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Prätentiöse Pretiose: Leica X1 (aktualisiert)
Mit der X1 (1550 Euro) will Leica ab Dezember 2009 eine neue Generation von Digitalkameras „Made in Germany“ ins Leben rufen. Mittel dazu ist eine Digitalkamera im Kompaktformat mit fest verbauter Festbrennweite 2,8/36 mm (entspr. Kleinbild) und mit CMOS-Bildsensor im APS-C-Format (12 Megapixel):
Presseinformation der Leica Camera AG:
Die neue Generation: LEICA X1 - Leistungsstarke Digitalkamera im kompakten Design für die anspruchsvolle Fotografie
Mit der LEICA X1 stellt die Leica Camera AG, Solms, eine neue Generation von Leica Digitalkameras „Made in Germany“ vor. Die LEICA X1 ist mit einem CMOS-Bildsensor im APS-C-Format ausgestattet, wie er auch in semiprofessionellen Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt. Zusammen mit dem universell einsetzbaren Objektiv LEICA ELMARIT 1:2,8/24 mm bietet der für diese Kameraklasse besonders große Sensor eine hohe Bildqualität, die den Vergleich mit einer Profi-Kamera nicht scheuen braucht. In Kombination mit den technischen Eigenschaften und den umfangreichen Einstellmöglichkeiten von der manuellen Steuerung bis hin zu den Automatikfunktionen ist die LEICA X1 ein idealer Begleiter für anspruchsvolle und kreative Fotografen. Dabei ist die Kamera in ihrem Design so kompakt, dass man sie immer dabei haben kann, um einmalige Momente spontan festzuhalten.

Der CMOS-Bildsensor der X1 verfügt über 12,2 Megapixel. Die einzelnen Pixel haben eine große Sensorfläche und sammeln viel Licht ein, was für geringes Bildrauschen, einen hohen Dynamikumfang und eine akkurate Farberkennung sorgt. Der Sensor weist gegenüber dem Kleinbild einen Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,5 auf. So wird das fest montierte Objektiv LEICA ELMARIT 1:2,8/24 mm der LEICA X1 zu einem vielseitig einsetzbaren Reportageobjektiv mit dem Bildwinkel der Kleinbildbrennweite von 36 Millimetern. Diese gilt als Klassiker unter den Festbrennweiten, mit der unzählige Ikonen der Fotografie entstanden sind.

„Das LEICA ELMARIT 1:2,8/24 ASPH. ist ein echtes Leica Objektiv mit grandioser optischer Leistungsfähigkeit. Sein leicht weitwinkeliger Charakter schafft genügend Distanz, wenn es sein muss und erlaubt es dennoch, bei Bedarf nah heran zu gehen und sich Details heraus zu picken. Mit diesem Objektiv kann dem Fotografen nichts mehr entgehen, keine Situation und kein noch so feines Bilddetail“, so Peter Kruschewski, Produktmanager Digitale Kompaktkameras bei der Leica Camera AG.

Die LEICA X1 zeichnet sich durch ein klares und konzentriertes Design aus. Die Gradlinigkeit in der Gestaltung mit der Reduktion auf das Wesentliche und das kompakte, handliche Gehäuse erinnern hierbei an die M-Kameras. Zusammen mit der soliden Bauweise aus Metall und einer griffigen, hochwertigen Belederung wird die X1 zu einer typischen Leica.
Die LEICA X1 bietet übersichtliche Funktionen und ist mit einem einfachen Bedienkonzept intuitiv zu handhaben. Für den ganz unkomplizierten Umgang bietet die X1 zahlreiche Automatikfunktionen vom präzisen Autofokus bis zur Belichtungsautomatik. Zugeschaltet verhelfen sie dem Anwender durch einfaches Drücken des Auslösers zu einem perfekt belichteten, scharfen Bild. Dabei kann sich der Fotograf ganz auf die Bildgestaltung konzentrieren.
Dank der zahlreichen Automatikfunktionen ist die X1 bei Bedarf schnell und flexibel einsetzbar. Zusätzlichen kreativen Spielraum erhält der Fotograf durch die manuellen Steuerungsmöglichkeiten. Sowohl die Blende als auch die Belichtungszeit können über griffige Einstellräder auf der Oberseite der Kamera manuell kontrolliert werden, um bewusst Einfluss auf die Bildwirkung zu nehmen. Auch die Schärfenebene lässt sich manuell festlegen, ebenso wie Weißabgleich und verschiedene Bildparameter. So bietet die X1 dem Fotografen gleichermaßen die volle Kontrolle zur kreativen Bildgestaltung sowie auch Automatikfunktionen für schnelle Reaktionsfähigkeit.

Durch das große Format des Bildsensors mit seiner maximalen Empfindlichkeit von ISO 3200 und die hohe Lichtstärke ist die LEICA X1 auch für den Einsatz in der Available Light Fotografie, bei der das gering vorhandene, natürliche Licht genutzt wird, optimal geeignet. Ob bei schlechten Lichtverhältnissen oder für den gezielten Umgang mit der Schärfentiefe - die X1 gibt zahlreiche Möglichkeiten für die ganz individuelle Bildgestaltung.
Das strahlend helle 2,7 Zoll-Display der X1 nutzt den Platz auf der Rückwand fast vollkommen aus und bietet selbst in hellen Umgebungen eine detaillierte Darstellung. Die Live-Wiedergabe ersetzt den optischen Sucher und zeigt eine akkurate Bildvorschau mit allen benötigten Informationen. Der Live-Modus macht die X1 aber auch flexibel für Schüsse aus ungewöhnlichen Perspektiven.
Die LEICA X1 bietet umfangreiches Zubehör, das den Einsatz der Kamera erweitert und sich der Arbeitsweise des Fotografen anpasst: Ein zusätzlicher Aufstecksucher mit 36 mm-Leuchtrahmen kann beispielsweise am Blitzschuh der Kamera befestigt werden und sorgt für jederzeit klaren Überblick, ohne dabei Strom zu verbrauchen. Auf Wunsch kann das Kameradisplay bei Nutzung des Aufstecksuchers abgeschaltet werden. Dann informiert eine gut sichtbare Leuchtdiode über die erfolgreiche Scharfstellung des Autofokus. Außerdem kann ein zusätzlicher Handgriff genutzt werden, der den sichereren und griffigen Umgang mit der Kamera unterstützt. Weiterhin steht ein umfangreiches Taschensortiment zur Verfügung: Die Bereitschaftstasche bietet ausreichend Platz für die Kamera mit montiertem Handgriff und ist mit einem Täschchen für den Aufstecksucher am Trageriemen versehen. Die hochwertige Transporttasche schützt die Kamera perfekt und die Systemtasche im ansprechenden Design nimmt die Kamera inklusive Zubehör auf.

Die LEICA X1 verfügt über einen versenkbaren Blitz, der mehr als nur die Lichtquelle ersetzen kann. Er dient auch als Aufhellblitz und kann bei längeren Belichtungszeiten auf den zweiten Verschlussvorhang gezündet werden. Für mehr Leistung und flexiblere Lichtführungen können über den Blitzschuh auch die Leica Systemblitzgeräte SF 24D und SF 58 mit der X1 genutzt werden.
Im Lieferumfang der LEICA X 1 ist neben dem Ladegerät und einem leistungsfähigen Akku außerdem ein umfangreiches Softwarepaket enthalten. Mit Adobe Photoshop Lightroom gehört eine professionelle, digitale Workflow-Lösung für Apple Mac OS X und Microsoft Windows zur Ausstattung der X1. Die Software steht für registrierte LEICA X1 Kunden zum Online-Download bereit. So ist gewährleistet, dass immer die aktuellste Version zum Einsatz kommt. Adobe Photoshop Lightroom bietet umfangreiche Funktionen zur Verwaltung, Bearbeitung und Ausgabe der digitalen Bilder, unabhängig davon, ob diese im platzsparenden und schnellen Jpeg- oder im DNG-Format zum Erhalt sämtlicher Bildinformationen gesichert werden. Werden die Bilder in der X1 als Rohdaten im zukunftssicheren Adobe Digital Negative-Format (DNG) gesichert, garantiert Adobe Photoshop Lightroom mit seinen feinen Steuerungsmöglichkeiten eine gezielte und extrem hochwertige Aufbereitung der Bilddaten mit maximaler Bildqualität.

Die LEICA X1 ist ab Januar 2010 im Leica Fotofachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland beträgt 1550 Euro. Das optionale Zubehör ist ab Einführung der Kamera verfügbar. Der Aufstecksucher kostet 279 Euro und der Handgriff ist für 99 Euro erhältlich. Die Kamerataschen kosten, je nach Modell, zwischen 99 und 179 Euro.
| Technische Daten X1 | |
| Objektiv | LEICA ELMARIT 1:2,8/24 ASPH.; 8 Elemente in 6 Gruppen; 1 asphärische Linse |
| Optischer Zoom | Nein |
| Digital-Zoom | Nein |
| Brennweite | f = 24 mm (35 mm KB-Äquivalent: 36 mm) |
| Blende | 2,8 - 16 (1/3 EV Stufen) |
| Scharfstellbereich | Normal: 60 cm - unendlich; Macro: 30 cm - unendlich; Manueller Focus: 30 cm - unendlich |
| Scharfeinstellung | 1-Feld / 1-Feld High Speed / 11-Feld / 11- Feld High Speed / Spot / Gesichtserkennung |
| AF-Hilfslicht | Ja |
| Bildsensor | APS-C CMOS Sensor, 12,9 Millionen Pixel, Seitenverhältnis 3:2 |
| Effektive Pixel | 12,2 Megapixel |
| Weißabgleich | Auto / Halogen / Tageslicht / Blitz / Bewölkt / Schatten / Manuell 1 / Manuell 2 Weißabgleich Feineinstellung (in 2 Achsen) |
| Belichtung | Programm-Automatik / Blendenautomatik / Zeitautomatik / Manuell |
| Belichtungskorrektur | -3 bis +3 EV in 1/3 EV Stufen, |
| Belichtungsreihen-Automatik | 1/3 bis 3 EV Stufen, 3 Aufnahmen |
| Belichtungsmessung | Intelligente Mehrfeldmessung / Mittenbetonte Messung / Spotmessung |
| Verschlusszeiten | 30 - 1/2,000 Sekunden |
| Selbstauslöser | 2 Sekunden / 12 Sekunden |
| Automatische Wiedergabe | 1 Sekunde / 3 Sekunden / 5 Sekunden / Dauer |
| Film-Modi | Standard, dynamisch, natürlich, sw natürlich, sw kontrastreich |
| Aufnahmeformat | Bild: JPEG, DNG |
| Bildseitenverhältnis | 3:2 |
| Bildgröße | 4272 x 2586 Pixel (12.2M), 3264 x 2160 Pixel (7M), 2144 x 1424 Pixel (3M), 1632 x 1080 Pixel (1.8M) |
| Bildqualität | JPEG Super Fine / JPEG Fine / DNG + JPEG Super Fine / DNG + JPEG Fine |
| Video | Nein |
| Serienbilder | 3 B/s / 1 B/s; Max. 6 Fotos bei JPEG fein- und DNG-Einstellung |
| Blitz | Auto, Auto / Anti Rotauge, Blitz immer, Blitz immer / Rotauge, Langzeit Synchro, Langzeit Synchro / Anti Rotauge, Studio; 1.- / 2.- Verschlussablauf |
| Blitzschuh | Ja , kompatibel zu LEICA SF24D, LEICA SF58 |
| LCD-Monitor | 2.7" LCD (230K Pixel) TFT; Weitwinkel Bildfeld: 100% |
| Wiedergabemodi | 16 - Thumbnail display, Wiedergabe gezoomt (16x Max.), Bild-Drehung , Löschschutz, |
| Speichermedien | Eingebauter Speicher (ca. 50 MB), SD Memory Card, SDHC Memory Card, |
| Mikrofon | Nein |
| Lautsprecher | Ja |
| Schnittstellen | HDMI Ausgang , USB (USB 2.0 High Speed, MassStorage) |
| Stromversorgung | Li-Ion Akku (im Lieferumfang enthalten) |
| Akku-Kapazität (CIPA-Standard) | 260 Bilder |
| Maße | H 59,5 x B 108,7 x T 27,1 mm |
| Gewicht ohne Akku | 286 g |
| Lieferumfang | Akku LEICA BP-DC8; Ladegerät (LEICA BC-DC8); Akku Schutzhülle; Trageriemen aus Leder; USB-Kabel; Objektivdeckel; Adobe Photoshop Lightroom (nach Registrierung der Kamera zum Download) |
(thoMas)
Nachtrag (9.9.2009; 15:45 Uhr): Wie Leica eben in New York bei der offiziellen Vorstellung verkündet hat, soll die X1 bereits ab Anfang Dezember 2009 lieferbar sein; die Einleitung wurde entsprechend geändert.
