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Leica S2 - „in echt“ (aktualisiert)
Wir können Ihnen ein Paar Fotos, aufgenommen mit Leicas S2 und (wohl finaler) Firmware v1.0.0.9, in voller Auflösung zeigen und erste - vorläufige - Einschätzungen zur Kamera weiterreichen:
Unsere Auslandskorrespondentin (- sie mag diese Bezeichnung so gern, deshalb wollen wir sie hier auch mal verwenden -) Theano Nikitas hatte anlässlich der Photo Plus in New York Gelegenheit, ein paar Studiofotos mit der S2 zu machen und wir haben die Erlaubnis, sie hier in voller Auflösung zu zeigen (JPEGs; unbearbeitet direkt so, wie sie aus der Kamera kamen):
Studioblitzaufnahme mit Summarit 1:2,5/70 ASPH. bei ISO 160/23° und Blende 9,5. (Klick aufs Bild!)
Studioblitzaufnahme mit APO-Tele-Elmar-S 1:3,5/180 bei ISO 160/23° und Blende 9,5 (Klick aufs Bild!)
Die beiden Originaldateien sind gut 15 bzw. knapp 20 Megabyte groß, deshalb hier für die mit langsamer Internetanbindung und die Ungeduldigen Ausschnitte aus obigem Motiv; 100 %, ungeschärft, aber „für Web optimiert“ gespeichert, also fernab der bestmöglichen Qualität:

Ohne Ihrem Urteil vorgreifen zu wollen ein paar Hinweise: Das Licht ist reichlich hart und der hohe Kontrast fördert den Eindruck von Schärfe. Und außer den Hauttönen gibt es nicht sehr viele Farben zu beurteilen. Aber die Schärfe und auch der Scharf-Unscharf-Verlauf - die eindeutige Scharfstellebene und der Übergang in die Unschärfe - das ist schon ganz große Klasse.
Hier gibt es weitere Eindrücke:
Leica S2 review and samples (Juza Nature Photography Forum; hier finden sich auch Beispiele, aufgenommen mit höheren Empfindlichkeitseinstellungen): Die S2 ist demnach derzeit eindeutig keine Kamera für Available Light, sondern fürs Studio und für den hellen Tag, und wenn Leica bei der internen Bildaufbereitung nicht noch Riesenschritte macht, wird sie das auch nie werden.
Leica S2 - First impressions (Ersteindruck bei Luminous Landscape; noch anhand eines Vorserienmodells): „Mittelformatkamera sehr hoher Qualität ... ich bin zuversichtlich, dass die Leica S2 auch den pingelisten Fotografen nicht enttäuschen wird“.
David Farkas Photography Blog (mit etwas Vorsicht zu beurteilen, da er die Bilder vor dem Publizieren bearbeitet)
(Theano Nikitas / thoMas)
Nachtrag (25.10.2009): Theano Nikitas teilt noch Folgendes mit:
- Ich hatte zunächst Bedenken, die Kamera könne kompliziert zu bedienen sein, aber die Bedienungselemente sind gut angeordnet und das Menüsystem war sehr einfach zu benutzen. Auch mit meinen relativ kleinen Händen war die Kamera komfortabel und ich konnte alle Einstellelemente bequem erreichen.
- Leica hat eine neue Software: Shuttle (Beta v. 0.8), mit der die Kamera ferngesteuert werden kann. Shuttle arbeitet nur mit der S2 und wird kostenlos zum Download bereitgestellt werden.
- In Amerika wird die Kamera ab Januar 2010 ausgeliefert (bei uns soll sie ab Dezember 2009 erhältlich sein).
- Die Firmware ist wahrscheinlich doch noch nicht die finale Version, mit der die Kamera dann ausgeliefert werden wird.
Zum Thema:
- Nikon D3s bei ISO 102.400/51°
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- 25 Jahre PhotoPlus Expo
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Beeindruckend
Schon beeindruckend, was Leica da fabriziert hat. Wirkliche Rauschfreihet hat doch wohl niemand erwartet. Der Sensor ist Kodak! Die haben schon lange hier nichts für die Available Light Fotografie konstruiert. Aber das trifft ja auch für die Konurrenz zu. Über 400 ISo ist hier auch nicht brauchbar.
CCD und CMOS
bzw. ein Sensor bei dem noch die gespeicherte Bildinformation als Ladungsportionen abtransportiert werden (CCD) und einem Active Pixel Sensor (zB. als CMOS. NMOS bzw. LiveMOS geht aber auch) bei dem die Ladung direkt am Pixel in Spannungswerte umgewandelt werden sind eben zweierlei Schuhe.
Beim CCD kommt das Rauschen va. beim Auslesen der Ladung hinzu und beim CMOS bleibt das stochastische Rauschen bedingt durch die millionen einzelnen Verstärkerleins, welche in sich Toleranzen beim Verstärkungswert haben.
Beim CCD kommt man auch aufgrund des saubereren Halbleiters (der CCD hat definitiv weniger Rauschen durch vagabundierende Störladungen als CMOS!!!) ohne Entrauschungs-Tricks aus und CMOS für D-SLR werden bereits auf dem Sensor ab niedrigster ISO entrauscht.
Beim CCD kommt noch der erhöhte Energie-Aufwand für den Ladungsabtransport dazu was durch erhöhte Leistungsaufnahme zu thermischen Rauschen führt. Der Sensor der Leica S2 dürfte bereits in einem Format-Bereich sein bei dem der Sensor durchaus "recht warm" wird. CMOS bzw. Active Pixel Sensoren sind da genügsamer.
Betrachten wir doch einfach mal das Verhalten von CCD und CMOS bei Langzeitaufnahmen. Es wird nur 1x ausgelesen und das Auslesen erfolgt so langsam oder so schnell wie bei kürzeren Belichtungszeiten.
Der CCD hat hier Vorteile, weil der CMOS mit zunehmender Belichtungszeit die Ladungsspeicher mit Störladungen vollgestopft bekommt. Da hilft nur noch das 2-te maskierte Pixel, welches ebenfalls Störladungen sammelt und diese Spannung rechnet man dann gegen die des belichteten Photo-Detektors gegen. Herauskommt beim CMOS Nutzinformation + Fehler. Weil der Fehler eben die Farbinformation betrifft sehen Aufnahmen aus CMOS va. Langzeitaufnahmen sehr synthetisch aus.
Mit einem CCD va. FFT CCD wäre Ihnen das nicht passiert!
Der Sensor rauscht, weil es eine Sensor von Kodak ist stimmt garnicht. Es ist ein FFT CCD und völlig nackt von irgendwelchen Entrauschungs-Tricks. Er ist nicht besser oder schlechter als ein FFT CCD von DALSA-Eindhoven (ehem. Philips Eindhoven).
Die hohen Ansprüche in der Modefotografie können bei bestimmten Kunden nur durch FFT CCD-Systeme erfüllt werden.
Der Vorteil des CCD bzw. FFT CCD ist er wird immer besser was HighISO anbelangt, während der CMOS va. für HighISO gut ist aber hinsichtlich Farbtreue, erzeugtes Bildmaterial klar seine Grenze hat und auch bereits erreicht hat.
