Abrissbirne gegen Baumarkt-Hammer, wer bringt das Haus schneller zum Einsturz? oder Kann der Kleine Uhu so viele Passagiere transportieren wie ein Airbus A380?

Vergleich mit einer Hasselblad

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 19:53

Den vergleich mit einer Hasselblad finde ich nicht schlecht, zeigt er doch das Ende der Fahnenstange in der Digitalfotografie. Im HiFi- Bereich ist es gang und gebe Geräte auch mal mit den Besten zu vergleichen um auf zu zeigen wo man steht. Mit jeder neuen Kamerageneration verspricht man uns noch bessere Bildqualität. Hier werden wir zu recht verarscht und lassen uns nur zu gern verarschen weil keiner mehr weiß wie beste Bildqualität aussieht. Ein ausgezeichneter Praxistest.

Guter Beitrag

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 20:09

Den Vergleich mit der Hasselblad sollte man mal nicht so überbewerten! Ich finde ihn sehr unterhaltsam und es gibt ja noch genügend andere interessante Fakten in dem Artikel. Unterm Strich sind mir Nikons Absichten mit dieser Kamera völlig schleierhaft. Um es klar zu sagen: wer Wert auf Bildqualität legt wird niemals diese Kamera zu diesem Preis kaufen. Und wer nur Gimmicks sucht, der wird auch selten so viel bezahlen. Für mich, als "ambitionierten Amateurfotografen" ist diese Nikon einer riesige Enttäuschung. Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist dass Nikon ein neues System auf den Markt bringen wollte und sich dabei nicht an der derzeitigen Sensorqualität orientiert hat (sich dadurch das Design hat beeinflussen lassen), in der Annahme, dass auch kleinere Sensoren immer besser werden und die Qualität bei einem späteren Modell dann irgendwann "passt".

StefanKomarek schrieb: Herr

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 20:09
StefanKomarek schrieb:

Herr Nyman, was sind ihre nächten Testprojekte?

Was auch immer es ist - er sollte sich vorher tatsächlich besser in die Materie einarbeiten, bevor er veröffentlicht. Und er sollte ein Systemkonzept berücksichtigen. Was im Fall dieser Kamera bedeutet, daß er sich den Zusammenhang zwischen Sensorgröße und AF Konzept bewusst machen sollte.

So hat es eher Blog-Niveau ... einfach mal ein paar Eindrücke zusammengetragen, ohne sich um technische Zusammenhänge zu kümmern.

Ooooch,

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 20:55
StefanKomarek schrieb:

Herr Nyman, eine ausgezeichnete Idee, die V1 mit einer Hasselblad H4D60 zu vergleichen. Wer hätte schon vorher vermutet, dass die H4D60 besser sein würde. Da können doch alle Hasselblad-Besitzer erleichtert aufatmen. Potentielle V1-Käufer hingegen werden ihr kleines Häuschen beleihen und sich eine Mittelformat-Kamera zulegen. Einen Vergleich mit anderen Kameras der gleichen Zielgruppe, z.B. mit mft-Kameras von Olympus und Panasonic, haben Sie uns dagegen zum Glück erspart. Wer will denn so was wissen?

Herr Nyman, was sind ihre nächten Testprojekte? Abrissbirne gegen Baumarkt-Hammer, wer bringt das Haus schneller zum Einsturz? oder Kann der Kleine Uhu so viele Passagiere transportieren wie ein Airbus A380?

sind Sie vielleicht gemein!

;-)

PS: Auf die verwegene Idee, diese komische System-Nikon einfach mal mit der kompakten Nikon-Knipse 7100 zu vergleichen, kam der geneigte Tester leider nicht. Hätte ja möglicherweise ein sinnvolleres Ergebnis ergeben. Aber im Ernst: Wer will das schon?

Tolle Werbeworte von Nikon - schwache Vorstellung

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 21:48

Ich konnte einige Vergleichsaufnahmen der Nikon V1 gegen die Sony Nex 5N und die Olympus Pen 3 machen. Die Sony Nex verliert noch einiges Potential durch nicht optimierte Objektive und ist somit häufiger schwächer im Bildergebnis als die Pen 3, deren Objektive offensichtlich erheblich besser sind (sowohl 14-42 mm; 14-150 mm als auch 1,8/45 mm). Aber genauso offensichtlich schlagen beide Systeme die Bildqualität und vor allem das Bildrauschen der Nikon V1. Die V1 rauscht auch bei 100 ISO.
Der vielbeworbene Autofokus der Nikon V1 konnte mich nicht wirklich überzeugen, schon im Büro ist er viel langsamer als der der Pen 3 und sobald man in eine dunklere Ecke oder auf kontrastarme Flächen fokussiert, ist die Pen 3 merklich schneller.
Schade was Nikon hier bewirbt, entspricht einfach nicht den Tatsachen.
Mir gefallen dann auch Handling, Haptik und Menü nicht, die Kamera ist dick und wenig griffig. Der Sucher ist gut, aber gerade einmal auf dem Niveau der Pen 3, die einen deutlich größeren Suchereinblick bietet und deutlich schwächer als der Sucher der Sony.
Nikon wird seine Fans finden, wie immer - aber schon jede mFT Kamera ist eine spannendere Alternative, von der preiswerten Samsung NX und der ambitionierten Sony Nex ganz zu schweigen.
Die Objektive der Nikon 1 haben mich allesamt nicht überzeugt, weder mechanisch noch optisch.
Nikon braucht eine gelungene Kamera mit Halbformatsensor - die 1 Kameras sind Spielzeuge.

Kennt man die Eckdaten

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 23:07

sollte man auch den Rest kennen.

Welche Eckdaten...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 21:55

...meinen/kennen Sie?

Eine Mittelformat

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 05:57

funktioniert wie eine Mittelformat halt funktioniert. Eine Kleinbild wie eine Kleinbild, eine APS wie eine APS und eine FT wie eine FT. Und darunter sind wir dann halt auf Kompaktknipsenniveau - mit oder ohne Wechseloptik.

Fragt sich dann...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 21:39

..nur was für Sie "der Rest" ist, wenn die Eckdaten nun bekannt sind???

Bekannt ist, dass digital KB-VF-Systeme mager und schlecht ausgestattet sind bei UWW-WW-Zooms oder bei Festbrennweiten kürzer 35mm, s. jeweils Nikon mit Zooms aber keine gut optimierte Festbrennweite kürzer 35mm und Canon völlig ohne gute UWW-WW-Zooms auf Niveau von Nikon.

Die sog. Eckdaten kannte schon Barnack und hätte nicht gedacht was man dank Marketing alles so an den Mann bringen kann. So wie Sie sich hier äußern liest der Laie exakt heraus, dass KB-VF schon immer und va. "für immer" genau zu dem führt wie schon immer gehabt, dh. analog ist gleich digital. Was eben NICHT der Fall ist und KB-VF eher ein Rückschritt und kein Fortschritt ist. Mehr Details dank Sensortechnik kann nicht alleine digital KB-VF anbieten. Desweiteren...
Wer mehr Details sehen möchte muss eben näher ran. Gilt schon immer. Wer ein Motiv zu 100% auf das Format haben möchte mit allen Details möglichst exakt abgebildet tut das va. bei Einsatz von UWW-WW-Zooms eher nicht mit digital KB-VF, wenn er ehrlich ist und gute/beste Ware liefern möchte. Bei Nikon wg. der Größe der/des UWW-WW-Zooms und die kompakteren Canon EF L-Zooms taugen nichtmal für Reportage, wenn man ehrlich ist und vergleicht. Die Gehäuse samt dem sog. Format-Träger dem Sensor mögen gut sein aber ein Format hat die sog. Eckdaten nicht alleine im Gehäuse liegen. Auch die optische Schnittstelle zwischen Objktiv und Sensor hat Ihre Eckdaten und da sieht es bei digital KB-VF zu oft schlecht aus. Wer das incl. Beispiele klar und deutlich beweist "eckt" jedoch an...;-)...den Rest (Reaktionen) diesbzüglich kennt man nur zu gut und darf jedem hier erpart werden. Wenn nicht darf man fragen was oder wer heutzutage freiwillig schweres Euqipement trägt und wie hoch der Grad des Massochismus schon ist...Beim Alpinismus ist das ein anderes Thema, wenn es um den Challenge geht. Aber grad der Alpinismus zeigt, dass weniger mehr ist dh. auf Dauer mehr Erfolg haben wird. Dh. anstatt hunderte von Trägern in den sicheren Tod zu schicken lag der Alpinist am Everest um Faktor 50 niedriger in den Kosten und Träger benötigte man nur bis ins sog. Basis-Lager. Für den Groß-Expeditionisten Professionell im übertragenen Sinn ist natürlich nur das große Format und das überrennt das Mittelformat gleich noch dazu.