Zum Thema:
- Standardzoom 2,8/28-75 mm SAM von Sony
- Leica X2 „Made in Germany“
- Ultron 2/28 mm für Leica-M-Bajonett
- Kinofilm-Objektive Leica Summilux-C bei Band Pro
- Leica DG Macro-Elmarit 2,8/45 mm Asph. OIS
- Eine Frage der Größe: Q-System von Pentax
- Transporter bei Bilora
- Leica DG Summilux 1,4/25 mm Asph. (aktualisiert)
- NX-Adapter von Novoflex
- Leica S2: Preise und Termine (2x aktualisiert)
- Biloras Stativserie Blue Mag Line
- Japanische Neuauflage: Epson R-D1x Grip Kit (R-D1xG)





Schön,
dass eine erste wirklich brauchbare Kompakt-Digitale von Leica kommt. Manch Großer der Branche könnte dabei Schamesröte zeigen ...
Zwar überzeugt auch ein Konzept: Reduktion auf's Wesentliche; aber Wechseloptik wäre noch eine Draufgabe gewesen, die auch MFT in den Schatten gestellt hätte.
Immer diese Vorschusslorbeeren
Ob sie wirklich brauchbar ist, muss sie erst beweisen.
Die Sigma DP1 hat ebenso viele Lobeshymnen geerntet, bevor sie auf dem Markt kam. In der Praxis enttäuscht sie eher.
Euphorie legt sich bald :)
Ob sie wirklich brauchbar ist, muss sie erst beweisen.
Die Sigma DP1 hat ebenso viele Lobeshymnen geerntet, bevor sie auf dem Markt kam. In der Praxis enttäuscht sie eher.
Wenn sich die anfängliche Euphorie legt, sieht die Realität dann schon ganz anders aus. Lass die Kinder sich reuen. Ein ungeschütztes f2.8 und ein Durchschnitts-display kann mich persönlich nicht begeistern. Bei der Sigma DP sehen wir auch, dass eine Kamera nicht nur aus einem tollen Sensor allein besteht.
Es wäre (siehe Ricoh GR Digital 3) mehr drin gewesen, aber Marketing lässt es nicht zu. Na bei der X2 wirds dann schon etwas besser aussehen.
Geschützt...
...durch Objektiv-Deckel wie bei jeder LUMIX DMC-LX2 oder -LX3 bzw. den Leica-Modellen.
Fällt die Kamera auf den Objektiv-Deckel schluckt der die Aufprall-Energie und schützt damit Kamera und Objektiv, während das ungenügend geschützte Objektiv jeder anderen Kamera einen Datzer weghat und dezentriert ist oder sogar defekt.
Sie aber wissen es besser als Leute die Kameras samt Objektive schon seit Jahrzehnten entwickeln.
Die Euphorie der Nutzer der Leica X1 wird höher sein als der Wettbewerb bereis befürchtet. Es wird viele Leute geben die das Rechnen anfangen. Entweder mind. 3x für 600,- Euro eine Japanerin kaufen oder einmal zur Leica X1 greifen und für Jahren höchst zufrieden sein. Die mind. 3 Japanerinnen sind als Gebrauchte max. 1/3 des Neupreises wert während eine Leica so etwas wie eine Rendite anbietet.
Das was man zu Analog-Zeiten in Filme, Entwicklung und Abzüge gesteckt hat kann man heute in eine Leica stecken und exakt das ist der riesige Vorteil von Leica im Digital-Fotografie-Zeitalter. Man geht jenseits dessen was andere anbieten und dabei ist man hinsichtlich dem was man erreicht unterm Strich preiswerter als der Wettbewerb.
Eine Leica X1 besticht noch nach Jahren aufgrund Ihrer Technik va. Objektiv, während der Wettbewerb etwas anbietet das nach ein paar Jahren veraltet wirkt und ausgetauscht werden möchte.
Mein nächstes System ist definitiv eines von Leica und ich sehe es als Ersatz für APS-C bis KB-VF von Nikon, Canon, Sony und Co.. FT und mFT nutze ich bereits um hervorragende SLR-Objektive adaptiert zu bekommen.
Wer Leica kauft benötigt nicht alle 1...2 Jahre einen neuen Body mit neuen nochmals (angeblich) digital optimierten Objektiven. Eine Leica ist eine treue, robuste und topmoderne Lebensgefährtin. Eine die Ihrer Zeit stets voraus sein wird.
Moderne Technik die aufgrund dessen wie das Produkt die Eigenschaften ausprägt und vereint "Zeitlos" modern wirkt. An anderen Kameras nagt der Design-Trend, während die Leica äußerlich wie innerlich die Meßlatte für andere stets zu hoch legt.
Nette Liebeslyrik,
aber leider vermutlich nicht wirklich so nachhaltig, wie beschrieben: Der Sensor hat im Verhältnis zu dem, was machbar ist, leider zu wenig Auflösung. Das alte leidige Thema. Nach Stand der Technik wäre ein 18 Mpx-Sensor das Maß der längerfristigen Nachhaltigkeit bei APS C. Und das mit exeptionell guten Bildergebnissen, wie man unschwer erkennen kann. Das Geheule der jetzt Kaufenden möchte ich hören, wenn Leica dann aus klar erkennbaren Gründen in 1-2 Jahren eine entsprechende Kamera nachschieben wird (muss).
Außerdem ist das Thema Litback hier noch absolut nicht eingeflossen. Und Kodak als Sensorlieferant ist, soweit ich das sehe, in der Zwischenzeit auch nicht mehr unbedingt der richtige Partner, weil einfach nicht mehr auf der Höhe der Möglichkeiten.
Wenn man japanische Produkte so unbedingt als schlechtere Alternative bezeichnet (was die mitnichten sind), dann muss Deutsch das schon auch wirklich besser machen, und zwar im umfassenden Sinne und nicht nur auf der Schrulliecke mit vermeitlichen Pseudoeigenschaften wie einem Metallgehäuse usw., sondern vor allem auch in den Kerneigenschaften. Und das ist hier nur relativ mangelhaft gelöst.
«Stand der Technik»
Also um es mal gleich vorweg zu nehmen: Allen Daten nach scheint der 12MP CMOS-Sensor von Sony Semiconductors zu stammen und nicht von Kodak. Wäre Letzterer der Lieferant, würde dies Leica auch offen kommunizieren – doch über die Herkunft des APS-C-Sensors schweigt sich Leica aus wie Nikon über die Produktionsherkunft des D3-Sensors.
Was den «Stand der Technik» bei 18MP betrifft, so glaub mir, da wird Canon noch einen gehörigen Schritt zurückbuchstabieren müssen, wie dies mit der G11 nun auch der Fall ist. Noch werden die eher bedenklichen Bildergebnisse mit den «nicht mehr zeitgemässen» Optiken und der Vorserienfirmware entschuldigt, aber da wird sich nicht mehr viel ändern bis zur Markteinführung. Die ideale Auflösung bei APS-C liegt mit der vorhandenen Technologie genau bei 12MP. Die internen Bildverarbeitungsprozessoren kitzeln jetzt schon das maximal Mögliche heraus. Weitere Optimierungen bei Signalstärken und Mikrolinsen erinnern mich an die Ölkonzerne, die verzweifelt nach Öl bohren und dabei doch nur im Gestein schürfen.
Mit Backlit-Sensoren kann die Pixeldichte noch auf 18-20MP erhöht werden, aber auch dann ist Schluss, wenn das Gleichgewicht aus möglichst hoher Bildauflösung bei möglichst geringen Einbussen in Sachen Rauschverhalten und Dynamikumfang beibehalten werden soll. Die Zukunft sind Echtfarbensensoren. Aber die Japaner wollen die pfannenfertigen Pläne nicht zu früh aus der Schublade ziehen, denn noch lässt sich mit dem Bayer-Pattern das Geschäft machen.
Canon ist in Zugzwang, und versucht sich mit der 7D abzusetzen. Was die Kamera ohne den Sensor anbelangt, da hat Canon wirklich gute Arbeit geleistet – obschon mir das Design nicht gefällt und Dinge wie eine Spiegelvorauslöung nach wie vor fehlen –, aber der Sensor mit dieser hohen Pixeldichte hat das Potenzial, die ganze Arbit wieder zur Sau zu machen. Ich könnte wetten, dass Canon seine Testmodelle erst mal nur wohlgesinnten Medien zur Verfügung stellen wird, die bereitwillig ihre Lobeshymnen auf die Kanone singen, damit das Verkaufsziel einigermassen erreicht wird. Aber enttäuschte Kunden sind nachhaltiger als jede Propaganda; siehe 50D, siehe G10, siehe EOS-1D MkIII etc.
Sorry
Kein Mensch, der LiveView an der Kamera, und diese am Stativ hat, braucht noch eine gewöhnliche Spiegelvorauslösung ... die modernen Zeiten haben Canon eine schöne Brücke über frühere Versäumnisse geschlagen.
Von der Integrationsdichte her
gibts da kein Problem. Ob Kodak oder SONY, die X1 ist, was diese Pixelzahl anbetrifft, schlicht nicht nachhaltig, weil das noch locker weit höher überboten werden kann und das auch noch ganz klar folgen wird.
Woher die negative Beurteilung der 7D kommt, weiß ich nicht. Bei der internen Bildverarbeitung macht die 7D sehr viel bessere Bilder, als so manches andere aus dieser Abteilung, wenn man sich bei dpreview mal die Mühe macht und das vorurteilsfrei vergleicht. Lediglich ein erkennbarer Grauschleier liegt über den Bildern, den man aber raus kriegt. Die Farben muss man mögen, aber das ist ausschließlich Geschmacksache. Bei der Auflösung feiner Strukturen ist die 7D auf jeden Fall deutlich besser, als das KB-VF Pendant. In sofern kann ich das nicht nachvollziehen.
Im Übrigen muss ich noch sagen, wie mein Nachkommentator schon erwähnt hat, dass bei LiveView dieser bereits die Spiegelvorauslösung ist, da sonst die Sache nicht möglich ist. Insofern wäre es vielleicht nicht schlecht, sich die Sache mal genauer anzuschauen.
Der Grauschleier
kommt vom recht großen Kontrastumfang (Motivkontrast höher als der von der Kamera generierte) ... und somit ist Nachbearbeitung - oder auch eine mögliche Anpassen der pictur styles - ohnehin Pflicht; auch was die Farbwiedergabe betrifft (hier generiert man bei ALLEN Canons die beste Wiedergabe in der Stellung 'Neutral' oder 'Natülich' - und eben nicht im 'Standard'-Modus).