Ich kenne Innenaufnahmen von einem Event, welcher mit den sog. Available-Light-tauglichen Kameras von Nikon und Canon gemacht wurde. Aber eben bei offener Blende und dementsprechend im Schärfeeindruck so als wäre es eine Kompaktkamera für 100,- Euro gewesen.
Bei einer Leica S2 und va. einer Leica M9 hätte man dank offenblendentauglichem Objektiv und entsprechender Lichtstärke wesentlich besseres Bildmaterial erhalten.
Heute versuchen die Fans der HighISO-Kameras einem die Lichtstärke der Objektive nicht für Available Light sondern "Freistellmöglichkeit" zu verkaufen. Weil ja sooo ein riesiger Unterschied im Bokeh zwischen f1.2, 1.4, 1.8 und 2.0 ist.
Ein Kamera-System bei dem ich die lichtstärksten Objektive nicht mehr für die Reportage-Fotografie bei offener Blende einsetzen kann taugt nichts. Da rettet auch die High-ISO-Performance nicht mehr darüber hinweg.
Was will uns der Dichter damit sagen?
.
NIchts weiter,
er ist jetzt nur von FT (bzw. E1) auf Leica S2-Anbetung umgestiegen.
Bzw. FFT-CCD hat er schon immer im Programm gehabt. Er nimmt einfach nicht zur Kenntnis, dass das die Hersteller absolut NULL interessiert und die "Kerle" uns unverdrossen untaugliches Zeug verkaufen, garniert mit LiveView, hohen ISO-Werten und solchen schrecklichen Sachen. Alles, was ein aufrechter Fotograf egal wie nicht gebrauchen kann.
Was man(n) uns sagen will:
Dass er nicht nur nicht zwischen Theorie und Praxis zu unterscheiden vermag, sondern dass es ihm auch an Phantasie ermangelt, was lichtstarke Objektive in Verbindung mit gut nutzbaren Empfindlichkeitsreserven ganz selbstverständlich für die angewandte Kleinbild-Fotografie bedeuten - über die Scheuklappen-Betrachtungsweise von Schärfentiefe und Bokeh hinaus. Und selbst Leica würde ich in diesem Zusammenhang mal unterstellen, dass sie sich zumindest bei der M9 entwas gedacht haben ... wenn schon die S2 mehr dem Feuchttraum eines ehemaligen Vorstandvorsitzenden entsprungen sein dürfte.
Lichtstärke...
Dass er nicht nur nicht zwischen Theorie und Praxis zu unterscheiden vermag, sondern dass es ihm auch an Phantasie ermangelt, was lichtstarke Objektive in Verbindung mit gut nutzbaren Empfindlichkeitsreserven ganz selbstverständlich für die angewandte Kleinbild-Fotografie bedeuten - über die Scheuklappen-Betrachtungsweise von Schärfentiefe und Bokeh hinaus. Und selbst Leica würde ich in diesem Zusammenhang mal unterstellen, dass sie sich zumindest bei der M9 entwas gedacht haben ... wenn schon die S2 mehr dem Feuchttraum eines ehemaligen Vorstandvorsitzenden entsprungen sein dürfte.
...gemäß des Datenblattes mag hoch sein aber mangels Offenblendentauglichkeit bei digitalem KB-VF, bis auf Ausnahmen von Leica M9, ist eine D-SLR mit KB-VF-Sensor eben ein lichtschwaches System und muß deshalb eine hochlichtempfindlichen Sensor eingebaut bekommen. Das mit allen bekannten Nachteilen, welche dazu führen, dass es so etwas wie die Leica S2 bisher noch nicht gibt.
Wenn man das hier so durchliest müßte eigentlich eine Leica S2 auch mit CMOS-Sensor im KB-VF-Format genauso gut pfunzen. Leica hätte tatsächlich den Sensor auf KB-VF-Format belassen können hätte aber sicherlich nicht das R-Bajonett und die R-Bajonett-Geometrie samt Auflagemaß, Schnittweite der Objektive, etc. eingesetzt.
Es wäre ein neues Bajonett geworden und man hätte auch auf FFT CCD gesetzt. Das um eben im KB-VF-Format bei niedrigerer Auflösung das zu erreichen was die Leica S2 anbietet. Und zwar eine kompaktere, handlichere Kamera für Studio-Fotografen im Vergleich zu den üblichen Mittelformat-Systemen.
Stellen Sie sich vor. Mittelformat ist lichtschwächer als KB-VF kann aber hinsichtlich kreativen Einsatz von Schärfentiefe mehr anbieten als KB-VF.
Sie wissen rein garnichts und soweit Sie der ":"-Punkt sind der einmal erklärt hat, dass die Sony Alpha mit dem 2-ten Sensor die Mattscheibe abfilmen sind Sie ein Fantasierer. Nur soviel ein Tilt-Spiegel projeziert anstatt durchs Sucher-Okular das Projektions-Bild auf einen sehr, sehr kleinen Sensor. Der 2-te Sensor definiert durch seine Bilddiagonale die sichtbare Schärfentiefe auf dem Monitor. Sony hat keinen LiveView sondern nur ein LivePicture. Mittlerweile bietet Sony aber auch tatsächlich eine LiveView an aber dann sieht Sony bei Kontrast-AF sehr schwachbrüstig aus. Nur im LivePicture-Modus kann der separate AF-Sensor eingesetzt werden. Dieses LivePicture ermöglicht aber keine exakte Einschätzung der Schärfentiefe. Wer versucht manuell scharf zu stellen wird ähnlich wie bei den kleinen Suchern von einigen FourThirds-Modellen wegen der höheren Schärfentiefe weit daneben liegen.
Sie sind ein Fantasierer selbst, wenn Sie nicht derselbe ":"-Punkt sein sollten.
Ich bin weder ein "."-Punkt,
noch so ein Komma wie Sie, aber die Mär mit der Nichttauglichkeit bei Offenblende (außer der M-Leica, sic) ist ebenso falsch, wie die Lowlight-Fähigkeit der Leica mau, und wie ihr hilfloses Gestammel und Zurechtbiegen von technischen Daten und Fakten nur noch peinlich und einem weiteren Diskurs abträglich ist.
Don´t feed our good old FT-Troll?
Seine Mission ist, der Welt zu zeigen, dass OLY-FT das einzig wahre
und legitime System des Universums ist. Dieses Universum scheint
seltsamerweise ein Wurmloch zur Leica S2 Parallelwelt zu besitzen.
Warum, das weisst keiner, das weisst nur er.
Der Entdecker...
...des Wurmlochs spricht über sich selbstm benennt denjenige der seine Projektion empfangen soll als Troll und benennt namentlich das Ziel seines unendlichen Hasses.
Sie leben tatsächlich in einem unendlichen Universum des Anti-FT-Hasses und Ihre biedere Phantasie kennt keine Grenzen.
Mal schaun ob Sie sich einfach weiterexpandieren oder irgendwann mal kollabieren. Der Ursprung Ihrer phantastischen Beschreibung ist bereits geschrumpft. Und mit jedem trolligen geistigen Erguß verstärkt sich der Schrumpfungs-Gradient zunehmend. Sie sollten sich etwas zurücknehmen sonst fehlt es im Alter.