Echter Alpinismus wird eher von Pentax betrieben, denn der bietet als inziger ein Profi-Objektiv-Programm ausschl. auf APS-C optimiert an. Von Panasonic und Olympus darf man ja schon wg. der drohenden Steinigung nicht mehr sprechen.

Nikon 1 ist evtl. nur ein Strudel in den va. das FT-Format gezogen werden soll...Dabei ist Nikon 1 werkzeugseitig eher Pentax Q. Eckaten...???

Gast schrieb: Ich konnte

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 17:57
Gast schrieb:

Ich konnte einige Vergleichsaufnahmen der Nikon V1 gegen die Sony Nex 5N und die Olympus Pen 3 machen. Die Sony Nex verliert noch einiges Potential durch nicht optimierte Objektive und ist somit häufiger schwächer im Bildergebnis als die Pen 3, deren Objektive offensichtlich erheblich besser sind (sowohl 14-42 mm; 14-150 mm als auch 1,8/45 mm). Aber genauso offensichtlich schlagen beide Systeme die Bildqualität und vor allem das Bildrauschen der Nikon V1. Die V1 rauscht auch bei 100 ISO.
Der vielbeworbene Autofokus der Nikon V1 konnte mich nicht wirklich überzeugen, schon im Büro ist er viel langsamer als der der Pen 3 und sobald man in eine dunklere Ecke oder auf kontrastarme Flächen fokussiert, ist die Pen 3 merklich schneller.
Schade was Nikon hier bewirbt, entspricht einfach nicht den Tatsachen.
Mir gefallen dann auch Handling, Haptik und Menü nicht, die Kamera ist dick und wenig griffig. Der Sucher ist gut, aber gerade einmal auf dem Niveau der Pen 3, die einen deutlich größeren Suchereinblick bietet und deutlich schwächer als der Sucher der Sony.
Nikon wird seine Fans finden, wie immer - aber schon jede mFT Kamera ist eine spannendere Alternative, von der preiswerten Samsung NX und der ambitionierten Sony Nex ganz zu schweigen.
Die Objektive der Nikon 1 haben mich allesamt nicht überzeugt, weder mechanisch noch optisch.
Nikon braucht eine gelungene Kamera mit Halbformatsensor - die 1 Kameras sind Spielzeuge.

Haben wir hier mal wieder einen Schönredner aus dem Oly-E Forum??

Es geht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 18:59

immer noch eine Stufe tiefer ... 8-)

Sachlich bleiben!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 00:36
StefanKomarek schrieb:

Herr Nyman, eine ausgezeichnete Idee, die V1 mit einer Hasselblad H4D60 zu vergleichen. Wer hätte schon vorher vermutet, dass die H4D60 besser sein würde. Da können doch alle Hasselblad-Besitzer erleichtert aufatmen. Potentielle V1-Käufer hingegen werden ihr kleines Häuschen beleihen und sich eine Mittelformat-Kamera zulegen. Einen Vergleich mit anderen Kameras der gleichen Zielgruppe, z.B. mit mft-Kameras von Olympus und Panasonic, haben Sie uns dagegen zum Glück erspart. Wer will denn so was wissen?

Herr Nyman, was sind ihre nächten Testprojekte? Abrissbirne gegen Baumarkt-Hammer, wer bringt das Haus schneller zum Einsturz? oder Kann der Kleine Uhu so viele Passagiere transportieren wie ein Airbus A380?

Her Komarek, lesen Sie doch einfach nochmal nach, was oben steht! „Wie macht sich die Nikon 1 V1 in der Praxis? Und wie schlägt sie sich im Vergleich mit einer D700?“ Nur an einer Stelle wird auch die Hasselblad erwähnt. Herr Nymann schreibt ja auch warum: Die Hasselblad-Aufnahme zeigt die Farben des Originals, die beide Nikons doch sehr eigenwillig interpretieren. Wie soll Herr Nymann die zeigen ohne ein Bild?

StefanKomarek schrieb: Herr

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 15. April 2012 - 14:57
StefanKomarek schrieb:

Herr Nyman, eine ausgezeichnete Idee, die V1 mit einer Hasselblad H4D60 zu vergleichen. Wer hätte schon vorher vermutet, dass die H4D60 besser sein würde. Da können doch alle Hasselblad-Besitzer erleichtert aufatmen. Potentielle V1-Käufer hingegen werden ihr kleines Häuschen beleihen und sich eine Mittelformat-Kamera zulegen. Einen Vergleich mit anderen Kameras der gleichen Zielgruppe, z.B. mit mft-Kameras von Olympus und Panasonic, haben Sie uns dagegen zum Glück erspart. Wer will denn so was wissen?

Herr Nyman, was sind ihre nächten Testprojekte? Abrissbirne gegen Baumarkt-Hammer, wer bringt das Haus schneller zum Einsturz? oder Kann der Kleine Uhu so viele Passagiere transportieren wie ein Airbus A380?

Volle Zustimmung :-D

Wie...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 20:25

...technisch veraltet diese von Kodak und DALSA weiterentwickelte FFT CCD-Sensor-Technik doch ist...KB-VF CMOS (s. D700) rulez...oder auch nicht...

Ich hatte die Kamera gestern

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 21:24

Ich hatte die Kamera gestern auch mal in der Hand und war erschrocken, was sich Nikon hier geleistet hat. Das Kit-Objektiv hat meinem Empfinden nach eine schlechte Verarbeitungsqualität und wirkt eher billig. Die Bedienung? Grottenschlecht. Extrem menülastig und umständlich. Nikon ist hier kein großer Wurf gelungen.

Was das ganze System soll, erschließt sich einem nicht. Eine Panasonic Lumix GF3 mit X 14-42mm Kit-Zoom ist kleiner, hat einen größeren Sensor und wahrscheinlich eine deutlich bessere Bildqualität. Die Bedienung ist ebenfalls um Längen besser. Billiger ist's auch noch.

Nikon 1: Schuss in den Ofen. Wird aber trotzdem gekauft, da sie gerade bei MediaMarkt entsprechend Regalmeter gemietet haben. (Die Nikon J1 in pink ist übrigens eine Augenweide!)

GPS extra ...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 01. November 2011 - 21:31

GPS intern - oder extern auf dem Zubehörschuh.

In den meisten Fällen wird der Benutzer dieser Kamera das Blitzgerät im Innenraum einsetzen - da wird das schwierig für das GPS etwas zu finden, wenn man es parallel zum Blitz nutzen möchte.

Allerdings stört, dass es keine eigne Energieversorgung hat.
Das Nikon-GPS wird ja nicht weiterlaufen, wenn die Kamera aus ist - und das GPS wird auch ein paar Sekunden brauchen, bis es wieder die Position erfasst hat.

Da muss man sich überlegen, ob - beispielsweise - die Pentax Lösung mit extra Batterie nicht sinnvoller ist.
Das kann an bleiben und saugt den Akku der Kamera nicht leer.

Reste Rampe.....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 01:53

Was für ein Affenzirkus um Äpfel, Birnen und anderes Obst. Keiner wird auf die Idee kommen das Ding (1 V1 ) für eine ernsthafte Kamera zu halten. Das ist was für Spaßfotografen und Filmchen Dreher die ihren Nachwuchs bei den ersten Schritten ablichten. Ein wenig überteuert für diesen Zweck, macht aber mehr her als die Seifen ähnlich gestylten Consumer Kompakten.