Gast schrieb: ...durch
...durch Objektiv-Deckel wie bei jeder LUMIX DMC-LX2 oder -LX3 bzw. den Leica-Modellen.
Fällt die Kamera auf den Objektiv-Deckel schluckt der die Aufprall-Energie und schützt damit Kamera und Objektiv, während das ungenügend geschützte Objektiv jeder anderen Kamera einen Datzer weghat und dezentriert ist oder sogar defekt.
Sie aber wissen es besser als Leute die Kameras samt Objektive schon seit Jahrzehnten entwickeln.
Die Euphorie der Nutzer der Leica X1 wird höher sein als der Wettbewerb bereis befürchtet. Es wird viele Leute geben die das Rechnen anfangen. Entweder mind. 3x für 600,- Euro eine Japanerin kaufen oder einmal zur Leica X1 greifen und für Jahren höchst zufrieden sein. Die mind. 3 Japanerinnen sind als Gebrauchte max. 1/3 des Neupreises wert während eine Leica so etwas wie eine Rendite anbietet.
Das was man zu Analog-Zeiten in Filme, Entwicklung und Abzüge gesteckt hat kann man heute in eine Leica stecken und exakt das ist der riesige Vorteil von Leica im Digital-Fotografie-Zeitalter. Man geht jenseits dessen was andere anbieten und dabei ist man hinsichtlich dem was man erreicht unterm Strich preiswerter als der Wettbewerb.
Eine Leica X1 besticht noch nach Jahren aufgrund Ihrer Technik va. Objektiv, während der Wettbewerb etwas anbietet das nach ein paar Jahren veraltet wirkt und ausgetauscht werden möchte.
Mein nächstes System ist definitiv eines von Leica und ich sehe es als Ersatz für APS-C bis KB-VF von Nikon, Canon, Sony und Co.. FT und mFT nutze ich bereits um hervorragende SLR-Objektive adaptiert zu bekommen.
Wer Leica kauft benötigt nicht alle 1...2 Jahre einen neuen Body mit neuen nochmals (angeblich) digital optimierten Objektiven. Eine Leica ist eine treue, robuste und topmoderne Lebensgefährtin. Eine die Ihrer Zeit stets voraus sein wird.
Moderne Technik die aufgrund dessen wie das Produkt die Eigenschaften ausprägt und vereint "Zeitlos" modern wirkt. An anderen Kameras nagt der Design-Trend, während die Leica äußerlich wie innerlich die Meßlatte für andere stets zu hoch legt.
Ob er das wirklich glaubt was er da schreibt? Schluss mit der Märchenstunde. Der Schreiber ist doch nicht etwa Leica Mitarbeiter der um seinen Arbeitsplatz fürchtet??
Da lobe ich mir die Sigma DP1/DP1s, die liefert ordentliche Qualität zu vertretbaren Preisen. Das kann man von der Leica Preisgestaltung wohl nicht sagen, die werden sich selbst den Hahn abdrehen mit dieser Preispolitik. Die Robustheit der Leica Digicams ist doch wohl auch nur noch auf dem Niveau der besseren asiatischen Massen-Modelle.
Schluss mit diese Glorifizierung, das ist unsachlich und unterste Schublade.
Wer Leica kauft benötigt nicht alle 1..2 Jahre einen neuen Body.
Ich besitze eine Leica CM und warte immer noch auf einen würdigen digitalen Nachfolger.
Ich habe die X1 in der Hand gehabt und habe festgestellt das der Auslöser für mich zu langsam ist. Ich vermisse auch das Einblenden von Daten im (aufsteckbaren) Sucher. Das Display ist für Aufnahmen viel zuu klein.
Und darum
hilft auch der Kauf einer Leica nix, wenn man glaubt, einfach analoge Kompaktknipse durch digitale Kompaktknipse ersetzen zu können.
Die DP-1 ...
... hat einen SEHR speziellen Sensor - der in der Tat (leider) wenig überzeugt.
Als eine größer Hürde erscheint mir der Preis. Aber der Will-haben-Faktor ist auch nicht zu unterschätzen ...(zumindest solange die Konkurrenz schläft).
Gast schrieb: ... hat einen
... hat einen SEHR speziellen Sensor - der in der Tat (leider) wenig überzeugt.
Dann haben Sie noch nie mit einer gearbeitet oder den Workflow nicht verstanden. Die Aussage ist pauschaler Unsinn.
Er überzeugt MICH nicht
Wenn er's anderswo tut, dann soll's mir Recht sein.
Und ehrlich: Ich wünschte, er hätte mich überzeugt.
Gast schrieb: Ob sie
Ob sie wirklich brauchbar ist, muss sie erst beweisen.
Die Sigma DP1 hat ebenso viele Lobeshymnen geerntet, bevor sie auf dem Markt kam. In der Praxis enttäuscht sie eher.
Hm. Die DP1 habe ich mir zu den vorhanden DSLRs und Fuji F31 gekauft. In der Praxis entäuscht sich mich nicht. Die Bildqualität ist sehr, sehr gut. Die DP1 will keine "Schnappschusskamera" sein. Da sie sehr langsam ist, war mir klar, das hindert mich allerdings nicht daran, vernünftige Aufnahmen zu machen. Langsamer als mit meiner analogen Pentax ME und manueller Fokussierung bin damit auch nicht, und gute Aufnahmen gibt es sicherlich nicht erst seit der Einführungen von AF, HSM, 99 Messfeldern und 20 Bilder/Sek. Die kleine Leica ist genauso ein Werkzeug wie alle anderen Kameras. Und der Fotograf muss immer noch selber das Beste herausholen.
Gruß,
Ric3200
Leica X1
Ich besitze eine Leica CM ...und warte immer noch auf einen würdigen digitalen Nachfolger.
Schön
Die X1 ist doch eine schöne Kamera. Ernsthafte Bilder für die Auftragsfotografie oder die sogenannten Printmedien belichtet man besser mit einer Top-Spiegelreflex von Nikon oder Canon, das ist keine Frage. Aber zum Leben gehört auch "etwas unnützes Spielzeug". Ich hätte da nur eine Frage: Bei der Aufsicht sieht die X1 nicht so kompakt aus, ist das die Sonnenblende, die so hervorsteht oder muß das Objektiv erst vor der Aufnahme ausgefahren werden?
dass eine erste wirklich brauchbare Kompakt-Digitale von Leica kommt. Manch Großer der Branche könnte dabei Schamesröte zeigen ...
Zwar überzeugt auch ein Konzept: Reduktion auf's Wesentliche; aber Wechseloptik wäre noch eine Draufgabe gewesen, die auch MFT in den Schatten gestellt hätte.
Gast schrieb: Ich hätte da
Ich hätte da nur eine Frage: Bei der Aufsicht sieht die X1 nicht so kompakt aus, ist das die Sonnenblende, die so hervorsteht oder muß das Objektiv erst vor der Aufnahme ausgefahren werden?
Das Objektiv fährt beim Einschalten aus.
Wahnsinn!
Man muss sich mal vorstellen: Die X1 mit DSLR-Sensor hat die praktisch selben Dimensionen wie eine Ricoh GR Digital mit Winzigsensor:
108,6 x 59,8 x 25,5mm (GRDIII) vs. 108.7 x 59,5 x 27,1mm (X1)!
:o)
Da ist mir aber die GRD3 mit
Da ist mir aber die GRD3 mit ihren ungeschlagenen f/1.9 lieber als ein abstehendes f/2.8. Und ein geschütztes Objektiv hat man auch, was die X1 nicht hat.
Man muss sich mal vorstellen: Die X1 mit DSLR-Sensor hat die praktisch selben Dimensionen wie eine Ricoh GR Digital mit Winzigsensor:
108,6 x 59,8 x 25,5mm (GRDIII) vs. 108.7 x 59,5 x 27,1mm (X1)!
:o)
f/1.9
Du hast mit der GRDIII nie die Freistellungsmöglichkeiten, wie mit einer X1 oder mit einer Sigma DP – auch bei f/1.9 nicht, denn dafür ist die Aufnahmefläche einfach viel zu klein. Und während die GRD schon ab ISO125 sichtbar rauscht, kann man mit der X1 wohl getrost bis ISO1600 gehen, um den selben Effekt zu erreichen. Nicht falsch verstehen: Ich bin immer noch ein grosser Anhänger der GRD, aber das ist schon heftige Konkurrenz. Vor allem wenn man bedenkt, dass GRD-Anwender oft gestandene und bekannte Profis sind – Comte, Lagerfeld, Richardson, Araki etc. – die finanziell gesehen ohne Probleme auf die Leica switchen können.
odysseus schrieb: die
die finanziell gesehen ohne Probleme auf die Leica switchen können.
Und wohl auch werden.
Gast schrieb: odysseus
die finanziell gesehen ohne Probleme auf die Leica switchen können.
Und wohl auch werden.
Oder auch nicht.
Comte macht jedenfalls immer noch Werbung für Ricoh.
Messsucher forever!
Lange gewartet...
... auf solch eine Kamera. Dazu noch dieser klassische Leica-Look. Bin echt begeistert :-)
Die scheinen einen Deal mit
Die scheinen einen Deal mit Adobe u haben, dass Leica das DNG Format promotet und RAW gar nicht erst anbietet und im Gegenzug dazu Lightroom als Giveaway reinpacken kann.
DNG
ist ein offenes Format und jeder Hersteller darf dieses verwenden. Aber Canon, Nikon und Co. setzen lieber auf ein proprietäres Gewurstel, um A die Anwender an die Marke zu knebeln, und B die Unzulänglichkeiten bei der Bildqualität zu kaschieren, z.B. massive Entrauschungsalgorithmen oder Korrekturparameter für Objektive. Aber ich möchte Leica nicht allzusehr loben: Der Entscheid auf DNG zu setzen, war aus der Not geboren – es gibt bei Leica schlicht und einfach nicht die personelle Kapazität, auch noch ein eigenes RAW-Format zu entwickeln. Übrigens setzt Ricoh auch auf DNG.
Giveaway
Jeder auch Adobe gibt einer Firma mit dem Hauptwert im Namen wie im Falle Leica gerne ein Giveaway, denn Leica war, ist und bleibt "ohne-gleichen". ZEISS könnte früher schärfer und täte es auch heute noch, wenn nicht eben Leica den Markt nunmehr überzeugt hätte, daß malen mit Licht schöner ist.
Die Stärke von Leica ist nicht das techn. Machbare von unten antasten, was definitiv der Fall ist, sondern das Wie man es erreicht.
Bodies die etwas das noch weiter fortgeschritten ist anbieten sollen werden stets mit neuen Objektiven mit sinnvollen neuen Funktionen geliefert. Beim sog. Wettbewerb sind es eher neue Objektive, welche die negativen Nebeneffekte der neuen Bodies und dementsprechend heutzutage Sensoren kaschieren sollen. Wo bitte erzeugt man durch unsinnige Klimmzüge einen Fortschritt? Es ist eher dort weniger schlecht zu sein und in Gänze nicht besser wie bisher.
Warm anziehen. Leica ist zwar finanziell geschwächt aber produktseitig stärker den je zuvor. Der Preis paßt auch den Kompakt-Premium ist absolut in. Auch die Leica M9 geht absolut als Kompakt-Premium durch.
Wer genügend Kohle hat und sich in die Panasonic GF1 verliebt hat und bereits das komplette Objektiv-Programm bestellt hat wird sich im Anblick der M9 wie X1 definitiv in den Arsch beißen.