Hört hört
der Lochgott spricht.
Klarer Fall!
Sie sind eine Doppel-Null.
Null Ahnung.
Null H..n .
Klar
eine mit der Lizenz zum Totlachen ... ;-)
Man lacht sich tod.
Aber ich bin mir sicher, dass haben Sie nichtmal das verstehen!
...
"Aber ich bin mir sicher, dass haben Sie nichtmal das verstehen!"
Nö, bitte nochmal - in Deutsch !?
Demnach bedeutet für Sie...
...Lizens zum Töten sich selbst zu töten, nachdem Sie sich todlachen, weil Sie die Lizens zum Totlachen besitzen.
Steichen Sie doch einfach das "haben".
Die Fragen von Leben und Tod
überfordern sie sichtlich ...
Und mit dem Humor ist das so eine Sache: So verbissen und wenig spontan rezipiert wirkt er absolut tötlich.
Aber nicht verweifeln: Im nächsten Leben wird alles besser!
Dat hat jetzt der...
...eene oder andere nütsch verstanden.
Dasch kümmt
vom Nüscheln in den Gangschlien ...
Beeindruckend
Über 400 ISO ist bei der Konkurrenz nicht brauchbar? Dann gehen Sie `mal mit einer Nikon D700 oder D3 in eine Sporthalle (die D3s will ich hier ausnehmen, die kenne ich noch nicht), dann "ziehen" Sie die Kamera bis auf 3200 ISO. Das ist nicht nur brauchbar, sondern sehr gut. Aber woher sollten Sie das wissen! Letztendlich entscheidet die Praxis!
Schon beeindruckend, was Leica da fabriziert hat. Wirkliche Rauschfreihet hat doch wohl niemand erwartet. Der Sensor ist Kodak! Die haben schon lange hier nichts für die Available Light Fotografie konstruiert. Aber das trifft ja auch für die Konurrenz zu. Über 400 ISo ist hier auch nicht brauchbar.
Vergesen Sie ja nicht...
die a900 von Sony mit einem guten Konverter! Ist mit 1600 auch Spitze (Nur nicht mit der Sony Software!!!)
.
Sieht sehr gut aus. Da sieht man mal wieder, was digital möglich ist, wenn man auf übertriebenes hard- und softwareseitiges Entrauschen verzichtet, nur um stammtischtaugliche Pseudoempfindlichkeiten ins Datenblatt zu drucken. Und ein vernünftiger Schärfeverlauf ist sowieso nur bei (fast) ungeschärften Aufnahmen möglich. Aber dafür muss halt die HArdware stimmen, und dann ist es eben nicht mehr ganz amateurtauglich und billig.
ja sieht gut aus
aber kann man das bei dem Preis nicht auch erwarten ?
schlimm wenn das bei der Kamera nicht so wäre
aber die Frage ist doch eher: ist die S2 tatsächlich besser als andere digitale MF Kameras mit rund 39MP ?
von daher sind die Aufnahmen nett aber ohne direkten Vergleich noch recht aussagefrei
einen ach-so-tolle-Leica-AHA-Effekt haben die hier gezeigten Aufnahmen jedenfalls nicht hinterlassen
Farkas - ein Leica-Händler
Ich denke, die Lobeshymnen des Mr. Farkas sollte man mit ein wenig Vorsicht bewerten. Der gute Mann ist Leica-Händler in Florida. Na, wird er sich das Geschäft verderben wollen?
Und wer eine für Reportagen taugliche Kamera wie die Nikon mit einer S2 vergleicht, dem ist ohnehin nicht zu helfen, will der Mann ein Puts2 werden?
Ja, dass kann man für den
Ja, dass kann man für den Preis sicher erwarten.
Ich sehe den Vorteil der S2 nicht in der gebotenen {Besser-)Leistung
gegenüber HaBla etc. sondern in ihrem Baukonzept. Wie man in o.g. Link sehen
kann entsprechen Größe,Gewicht, Gehäusekonzept ungefähr einer 1Ds oder D3. Bei hochwertiger Landschaftsfotografie
absolut das Kaufargument!
Bei hochwertiger Landschaftsfotografie
gehört eine 37MP-Kamera auf's Stativ - was, unter diesem Aspekt betrachtet, keineswegs für die Bauform der S2 spricht.
Genauer erklären!
Lieber ne Horseman oder wie?!
Genauer
Jede hochaufloesende Kamera gehoert eigentlich auf's Stativ. Und dafuer ist die Bauform einer Kleinbildkamera weniger ueberzeugend als andere Konzepte.
Welche Bauform...
...schlagen Sie vor?
Eine Kombination aus Digitalback an einem System für das digitale Mittelformat?
Exakt das ist das andere System mit dem die potentiellen Käufer arbeiten jedoch sich schon seit langem so eine Kamera wie die Leica S2 wünschen.
Diese Profis haben Leica genau dann ein positives Feedback gegeben als die Gehäuse so ausgeformt ware wie die Leica S2 jetzt geworden ist.
Sie sind eben eine Ausnahme oder gehören schlichtweg nicht dem anvisierten Käuferpublikum an.
Betrachten Sie es so. Sie haben einen Geisterfahrer-Kommentar geschrieben und das sogar bewußt und wollen letztendlich nur eines. Jedem eintrichtern, dass Leica auf dem völlig verkehrten Weg unterwegs ist.
Betrachten Sie es so. Bei KB-VF mit hoher Auflösung muß man entsprechend Ihrer Theorie eine Kamera ohne Schwingspiegel bauen. Leica tut das sogar. Also Leica M9 anstatt Nikon D3/D3s/D3X, Canon 5D/5D Mk II/1D Mk IV/1Ds Mk III, Sony A900/A850/A750.
Ich denke, dass reicht erstmal um nicht gerade wenige Fotografen an Leica zu binden. Ihre Theorie ist irgendwann vom Winde verweht aber die Bindung an Leica bleibt, der Preis für das S-System korrigiert sich nach unten und der Weg für den Wiedereinstieg in ein kompaktes D-SLR-System ist frei. Und siehe da Ihre Story war ein Märchen. Lichtstärke vom Leica S-System reicht oft genug aus um sehr, sehr 100% stabilisierte Aufnahmeergebnisse zu erzielen. Die Leica S2 muß so und so eine De-Moire-Korrektur durchführen und vor dem was Sie Angst haben das geht beim De-Moire samt Moire in der Artefakte-Reduktion unter. Die Leica hat nicht einen optischen LowPass-Filter sondern einen intelligenten. Wir es so fein, dass man verschobene Linien durch zu lange Belichtungszeiten oder Vibration der Sensoroberfläche durch den Spiegelschlag sehen könnte betrifft es Texturen mit Moire-Potential. Der Textur-Versatz wird interpoliert obwohl eigentlich nur eine Moire-Reduktion stattfinden.