Aber wer ist die Zielgruppe?

Vielleicht kommt es gerade recht das Naturkatastrophen die Produktion behindern. So bliebe der Schaden bei den unverkäuflichen Regalstehern geringer. Kann sich noch jemand an die unsäglichen Disc Kameras erinnern? Das war auch eine unglaubliche Fehlinvestition in ein neues System.

Selbst 200 Euronen sind für die 1 V1 noch zu viel. Ich sehe sie schon für 99 auf der Reste Rampe eines Lebensmittel Discounter liegen.

Naturkatastrophen in China?

Eingetragen von
TinCan
(Inventar)
am Mittwoch, 02. November 2011 - 08:21

Die Nikon 1 V1 wird in China produziert und dort gibt es keine Naturkatastrophe, die die Produktion behindern. Nikons Produktion ist in Thailand zum Erliegen gekommen und dort werden die meisten DSLR und die Objektive dazu produziert.
Dass man in Deutschland das Nikon 1 Konzept nicht versteht, wundert mich gar nicht. Nikon sollte sich in Zukunft auf attraktivere Regionen konzentrieren und sich aus Deutschland fernhalten.

Das Nikon 1 Konzept

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 08:48
TinCan schrieb:

Die Nikon 1 V1 wird in China produziert und dort gibt es keine Naturkatastrophe, die die Produktion behindern. Nikons Produktion ist in Thailand zum Erliegen gekommen und dort werden die meisten DSLR und die Objektive dazu produziert.
Dass man in Deutschland das Nikon 1 Konzept nicht versteht, wundert mich gar nicht. Nikon sollte sich in Zukunft auf attraktivere Regionen konzentrieren und sich aus Deutschland fernhalten.

zu verstehen (sic) bleibt nur völlig gedankenlosen Menschen vorbehalten ... 8-)

TinCan schrieb: Dass man in

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 13:21
TinCan schrieb:

Dass man in Deutschland das Nikon 1 Konzept nicht versteht, wundert mich gar nicht.

Mal sehen, wie die Kunden die Kamera annehmen. Daß die photoscala-Kommentatoren nörgeln, wenn eine Kamera anders ist als gewohnt, das hat Tradition. Tellerrand und so ...

Tellerrand

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 14:20

oder Hirn gegen Trieb ...

Warum nur

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 12:30

hat Nikon dieses Spiegellose System nicht für die D5100 übernommen?
Ich finde den el. Sucher der V1 wesentlich besser als den der D5100!

Außerdem, folgenden Versuch mit der 5100 ausführen: Ein Foto mit Live View und Spiegelvorauslösung aufnehmen! Unglaublich! Der D5100 Spiegel ist nichts anderes als nur noch überflüssig und lästig! NIKON, bitte aufwachen!
Aber immerhin ist es Nikon-Technikern gelungen einen neuen Accu zu entwickeln der nicht mal eben billig kopiert werden kann!
Also:
Warum nur mußte es diese seltsame und unsinnige Kamera sein?

Fragen an den tester

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 13:00

Mit fehlt folgende Information zu diesem Test:
* Zusätzlich zu den gezeigten Bildausschnitten möcjhte ich auch die Gesamtbilder zumindest verlinkt haben. Für jede der 3 verwendeten Kameras und inklusive voller EXIFs - insbesondere Brennweite, Zeit, Blende, ISO;
* Gesambilder bitte mit eingeblendetem/markiertem Fokuspunkt, um beurteiloen zu können, ob z.B. die D700 Bilder wirklich optimal fokussiert sind [ich glaube es nicht].
* Information, welche Objektive an Hassi und D700 verwendet wurden - wohl keine Zoom-Kitscherben, denke ich?
Dann könnte man ansatzweise einschätzen, was die Testergebnisse wert sind. So wie gezeigt, sind sie praktisch wertlos.

Zusätzlich bitte exakt dieselben Bilder [Motiv] an allen drei Kameras auch noch mit ISO 1600 ... ja, ja auch die Hassi ... dann würde das Ganze wirklich einmal interessant!
Und vermutlich wären dann auch die abgeleiteten Schlüsse und Aussagen nochmal zu überdenken.

Gast schrieb: Mit fehlt

Bild von Der Spaniel
Eingetragen von
Der Spaniel
(Ehrengast)
am Mittwoch, 02. November 2011 - 18:49
Gast schrieb:

Mit fehlt folgende Information zu diesem Test:
* Zusätzlich zu den gezeigten Bildausschnitten möcjhte ich auch die Gesamtbilder zumindest verlinkt haben. Für jede der 3 verwendeten Kameras und inklusive voller EXIFs - insbesondere Brennweite, Zeit, Blende, ISO;
* Gesambilder bitte mit eingeblendetem/markiertem Fokuspunkt, um beurteiloen zu können, ob z.B. die D700 Bilder wirklich optimal fokussiert sind [ich glaube es nicht].
* Information, welche Objektive an Hassi und D700 verwendet wurden - wohl keine Zoom-Kitscherben, denke ich?
Dann könnte man ansatzweise einschätzen, was die Testergebnisse wert sind. So wie gezeigt, sind sie praktisch wertlos.

Zusätzlich bitte exakt dieselben Bilder [Motiv] an allen drei Kameras auch noch mit ISO 1600 ... ja, ja auch die Hassi ... dann würde das Ganze wirklich einmal interessant!
Und vermutlich wären dann auch die abgeleiteten Schlüsse und Aussagen nochmal zu überdenken.

Genau!

Und dann bitte dazuschreiben, ob der Tester bei der Testerei vielleicht Woll-, Rindspalt- oder Latexhandschuhe getragen hat. Hatte der Tester Alkohol konsumiert? War der Alkoholpegel bei allen drei Kameras gleich? Ist die Raumtemperatur bei allen Test gleich gewesen? Leidet der Tester evt. an erhöhtem Augeninnendruck? War alles total kalibriert? Wurde der Test mit nüchternem Magen durchgeführt? Waren Medikamente im Spiel?

Dieser Test ist überflüssig.

Fotos machen muss man immer noch selbst.

Liebe Grüße!

Der Spaniel. Wau!

P.S.: Jetzt können die üblichen Schlauschreiber und Forennazis wieder loslegen und ihre Hunde-Fantasien ausleben!

Aber Blondi

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 19:01

wer könnte Dich toppen ...

Was ist besser, Hammer oder Schraubenzieher?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 18:50
Gast schrieb:

Zusätzlich bitte exakt dieselben Bilder [Motiv] an allen drei Kameras auch noch mit ISO 1600 ... ja, ja auch die Hassi ... dann würde das Ganze wirklich einmal interessant!

Wozu ISO 1600 mit der Hassi? Da weiß man vorher, daß sie *dafür* nicht ausgelegt ist. Wäre zwar konsequent im Sinne der hier betriebenen Nonsense-Vergleiche, aber wirklich neue Erkenntnisse gewinnt man dabei nicht.

90% und 175% Ansicht

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 15:28

90% und 175% Ansicht - warum?
Bei so krummen Werten wird unnötig interpoliert, was die Ergebnisse verschlechtert.

Das Resultat entscheidet

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 00:00
Gast schrieb:

90% und 175% Ansicht - warum?
Bei so krummen Werten wird unnötig interpoliert, was die Ergebnisse verschlechtert.

Damit ich das Ergebnis vergleichen kann. Warum sonst?
Ein Bild ist kein Selbstzweck. Ich will es ausdrucken oder am Bildschirm zeigen. Hier werden die Bilder sehr schön bei gleicher Ausgabegröße gegenübergestellt. Ich finde das sinnvoll.

zu teuer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 02. November 2011 - 23:25

Ich mag das Sensor Format. Bietet ein noch sichtbares Bokeh, ist aber maximal klein. Aber bei den Preisen wird Nikon damit Schiffbruch erleiden. Kleinere Bildformate waren traditionell immer preisgünstiger.