Alle anderen Kameras sind für die zahlungskräftigen Kompakt-Premium-Käufer nicht im geringsten von Interesse. Nicht im Geringsten! Kapier!?
Gegenüber Leica M9 sehen die Vollformatler wie Plastik-Spielzeug aus und die X1 ist die Reise-Kompakte wie einst die Vito IIa.
Wer AF sucht greift zum kompakteren digitalen R-Modell. Daß diese Kamera gegenüber der S2, welche kompakter als die Nikon D700 baut, als Premium-Kompakte D-SLR durchgeht dürfte klar sein. Was ist dann die S2? Flaggschiff? Technologie-Träger?
Es ist das klare Zeichen, daß man bei Leica nicht verlernt hat dem Wettbewerb zu zeigen wo der Hammer hängt.
RAW nur noch an der Fleischtheke, nicht im DNG!
...DNG Format promotet und RAW gar nicht erst anbietet...
Sie sind ja ein richtiger Experte! DNG und RAW wird gar nicht erst angeboten? Immerhin ist Leica damit in guter Gesellschaft. Nikon bietet auch nur NEF und Canon sogar nur CR*. Man bekommt einfach nichts mehr für sein Geld. Wer RAW will, der muss heute zum Fleischer gehen und 150 Gramm Hack bestellen. Wahlweise vom Rind oder vom Schwein. Halb und Halb geht natürlich auch.
DNG
Was heißt hier „RAW gar nicht erst anbietet“? DNG ist ein RAW-Format. Eines von vielen, aber ein relativ weit verbreitetes, wie es unter anderem Kameras bzw. Rückteile von Ricoh, Pentax, Samsung, Leica und Sinar unterstützen.
Und bevor man noch ein (proprietäres) Format entwickelt, mit dem dann erstmal keine Software klarkommt, dann doch lieber gleich DNG.
Die richtige Kamera für Puristen
Eine Kamera mit konservativem Design, Festbrennweite und hohem Protzfaktor ("der Sensor meiner Leeeeiccccaaa X1 ist aber vieeeelll größer als der Sensor deiner Kompakten") – genau das Richtige für irgendwelche Puristentypen, die gerne mit Allgemeinplätzen bzw. längst überholten Vorurteilen wie "Festbrennweiten sind besser als Zooms", "Mini-Sensoren sind Rauschkanonen" und/oder "ein Metallgehäuse ist robuster als ein Kunststoffgehäuse" um sich werfen! Fehlt eigentlich nur noch der Blendenring am Objektiv, um die letzten Ewiggestrigen glücklich zu machen...
Und schon gehen den Neidern wieder die Pferde durch
Eine Kamera mit konservativem Design, Festbrennweite und hohem Protzfaktor ("der Sensor meiner Leeeeiccccaaa X1 ist aber vieeeelll größer als der Sensor deiner Kompakten") – genau das Richtige für irgendwelche Puristentypen, die gerne mit Allgemeinplätzen bzw. längst überholten Vorurteilen wie "Festbrennweiten sind besser als Zooms", "Mini-Sensoren sind Rauschkanonen" und/oder "ein Metallgehäuse ist robuster als ein Kunststoffgehäuse" um sich werfen! Fehlt eigentlich nur noch der Blendenring am Objektiv, um die letzten Ewiggestrigen glücklich zu machen...
Akzeptiert doch einfach mal ein Nischen-Produkt, was sich ein halbwegs Normalsterblicher leisten kann.
Mein Gott, gleich wird wieder gehackt was das Zeug hält, wie arm ist das eigentlich?
Tja!
In der Schweiz, da gibt es eine Uhrenindustrie, die produziert nüchtern betrachtet überteuertes, nutzloses Zeug – aber keiner käme dort auf die Idee, so rumzumosern, wie es die Deutschen mit Leica so halten. Und immerhin produziert Leica Kameras, die man produktiv einsetzen kann. Den deutschen Masochsimus bzw. Selbsthass, den muss man mir erst mal erklären. Ich meine, jahrelang haben uns die Japaner vorgegaukelt, es wäre nicht möglich, grosse Sensoren in kleine Kameras zu bauen. Okay, es gab und gibt Versuche. Doch Sigmas Versuch ist – wie allseits bekannt – in die Hosen; das mFT-Gespann ist viel zu zaghaft bei der Miniaturisierung – und dann kommt eine deutsche Manufaktur mit einem Bruchteil des Entwicklungsbudgets der japanischen Konzerne, und zeigt der Welt wie es geht. Und was gibt’s als Dank aus der Heimat dafür? Haue, Haue, und nochmals Haue!
Uhrenvergleich
In der Schweiz, da gibt es eine Uhrenindustrie, die produziert nüchtern betrachtet überteuertes, nutzloses Zeug – aber keiner käme dort auf die Idee, so rumzumosern, wie es die Deutschen mit Leica so halten.
Dann will ich mal als Erster über die Schweizer Uhrenindustrie herummosern! Denn die Schweizer glänzen da ehrlich gesagt auch mit Einfallslosigkeit. Da gibt es Hunderte von Herstellern mechanischer Uhren, die Dutzende verschiedener Modelle im Programm haben, aber noch niemand ist auf die naheliegende Idee gekommen, zum Beispiel elegante digitale Uhren zu produzieren. Das wäre mal eine richtige Marktlücke die es noch zu erschliessen gibt; eine schicke Alternative zu den prolligen Casio-Uhren und den biederen Mega-Modellen von Junghans sucht man m.W. jedenfalls vergeblich!
Gab es doch!
Die legendären, vom inzwischen verstorbenen Designer Hannes Wettstein entworfenen Digitaluhren für die Firma Ventura:
http://www.swisstime.ch/pgs/rwi-pgs-prod-lgs-en-idp-1385.html
http://www.swisstime.ch/pgs/rwi-pgs-prod-lgs-en-idp-1303.html
http://www.swisstime.ch/pgs/rwi-pgs-prod-lgs-en-idp-880.html
http://www.swisstime.ch/pgs/rwi-pgs-prod-lgs-en-idp-673.html
http://www.swisstime.ch/pgs/rwi-pgs-prod-lgs-en-idp-592.html
*gähn*
Die legendären, vom inzwischen verstorbenen Designer Hannes Wettstein entworfenen Digitaluhren für die Firma Ventura
Ziemlich biederes/ideenloses Design im Vergleich zu dem, was bei mechanischen Uhren gemacht wird. Da ist ja sogar meine Zentra schicker.
http://88.80.198.91:8080/zentra/content/kollektion/kollektion/z27001-1.h...
DingDongDilli schrieb:
In der Schweiz, da gibt es eine Uhrenindustrie, die produziert nüchtern betrachtet überteuertes, nutzloses Zeug – aber keiner käme dort auf die Idee, so rumzumosern, wie es die Deutschen mit Leica so halten.
Dann will ich mal als Erster über die Schweizer Uhrenindustrie herummosern! Denn die Schweizer glänzen da ehrlich gesagt auch mit Einfallslosigkeit. Da gibt es Hunderte von Herstellern mechanischer Uhren, die Dutzende verschiedener Modelle im Programm haben, aber noch niemand ist auf die naheliegende Idee gekommen, zum Beispiel elegante digitale Uhren zu produzieren. Das wäre mal eine richtige Marktlücke die es noch zu erschliessen gibt; eine schicke Alternative zu den prolligen Casio-Uhren und den biederen Mega-Modellen von Junghans sucht man m.W. jedenfalls vergeblich!
Bist ja echt ein Multitalent, Du hast nicht nur von Kameras wenig Ahnung
sondern auch von Uhren.
Omega Speedmaster X33
http://www.chrono-logie.de/omega-speedmaster-professional-x-33-mission
Der feine Unterschied
Bist ja echt ein Multitalent, Du hast nicht nur von Kameras wenig Ahnung
sondern auch von Uhren.
Tja! Manche Leute haben von Kameras Ahnung, andere vom Fotografieren...
Omega Speedmaster X33
http://www.chrono-logie.de/omega-speedmaster-professional-x-33-mission
Nicht nur dass diese Uhr potthässlich bzw. alles andere als elegant ist, sie ist auch noch keine Digitaluhr, sondern eine analoge Uhr mit digitaler Zusatzanzeige.
Schade, leider...
mal wieder ein Musterbeispiel für die klassisch vertane Chance einer deutschen Traditionsmarke. Hätte man der Kleinen nicht ein Four-Thirds-Bajonett (und einen ebensolchen Sensor) spendieren können? Das wäre ein echter Knaller gewesen. (Es gibt ja Leica-Glas für dieses Format, sogar neues und nicht nur adaptiertes). So aber bleibt's ein exotisches Spielzeug für die schmale (und absehbar aussterbende) Nische der traditionsliebenden Nostalgiker mit Cartier-Bresson- bzw. Robert-Capa-Reminiszenzen, deren Budget leider nicht den Zugriff auf eine "echte" M9 erlaubt. Ein Jammer.
Gast schrieb: mal wieder
mal wieder ein Musterbeispiel für die klassisch vertane Chance einer deutschen Traditionsmarke. Hätte man der Kleinen nicht ein Four-Thirds-Bajonett (und einen ebensolchen Sensor) spendieren können? Das wäre ein echter Knaller gewesen. (Es gibt ja Leica-Glas für dieses Format, sogar neues und nicht nur adaptiertes). So aber bleibt's ein exotisches Spielzeug für die schmale (und absehbar aussterbende) Nische der traditionsliebenden Nostalgiker mit Cartier-Bresson- bzw. Robert-Capa-Reminiszenzen, deren Budget leider nicht den Zugriff auf eine "echte" M9 erlaubt. Ein Jammer.
Ich persönliche finde Four Thirds so sinnvoll wie eine Warze am Rectum. Da nehm ich lieber Leicas neue Kompakte mit ideal abgestimmter Festbrennweite. Perfekt.
Wodurch würde sie sich dann
Wodurch würde sie sich dann von der GF1 oder der EP-1 abheben?
So wie die X1 ist, finde ich sie genial. Aktuell ohne Konkurrenz. Einzige Voraussetzung: Elektronik und Signalverarbeitung müssen mit der von Leica gewohnten Qualität der Mechanik und der Objektive entsprechen. Ich hoffe, dass Leica da seit der M8 besser geworden ist.
Überraschung gelungen
Mit dieser Kamera hatte wohl keiner gerechnet. Leica ist da eine echte Überraschung gelungen. Laut Luminous Landscape soll der Sensor 23,6 x 15,8 mm CMOS sein. Könnte das der selbe Sensor wie in der Nikon D90 / D300 sein?
Ich finde ja Wechselobjektive (wie bei der MFT-Konkurrenz) attraktiver, aber Leica schafft es mit der "festen" Festbrennweite eben auch noch etwas kompakter.
HENNIGArts
M9 oder X1
M9 oder X1, da fällt die Wahl doch leicht. X1 + DSLR. Der Preis ist nur 1/3 über einer Panasonic GFI mit dem 20 mm Objektiv. Und das "Made in Germany" - Es geht doch in Solms.
Naja,
mich haut das Ding auch nicht vom Hocker.
Das Design mit dem komischen Griff, den man unten mit einer Platte dran schraubt, sieht aus wie aus einer Bastelbude. Ansonsten optischer Sucher, weil die in Solms es nicht fertig bringen, z. B. sich mit Zeiss zusammenzutun, und einen EVF wie sie auch beim Cinemizer ohnehin drin steckt, auf die Kamera drauf bauen. Oder gleich einbauen. Ansonsten kann ich eigentlich nur feststellen, dass der LiveMOS mit seinen Möglichkeiten die deutlich bessere Variante gewesen wäre, als der CMOS. APS-C ist o.K. solange das Objektiv auch 100%ig mitspielt, wovon man ausgehen kann.