Ich bezweifle, dass man einen Unterschied zwischen Nikon, Canon und Sony im KB-VF-Format und der Leica S2 hinsichtlich Sensoroberflächen-Vibration durch den Spiegelschlag sieht. soweit der Leica S2-Sensor auf kritischem Niveau vibrieren sollte. Eher vibriert es in den alten Gehäusen von Nikon, Canon und Sony, während die Leica S2 wohl die am besten ruhig gestellten Kamera-Komponenten anbietet. Alle 3 haben nicht wie Olympus und Leica alle Teile neu entwickelt sondern bauen auf einigen Gehäuse-Komponenten/-Konzepten/-Lösungen aus SLR-Zeiten auf. Bei Sony sind es die Minolta-Wurzeln. Renditesteigerung durch Entwicklungskosten-Optimierung.
Bei Olympus war es wg. radikalen Unterschieden zwischen OM-3Ti/4Ti und E-10/E-20P zur FT-Geometrie erforderlich und bei Leica wg. einem überdimensionalen Sensor und Bajonett. Für wie dämlich halten Sie eigentlich die Entwickler von Leica?!
Da braucht man nichts vorzuschlagen
Das gab's schon: Würfel, Quadrat, praktisch, gut.
Ja, genau,
ich bezweifle eben auch, "dass man einen Unterschied zwischen Nikon, Canon und Sony im KB-VF-Format und der Leica S2 hinsichtlich Sensoroberflächen-Vibration durch den Spiegelschlag sieht". Die Nicht-Unterschiede dürften sich allein schon aus dem bedingt nutzbaren Potenzial der S2 ergeben ...
Und zur "Dämlichkeit": Ich halte Entwickler für so opportunistisch, dass sie genau das tun, was ihnen vorgegeben wird und wofür sie bezahlt werden. Mithin ich "Dämlichkei" auch weniger dort orte ...
'S sprach ein Politiker...
...und lieferte für Ihn typsich Inhaltsloses.
Politik, Polemik, Marketing-Krieg.
Als innhaltslos
betrachte ich Kamerakonzepte, die so an den Haaren herbeigezogen sind, dass sie sich dabei sogar selbst übertölpeln - weil daran nichts stimmt.
Aber ich hab' auch Langmut für Leute, die sich von Zeit zu Zeit darüber wundern, warum manche Firmen "schon wieder" so am Zahnfleisch daherkriechen, wie sie das in Wirklichkeit schon seit Jahren tun; nur vom hochherzigen Eigentümer und einem unverbrüchlichen, zahlungsfreudigen (Aber)Glauben über Wasser gehalten ...
Was ich nie kapieren werde -
Was ich nie kapieren werde - so ziemlich bei jeder neuen hochwertigen Kamera - und bei so ziemlich jeder Foto-Website (die was auf sich hält): Bei den ersten Fotos heißt es (fast) immer: Juhu, WIR haben die ersten "echten" Bilder - aber sorry, leider sind es nur JPEGs aus den Kamera, und sorry, wir hatten keine richtige Zeit, und sorry, Location war auch Mist, und sorry, unser Fotograf hat's auf dem Laptop nur mal so hingefummelt, und sorry,........ --- Manno Leute, ist Euch schon mal gedämmert, dass Ihr der S2 damit keinen gefallen tut?! Die Kamera braucht für ein JPEG so lang wie für ein RAW. Und die paar Minuten, das Bild in LR oder dem originalen RAW-Konverter auszuarbeiten, werden doch wohl drinne gewesen sein! Ich will nicht irgendwelche Schanppschüsse sehen, sondern das, was die Kamera GRUNDSÄTZLICH imstande ist zu leisten!
Zu den Bildern: Auflösung/Schärfe: sehr gut! - Dynamikumfang: naja! - Weißabgleich (der JEPEG-Engine): schlechter ist meine 100-Euro-Kompaktknipse auch nicht!
Damit wir uns richtig verstehen: Leica mit der S2 das richtige gemacht. Das Konzept ist top! Ich hatte sie auch schon in der Hand: Überraschend kompakt für eine Mittelformat und gutes Bedienkonzept. Aaaaaaaaaaber: Für 20.000 Euro (mit Objektiven) muss sie sich deutlich in der Leistung von der unmittelbaren Konkurrenz (Mamiya/PhaseOne/Leaf) absetzen - und DAS sehe ich hier auf den Bilder NICHT.
Man kann keine besseren Objektive bauen als Habla,
auch nicht, wenn Man Leica heisst. (Deutsche Wertarbeit ist zwar sehr gut, aber die Schwedische scheint einen Tick besser zu sein)
Seit wann baut denn Habla Objektive ? (owT)
.
So "schwedisch"
dürften Fujinon-Objektive wohl nicht sein ... greifen sie doch auf eine Hand voll jener elektronnischen Krücken zurück, die Leica bei ihrem Objektiv-Konzept erst gar nicht in Erwägung gezogen hat.
Schwedische Objektive??
Früher kamen die guten Scherben von Zeiss, nun kommen die guten(?) Scherben von Fujinon.
OhWeh
Ist wahrscheinlich bezeichnend
dass ich von der Leica S2 bislang keine einzige Aufnahme zu Gesicht bekommen habe, die nicht unter Studiobedingungen entstanden wäre. Und genau so sehen alle Aufnahmen auch durchgängig aus: Idealauflösung und -schärfe unter Idealbedingungen. Genau so, wie halt im richtigen Leben NICHT - sehr wohl aber mit allen hochwertigen Kameras, auch weitab von an den Haaren herbeigezogener Sonderformaten, realisierbar.
Ich finde die Bilder schon gigantisch.
In CS3 nachgeschärft könnte ich schwach werden, wenn da nicht der Schärfeverlauf so "beschissen" wäre. Bei Blende 9,5 innerhalb von 1-2cm solche Unschärfe im linken (rechten) Auge, das ist mir zu hoch! Bei Blende 9,5; selbst bei 1,5m Entfernung Brennweite 180mm kann ich das nicht verstehen! Kann mich da jemand aufklären?!
Ist es denn wirklich so unscharf?!
Sie sind anderes Auflösungsvermögen gewohnt.
Jenseits von der Focalebene ist es außer man arbeitet mit Hyperfocal-Einstellung stets unscharf die Frage ist nur
a) wie groß sind die Unschärfe-Kreise? Je größer das Format umso geringer ist die Schärfentiefe. Leica S2 ist im Vergleich zu KB-VF in der Diagonale um das ca. 1,25-fache größer und demnach ist die Schärfentiefe ca. um das 1,25-fache kürzer. f9,5 ist demnach wie f8 bei ca. 144mm Brennweite bei KB-VF.
b) wenn man bei 100%-Lupe bei einer Leica S2-Aufnahme (37MPx) etwas betrachtet entspricht ein 1000x1000 Pixel-Fenster bei einer 12MPx-Aufnahme ca. 570x570 Pixel.
Dann noch der Auflösungsvorteil durch den Verzicht auf einen LowPass-Filter und man sollte die Unschärfe eher bei einem großen Print aus einem ordentlichen Betrachtungsabstand einschätzen.
Die Leica S2 zeigt auch im Vergleich zur Canon 1Ds Mk III, Nikon D3X und Sony A900/A850 eine neue Klasse von Auflösung und bei dieser Auflösung dann noch wesentlich höhere Bildqualität.