Und warum sind die Objektive nicht kleiner, oder lichtstärker?? Ein 10facher Zoom mit Blende 2 sollte für 1,5 kg zu haben sein:
http://www.camera-obscura.de/download/vs_110_d.pdf

Schlampige Durchführung macht Test zu Müll

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 00:14

Der Test ist aufgrund der gewählten "Vergleichskandidaten" grundsätzlich schon fragwürdig.
Aber selbst wenn man feststellen möchte, um welche Größenordnungen sich die drei verschiedenen Kamera-Systeme in der technischen Bildqualität unterscheiden, wird diese Absicht durch die schlampige Durchführung zunichte gemacht.

Bei einem seriösen Bildvergleich sind zwingend (!) zu zeigen:
* Gesamtbild - mit Offenlegung der wesentlichen Aufnahmeparameter (EXIFs)
* Bild-Ausschnitte prinzipiell immer in 100% Ansicht

Ein Vergleich, bei dem die Kameras augenscheinlich (!) nicht alle optimal fokussiert wurden und dann noch die Bild-Ausschnitte einmal in 90% und andere in 175% bzw. 180% Ansicht gezeigt werden, ist wertlos, wirkt tendenziös und schlichtweg PEINLICH! Es wäre schließlich nicht sehr schwierig, strukturell vergleichbare Bilder von statischen Motiven unter kontrollierten und möglichst gleichen Bedingungen aufzunehmen!

Ein gerichtlich beeideter Sachverständiger sollte das doch hinbringen! So wie es jetzt präsentiert wurde, hat das Ganze keinerlei Beweiskraft - ganz im Gegenteil!

Genug ist genug!

Bild von gnnyman
Eingetragen von
gnnyman
(Liebhaber)
am Samstag, 05. November 2011 - 19:46
Gast schrieb:

Der Test ist aufgrund der gewählten "Vergleichskandidaten" grundsätzlich schon fragwürdig.
Aber selbst wenn man feststellen möchte, um welche Größenordnungen sich die drei verschiedenen Kamera-Systeme in der technischen Bildqualität unterscheiden, wird diese Absicht durch die schlampige Durchführung zunichte gemacht.

Bei einem seriösen Bildvergleich sind zwingend (!) zu zeigen:
* Gesamtbild - mit Offenlegung der wesentlichen Aufnahmeparameter (EXIFs)
* Bild-Ausschnitte prinzipiell immer in 100% Ansicht

Ein Vergleich, bei dem die Kameras augenscheinlich (!) nicht alle optimal fokussiert wurden und dann noch die Bild-Ausschnitte einmal in 90% und andere in 175% bzw. 180% Ansicht gezeigt werden, ist wertlos, wirkt tendenziös und schlichtweg PEINLICH! Es wäre schließlich nicht sehr schwierig, strukturell vergleichbare Bilder von statischen Motiven unter kontrollierten und möglichst gleichen Bedingungen aufzunehmen!

Ein gerichtlich beeideter Sachverständiger sollte das doch hinbringen! So wie es jetzt präsentiert wurde, hat das Ganze keinerlei Beweiskraft - ganz im Gegenteil!

Genug ist genug - wenn Sie schon fragwürdige Kommentare abgeben, so würde ich es schätzen, wenn Sie es nicht anonym machen, sondern sich deklarieren, wer Sie sind. Ich habe ja auch nicht anonym geantwortet. Ihre Kommentare sind unproduktiv und zeigen mir zumindest ihre Geringschätzung für den Zeitaufwand, den so ein Vergleich mit sich bringt. Zu behaupten, die Aufnahmen wären nicht scharf ist mehr als kühn und entspricht absolut nicht den Tatsachen. Aber da es absolut nichts bringt, Ihnen die EXIF Daten, die Files und die anderen Informationen online zu stellen, werde ich es nicht tun - es passt ja ohnedies wieder irgendwas nicht.

Ich würde Ihnen auch empfehlen, jeden Kommentar zu meiner Position als Sachverständiger zu unterlassen, vor allem wenn Sie es unter dem Schutz der Anonymität machen!

Aber vielleicht wird es Sie freuen zu hören, dass ich es jetzt satt habe, solche Kommentare zu lesen, ich plane keine Testberichte mehr zu schreiben sondern mich mehr der Gerichtsarbeit widmen, die Leute schätzen wenigstens, was ich mache.

schade

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Samstag, 05. November 2011 - 22:54

Im Prinzip ist es zwar fraglich, wer solche Komentare ernst nimmt. Noch dazu, wenn die Autoren nicht mal erkannt werden wollen. Also ist es schade, wenn solche Kommentare überhaupt eine Rolle bei Ihren Entscheidungen spielen. Denn es gibt auch Leute, die sich für die Tests interessieren und sich auch nicht scheuen, das mit Namensnennung Kund zu tun. Und Photoscala ist doch nicht nur für anonyme Kommentatoren da. Auch wenn es manchmal so aussieht. Wenn Beiträge, selbst wenn sie nur für ein paar Leser interessant sein sollten, den feigen Kommentaren namenloser Gäste geopfert werden, stellt sich für mich die Frage, ob anonyme Kommentare wirklich so ein wichtiger Bestandteil für Photoscala sind. Wer zu einem Thema eine Meinung abgeben will, kann sich doch auch anmelden bzw. einloggen. Ist ihm das zu viel Aufwand oder steht er nicht dazu, kann es nicht so wichtig sein.

Andererseits ist es natürlich verständlich, wenn Sie sich über solche blödsinnigen Angriffe ärgern.
Egal, wie man es auch anstellt, man wird es nie allen recht machen. Es spricht für Sie, dass Sie die Kommentare zur Kentniss nehmen und darüber nachdenken. Aber wie Sie ihre Tests letztlich machen, bleibt doch Ihre Sache. Niemand wird dadurch in seiner Entscheidungsfindung beeinträchtigt. Sie hindern doch niemanden daran, zu kaufen und zu benutzen, was immer er will.

Letztlich sind alle Tests in irgendeiner Weise subjektiv. Aber wenn die Vorgehensweise nachvollziehbar ist, ermöglichen sie doch hilfreiche Rückschlüsse...

Die Art und Weise

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 00:15

wie Tests gemacht und präsentiert werden, zu hinterfragen, sollte auch unabhängig davon, ob Kritik nun "persönlich" (ist 'fotoni' zum Beispiel das wirklich?) oder anonym formuliert ist, wenigstens nicht auf beleidigte Reaktion stoßen. Noch dazu, wenn hier offensichtlich nicht sehr seriös vorgegangen wurde, vorsichtig formuliert.

namen- los

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Dienstag, 08. November 2011 - 23:23

Wer gelegentlich unter einem bestimmten Nick etwas schreibt, ist in einem Forum nicht mehr anonym. Ob Leser nun den realen Namen und Beruf eines Autors kennen ist doch völlig irrelevant. Eine Einschätzung seiner fachlichen Beiträge hat doch nichts mit seinem realen Namen zu tun.

Und auch wenn ich den realen Namen und Beruf eines Autors kenne, gibt es keinen Grund, diesen hier breitzutreten. Ich gebe ja auch nicht Telefonnummern und Adressen anderer Leute beliebig weiter. Auch im Netz ist Charakter nicht völlig unangebracht. Aber "Gast" kann halt tun und lassen, was er will. Er weiß sowieso die absolute Wahrheit und darf daher entscheiden, wie ein Test durchzuführen ist. Es nimmt ihm auch keiner übel, wenn er sich selbst trotzdem nicht die Arbeit macht, den Test selbst durchzuführen und sauber zu dokumentieren. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass Photoscala auch von ihm einen Test veröffentlichen würde, wenn er einen nicht ganz so abgedroschenen Namen verwenden und seine Vorgehensweise sauber dokumentieren würde. Denn unterschiedliche Tests zu einem Produkt können die Einschätzung durchaus erleichtern oder andere Blickwinkel zeigen...