Und dann mass man leider auch sagen, dass der Sensor mit seinen 12 Mpx in Anbetracht des Preises für die Kamera schlicht der Schlag voll daneben ist. Da würde ich mir dann schon eine Leistung von min. 16 Mpx. oder 18 Mpx vorstellen. Wenn ich hier so meine Hexar anschaue, muss ich leider feststellen, dass Leica nicht sehr gut beraten war. Schade eigentlich, der Ansatz ansich scheint mir auch plausibel.
Vielleicht beim nächsten Mal.
Gast schrieb: Und dann mass
Und dann mass man leider auch sagen, dass der Sensor mit seinen 12 Mpx in Anbetracht des Preises für die Kamera schlicht der Schlag voll daneben ist. Da würde ich mir dann schon eine Leistung von min. 16 Mpx. oder 18 Mpx vorstellen.
Das Marketing frisst also auch die letzten Hirne auf. Leistung wird jetzt in MPixel gemessen. Glückwunsch. Fotografiert hier eigentlich noch einer? Wofür benötigt man eigentlich schwammige 16-18 Bayer-MPixel? Zum Plakatwände ausbelichten? Muhahaha. Einigen Forenartisten hier haben wirklich Humor....
Mein Hirn
ist noch recht frisch und wenig angefressen. Bei Großplakaten braucht man eine digitale Vorlage von ca. DIN A3 mit 300 dpi. Das lässt sich bei 12 Mpx gerade so mit einigen Tricks machen. Bei 18 Mpx ist das schon sehr viel leichter zu machen, vor allem, wenn man frei gestellte Objekte rein stellen muss.
Nur, dass ich nicht glaube, dass eine solche Kamera in diesen Fällen die Grundlage für Bildmaterial stellt. Vielmehr geht es darum, knackscharfe und detailreiche Bilder für "künstlerische" Bildergebnisse in "Galeriereife" zu produzieren. Also Format A2 bis A1 und darüber. Und da siehts mit 18 Mpx trotz allem besser aus, als mit einer 12 Mpx-Kamera. 24 Mpx kann man als tauglich betrachten, 30 Mpx sind definitiv besser. Und da zählt das Bild nicht nur aus der relativen Nahdistanz, sondern schon auch aus der direkten Nahperspektive.
Gast schrieb: ist noch
ist noch recht frisch und wenig angefressen. Bei Großplakaten braucht man eine digitale Vorlage von ca. DIN A3 mit 300 dpi. Das lässt sich bei 12 Mpx gerade so mit einigen Tricks machen. Bei 18 Mpx ist das schon sehr viel leichter zu machen, vor allem, wenn man frei gestellte Objekte rein stellen muss.
Nur, dass ich nicht glaube, dass eine solche Kamera in diesen Fällen die Grundlage für Bildmaterial stellt. Vielmehr geht es darum, knackscharfe und detailreiche Bilder für "künstlerische" Bildergebnisse in "Galeriereife" zu produzieren. Also Format A2 bis A1 und darüber. Und da siehts mit 18 Mpx trotz allem besser aus, als mit einer 12 Mpx-Kamera. 24 Mpx kann man als tauglich betrachten, 30 Mpx sind definitiv besser. Und da zählt das Bild nicht nur aus der relativen Nahdistanz, sondern schon auch aus der direkten Nahperspektive.
Haben Sie selbst schon mal Bilder ausgestellt? oder träumen Sie nur davon? Seit wann hat Kunst etwas mit Größe zu tun - das hat ja schon etwas "Gurskyeskes"
20x30 cm reichen völlig - kleiner ist oftmals besser; man kann mehr hängen und verkaufen lassen sich diese Bilder auch nicht schlechter.
Ansonsten ist es auch völlig egal welche Technik verwendet wird - prinzipiell reicht eine Teedose!!!!!!!
Ja, für Sie schon,
aber für die, die sowas mit dem nötigen Ernst betreiben, nicht.
Die Ausgabe über entsprechende Medien ist halt nun mal so geartet. Da lässt sich nix wegdiskutieren. Sorry!
«Galeriereife»
Verwechsle XL-Posterverkäufer wie Lumas mal nicht mit richtigen Kunstgalerien. Diese Large-Prints auf Dibond sind sicher was Feines, aber der Reiz, der geht dann schnell weg. Es gab mal die Losung «Bigger is Better», sinnbildlich für die zweite Moderne; Rothko und der ganze Schinken – ist aber nicht mehr aktuell. Smarte Kunstsammler wollen eh was Kleines, weil das lässt sich auch besser im Handgepäck am Zoll vorbeischmuggeln. ;-)
Falsches Werkzeug?
Ich sehe die X1 als Point&Shot-Urlaubskamera für den (betuchten) Gelegenheitsknipser. Die Fotos dürften als Ausgangsbasis für ein privates Fotobuch oder vielleicht eine kleinere Fotoleinwand gedacht sein.
Für alles andere wird der Profi wohl zu einem anderen Werkzeug greifen.
X1
Das Design mit dem komischen Griff, den man unten mit einer Platte dran schraubt, sieht aus wie aus einer Bastelbude.
Dann lassen Sie den „komischen Griff“ doch weg. Deshalb ist er abnehmbar.
Ansonsten optischer Sucher, weil die in Solms es nicht fertig bringen, z. B. sich mit Zeiss zusammenzutun, und einen EVF wie sie auch beim Cinemizer ohnehin drin steckt, auf die Kamera drauf bauen.
Die Kamera hat einen elektronischen Sucher. Misst 2,5 Zoll und zählt 230.000 Bildpunkte (320 x 240 Pixel). Welchen Nutzen hätte ein zusätzlicher elektronischer Sucher gegenüber dem optischen?
Und dann mass man leider auch sagen, dass der Sensor mit seinen 12 Mpx in Anbetracht des Preises für die Kamera schlicht der Schlag voll daneben ist.
Das dürfte uns als Anwendern jetzt egal sein. Aber wo soll Leica den hernehmen? Spätestens, wenn Sie den Preis der X1 sehen, für den Leica sich einen 16-Megapixel-Sensor bauen lässt, ist ihnen die Auflösung aber nicht mehr egal.
Aber meinen Sie ernsthaft, die Bilder würden mit vier Millionen Bildpunkten mehr deutlich besser? Dann empfehle ich Ihnen die neue M9.
Wenn ich hier so meine Hexar anschaue, muss ich leider feststellen, dass Leica nicht sehr gut beraten war.
Welche meinen Sie, die „Ur-Hexar“, also die Hexar AF? Ich weiß nicht... Sehr lichtstarkes Objektiv, dass ich wegen des lahmen Verschlusses aber nur bei schlechten Lichtverhältnissen aufblenden kann.
Preis
Und dann mass man leider auch sagen, dass der Sensor mit seinen 12 Mpx in Anbetracht des Preises für die Kamera schlicht der Schlag voll daneben ist.
Dann schauen wir doch mal, was die Mitbewerber so bieten.
Eine 24-Millimeter-Festbrennweite ist natürlich sehr speziell. Die Alternative - ein 16-40-Millimeter-Objektiv, wäre größer, teurer, weniger Lichtstark geworden.
Beim Preisvergleich sollte man auch die Adobe-Lightroom-Lizenz berücksichtigen.
18 Megapixel
Da würde ich mir dann schon eine Leistung von min. 16 Mpx. oder 18 Mpx vorstellen.
Warten Sie mal ab. Vielleicht liefert die Kamera doch „eine Leistung von min. 16 Mpx. oder 18 Mpx“ anderer Hersteller.
Für Leica gibt es derzeit anscheinend zwei Möglichkeiten:
Autsch!
Mit MFT Bajonett wäre das genau die erträumte E-P1 gewesen! So ist sie, zwar das schönste und geilste "haben wollen Ding" der Welt, aber doch nur ein teures Spielzeug.
Was soll das Leica?
Gib endlich die Kameras auf und biete deine fantastischen Objektive für alle Anschlüsse an!
Wer ist denn so puristisch sich jetzt noch eine Kamera mit 2,8/35 mm zu kaufen?
Also mit 1,4/32 mm hätte es noch etwas interessantes werden können...
andere bauen Wechselbajonette in Kompaktkameras und haben damit Erfolg und Leica
geht hin und verschweißt Objektive wieder mit dem Gehäuse - vermutlich erfolglos!
Schade!
Das fehlende Bajonett ist
- leider muss man es sagen - der wohl größte Pferdefuß dieser an sich schönen Kamera. Vor allem in einem Umfeld, das in den letzten Wochen doch sehr von den MFT-Neuvorstellungen geprägt war.
Re:
Wer ist denn so puristisch sich jetzt noch eine Kamera mit 2,8/35 mm zu kaufen?
Ich! – und all jene Fotografen, die sich bis anhin mit einer Ricoh GRD begnügen mussten, weil der Markt sonst keine Alternativen bot. Unterschätz mal die Möglichkeiten nicht, die man mit dieser Brennweite hat.
Pech
36 mm ist nicht meine Lieblingsbrennweite
Sorry Leica
Frisches Konzept - zum Glück kein mFT
Der größte Pferdefuss am mFT ist die im Vergleich zu APS-C-Kameras nicht optimale Bildqualität. Von daher bin ich durchaus dankbar, dass Leica nicht auf dieses System gesetzt hat. Die E-P1 ist an sich eine schöne Kamera, der geringe Dynamikumfang und das vergleichsweise hohe Bildrauschen verleiden mir persönlich die Arbeit mit der Oly etwas. Selbst RAWs aus der Kamera besitzen nur einen mäßigen Nachbearbeitungsspielraum. Und dann ist da noch - zumindest bei der E-P1 - die sehr an eine Kompaktkamera angelehnte Bedienung inkl. der wild über das Display verteilten Informationen im Aufnahmemodus. Das scheint Leica besser gemacht zu haben - mal sehen.
Als Ersatz für eine DSLR ist die X1 nicht gemacht. 35 mm sind o. k., bei mir entstehen rund 80 Prozent aller Aufnahmen mit der M6 mit einem 35er. Was den Preis angeht, sind 1.500 Euro natürlich kein Schnäppchen. Allerdings für sehr viele bezahlbar, ganz im Gegensatz zum Preis der M9. Und mit Adobe Lightroom liegt Software im Gegenwert von 250 Euro bei, bleiben also rund 1.300 Euro für APS-C mit 12 Mio. Pixeln, einem vermutlich sehr guten 2.8/ 24 (35) mm Weitwinkel und Metallgehäuse. Die Namensgebung der neuen Kamera legt zudem nahe, dass es nicht bei dieser einen Kamera bleiben wird. Eine X2 mit einem Weitwinkel-Standard-Zoom erscheint mir genauso möglich, wie eine Bajonett-Variante. Wobei letzteres u. U. das M-System in Bedrängnis bringen könnte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass 2010 - vielleicht zur Photokina - eins von beiden erscheinen wird.
Als Ergänzung zu meiner DSLR kann ich mir die X1 jedenfalls sehr gut vorstellen. Bis zur letzten Konsequenz "vernünftig" muss die Kamera dabei nicht sein. Für die aller meisten Fotografen sind auch eine Canon 5D oder Nikon D700 nicht vernünftig. Eine 500D oder D5000 täten es fast immer genauso gut.
Größtes Manko...
ist wohl der fehlende Sucher!
x-synch
hmm, die x-zeit bleibt wohl ein geheimnis?
ja, schoene kamera, die endlich in die naehe einer analogen konica hexar af, meiner lieblingskamera, kommt. leider enttaeuscht mich auch leica, denn die x1 hat keinen sucher. der optionale aufstecksucher ist keine alternative, da durch ihn der blitzschuh blockiert, und somit engagierte blitzlichfotografie verhindert wird. wirklich schade!