Würden Sie mit der 100%-Lupe die Aufnahmen mit einer 100MPx-Kamera mit Leica S2-Format betrachten, dann käme Ihnen die Unschärfe schon wesentlich früher als 1...2cm sichtbar unter.
Die Schärfentiefe bezieht sich immer auf das vom Auge auflösbare. Mit einer 100%-Lupe hilft man dem Auge nach. Das Bokeh ist bereits ein Bereich in dem der Fotoapparat tasächlich die einzelnen Bildpunkte verzeichnet.
Es gibt so etwas wie
- in der Schärfenebene
und
- im Bokeh oder außerhalb der Schärfenebene.
Betrachten Sie die Aufnahmen nochmals und erkennen, dass das Bokeh und die Schärfenebene für Blende f9,5 und Brennweite 180mm für dieses Format paßt. Nur innerhalb der Schärfenebene zeigt sich aufgrund des extrem hohen Auflösungsvermögens des Systems ein neues Niveau.
Danke.
Ich hätte nicht gedacht, das sich der Schärfebereich im Mittelformat bei dieser Blende und einer doch recht "weiten" Entfernung so "einschränkt". Daraus ersehe ich, das die Lichtstärke eines Objektives nicht nur linear zum Format steigen muß. Was auch die Preise erklärt.
Ja, das ist der große Nachteil
von MF bzw. dem S2-Format: die längere Brennweite macht den geringeren Schärfenbereich. Nahbereich ist noch problematischer. Ist eben alles eine Sache der Abwägens der Nützlichkeiten und der persönlichen Bedürfnisse. Besonders bei Zoomobjektiven kann man da den Nahbereich fast vollständig vergessen. Da ist ein kleineres Sensorformat mit Objektiven mit geringerer Brennweite in jedem Fall die bessere Wahl. Und die werden nicht lange auf sich warten lassen, bald mit ähnlichen Aulösungen im Markt zu stehen. 32 Mpx stehen u. a. bei SONY schon in der Warteschlange. Und ich glaube kaum, dass die den Bildern der S2 wesentlich nachstehen.
Das Dilemma mit der Schärfentiefe
Wie auch schon hier zu lesen, bewegen wir uns bei den hochauflösenden Sensoren schon jetzt in einem Bereich, wo wir uns überlegen müssen, ob Auflösungsvermögen um jeden Preis, den praktischen Bedürfnissen der Fotografie "im Felde" nicht zuwider laufen: Verkleinere ich die Pixel über das aktuelle Maß hinaus noch weiter, verlagert sich die Beugungsgrenze auch bei kleineren Formaten hin zu schon mittleren Blendenöffnungen. Packe ich eine Menge von auch größeren Pixeln auf größere Formate, um damit das Auflösungsvermögen zu steigern und die Beugungsgrenze zu unterlaufen, dann werden eben die veränderten Schärfen(un)tiefe-Verhältnisse schlagend ...
Als eine Lösung dieses Poblems erfahren übrigens Tilt- und Shift-Objektive, als eine auch qualitativ höchstwertige Alternative, verdiente Aufmerksamkeit. Und auch der überzeugte Mittelformat-Fotograf wird sich früher oder später mit den einschlägigen Möglichkeiten einer Fachkamera anfreunden (müssen). Was dann auch die theoretischen Qualitätsreserven erst so richtig und ganz praktisch zur Geltung bringen wird. Und übrigens nicht so ausschließlich, wie beim derzeit im Fokus stehenden "Qualitätstest" im Studieo ...
Ach, alles Unsinn.
Die Beugungsgrenze kann sich nicht verlagern. Sie bleibt GLEICH, egal, wieviel Pixel der Sensor hat. Die Lichtstrahlen, die sich an den Lamellen der Blende beugen, bilden einen Spektralkegel, der seine Größe bei jedem Sensor behält. Dieser Beugungsgrenzeschwachsinn ist nur ein von den Nikonianern verbreitetes Märchen, um die Nikonsche Pixelarmut zu verteidigen. (Der Tenor lautet, "Wir brauchen keine Megapixel, denn die sind böse") Sobald Nikon bezahlbare Pixelreiche Kameras anbieten wird, wird auch das Beugungsgrenzemärchen nicht mehr weiterverbreitet. Es gibt im Profisegment mittlerweile 65-Megapixel-Modelle und es gibt keine Probleme mit irgendwelchen Beugungsgrenzen.
Nö,
das ist Physik. Und die beugt sich weder Nikon noch einer sonstigen Achse der Bösen.
Das Problem ist ja nicht, dass sich an den Pixeln irgendwas beugt, sondern dass die Beugungsunschärfen früher sichtbar werden, wenn sie auf einen kleineren Pixelraster fallen ...
Die 60+ Megapixler
verwenden die gleiche Pixelarchitektur, wie die ach so gescholtenen KB-Pixler - nur halt auf gößerer Fläche verteilt. Aber sie sollten keineswegs über eine Blende 11-16 hinaus abgeblendet werden (bei zukünftig noch mehr Pixeln auf gleicher Fläche bitte noch weniger abblenden) - möchte man die VOLLE Auflösung auch nutzen.
Pfeiff' ich hingegen auf die Physik, dann hab' ich zwar mehr Schärfentiefe (bitte gegenüber dem Kleinbild für gleiche Schärfentiefe um 2 Stufen weiter abblenden), nur geh' ich des höheren Auflösungsvermögens verlustig. Und dann würd' ich mich fragen: Wozu der ganze Mega-Aufwand ...?
Falsch!
die größere Bilddiagonale des Bildaufnahme-Mediums macht die geringere Schärfentiefe.
Auf den Nahbereich einzugehen und auf KB-VF deutet ist ja wohl der Hohn. Gerade die Makro-Fotografie hat digitales KB-VF in den Wind geschossen. Man versucht das mit einem Lupen-Objektiv (Canon) glatt zu bügeln. Das hat aber nicht viel mit Makro-Fotografie zu tun.
So wie auf Film können Sie Ihre auf KB-VF gerechneten Objektive bei D-SLRs nicht mehr abblenden um eine große Schärfentiefe zu erzeugen. Hier ist ein abgeblendetes Makro-Objektiv für das Leica S-System deutlich besser. Genauso wie bei FourThirds stimmt eben die optische Schnittstelle und die Bajonett-Geometrie, welche dem Objektiv-Konstrukteur ermöglicht auch Makro-Objektive bei kleinster Blende ordentlich abblenden zu lassen.
Auch die Canon EF TS Objektive taugen nichts. Sobald man shiftet muß man wie bei den normalen UWW- und WW-Objektiven von Canon stark abblenden um Vignettierung und Randunschärfe zu kompensieren. Wer bitte fotografiert mit Blende f8...f11 wenn f4 oder f5.6 auch ausreichen würde? Leica S TS-Objektive können auch bei max. Shift offen genutzt werden und für digitale KB-VF gibt es kein einziges von Canon, etc..
Höher auflösende Sensoren in den Wackeleier-Entwicklungen von Canon und Co. wird es sicherlich geben aber irgendwann fällt das Konzept um und es kommt zur Umkehr auf dem Markt.