Vielleicht würde ich auch manches anders machen. Aber wenn ich es nicht tatsächlich mache, hilft das niemandem. Und wenn zehn Leute jeweils ihre Vorstellung kundtun, kann ich es nicht allen Recht machen. Es hat aber jeder die Möglichkeit, aus dem was ich von mir gebe Rückschlüsse zu ziehen, oder es eben zu ignorieren, wenn er seine Fragen nicht beantwortet sieht.

Wer einen unüberlegten Beitrag mit Nick abschickt, steht zumindest mit diesem Namen dazu. Wer selber unbedingt anonym bleiben will, sollte zumindest auch die "Privatsphäre" (hier also, was nichts mit dem Thema zu tun hat) anderer respektieren. Viel weniger kann man von seinem Gegenüber doch schon nicht mehr erwarten, oder?

Ach ja, es gibt zwar durchaus "Objektivtests". Aber auch die können nie absolut objektiv sein.

Wenn ich mir so anschau'

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. November 2011 - 06:27

was hier unter den sog. 'Nicks' so abgesondert wird, lern' ich manche "nur" Gäste durchaus schätzen.
Kritik ist, egal ob "anonym" oder halt "durchgenickt", entweder objektiv oder nicht, keinesfalls aber lässlich, wenn oder weil sie einem Autor nicht gefällt.

Leber fotoni

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. November 2011 - 07:19

soll ich unter Deinem Nick eher ein kleines mediteranes Fünkchen oder einen fotografierenden Almöi vermuten ...?

Sorry, fotoni

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. November 2011 - 07:48

Du verwechselst anonym mit namenlos. Aber das kommt schon mal vor, in den weiten Wüsten des Internets. Da kann man dann schon mal einen Nick für eine veröffentlichte Person halten (den Admin nehm' ich dabei als einzigen von der Unschuldsvermutung aus).
Und außer einer, natürlich keineswegs anonymen, beleidigten Leberwurst, hat uns dieser Test nur die Erkenntnis eingebracht, dass das eigene Hirn, sofern in Verwendung, immer noch der verläßlichere Maßstab für Beurteilungen ist.

uns? wer ist das?

Bild von fotoni
Eingetragen von
fotoni
(Inventar)
am Mittwoch, 09. November 2011 - 21:37

Es gibt hier doch auch einige, die den Test interessant finden. Aber weil einige (womöglich sogar einer in mehreren Beiträgen???) es eben gern anders hätten, werden die ausgeklammert???
Natürlich geht es im Test nicht darum, einfach ein allgemeingültiges Ergebnis im Sinne von gut oder schlecht abzuliefern. Vielmehr sollte er eben, wie jeder andere Test auch, denkenden Menschen ermöglichen Rückschlüsse daraus zu ziehen. Und da offensichtlich jeder hier genau weiß, was an dem Test falsch ist, ist er dazu durchaus zu brauchen.

Was ich hier angeblich verwechsle, ist aber schon wieder so ein blödsinniges Statement ohne jeden Hintergrund. Natürlich kann man auch beim "Gast" oft mal Muster erkennen. Es ist aber doch erheblich einfacher, einen Bezug zu etwas herzustellen, was direkt benannt ist. Wenn ich zu dem stehe, was ich schreibe, darf ich auch einen wiederkehrenden Namen dafür verwenden, um anderen die Zuordnung der Kommentare leichter zu machen.

Ich kann nur nochmal anregen, dass Kritiker selbst Testbeiträge verfassen. Das sollte dann doch allen helfen, weil sich jeder aus den unterschiedlichen Angeboten raussuchen kann, was ihn am meisten interessiert und wovon er sich die sinnvollsten Rückschlüsse verspricht. Man kann sich dabei ja auch auf einen Teilaspekt beschränken...

Zu glauben, es gäbe einen perfekten, allumfassenden Test setzt schon extreme Naivität voraus. Spätestens nach ein paar Jahren eigener (Lebens-)erfahrung sollte sich das aber sowieso erübrigen.

Was täten

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. November 2011 - 08:31

Experten auch, wenn sie sich unliebsamer Kritik nicht durch fragwürdige Formalismen entziehen könnten ... 8-)

Ja, aber..

Bild von gnnyman
Eingetragen von
gnnyman
(Liebhaber)
am Sonntag, 06. November 2011 - 10:17
fotoni schrieb:

Im Prinzip ist es zwar fraglich, wer solche Komentare ernst nimmt. Noch dazu, wenn die Autoren nicht mal erkannt werden wollen. Also ist es schade, wenn solche Kommentare überhaupt eine Rolle bei Ihren Entscheidungen spielen. Denn es gibt auch Leute, die sich für die Tests interessieren und sich auch nicht scheuen, das mit Namensnennung Kund zu tun. Und Photoscala ist doch nicht nur für anonyme Kommentatoren da. Auch wenn es manchmal so aussieht. Wenn Beiträge, selbst wenn sie nur für ein paar Leser interessant sein sollten, den feigen Kommentaren namenloser Gäste geopfert werden, stellt sich für mich die Frage, ob anonyme Kommentare wirklich so ein wichtiger Bestandteil für Photoscala sind. Wer zu einem Thema eine Meinung abgeben will, kann sich doch auch anmelden bzw. einloggen. Ist ihm das zu viel Aufwand oder steht er nicht dazu, kann es nicht so wichtig sein.

Andererseits ist es natürlich verständlich, wenn Sie sich über solche blödsinnigen Angriffe ärgern.
Egal, wie man es auch anstellt, man wird es nie allen recht machen. Es spricht für Sie, dass Sie die Kommentare zur Kentniss nehmen und darüber nachdenken. Aber wie Sie ihre Tests letztlich machen, bleibt doch Ihre Sache. Niemand wird dadurch in seiner Entscheidungsfindung beeinträchtigt. Sie hindern doch niemanden daran, zu kaufen und zu benutzen, was immer er will.

Letztlich sind alle Tests in irgendeiner Weise subjektiv. Aber wenn die Vorgehensweise nachvollziehbar ist, ermöglichen sie doch hilfreiche Rückschlüsse...

Danke für Ihren nicht-anonymen Kommentar! Grundsätzlich haben Sie es genau getroffen - Personen, die anonym solche Kommentare abgeben, sollte man ignorieren. Aber ein paar Kommentare weiter unten scheint der gleiche Anonymus oder einer mit einem vergleichbaren Psychoprofil sich ziemlich genau informiert zu haben, was ich beruflich mache und prangert genau dies an. Genau das war letzten Endes das, wo es mir den "Deckel gelupft" hat. Ich habe die Tests, die natürlich subjektiv sind, sorgfältig gemacht. Vor allem, weil ich genau diese Kamera selbst gerne gekauft hätte um ein zweites ganz kleines Gehäuse an der Seite meiner anderen Nikon AF Kameras zu haben. Und ich war enttäuscht über die Performance, die mir in der Werbung so schmackhaft gemacht wurde. Insofern war der Vergleich mit der D700 nicht überzogen, denn die 10MPx der V1 und die 12Mpx der D700 sind durchaus nicht so weit entfernt - abgesehen von der Größe des Sensors. Aber genau hier zeigt die Konkurrenz von Nikon, dass man auch kleinere Sensoren mit wirklich beachtlicher Bildqualität ausstatten kann, die dann die Verwendung so eines Gehäuses mit Objektiven der "großen" Kameras durchaus sinnvoll macht. Der Vergleich mit der H4D60 war natürlich nicht ernst gemeint, sondern sollte nur zeigen, wo die Realität der zZ wahrscheinlich besten Bildqualität im Vergleich zu leistbaren Kameras liegt - vielleicht eine Art Standortbestimmung.
Was die kritisierte Schärfe betrifft - ich war auch überrascht, dass die Aufnahmen mit der V1 nicht schärfer waren sondern bereits bei durchschnittlicher Blende sichtbare Anzeichen von Beugungsunschärfe zeigen. Die Aufnahmen der D700 sind scharf aber natürlich durch die Limitierung auf 12MPx nur scharf, solange man nicht über 100% hinausgeht. Damit bin ich bei einem weiteren Kritikpunkt - die Details. Auf einem Monitor zeigen die Aufnahmen bei 100% kaum sichtbare Unterschiede, dazu sind die meisten Monitore zu klein, also habe ich die Ausschnitte bei weitaus höherer Vergrößerung gemacht um die Unterschiede klar zu zeigen. Ich ärgere mich immer über Berichte, in denen steht....wie man klar aus den Details sehen kann... - man sieht nichts, weil die Crops zu klein sind. Die ungeraden Endvergrößerungen sind das Ergebnis der Bestrebung, die Crops mit den Bildausschnitten in der gleichen Größe der Details zu zeigen und durch die unterschiedliche Größe der Sensoren und der Pixelzahl kommen eben ungerade und nicht gleiche Prozentsätze heraus - einfach Mathematik.
Aber wie man es macht, es passt einigen Leuten einfach nichts.
Auch zur ISO Einstellung - alle Aufnahmen wurden mit ISO 100 gemacht - das ist doch logisch, dass man die niedrigste Einstellung nimmt, wenn es um Auflösung und Details geht und es ist auch logisch - zumindest für mich - dass man dann alle Kameras auf die gleiche Nennempfindlichkeit einstellt.
Ich bin zu jeder kritischen Kommentierung der Berichte sehr bereit und offen, wenn man sich an die gesellschaftlichen Spielregeln einer technischen Diskussion hält - Argument und Gegenargument, Frage und Antwort. Ich bin weder perfekt noch vollkommen aber ich versuche oder besser versuchte, meinen subjektiven Bericht über die Kamera mit einigen Beispielen, die ich für anschaulich gefunden habe, zu ergänzen.