Wenn sie
keinen konventionellen Verschluss besitzt, dann könnte 1/2000 auch die kürzeste X-Synchronzeit sein ...
Die X1 ...
... ist für mich die eigentliche Sensation des 09.09.09.
Bin gespannt, wie die Bilder aus der Praxis bei Markteinführung aussehen werden. Sehr interessante Kamera ist das, der Chip in dieser Winzigkeit von Gehäuse verbaut, klasse.
Gruß
Ein Ricoh-GRD Fan
LCD sind manchmal besser als ihr Ruf
Natürlich wäre es schön, wenn die Kamera einen eingebauten Sucher hätte. Dafür hätte ich auch durchaus auf den eingebauten Blitz verzichtet. Der sorgt direkt abgestrahlt und so nah an der optischen Achse eh nur für "Pfannkuchengesichter" - platt und irgendwie angesengt. Trotzdem sind LCDs gar keine so schlechte Alternative zu einem optischen Durchsichtsucher. Zumal damit eine Beurteilung der Schärfentiefe möglich ist. Eine Einschränkung, die mich am Messsucher immer wieder stört. Man darf wohl auch davon ausgehen, dass die X1 mit einem vernünftigen (!) optischen Sucher deutlich teurer geworden wäre. Das "Guckloch" z. B. einer Canon G10 ist jedenfalls eine vollkommende Katastrophe. So etwas würde ich an einer X1 auf keinen Fall haben wollen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt 's nicht, und das wird einmal mehr bestätigt. Ich freue mich einfach, dass die X1 zu mindestens 90 Prozent alles das erfüllt, was ich mir von einer Kompakten immer gewünscht habe. Ich hoffe, wir bekommen bald mal einige Beispielbilder zu sehen.
Grundsätzlich ist die X1 genau wie die M-Leica eher keine "Blitzkamera". Wenn ich wirklich kreativ Blitzlicht einsetzen will, greife ich auch heute nicht zur M8, sondern zu meiner D700.
Gast schrieb: Natürlich
Natürlich wäre es schön, wenn die Kamera einen eingebauten Sucher hätte. Dafür hätte ich auch durchaus auf den eingebauten Blitz verzichtet.
d´accord!
Trotzdem sind LCDs gar keine so schlechte Alternative zu einem optischen Durchsichtsucher.
trotzdem sind sie es nicht. eine solche kamera mit beiden armen 30m vor dem koerper auf brusthoehe halten ist einfach ungeschickt, weil einfach schlecht zu halten und leicht zu verwackeln. ich wuerde aber durchaus mit einem elektronischen sucher leben koennen.
Grundsätzlich ist die X1 genau wie die M-Leica eher keine "Blitzkamera". Wenn ich wirklich kreativ Blitzlicht einsetzen will, greife ich auch heute nicht zur M8, sondern zu meiner D700.
grundsaetzlich ist das quark, denn blitzlicht ist auch licht, und warum nicht damit arbeiten.
warum ich dafuer auf einen ums vielfache groesseren und schwereren body zurueckgreifen soll, erschliesst sich mir nicht. entspannt ein oder mehrere blitze per funk ausloesen (fall der klobige optionale sucher den blitzschuh nicht blockiert) ist doch auch mit einer x1 moeglich?!
die m6ttl wurde auch mit kusshand genommen.
und wenn kameras fuers blitzen geeignet sind, dann solche mit zentralverschluss, denn die sind nicht so limitiert wie spiegelreflexen mit schlitzverschluss.
Na, na ...
...grundsaetzlich ist das quark...
Grundsätzlich ist Ihre Meinung nicht zwangsläufig die einzig richtige. Ich respektiere Ihre, Sie sollten meine respektieren. Ich stimme Ihnen im einen oder anderen Punkt ja duchaus zu. Kategorische Rechthaberei, wie "Grundsätzlich Quark" oder "trotzdem sind sie es nicht" sind aber kein guter Gesprächsstil. Und so, wie Sie es darstellen ist es auch argumentativ wenig überzeugend. Niemand hat unterstellt, dass man nicht auch mit Blitzlicht und der X1 arbeiten könnte. Nur wird eben jede Kamera für einen bestimmten Einsatzzweck und Anwenderkreis gebaut. Wenn Sie eine Kamera benötigen, die umfassende Blitzmöglichkeiten bietet und einen optischen Sucher hat, egal, ob es nun ein Mess- oder SLR-Sucher ist, dann ist die X1 einfach nicht die richtige Kamera für Sie. Meine Feststellung, dass LCDs keine so schlechte Alternative sind, halte ich aufrecht, verweise aber auf die von mir gewählte Formulierung "so schlechte Alternative" und deren Begründung. Ein (guter!) optischer Sucher ist mir auch lieber. Den kann man bei der X1 aber nachrüsten. Zum blitzen müsste man ihn in der Tat abnehmen, aber - wie schon gesagt - wenn man eine Kamera benötigt, mit der man sehr viel Blitzlicht einsetzen will, ist die X1 einfach nicht die richtige Wahl. Wer gelegentlich einmal blitzt, dürfte hingegen mit dieser Einschränkung gut zurecht kommen. Wobei bei der Nutzung größerer Blitzgeräte die Handhabung weniger durch das LCD, als eher durch die ungünstige Relation Blitz- zu Kameragewicht respektive Blitz- zu Kameragröße einschränkt werden dürfte. So ist es jedenfalls bei der M8. Hier sind dann Spiegelreflexkameras, ggf. auch im Mittelformat, ergonomisch besser geeignet.
Schön wäre, wenn alles möglich ist; leider wird dieser Wunsch nie in Erfüllung gehen. Oder käme es Ihnen wirklich in den Sinn, mit einem Mini den Acker hinterm Haus pflügen, Wohnzimmerschränke transportieren und Off-Road-Exkursionen in der russischen Tundra durchführen zu wollen. Wenn Sie einen kaufen, dann vermutlich mit dem Anspruch, flott, unkompliziert und stilvoll in der Stadt unterwegs zu sein. Die X1 kann eben so wenig die Kamera für alle fotografischen Aufgabenstellungen sein, wie ein Mini das Auto für alle denkbaren Anwendungsbereiche ist. Es ließen sich jenseits des Automobilbaus noch zahlreiche andere Beispiele für eine schwere bis unmögliche Vereinbarkeit aller denkbaren Ansprüche finden.
Als langjähriger Hasselblad-Anwender sind mir die Blitz-Fähigkeiten von Kameras mit Zentralverschlussobjektiven bekannt.
Gast schrieb:
...grundsaetzlich ist das quark...
Das 'Grundsaetzlich' stammt ja von Ihnen. ;-) Wir sind mit unseren Meinungen gar nicht so weit auseinander. Ich hätte mir "nur" einen integrierten Sucher gewünscht, sowie die Möglichkeit des kreativen Blitzeinsatzes.
PS: Meine Mamiya 7 hat das gleiche Problem des blockierten Blitzschuhs durch Aufstecksucher, aber eben auch einen Blitzkontakt - wunderbar!
Warum
die Blitzfrage bei Kameras wie dieser immer so hoch stilisiert wird, erschließt sich mir nicht wirklich: Allenfalls braucht man mal hin und wieder einen Aufhellblitz - und den hat sie ja dabei. Aufsteckblitz käme mir ohnehin nur in umnachteten Stunden auf das Winziggehäuse. Und was eine Fernsteuerung für eine Studioanlage betrifft (wohl auch ein Luxus, den man sich mit dem Gerät kaum leistet): Hier entnehme ich den technischen Daten, dass dies mit Hilfe des eingebauten Blitz tatsächlich möglich sein dürfte - was der X1 eigentlich schon wieder eine Poleposition sichert ...
Das Wesentliche der X1
Sie hat aktuell den größten Sensor unter den kompakten Digitalkameras, denn der Sensor der Sigma DP1 und DP2 ist nochmals kleiner als der APS-C-Sensor von Canon.
Desweiteren ist die X1 ein Zwerg und das im positiven Sinne. Vergleichen wir mit der Olympus E-P1 und Panasonic GF-1.
Abmessungen (BxHxT)
120,5x70x35 mm (Olympus E-P1)
119x71x36,3 mm (Panasonic GF-1)
Maße "X1" B 108,7 x H 59,5 x T 27,1 mm
Vergleichen wir mit der Sigma DP1/DP2
DP1: Abmessungen 113,3 mm (B) × 59,5 mm (H) × 50,3 mm (T)
DP2: Abmessungen 113,3 mm (B) × 59,5 mm (H) × 50,3 mm (T)
Exakt mit der Kompaktheit der Leica-Kameras wird Leica dem Wettbewerb immer eines ordentlich links und rechts um die Ohren hauen.
Leica S2 kompakter als eine Nikon D700 und das trotz größerem Sensor.
Leica M9 kompakter als die Kameras des Wettbewerbes aber wesentlich lichtstärkere Objektive im Angebot, welche zudem kompakter bauen als sogar die 50mm des Wettbewerbes.
Leica X1 WESENTLICH kompakter als jede andere digitale Kompakte und zudem mit dem größten Sensor unter den digitalen Kompakten ausgestattet.
Die Größe des Sensors verkauft Leica anders als der Wettbewerb, denn die X1 ist kleiner als eine mFT-Kamera.
Der Grad der Verzeichnung nimmt mit abnehmender nomineller Brennweite zu. Leica sieht wohl den Sweetspot für den Aufwand den man bei einem Leica-Objektiv betreiben darf im größten APS-C-Sensor-Format.
Leica wird den Wettbewerb immer damit vor den Kopf stoßen, dass man ganz einfach weiß wie man nahezu telezentrisch eben perfekt hinbekommt.
Was würde ich mir eher kaufen. Eine Non-Leica die durchschn. alle 2...3 Jahre Ihre Macken hat oder eine Leica die noch in 10 Jahren dank Objektiv und Optimierung Objektive-auf-Sensor besticht?!
Diese Kamera sollte man sich einmal ganz genau angucken!
Kleiner und D-SLR-Sensor gibt es aktuell NICHT!!! Zudem nicht irgendwie kleiner sondern va. so flach, dass die Kamera von der Jackentaschen in die Hemdtasche wandert!!!
Die UrUrEnkelin
der Ur-Leica - in Haptik und Design. Mutig im Ansatz - und im Hinblick auf den Verwendungszweck (als fotografisches Notizbuch) ziemlich exakt das, was Mensch braucht. Einschließlich dem fehlenden Sucher. Weil, es gibt halt tatsächlich nix Besseres im Kompaktsegment (!), als einen 1:1-Monitor, der sich bis auf Pixelauflösung fokussieren läßt (gilt übrigens auch für SLR's auf Stativ).
Technische Daten X1
Die oben angegebenen Maße sind die Maße der D-Lux 4. Die Maße der X1 findet man unter www.Leica-camera.com Recht hilfreich wäre, wenn man auch erfahren würde, wieviel mm an Tiefe hinzukommen für die abstehende Objektivfassung bei eingefahrenem Objektiv.
Stimmt!
...ist mir in der Zwischenzeit auch aufgefallen. Die richtigen Masse wären
124 x 59,5 x 32 mm
Demgegenüber hat die D-LUX4 folgende Masse:
108,7 x 59,5 x 27,1 mm
Die X1 ist also 15,3mm breiter und knappe 4,9mm tiefer als die D-LUX4 - die Höhe ist identisch. Nicht die Welt. Die Tiefe der abstehenden Objektivfassung wird bei beiden Modellen in etwa ähnlich sein.