Das geht ähnlich aus wie bei der extrem erfolgreichen Kino-Kamera RED. Eine Idee die sich nicht so sehr an Unternehmens-Gewinn orientiert wie die etablierten Marken und rigoros auf Kundenwünsche eingeht.
Dasselbe hat Leica bei der S2 getan und man wird erkennen, dass Leica die Wünsche von wesentlich mehr Kunden erfüllt als man sich das dachte. Es wird EGAL sein wieviel MPx und Marktanteil die Wackeleier von Canon und Co. haben bzw. bisher gehabt haben. EGAL!
Vielleicht
augt ja einfach auch ihr Weltbild nix - aber dafür sind Fotoforen nun wirklich nicht die geeignete Plattform, um das herauszufinden.
Und übrigens sollten sie sich vielleicht zumindest an aktuell verfügbare (und beweisbare) Objektiv-Qualitäten halten, als über ungelegte Objektiv-Eier zu phantasieren ...
Die Eier sind gelegt...
...nur eben noch nicht die Serien-Produktion gestartet.
Andere produzieren Ihre alten Objektive mit alten Rezepten für Film einfach weiter bzw. verändern die Rezeptur nur soweit, dass es nicht am Unternehmens-Gewinn zu arg knabbert. Das über Jahre obwohl garnicht mehr auf Sensoren offenblendentauglich. Um dann doch von Offenblendentauglichkeit sprechen zu dürfen erfindet man die Fotografie neu und zeigt hinsichtlich "Lichtstärke" völlig fachfremde Motive/Anwendungen sogar für typische lichtstarke Konzert-/Reportage-Objektive wie man die Randunschärfe und Vignettierung, welche bei max. Lichtstärke/offener Blende einfach ins Bokeh stellt. Dh. anstatt die Fotografie dank Digitaltechnik/Sensor-Technik weiterentwickelt beschneidet man den Fotografen in seinen Möglichkeiten und bietet als Ersatz-Befriedigung Motive/Motiv-Vorschläge an bei denen eine Holga-Kamera nicht wirklich arg aus der Reihe tanzen würde.
Ihr Versuch taugte nur dazu kläglich zu scheitern.
Mit HighISO und MPx meint man weitere Jahre gut Geld verdienen zu können und steckt eben dort wo man Rendite sieht auch Entwicklungs-Gelder ein. Dem Fotografen hilft zuletzt aber nur, wenn Firmen wie Leica oder RED ein Produkt so gestaltet, dass tatsächlich in der Branche bekannte wg. der geringen Rendite von den Marktführern bewußt offengelassene Kundenwünsche erfüllt werden. Die Rendite ist hinsichtlich dieser Produkt-Eigenschaften bzw. Kaufanreize geringer, da man keine Zahlen wie
- ISO 102.400
oder
- 24 MPx
liefern kann sondern sich sogar auf zB. ISO 1250 einschränkt aber von Profis geäußerte Eigenschaften damit 100% erfüllt bzw. die heute erforderliche Basis seitens eines echten von Profis als Imager-Sensor anerkannte Neuentwicklung schafft.
RED wirbt va. mit Modularität und Leica mit Kompaktheit bei 37MPx und einem um 40% größeren Sensor als KB-VF.
Nochmals!
"Modularität"
"Kompaktheit"
Nikon, Canon und Sony bei letzterem völlige Fehlanzeige. Weder eine Canon 5D/5D Mk II, Nikon D700 noch eine A850 kann man in Anbetracht der Größe des Sensors und des Sucherbildes der Leica S2 als kompakt bezeichnen.
Der Genickschlag hinsichtlich kompaktes KB-VF-System kommt mit der Leica M9.
"Kompaktheit" ist extrem teuer va. wenn man das Know-How und die Produktions-Mannschaft dafür nicht hat und auch nicht durch Geld/Macht aus dem Boden stampfen kann, während Leica eine gute Beziehung zu seinen Spezialisten über Jahrzehnte gepflegt hat. So teuer Kompaktheit selbst für Leica ist so gering ist die Rendite für Kompaktheit.
Für Nikon, Canon und Sony lohnt sich Kompaktheit nicht wg.
1) Unternehmens-Ziele (Gewinn-Maximierung)
2) dem Mangel im Marken-Image
Leica blieb der kompakten Leica M treu und Nikon, Canon und Konica/Minolta folgten gerademal dem Trend der Olympus OM-1 und va. OM-4Ti. Plötzlich gab es eine kompakte Nikon FG.
Bei der Leica S2 besetzt Leica ein völlig neues Terrain. Dank dem Auflösungs-Vorteil der va. dank fehlendem LowPass-Filter nochmals deutlicher wird kann man va. beim privaten Einsatz außerhalb des Studios auf optischen Zoom verzichten.
Bei der Vorführung der Urlaubs-Bilder mit erkennbar untersch. Bildwinkeln (Brennweiten) kommt die Frage auf: "Was für ein tolles Zoom benutzt Du?".
Der Leica S2-Besitzer antwortet: "Isch habe garkeine Zoom! Isch habe Festbrennweite mit effektiv korrekte 144mm und 280mm. Meine PC, voll korrekt, mache Brennweite länger. Kann an Bild richtig voll wegschneiden. Auflösung bleibt immer voll korrekt im Vergleich zu der A900 von meinem Nachbarn den alten Flachmann, welcher sich so gern "der Wal" nennt! Die Leica S2 ist echt korrekte Kamera! Weißt Du! Voll korrekt! Korrekter gehts net! Hah, guckst Du! Nah, Nikon, Canon und Sony komme bei mir nimme rein! Abgehakt! Ge(s)chichte (Helmut Kohl)! Wolle habe? Guckst Du eBay! Habe den ganze Schrott für Startpreis 1,- Euro eingestellt. Schade für Glas aber Bilder wenn sehe Bilder von Leica S2, Du wissen was Bildqualität ist! Weltbild wieder geradegerückt! Leica macht das Bild!"
Idioten ...
... ist nichts verboten. Weil davon lebt er, der Markt.
Gelegte Eier
könnte man kaufen und in die Pfanne hauen ... ;-)
"Irgendwann"
wird sich die aktuelle Sensortechnik überholt haben - bei allen Herstellern - und dann dürfen sie gern auf den nächsten falschen Gaul setzen. Mal schaun, welcher erbarmungswürdigen Firma dann das bittere Los zufällt ...
Die Wünsche der Leica-Kunden
könnten aber auch ernüchtert werden, wenn sie feststellen, dass das sündteure Konzept ausschließlich vom Stativ und am Besten mit einer adäquaten Blitzanlage funktioniert ... das Los aller Mittelformat-Kameras, die sich dafür wenigstens einer deutlich größeren Sensorfläche erfreuen dürfen.
Im Zweifel
würde ich die Aufnahmen trotzdem einfach mal schärfen, dann sollte sich auch ein "normaler" Schärfeeindruck einstellen (was ich dem Jonglieren mit Maßstäben und Vergrößerungs-Zahlen weitgehend vorziehe).