Wie Sie richtig geschrieben haben: ...letztlich sind alle Tests in irgendeiner Weise subjektiv...

So ist es auch hier, nur was ich nicht akzeptiere, sind anonyme Kommentare, die meinen Beruf angreifen - da hört es sich für mich auf.
Beste Grüße
Georg N. Nyman

"Enttäuscht über die Performance"

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 10:45

Bei einem gerichtlich beeideten Sachverständigen setze zumindest ich - nein, nicht jener "Anonymus" dem sich Ihr Beleidigtsein verdankt - einen grundsätzlichen Hausverstand voraus; den man dann wissenschaftlich fundiert (sic!) begründen, vielleicht auch sich selbst bestätigen kann.
Ihre zitierte Aussage läßt mich daran zweifeln. Allein, dass sie den Bildausschnitt hier in unterschiedlicher Vergrößerung präsentieren, gibt wenigstens mir zu denken - und sollte auch Ihnen zu mehr Selbstkritik Anlass sein.
Das Aufnahmen nicht genügend scharf sind, hängt in der Regel, nach meiner "nur" langjährig praktischen Erfahrung, meist nicht vom Sensor, sondern von einer mäßigen Optik und/oder einem mangelhaften AF ab ...

Auch Sie...

Bild von gnnyman
Eingetragen von
gnnyman
(Liebhaber)
am Sonntag, 06. November 2011 - 15:03
Gast schrieb:

Bei einem gerichtlich beeideten Sachverständigen setze zumindest ich - nein, nicht jener "Anonymus" dem sich Ihr Beleidigtsein verdankt - einen grundsätzlichen Hausverstand voraus; den man dann wissenschaftlich fundiert (sic!) begründen, vielleicht auch sich selbst bestätigen kann.
Ihre zitierte Aussage läßt mich daran zweifeln. Allein, dass sie den Bildausschnitt hier in unterschiedlicher Vergrößerung präsentieren, gibt wenigstens mir zu denken - und sollte auch Ihnen zu mehr Selbstkritik Anlass sein.
Das Aufnahmen nicht genügend scharf sind, hängt in der Regel, nach meiner "nur" langjährig praktischen Erfahrung, meist nicht vom Sensor, sondern von einer mäßigen Optik und/oder einem mangelhaften AF ab ...

auch Sie ziehen es vor, anonym zu bleiben !

...ich erspare mir einen Kommentar dazu, nur finde ich das zumindest unpassend. Der Bildausschnitt wurde absichtlich in Abhängigkeit von der Kamera in unterschiedlicher Vergrößerung von mir gewählt, damit ich den gleichen Bildinhalt bei gleicher Endgröße zeigen kann. Wenn Sie sich das überlegen würden, was ein gleicher Bildinhalt bei gleicher Endgröße der gezeigten Ausschnitte bedeutet und das bei unterschiedlich dimensionierten Sensoren, dann würden Sie verstehen, warum und wie ich auf die unterschiedlichen Prozentsätze der Vergrößerung kam.

Und jetzt ist für mich Schluss, ich gehe nicht mehr auf anonyme und fachlich fragwürdige Kommentare von Personen ein, die sich unter dem Mantel der Anonymität verstecken.

Glauben Sie ernsthaft

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 15:32

dass ich als 'Photon' oder 'Dörfler' z.B. für Sie irgendwie weniger anonym wäre !? Auch dieses Ansinnen stellt Ihrer Urteilskraft kein überragendes Zeugnis aus. Und, ja, die gleiche Abbildungsgröße unterschiedlicher Formate bevorzugt wie auch immer größere Formate gegenüber kleineren.

Die Frage lautete nicht

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 15:42

wie Sie auf die Prozensätze der Vergrößerungen gekommen sind - rechnen können wir selbst -, sondern warum Sie etwas tun, wovon Sie wissen sollten, dass darunter die Abbildungsqualität leidet - leiden muss. Antworten brauchen Sie mir nicht, weil auch ich Anonymität im Internet bevorzuge. Was Sie aber keineswegs entschuldigt.

Gut

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 07:15

dass es zu jedem Experten mindestens einen Gegenexperten gibt, der einem mit wissenschaftlicher Präzision genau das Gegenteil beweist ... 8-)

Zumindest

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 13:08

sichern so die Denkfaulen mindestens zwei Experten den Job. ;-)

Für...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 20:59

...den Blödsinn benötigt es keinen Experten der mit wissnchaftlichr Präzision argumentieren/arbeiten muss/müsste.

Unbkannter schrieb:

..., dass darunter die Abbildungsqualität leidet - leiden muss.

Abbildungleistung gäbe es was hier wohl nicht gemeint ist. Wiedergabequalität war wohl gemeint aber auch die leidet heutzutage erst ab 4-fachem Zoom, dh. 400%.

Interessant wäre bei der hier praktiszierten Methode für den Vergleich auch noch die Sigma SD9 mit Ihren hinsichtlich MPx winzigen Files mit dazu zu nehmen. Wie schlecht die Farbgüte der D700 und va. der Nikon 1 ist würde grad die SD9 offenbaren. Wie gut 10+x MPx im Vergleich zu den monströsen 60MPx der Hassi sein können würde widerum die SD1 zeigen können...;-)

Die 5D Mk II wandert entsprechend ebenso auf eBay-Bucht-Nivau herab. Ein Träumer der meint seine 5D Mk II kanns besser als eine D700...

Träumen Sie wohl

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. November 2011 - 09:58

meinetwegen auch zu 400 % ...

Und die Physik

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 16:23

hat doch Recht. Enttäuschend ... 8-)

Schade

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 27. November 2011 - 18:26

Hallo, ich heisse Felix Willms und habe ihren Testbericht mit grossem Interesse gelesen und mich überhaupt erst mal darüber gefreut, dass sich jemand diese Mühe macht und andere an seiner Einschätzung teilhaben lässt. Um so mehr war ich von den teils kritischen und auf ihre Person bezogenen Antworten überrascht. Ich möchte aber nicht näher darauf eingehen, ihnen nur versichern, dass es eine 1000mal breitere Masse von Lesern gibt, die ihren Beitrag lesen und dadurch den eigenen persönlichen Erfahrungsschatz erweitern, ohne dies über Antworten kund zu tun, so wie ich es normalerweise auch halte. Auch wenn man als Ersteller von Beiträgen hofft, konstruktive Diskussionen zu führen, so ist auch meine Erfahrung leider die, dass es eine kleinen Kreis von Selbstdarstellern gibt, die nur kritisieren können, aber meist nix selber machen. Ich bedanke mich auf jeden Fall über ihren sehr nützlichen Beitrag und würde mich freuen, wenn sie dies auch in Zukunft tun.
Viele Grüße
Felix

Sprach...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 05. November 2011 - 23:42
Gast schrieb:

Schlampige Durchführung macht Test zu Müll...