124 x 59,5 x 32 mm
im Vergleich zu
Abmessungen (BxHxT)
120,5 x 70 x 35 mm (Olympus E-P1)
119x 71 x 36,3 mm (Panasonic GF-1)
muß man noch um die Pancakes für E-P1 und GF-1 korrigieren. Dh. die Leica X1 paßt in die Hemdtaschen die mFT-Gehäuse samt Pancakes nicht.
Die Breite so meine Meinung liegt an dem Mindestmaß, welches Leica als paßend für die legendäre Oval-Form für notwendig betrachtet. Der fehlende Zentimeter in der Höhe ist der Effekt. 6cm paßen in eine Hemdtasche. 7cm sind bereits zu groß.
Die Leica D-Lux 4 hat diesselbe Höhe und paßt selbst wenn man noch ca. 5mm an Gehäuse-Dicke draufsattelt sehr gut in Hemdtaschen. Die X1 guckt um 2cm weiter heraus und zeigt ggf. sogar das rote Leica-Label. Das wird der Effekt sein. Viele die das sehen und sich dann die Leica X2 zeigen lassen werden diese Kamera unbedingt haben wollen. Hat ja APS-C-Sensor wie die tolle Canon-, Sony- und Nikon-Knipse zuhause und schon fotografieren die Leute wieder so wie vor der D-SLR-Zeit im Urlaub nur mit 35mm und sind wesentlich glücklicher als mit Ihren Tamron-, Sigma- und Tokina-Gummi-Zooms.
Leica M war zu den Zeiten der kompakten Reise-Kameras mit 35mm Festbrennweite eine riesige Kamera. Bereits seit Jahren gilt sie als kleine robuster fast unverwüstliche Kamera. Genau das trägt die Leica X1 in sich. Die Leute wollen eine kleine, robuste, fast unverwüstliche Kamera. Besser wäre natürlich die Leica M9 mit Ihren Druckguß-Gehäuse und den gefrästen Bronze-Gehäusedeckeln. Die bietet aber nicht das was heute eben als kompakt gilt.
Kompakt ist bald alles was kleiner als mFT-Gehäuse als E-P1 und GF1 ist und das ist bereits ordentlich kompakt.
Alles andere geht nur noch über den Ladentisch, weil nicht wenige Auftraggeber bestimmte System-Kameras fordern, einige Agenturen Verträge habe und diese wohl auch verlängern werden und deshalb diejenigen die Nachkaufen was Profis nutzen - zumindest was das Marken-Label anbelangt - nicht aussterben. Es wird weiter den Nachahmer-Effekt geben aber diejenige die wissen was Sie benötigen werden va. in System-Objektive investieren. Und welche Marken das sind bei denen das größte Stück vom Kuchen Nutzer mit mehreren System-Objektiven sind wäre klar. Das ist heute klar führend Olympus und Panasonic. Bei Canon, Nikon, Sony und Co. rennen die meisten mir max. 2 Objektiven herum und weil es das 50mm Kitlens gratis gab zählt die eigentlich nicht. Ansonsten das typ. Gummi-Zoom das durch optischen Bildstabilsierung nur noch schlechter wurde anstatt besser.
Eine kompakte Reisekamera wird es immer geben. Das wird definitiv eine Leica X sein.
Ich schätze, dass die Leica X ähnlich legendär wird wie die Leica M3 nur eben wird man keine Mängel an der Ausstattung mehr finden. Es gibt keinen Grund, dass es für Leica X kein System-Bajonett und System-Objektive geben könnte. Collapsible Festbrennweite kann man auch bei System-Objektiven anbieten. Der Schutz der Hinterlinsen würde eben so gewährleisten werden, dass man zum Abnehmen des Objektives es ausfahren muß. Leica könnte hier eine Rast-Position ähnlich wie Olympus bei seinem collapsible Zoom anbieten nur eben anstatt im Collapsible Position in der Expanded Position.
Wenn man sich die Expanded Position von Leica X betrachtet weiß man aber auch welche Schnittweite Leica für APS-C für erforderlich hält. Leica X ist der Versuch ob Kunden mit APS-C zufrieden sind. Ergibt sich der durchaus hochwahrscheinliche Erfolg wird Leica R ein APS-C-Ssytem werden. Hier könnte Leica alle seine Stärken im Kompakten Gehäuse und Objektivbau ähnlich wie bei Leica M und Leica S ausspielen. KB-VF ist nicht das was viele glaubten. Man muß so kompakt wie Leica M bauen um es in Zukunft noch verkaufen zu können. Für Sportaufnahmen benötigt man keine 24MPx. Da reichen 12MPx und die kann man heute auf KB-VF-Niveau auch mit APS-C darstellen. Dafür sind die APS-C D-SLRs wesentlich besser zu handhaben als Sport-Fotografie-Kamera. Sport fordert Zooms und exakt das ist die Schwäche von KB-VF. Leica M hat das Problem nicht und wird es nie haben. Es ist keine Nischen-Kamera sondern die Kamera, welche Mittelformat-Bildqualität mangels LowPass-Filter in max. konzentrierter Form anbietet. Da verzichten diejenigen die zugreifen werden gerne auf Zooms, denn Leica M ist Lichtstärke, Kompaktheit und max. Bildqualität.
Wurde man ein Pro und Contra Liste schreiben würde man erkennen, dass Leica den gesamten Wettbewerb quasi von 08.09. über Nacht auf den 09.09.09 überholt hat.
Man kann den Dingen gelassen entgegenblicken, denn man hat garnicht vor dem Wettbewerb bei den Stückzahlen auf den Kopf zu spucken oder ans Bein zu pinkeln. Aber jede Leica in Händen va. von Studio- und Reportage-Profi-Fotografen schmerzt. Es schmerzt va. die Arroganten.
Gast schrieb: Exakt mit der
Exakt mit der Kompaktheit der Leica-Kameras wird Leica dem Wettbewerb immer eines ordentlich links und rechts um die Ohren hauen.
Leica wird den Wettbewerb immer damit vor den Kopf stoßen, dass man ganz einfach weiß wie man nahezu telezentrisch eben perfekt hinbekommt.
Lesen Sie sich Ihr erschriebenes eigentlich vor dem Klick durch??? Leica wird niemanden links und rechts und vor den Kopf stossen, da die Kamera nur eine Kamera ist und bleibt und wie immer Leica auch nur ein Nischenprodukt bleiben wird. Auch wenn Leica vorne draufsteht: man kauft sich nicht automatisch mit der Kamera in die bessere Bilderwelt ein...und dann diese Erbsenzählerei.... Gehäusegröße und Sensorgröße, blablabla.... Was das mit Fotografie zu tun? Ob die Kamera jetz 1, 2 oder 3 cm dick ist....das ist doch alles an den Haaren herbeigezogen! Wacht mal langsam auf! Es gibt wichtigeres als das nahezu autistische Wiederholen und Vergleichen von Messwerten und technischen Daten. Markenfanboys...es gibt nichts anstrengenderes als diese Hochjubelei ohne Sinn und Verstand und das permanente Nachäffen von Marketingblasen.....
Gast schrieb: Exakt mit der
Exakt mit der Kompaktheit der Leica-Kameras wird Leica dem Wettbewerb immer eines ordentlich links und rechts um die Ohren hauen.
Genau. Und von der Kochlöffelgrösse läßt sich der Geschmack des Essens ableiten...
Falsch!
Es geht nur um das Essen, denn Kompaktheit ist Bestandteil des Gerichtes.
Es ist wohl eher so, dass die APS-C und KB-VF-Fans aufgrund der Größe des Kochlöffels auf den Geschmack des Gerichtes schließen und dabei das wesentliche die optische Schnittstelle vergessen. Daß Leica das Problem der hochlichtempfindlichen CMOS-Sensoren geschickt umschifft hat dürfte klar sein. Leica hat im Gegensatz zu Sigma in eine größere Schnittweite investiert und hat das eff. 35mm collapsible designed. Mit einem FT-Sensor wäre das nicht erforderlich gewesen und exakt hierin sieht man den Unterschied und va. den Stellenwert von "Kompaktheit" auf dem Markt.
Kompaktheit ist teuer. Baut man den kleinsten D-SLR-Sensor ein und ist im Gegensatz zu Sigmal so ungeschickt und nennt diesen nicht APS-C-Size-Sensor und gaukelt nicht mit 3:2 eine größere Bildweite vor, dann ist man vom dummen Volk dazu verdonnert kompakt zu bauen. Jetzt aber hat auch Sony erkannt, dass man kompakt bauen muß und will spiegellose System-Kameras nachbauen.
Wie teuer Kompaktheit weit unterhalb der Kompaktheit ist die Leica aufgrund des höheren Preisniveaus von Leica-Produkten sich leisten kann wird nicht nur Sony erfahren.
Der Markt will Kompaktheit und nur Leica, Olympus und Panasonic können "Systeme" anbieten. Schwache Vorstellung des Gesamten restlichen Wettbewerbes.
Man kann es auch so betrachten. Weil das dumme Volk an die Größe der Sensoren glaubt bauen die Bewahrer der Gehäuse-Dinosaurier aus den analogen SLR-Zeiten billigst für die großen Pranken der großen Europäer und Amerikaner anstatt für die kleinen Hände der Japaner va. japanischer Frauen.
Die Leica M9 zeigt wie kompakt KB-VF sein kann und die Leica X1 tut es ebenfalls. Selbst die Dümmsten unter dem Volk werden erkennen, dass die Großen Ihre Kunden verscheissern. Große Sensoren benötigen selbst mit Schwingspiegel keine so riesigen Kameras. Selbst wenn man einen noch größeren Sensor wie KB-VF verbaut liegt eine solche System-Kamera incl. Schwingspiegel Auge in Auge mit einer als kompakt geltenden KB-Vf-System-Kamera.
Der Begriff "Das Dumme Volk" wird hier wohl hoffentlich von denen die gerne über die Dummheit und Blindheit anderer referieren als die "Klugheit" derer erkannt, denn es nur um das Fotografieren ging und quasi blind auf die Argumente des Bekanntenkreises und des Verkäufers im Saturn-Hansa, Media-Markt und Co. gehört hat.
Die wirklich Dummen werden diejenigen sein die wegen hohen Invests garnicht umsteigen können und bestenfalls über Adapter adaptieren werden.
Technologisch das dürfte schon langsam deutlich klar sein ist der Wettbewerb abgehängt. Die 19 Kreuzsensoren, welche alles andere als so hochempfindlich wie die Doppel-Kreuzsensoren von Olympus sind können nicht bewirken, dass die aktuell hinsichtlich AF-Performance auf dem Markt selbst bei AF-C führende Olympus E-3 eingeholt wurde. Nebst AF-System bleibt auch der Kontrast-AF bei Olympus sogar gegenüber Panasonic in Führung.
Der LiveView-AF von Sony ist kein LiveView-AF. Im sog. LiveView-Modus welcher ein LivePicture-Modus ist fällt die Abbildung des Pentaprisma-Spiegels auf einen wesentlich kleineren Sensor.
http://a.img-dpreview.com/previews/SonyDSLRA550/Images/LV_LV.jpg
Dadurch verändert sich die Bild-Diagonale und damit die Größe der Streukreise. Manuell fokusieren kann man nur direkt über den Sensor.
http://a.img-dpreview.com/previews/SonyDSLRA550/Images/LV_MFC.jpg
Das war anfangs garnicht möglich.