Darüber hinaus arbeitet man (auch) bei der Leica mit Blende 9,5 schon hart an der Beugungsgrenze - hier nicht so sehr vom größeren Format, sondern von der (auch für die S2 verwendeten) Norm-Pixelgröße bestimmt.
Einfach mal nachschärfen
würde ich die Aufnahmen trotzdem einfach mal schärfen, dann sollte sich auch ein "normaler" Schärfeeindruck einstellen (was ich dem Jonglieren mit Maßstäben und Vergrößerungs-Zahlen weitgehend vorziehe).
Darüber hinaus arbeitet man (auch) bei der Leica mit Blende 9,5 schon hart an der Beugungsgrenze - hier nicht so sehr vom größeren Format, sondern von der (auch für die S2 verwendeten) Norm-Pixelgröße bestimmt.
genau, einfach mal nachschärfen ist immer gut ....
Wofür überhaupt noch echt photoprahieren,
Bilder aus dem Computer sind eh viel schärfer und die synthetische Modelle auch perfekter ..
Man tut halt das
was nötig ist. Eine Frage der Technik - nicht der Ideologie.
Nötig oder unnötig, das ist hier die Frage
Man tut halt das was nötig ist. Eine Frage der Technik - nicht der Ideologie.
hört sich aber anders an als
Im Zwiefel würde ich die Aufnahmen trotzdem einfach mal schärfen, ...
Jörg
Keine Frage:
Es IST nötig. Weil's TECHNISCH nötig ist. Über's WIE könnte man allenfalls streiten. Aber eher nicht darüber, ob's auf Grund irgendwelcher Überlegenheitsphantasien dort notwendig, da aber gar nicht geboten erscheint (sic!).
Gast schrieb: Es IST
Es IST nötig. Weil's TECHNISCH nötig ist.
Welche Technik erfordert denn das Nachschärfen und wozu?
Die Technik der Digitalfotografie
Und wenn sie keine kleinen roten Leica-Tomaten auf den Augen hätten, dann könnten sie's bei den obigen Bildern sogar sehen ...
Ah jetzt kommen wir der Sache näher,
nicht die Technik erfordert ein nachschärfen,
sondern um den von Ihnen gewünschten Bildeindruck zu erreichen ist ein nachschärfen notwendig.
Das ist dann aber weder technisch notwendig, noch spiegelt es die Wirklichkeit wieder (Meßwerte).
Ist dann ungefähr so realistisch wie ein Film von Loriot der auch von der Überzeichnung der Wirklichkeit lebt.
Jörg
Nein,
die Schärfe kommt von der Kamera, dem Sensor allein nicht hin. Das ist alles. Und Kodak-Sensoren machen da eben keine Ausnahme - auch nicht in eine Leica verbaut.
Könnte mich gerne mit perfekt geschärften Bildern aus der Kamera heraus anfreunden, nur gibt's die halt nur unter Aufbietung elektronischen Zaubers. Manche, wie Nikon, schärfen deshalb sogar Raws. Was andere in der Datenaufbereitung noch so alles machen, möcht' ich mal gar nicht so genau hinterfragen. Dass es Leica dem Empfinden des Fotografen überläßt, möchte ich ihnen gerne zu Gute halten.
Hififan schrieb: In CS3
In CS3 nachgeschärft könnte ich schwach werden, wenn da nicht der Schärfeverlauf so "beschissen" wäre. Bei Blende 9,5 innerhalb von 1-2cm solche Unschärfe im linken Auge, das ist mir zu hoch! Bei Blende 9,5; selbst bei 1,5m Entfernung Brennweite 180mm kann ich das nicht verstehen! Kann mich da jemand aufklären?!
Oh mein Gott. Das hat doch nichts mit der Kamera zu tun!!!!!!
Bitte mal hierhin gucken: www.dofmaster.com/dofjs.html
Hififan schrieb: In CS3
In CS3 nachgeschärft könnte ich schwach werden, wenn da nicht der Schärfeverlauf so "beschissen" wäre. Bei Blende 9,5 innerhalb von 1-2cm solche Unschärfe im linken (rechten) Auge, das ist mir zu hoch! Bei Blende 9,5; selbst bei 1,5m Entfernung Brennweite 180mm kann ich das nicht verstehen! Kann mich da jemand aufklären?!
Willkommen im Mittelformat :)
Fast besser als der Foveonsensor!
Das Bild entspricht genau der Qualität des Foveon-Sensors der Sigma-SD9, wirklich hervorragend!
Wobei es Foveon X3...
...gerne die Blautöne verhagelt.
Der Ladungstopf/-speicher für die Blautöne ist der kleinste und bietet damit die schwächsten Signale und was das Rauschen anbelangt den geringsten Störabstand.
Ergebnis:
- helle Pastelltöne fangen gerne das stinken an, außer Fujifilm's Konverter-Software für Sigma wird optimiert, s. zB. SD14.
- In der Nacht/Abend bei hohen ISO oder bei Langzeitaufnahmen bei niedriger ISO in der Nacht/Abend zeigt Foveon X3 immer noch seine Kinderkrankheiten.
Resümee:
- Foveon X3 CMOS mag ein guter Weg sein hat aber immer noch seine Schwierigkeiten mit einigen Motiven und Kameraeinstellungen.
- Backlit-CMOS sammelt noch mehr Störrausch-Ladung ein als ein von vorne belichteter CMOS-Sensor mit vergrabenen Photo-Detektoren.
- Organic-CMOS (genauso wie Foveon X3 ein Direktsensor) ist noch nicht weit genug von Fujifilm entwickelt worden, dass der Sensor den Einzug in die Fotografie gefunden hat. Klarer Hoffnungsträger.
- FFT CCD wie in der Leica S2 eingesetzt ist aktuell der beste Kompromis. Hochauflösende CMOS-Kameras rauschen zwar wenig, haben aktuell aber alle einen LowPass-Filter und verwaschen die Details bei hohen ISO. Die Leica S2 rauscht zwar aber zeigt immer noch die Details. Der Aufwand einen FFT CCD zu entrauschen so wie es bei CMOS bereits direkt auf dem Sensor in erster Stufe erfolgt ist sehr, sehr rechenaufwendig. Foveon X3 ist auch nicht gerade einfach "in der Kamera" zu entrauschen. Bei FFT CCD und Foveon X3 empfiehlt sich damit die Nutzung von RAW und Konvertierung incl. Entrauschung am PC. Der Auflösungs-Nachteil hinsichtlich der Pixelmenge bei Foveon X3 schränkt die Möglichkeiten ein während die Kombination von hoher nomineller Auflösung des Leica S2-Sensors zusammen mit fehlendem LowPass-Filter und hoher Detailsbewahrung bei hoher ISO die Anhänger der Rauch-Fraktion noch überraschen wird.
Würde man eine Aufnahme einer Leica S2 auf die Auflösung (sichtbare Auflösung und nicht mit Siemens-Stern meßbare oder eben von 37MPx einfach auf 24MPx heruntergerechnet. Eine Leica S2 lößt einfach wesentlich höher auf würde man diese auf 24MPx herunterrechnen) einer Nikon D3X herunterrechnen und dabei entrauschen ergäben sich kaum sichtbare Unterschiede. Die Leica S2 hätte sogar mehr Details im Angebot. IdR. va. in Schattenbereichen zeigt ein FFT CCD klar die satteren und exakteren Farben.