...sprach der große unbekannte Fachmann und zog von dannen...

Es gibt Test im Vergleich zu anderen Formaten (s. Test wie hier) und Vergleichstest innerhalb konkurrierender Formate (KB-VF, APS-H, APS-C und FourThirds).

Hier ein Beispiel für letzteres, s. http://www.imx.nl/photo/leica/camera/camera/page48.html

Wichtig folgende Aussage zu welcher es wg. der anerkannten Exptetise des Autors noch keinen Widerspruch gab.

...
At closer distances the E1 operates close to the theoretical optimum.
...

...
In the solid-state imaging chain it is the software that determines the outcome. Theoretically the image capture size is of less importance as the information recorded on the small pixels can be transformed loss-free to a large format print. The technology behind the four-third format of the Olympus E1 assumes that this is indeed the case: optimized optics and very small pixel areas are the film-based equivalent of the microfilm with high-grade optics. It does work as can be seen from the resolution figures, but there is an imaging threshold where the combination of limiting frequency and sensor area start to fail. The 5 MP of the E1 do on excellent job on A4 format and a very fine job on A3 format, but as soon as we have more information elements in the subject than can be translated one to one on the sensor area, we cannot capture all the information of the scene. The E1 then should be operated as we are accustomed to do with the Minox or the 35mm (Leica) format: go to the subject as close as possible, do not waste precious negative area and be moderate with enlargements.
...

Kurzum: Das optimale System im Test hinsichtlich "Informations-Aufzeichnung" ist die Kamera mit dem kleinsten Sensor und der niedrigsten MPx-Zahl seitens des Sensors/RAW-File. Performance-Parameter anderer Systeme ermöglichen nur Auflösung feinerer Details.

Hinweis: Es gibt einen weiteren Vergleich dieses Experten incl. der 1Ds Mk II anstatt der 20D. Hier wurde dann jeweils 5MPx aus den jew. RAW-Files der Kameras mit den 5MPx der E-1 verglichen, dh. bei alle anderen Systemen wurde ein Ausschnitt von 5MPx herausgecropped.Die E-1 lag sichtbar und va. meßbar vor allen Systemen im Vergleich.

Nun möge man das hier bei Nikon 1, KB-VF und digital MF transferiert sehen und möge die Schwächen von Nikon 1 und digital KB-VF va. aufgrund Einsatz von hochlichtempfindlichen CMOS-Sensoren anstelle auf Imager-Sensoren-Qualitäten optimierte CCD- oder 3T-APS-Sensoren (3T-NMOS zB. LiveMOS) "anerkennen" und die "tatsächliche Performance" der hochlichtempfindlichen CMOS-Sensor-Systeme nicht überall sondern auf das "einfachste" reduziert sehen: Marketing-wirksames von dem so mancher und evtl. immer mehr sog. "Augen-Krebs" bekommen ("Augen-Krebs" = O-Ton Foto-Betrachter von Bildmaterial FFT-CCD vs. CMOS), dh. HighISO-Performance ist "alles" und "Informations-Aufzeichnungs-Umfang" darf dafür baden gehen.
"Augen-Krebs" bekommt man im Ausschnitt sichtbar ( http://1.1.1.5/bmi/www.photoscala.de/grafik/2011/GN-Nikon-1V1-13.jpg ) von den falschen Farben und als Print vorgelegt von der Plattheit mangels Plastizität (nicht mit Freistellen verwechseln! Und das mit Räumlichkeit- und Tiefen-Eindruck nimmt mit der Sensorgröße zu ist und bleibt ebenfalls ein Marketing-Märchen.).

Dieser Test hier wird va. von selbsternannten Experten, welche sich in Ihrer Größe völlig überschätzen, komplett falsch eingeordnet.

Das war sicher

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 06:20

so ein "anerkannter Experte" wie der FT-Fanboy ...

Sprachs der Herr

Eingetragen von
Gast
am Montag, 07. November 2011 - 06:43

der's den Seinen in seinen Foren besorgt ... 8-)

Albern

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 00:18
Gast schrieb:

Bei einem seriösen Bildvergleich sind zwingend (!) zu zeigen:
* Gesamtbild - mit Offenlegung der wesentlichen Aufnahmeparameter (EXIFs)
* Bild-Ausschnitte prinzipiell immer in 100% Ansicht

Sind Sie das?
Schön, dass Sie Photoscala vorschreiben, wie ein Test auszusehen hat.
Herr Nymann schildert seine Erfahrungen vom Praxiseinsatz der Nikon 1 und bebildert die. Ich kenne und schätze die Arbeit und Erfahrung Nymanns. Und mich interessiert seine Meinung zur Kamera. Ich finde es albern und anmaßend, „Beweiskraft“ zu fordern. Was will oder soll Herr Nymann denn beweisen? Und wozu? Sie werden genug Bilder von „Testkisten“ finden. Photoscala verschont uns zum Glück damit.

Gast schrieb:

Ein Vergleich, bei dem die Kameras augenscheinlich (!) nicht alle optimal fokussiert wurden und dann noch die Bild-Ausschnitte einmal in 90% und andere in 175% bzw. 180% Ansicht gezeigt werden, ist wertlos...

a) Ihr Augenschein trügt offenbar. Könnten Sie bei den gezeigten Bildern tatsächlich ein falsch fokussiertes ausmachen, ich zöge meinen Hut vor Ihnen. So sehen die Ergebnisse dieser Kameras bei diesem Vergrößerungsmaßstab halt aus.
b) Peinlich finde ich Ihren Beitrag. Photoscala stellt die gleichen Ausschnitte sehr anschaulich gegenüber.

...

Bild von PKD
Eingetragen von
PKD
(Hausfreund)
am Donnerstag, 03. November 2011 - 09:30

…ich bin erstaunt über die vielen Fachleute, die hier in diversen Threads der „photoscala“ Ihr Bestens geben.
Alles Spezialisten, die Zuhause in dem 3.UG eine optische Bank ( an dem 2t Betonklotz befestigt ) haben um diverse Tests durchzuführen. Dazu fundiertes Wissen aus diversen Fotozeitschriften bzw. einschlägigen Foren.
Nur Eins könne diese Leute nicht: Fotografieren!
Würden sie es können, dann würde ihnen die Relevanz der Tests zur Praxis bekannt sein.
Gruß
PKD

Die Kommentatoren

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 09:37

machen aber auch keine Tests ...

nein - keineswegs! Es geht hier um seriös vs. unseriös

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 10:53
PKD schrieb:

…ich bin erstaunt über die vielen Fachleute, die hier in diversen Threads der „photoscala“ Ihr Bestens geben.
Alles Spezialisten, die Zuhause in dem 3.UG eine optische Bank ( an dem 2t Betonklotz befestigt ) haben um diverse Tests durchzuführen. Dazu fundiertes Wissen aus diversen Fotozeitschriften bzw. einschlägigen Foren.
Nur Eins könne diese Leute nicht: Fotografieren!
Würden sie es können, dann würde ihnen die Relevanz der Tests zur Praxis bekannt sein.