Was ist aber mit den bornierten Sony Alpha Verkäufer die sich sogar hier auf photoscala tummeln? Sie erzählen einem Fantasiegeschichten von wegen, dass bei der Sony Alpha der Sensor die Mattscheibe abfilmt. Sorry aber der Tiltspiegel ist nicht die Mattscheibe. Hier wird projeziert wie im kompletten Pentaprisma und selbst, wenn der Sensor genauso groß wie das Sucherbild wäre ergäbe sich keine korrekte Darstellung der Schärfentiefe.
Leute die wirklich fotografieren können haben das bereits bemerkt und hier fällt die Wahl klar auf Olympus und Panasonic und wer noch etwas weiter denkt und an Robustheit und Wertigkeit denkt der spart sich in den nächsten Jahren sein 4...5 neuen Gehäuse (dh. alle 2 Jahren ein neuer Body) und investiert in Leica.
FT
verursacht wohl Dünnschiss ...
Dann lieber von vollen Kochlöffeln träumen - nein: genießen!
Gast schrieb: Leute die
Leute die wirklich fotografieren können haben das bereits bemerkt und hier fällt die Wahl klar auf Olympus und Panasonic
Leute (Könner) wie sie, oder wie soll man das jetzt verstehen? Abgesehen davon, das ich keinen roten Faden erkennen kann sei Ihnen mal gesagt: Schei* auf die Kamera und Marke! Es gibt unendlich viele fähige und tolle Fotografen die sich um alles kümmern, nur nicht um die marketingbedingten Features der aktuellen Kameras, welche sich nur noch in Nuancen unterscheiden. Leider gehört es heute scheinbar dazu, nur mit der richtigen Kamera/-marke "richtige" Fotos machen zu können. Die Foren sind voll von Könnern und Wissenden, welche sich immer auskennen und im Schlaf die technischen Daten Ihrer Kameramarke runterrasseln können. Sicher, auch Leica baut Kameras, die funktionieren. Ich kriege nur immer die Krätze, wenn (egal von welchem Hersteller) das neue Modell als die Ankunft des Messias gefeiert wird und gestandene Männer und Hobbyfotografen sich gerieren, als hätten Sie gerade Ihr erstes Mal hinter sich gebracht. Diese ganzen Vergleiche, APS-C, VF. Objektivrechnung, etc. etc. bringen was? Nichts! Ob jetzt FT oder mFT, oder, oder, oder...es gibt Menschen, die sämtliche Marketingblasen bis zum umfallen nachäffen und dies bis zu Ihrem Lebensende tun werden weil sie scheinbar dafür Zeit haben, nur was bringt das? Nichts. Schlimmer noch: die endlose Kette von neuen Features und vermeintlicher technologischer Überlegenheit der neuen Kamera täuscht so manchen über sein eigenes fotografisches Unvermögen hinweg, ihm reicht der Anspruch der eigenen Marke. Ich habe mich zuletzt absichtlich und bewußt für eine Sigma DP1 mit all ihren Macken, dem "komischen" Sensor und der eingebauten Langsamkeit entschieden, aber warum: weil mir immer höhere ISO Zahlen und Bilder pro Sekunde eines nicht geben: Gelassenheit und selektives Fotografieren mit bewußter vorheriger Bildkompsition, die mir persönlich manchmal beim Einsatz meiner DSLRs abgeht und ich dann einfach draufhalte. Auch die kleine Leica wir ihre Aufgabe vom technischen Standpunkt sicher übererfüllen, aber man wird nicht automatisch ein besserer Fotograf durch sie werden, und man wird es den Fotos nicht ansehen, dass sie mit einer Leica gemacht wurden. Oder FT, mFT, etc. etc. Und egal ob Olympus, Panasonic, Leica, Canikon, Sony...der Fotograf hat immer noch den größten Anteil am Ergebnis.
Kann man FT auch herbeischreiben,
wenn man's schon nicht an den Haaren herbeiziehen kann?
... fragt sich ein ob dieses Gorilla-Marketings besorgter Leser ...
ManN kaufe...
...sich einen Trabant und lerne damit um ein Profi zu werden.
Danke!
Schon etwas spaet, aber: Danke! Genau meine Meinung. Ich glaube - das sagen auch andere - recht ansprechende Fotos zu machen. Dabei benutze ich fast ausschließlich analoge SLRs. Eine kleine Sony Digitalknipse fuer die echten Schnappschuesse hab ich auch noch. Und selbst damit hab ich schon bessere Bilder gemacht als andere mit einer D300. Mag sein, dass die "verrauscht" waren oder man (analog) das Filmkorn sieht. Dafür fehlt bei 99% der Digital-einach-mal-draufhalten-und-1000-Bilder-machen-Knipsern jegliche Bildaussage. Wieviel Megapixel? Keine Ahnung!
Anfänglich war ich doch
etwas enttäuscht über das "fehlende" Bajonett, doch inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Kamera genau das Gerät ist auf das ich gewartet habe. Ein Ersatz für meine geliebte und immer wieder gern genutzte OLY 35RC nur fast noch kleiner! Die MFT Kameras sind zwar klein, aber Hemdentaschentauglich sind sie nicht - und wenn ich eh ne Tasche nehmen muss, kann ich auch gleich ne SLR reinpacken. Wenn demnächst hoffentlich mal wieder eine Alt gegen Neu Aktion kommt ist sie mein :-)
Keine Totgeburt aber auch kein Knaller
Das Bedienkonzept ist ja witzig, mit den A-Funktionen auf Blenden- und Verschlusszeitwahlrädern Blenden-, Zeit- oder Programmautomatik einzustellen und so ein Moduswahlrad oder den Weg über ein Menü einzusparen. Nur wo wird bei Bedarf manuell fokussiert? Elektronisch über den Riffelring am Objektiv oder über das Rad an der Rückwand?
Da die fast geniale Konica Hexar AF zwei Mal genannt wurde - die habe ich aus eben dem Grund der doch mangelhaften MF-Einstellung wieder verkauft, dabei hatte die gegenüber der Leica X1 doch zwei gewaltige Vorteile: Zum einen den freundlichen Preis, obwohl sie qualitativ keiner Leica nachstand. Die habe ich ohne Gebrauchsspuren zu Analogzeiten für um die 450 DM gekauft und nach einigen Jahren ohne Wertverlust wieder verkauft. (Bei letzterem bin ich mir sicher, beim genauen Preis nicht so sehr.) Der andere Vorteil der Hexar war die doppelte Lichtstärke der X1.
Für eine Kompakte mit DSLR-Sensor, aber magerem f2.8/24 1.550 Euro? Es mag freilich genügend gut betuchte Biergarten-Poser geben, denen es so viel Geld wert ist, für ein paar Minuten in der Aufmerksamkeit zu stehen. Denen sei gesagt, dass eine K7 mit einem Pancake zum gleichen Preis genauso viel Aufmersamkeit erregt, ohne dass irgendjemand dabei denkt "Der musses ja nötig haben!" ;-) Also eher Interesse als Sozialneid. Und an der K7 kann man das Pancake wechseln: Gegen ein anderes ebenso lichtschwaches oder gegen ein lichtstarkes Objektiv. Und einen richtig guten Sucher hat die K7 auch noch. Den kann ich auf den Bildern der X1 irgendwie nicht finden. Und mir eine Knipse 30 cm vor's Gesicht halten, finde ich irgendwie entwürdigend - von der mangelnden "Wackelfreiheit" einer solchen Körperhaltung mal abgesehen. Das kann ich mit einer Japanerin für die Hosentasche deutlich billiger haben. ;-)
Man sollte nicht vergessen, dass auch die Entwicklung der Sensoren voranschreitet, gottlob nicht nur in Sachen Auflösung, sondern auch in Richtung höherer Grundempfindlichkeit (siehe aktuelle Entwicklungen bei Fuji und Nikon, die, wenn sie ausgereift sind, auch bei den DSLRs verbaut werden). Das heißt, dass die X1 in drei Jahren technisch veraltet sein wird, und wer davon träumt - wie einer der Kommentatoren weiter oben-, dann beim Verkauf keine 2/3 Verlust zu machen, der träumt! ;-)
Hätte Leitz wenigstens ein 2.0/24 verbaut, würde ich möglicherweise nachdenklich werden, denn leisten könnte ich sie mir und ich hätte gern eine wirklich brauchbare Kompakte, aber so sind diese Zeilen das Letzte, was ich an diese Kamera verschwende.
Ich freu mich drauf!
Ich habe als Jugendliche mit Festbrennweitenkameras Fotos gemacht, deren Ausstrahlung mich noch heute begeistert. Seit ich technisch aufgerüstet habe (erst auf eine vollelektronische Haushalts-Spielgelreflex, später auf verschiedenene digitale Kompakte) hat sich die Qualität meiner Bilder nur bedingt gesteigert. Ich bin spontaner geworden - man kann ja löschen - das tut meiner Fotografie gut. Die digitale Dauerperfektion langweilt aber auch. Davon ist aber schwer abzuweichen, denn eine Kamera mit befriedigenden manuellen Einstellmöglichkeiten habe ich bislang noch nicht gefunden. Die gängigen Knöpfchen und Hebelchen auch z. B. einer D-Lux 4 halte ich für eine Zumutung. Ich mag die Eindeutigkeit von Stellrädchen, die meinen fotografischen Impuls möglichst verzögerungsfrei in die entsprechenden Werte umsetzen.
Darüber hinaus frage ich mich, ob Leute, die über "Biergartenposer" o. ä. ablästern, nicht die eigentlichen Neidhammel sind - denn schön ist die X1 auch, und, naja, halt teuer ... wenn ich im Biergarten oder einer anderen Menschenmenge fotografiere, gehe ich nicht automatisch davon aus daß a) sich jemand dafür interessiert und b) erkennt womit ich fotografiere.
Leica x-1 Allgemein
Hallo,
ich bin kein Fotofachmann, sondern ein Opa, der seine Enkelkinder im Zoo bei den Affen knipst. Ich verfolge ein wenig die Fotoszene, habe auch schon einige digitale Kompakte gekauft, aber was Leica mit der X1 auf den Markt gebracht hat, stellt alles in den Schatten, was in letzter Zeit so produziert wurde. Wenn ich die Beispielbilder im Web betrachte, ist die Qualität ganz einfach überragend. Endlich eine Leica, die bezahlbar ist. Ich werde auf jeden Fall anfangen zu sparen, denn dieses Gerät muß ich haben. Gestochen scharfe Bilder, herrliche Urlaubsfotos, Enkelkinder mit leicht unscharfem Hintergrund, das sind doch Aussichten, die auch Opas Herz höher schlagen lassen, dazu wenig Gewicht im Reisegepäck -- man wird ja älter... Wenn Sven Hedin eine solche Kamera gehabt hätte, er hätte tausend Luftsprünge gemacht.
Gruss an alle Eckbert
Gut gemeinter Rat
Kauf Dir lieber ne Sony NEX, von mir aus auch ne Lumix GF1 oder ne Olympus PEN. Haste mehr von. Die Bildqualität ist besser, die Austattung entspricht im Gegensatz zur X1 dem Stand der Technik (Stichworte: funktionierender Autofokus auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, funktionierendes manuelles Scharfstellen, Bildstabilisator, hochauflösendes Display, Wechseloptik, hochwertige Verarbeitung, etc) -- und kleiner und günstiger sind sie zu allem Überfluss auch noch...
Wenn Du allerdings
mit Überfluss protzen willst - kauf Dir die X1. 8-)
Wenn Sven Hedin
eine solche Kamera gehabt hätte, wär' sie ihm wahrscheinlich verdurstet - bei der damaligen Akkutechnik allemal ...
Toll
Die X1 ist eine guter Fotoapparat, sie macht einen nichts vor, sie beschränkt sich auf das "Nötigste" mit hoher Qualität.