Es sind keineswegs alle Tests für die fotografische Praxis völlig irrelevant. Mit diesem hier hat der Verfasser aber leider niemandem gedient und sich nur selbst beschädigt.
Man braucht nur Augen im Kopf, dann sieht man, dass hier entweder sehr schlampig oder - noch schlimmer - sehr tendenziös "verglichen" wurde.
Auch aus dem text des Reviews drängt sich der Verdacht auf, dass es hier offenbar von vornherein nur darum ging, möglichst augenfällig sichtbar zu machen, dass und wie sehr die kleinsensorige V1 und auch eine KB-Kamera (D700) gegen eine sündteure Hasselblad "abstinken". Genau dieser Vergleich der Leistung der drei verschiedenen Kamera-Systeme wurde dann aber nicht erbracht. Er wäre jedoch problemlos und in sauberer, seriöser Weise möglich gewesen - ohne optische Bank, ohne Betonklotz im 3. UG - ein ordentliches Stativ, sorgfältige Ausrichtung und Fokussierung sowie kontrollierte, gleichbleibende Lichtverhältnisse hätten schon gereicht. Und eine Präsentation der Bild-Ergebnisse so, dass diese strukturell möglichst gut vergleichbar sind. Ansichten über die ohnedies bereits extremen 100% hinaus sind jedenfalls völlig sinnfrei und sind zu unterlassen. Dagegen hätte man aber durchaus abtesten können, ob und ab welcher Sensorempfindlichkeit sich das Bild ins Gegenteil verkehrt und die kleineren CMOS-Sensoren die Oberhand über das Hassi-CCD gewinnen, bis zu welchem welcher Sensorempfindlichkeit

Fazit: um wieviel bessere technischere Abbildungsqualität eine Hassi H4D-60 (mit welchem Objektiv? Bis zu wieviel ISO?) gegenüber der Nikon V1 und der D700 liefert, wäre eine durchaus nicht interessante Frage. Und von einem gerichtlich beeideten Sachverständigen für Optik&Fotografie (!) sollte man wohl auch dann eine seriöse Analyse erwarten dürfen, wenn es kein gerichtliches Gutachten ist. Mit diesem "Test" hat der Tester jedoch nur seine eigene Glaubwürdigkeit untergraben und die Intelligenz und den Sachverstand der Leser hier unterschätzt. Schade!

Und dieser Sachverhalt wird auch nicht aus der Welt geschafft, indem man versucht, das Ganze einfach ins Lächerliche zu ziehen, bzw. fundierte Kritik/er lächerlich zu machen.

Wie bitte?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 15:25
Gast schrieb:

Auch aus dem text des Reviews drängt sich der Verdacht auf, dass es hier offenbar von vornherein nur darum ging, möglichst augenfällig sichtbar zu machen, dass und wie sehr die kleinsensorige V1 und auch eine KB-Kamera (D700) gegen eine sündteure Hasselblad "abstinken".

Wie bitte? Herr Nymann bringt ein einziges Hasselblad-Bild und erwähnt die Kamera ein einziges Mal.

Gast schrieb:

Er wäre jedoch problemlos und in sauberer, seriöser Weise möglich gewesen - ohne optische Bank, ohne Betonklotz im 3. UG - ein ordentliches Stativ, sorgfältige Ausrichtung und Fokussierung sowie kontrollierte, gleichbleibende Lichtverhältnisse hätten schon gereicht.

Was veranlasst Sie, auf nicht gleichbeibende Lichtverhältnisse und fehlerhafte Fokussierung zu schließen?

Gast schrieb:

Ansichten über die ohnedies bereits extremen 100% hinaus sind jedenfalls völlig sinnfrei und sind zu unterlassen.

Ich finde die gleichen Ausschnitte - systembedingt mit unterschiedlichen Vergrößerungen - in diesem Zusammenhang sinnvoll.

Gast schrieb:

Fazit: um wieviel bessere technischere Abbildungsqualität eine Hassi H4D-60 (mit welchem Objektiv? Bis zu wieviel ISO?)

Was interessiert Sie das Objektiv. Herr Nymann zeigt das „Original“, zeigt, dass Nikon mit seinen Farben deutlich daneben liegt. Im Praxistest geht es mum die Nikon 1, da ist das Objektiv der Hasselblad völlig unerheblich.

ohne Worte ...

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. November 2011 - 15:51
Gast schrieb:

...Auch aus dem text des Reviews drängt sich der Verdacht auf, dass es hier offenbar von vornherein nur darum ging, möglichst augenfällig sichtbar zu machen, dass und wie sehr die kleinsensorige V1 und auch eine KB-Kamera (D700) gegen eine sündteure Hasselblad "abstinken"...

Na hier hat aber jemand eine gehörige Seh- oder Leseschwäche ... das steht nirgends und wird auch nicht angedeutet. Wie man so einen Unfug zusammen schreiben kann, ist mir ein Rätsel.
Es drängt sich der Verdacht auf, das hier - egal was geschrieben worden wäre - jemand ganz gehörig auf Streit aus ist. Aber so ist das mit einer Kommentarfunktion ... jeder darf mal.

PKD schrieb: Nur Eins

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 12:20
PKD schrieb:

Nur Eins könne diese Leute nicht: Fotografieren!

Bitte um Erklärung, wie man das aus Textbeiträgen erkennen kann.

PKD schrieb: …ich bin

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 19:41
PKD schrieb:

…ich bin erstaunt über die vielen Fachleute, die hier in diversen Threads der „photoscala“ Ihr Bestens geben.
Alles Spezialisten, die Zuhause in dem 3.UG eine optische Bank ( an dem 2t Betonklotz befestigt ) haben um diverse Tests durchzuführen. Dazu fundiertes Wissen aus diversen Fotozeitschriften bzw. einschlägigen Foren.
Nur Eins könne diese Leute nicht: Fotografieren!
Würden sie es können, dann würde ihnen die Relevanz der Tests zur Praxis bekannt sein.
Gruß
PKD

Dem kann ich nur zustimmen. Für mich ist wichtig was eine Kamera drausen in der Praxis kann. Der Vergleich mit einer D700 und Hasselblad ist durch aus legitim. Zeigt er doch was in der Digitalfotografie an Bildqualität möglich ist und er zeigt wo die neue Nikon V1 in der Bildqualität steht. Mich regt es mehr auf, wenn den Kleinen Sensoren eine Super Bildqualität zum Verhältnis ihrer sehr kleinen Sensoren bescheinigt wird. Zu deutsch: Die Bildqualität ist Scheiße aber betrachtet man die erheblichen technischen Mängel der kleinen Sensoren ist das Bild eigentlich Super. Nun Dem 24" Monitor oder dem Poster ist es egal ob das Foto von einer D700 oder V1 stammt. Man sollte bei den Kameratests sehr viel mehr Klartext reden!! Warum nicht ein Punktesystem wie bei HiFi Tests, Farbtreue, Scharfzeichnung, Detailzeichnung, Rauschen, Dynamik?? Die Kamera mit der besten Bildqualität wird mit 100% bewertet, der rest entsprechend darunter. Dann hat die V1 eben nur 30%, eine D700 85% usw. Aber dann weis man genau was man erwartet kann.

Für mich war der Test interessant,

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 15:54

auch wenn die Vergleichskandidaten für diesen Test ein bis zwei Nummern zu groß sind. Ich gehöre zu den ungeduldigen Menschen die sehnsüchtig auf die Nikon D800 warten. Auch habe ich schon intensiv überlegt meine analoge Hasselblad durch eine digitale zu ergänzen. Für mich war dies einfach eine Bestätigung nie eine Nikon 1 zu kaufen.

Braucht(e)

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 03. November 2011 - 16:32
Gast schrieb:

auch wenn die Vergleichskandidaten für diesen Test ein bis zwei Nummern zu groß sind. Ich gehöre zu den ungeduldigen Menschen die sehnsüchtig auf die Nikon D800 warten. Auch habe ich schon intensiv überlegt meine analoge Hasselblad durch eine digitale zu ergänzen. Für mich war dies einfach eine Bestätigung nie eine Nikon 1 zu kaufen.

es dafür tatsächlich einen (diesen) Test ?

Nikon 1

Eingetragen von
finepix
(Neuankömmling)
am Montag, 07. November 2011 - 08:31

Schade das Nikon so ein Spielzeug bringt eine EVIL mit APS-C wie die Sony-NEX hätte ich gekauft,aber nicht so was.Ich glaube das Nikon 1 System gibts nicht lange.

Als ob

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. November 2011 - 12:12

die Bezeichnung "Evil" nicht schon aussagekräftig genug wäre ... 8-)