Der verlinkte Artikel hier: http://www.photoscala.de/Artikel/Leica-S2-%E2%80%9Ein-echt%E2%80%9C#comm...
bringt es auf den Punkt. Die 100%-Lupen-Ausschnitte bei den hochauflösenden Mittelformat-Systemen incl. Leica S2 zeigen eine wesentlich stärkere Vergrößerung und selbst, wenn das Rauschen auf das gesamte Motiv bezogen identisch wäre würde man es bei den hochauflösenden Mittformat-System bei der Lupen-Betrachtung deutlicher sehen. Auf ein identisches Ausgabeformat präsentiert kehrt sich das Betrachtungserlebnis um das System mit der höheren Auflösung und deutlicher erkennbaren Rauschen bei 100%-Lupen-Betrachtung auf einem Monitor sieht "ruhiger" aus.
Noch hinzu kommt, dass CMOS-Kameras zwar entrauschen aber dabei Details wegbügeln. Exakt dieses wegbügeln hat eben als Effekt, dass man das Wegbügeln bei Prints wesentlich deutlicher sieht als das Glatt- und Schönlecken in Sinne des Entrauschens. Aufnahmen aus CMOS-Kameras sehen auf Computer-Monitoren oft "schön" aus und beim Print dann fade und langweilig.
Daß das Mehrstufige entrauschen auch auf RAW bei CMOS-Kameras wirkt ist klar, denn ansonsten könnte die JPEG-Engine in der Kamera nicht so locker mit Ihren eigenen Methoden rendern und entrauschen. Egal ob RAW oder JPEG aus einer CMOS-Kamera. Das Material läßt sich bei WEITEM schlechter intensiv bearbeiten wie aus einer FFT CCD-Kamera.
Gerademal die 1Ds Mk II mit Ihrer sehr zurückhaltenden Aufbereitung des RAW- wie JPEG-Materials geht in die Richtung der Bildmaterial-Qualität aus einer FFT CCD-Kamera.
Betrachtet man die HighISO-Performance der 1Ds Mk II würde die Leica S2 mit herunterskalierten Bildmaterial die 1Ds Mk II "locker einsacken".
Es muß alle passen und nicht nur die HighISO-Performance.
Canon und Nikon ist nicht weit gekommen. Leica hingegen führt nunmehr mit 2 Kameras den Wettbewerb klar an und die kleine Leica X1 dürfte in der Wahrnehmung sich zu einer der besten APS-C-Kameras entwickeln.
Will man mit 100k ISO fotografieren muß man sich einen riesen Prügel um den Hals hängen. Auch das wird Leica dank kompakterer Gehäuse und kompakterer Syteme wesentlich besser lösen. Die Leica X1 ist ja bereits die erste CMOS-Kamera von Leica und so gut wie das Geschäft seit September bei Leica läuft so schnell kann auch "Die Reportage-Kamera" von Leica kommen.
Die im Juli/August 2009 eingestampfte digital R-Kamera wird wohl mit CMOS ein baldiges Revival erfahren.
Die Nikon- und Canon-Modelle kann man auch in China entwickeln und fertigen. Die Leica-Modelle wie Leica M9 und Leica S2 nicht und bei der digitalen Leica R wird es wohl auch ein Modell geben das viele haben wollen und nur in Kombination von Leica Portugal und Leica Deutschland entwickelt und gefertigt werden kann.
ZEISS hat in gewisser Weise den Fehler gemacht sich von japanischen Kooperations-Partnern in diesen Strudel ziehen zu lassen und auch wenn die Gläser grandios sind und die Berechnungen von ZEISS Perfektion pur sein können es ist zuwenig daran gearbeitet worden was die Digitaltechnik fördert. Das ist die Miniaturisierung der Systeme.
Durch die Anforderungen der Sensoren an die Objektive sind diese zwar gewachsen aber die Gehäuse können kompakter gemacht werden.
Leica hat weiterhin in Deutschland für Fertigung in Portugal und Deutschland entwickelt. Man hat die Eigenschaften, welche Leica M schon immer ausgemacht haben nunmehr in alle wesentlichen Formate mit übertragen. Man deckt wohl auch mit Absicht nicht nur KB-VF, APS-H und APS-C ab sondern auch mit Gehäusen und Objektiven oder nur Objektiven den Bereich FT und mFT. Mögen das auch alles Entwicklungen von Panasonic sein. Alles was ein Leica-Label trägt wird/wurde von Leica überprüft.
Auch die Optik einer LUMIX DMC-LX3 bzw. D-Lux 4 wird von Leica hinsichtlich der von Panasonic offengelegten Objektiv-Rechnung überprüft.
Betrachtet man das was alles das Leica-Label trägt hat Leica eine sehr attraktive Produkt-Palette. Nikon, Canon, Sony und Pentax haben immer wieder die Problematik zu stemmen auch bei den Super-Zoom-Kameras mit Winzig-Sensor mitmachen zu müssen.
Hier schädigt man die Marke genauso wie mit dem Pixelwahn bei Kompakt-Kameras.
Sicherlich war auch ein Veto seitens Leica vorhanden als es darum ging die D-Lux 4 bzw. DMC-LX3 zu entwickeln. Das Objektiv war Leica wohl nur für 10MPx gut genug. Canon reagierte sofort auf diese wichtigen Fortschritt und korrigierte sein G-Modell auf ebenfalls 10MPx.
Leica setzt Maßtstäbe egal wie groß der Sensor ist.
Dass es
Leica geschafft hat, mit Hängen und Würgen Anschluss an die längst über die Fotografie hereingebrochene Digitalwelt zu finden (wohl mehr, sich dazu "gedrängt" fühlte - von tatsächlich anspruchsvollen Kunden und einspruchsvollen Kreditgebern), führt wohl nur Ewiggestrige und Technikverblendete zum Trugschluss, daraus irgendeinen Anspruch auf Führerschaft abzuleiten.
Die S2 ist so gut, wie man das von einer 37MP- und 20.000-Euro-Kamera zumindest erwarten darf. Nicht mehr, nicht weniger. Für Ansprüche über die Studiofotografie hinaus wird sie nur mäßig tauglich sein - allenfalls als Stativkamera ein wenig von ihren Stärken ausspielen können. Weder begeistern mich ihre Farben, noch ihr Kontrastverhalten, und auch nicht ihr mäßig überzeugendes Rauschen - zumindest nicht über jenes Maß hinaus, das man anderswo für oft deutlich weniger Geld, dafür aber mit ungleich größerem Praxisnutzen geboten bekommt.
So gesehen hat Leica sein Pflichtprogramm abgeliefert - mit einem Kodak-Chip im Schlepptau, der die typischen Merkmale aller weltweit CCDs aufweist, was in vielerlei hinsicht diskutabel ist (wäre). Zur Kür fehlt aber noch ein gutes Stück des noch nicht mal ganz richtig eingeschlagenen Weges.
Falsch!
...der die typischen Merkmale aller weltweit CCDs aufweist, ...
Interline-Transfer CCD hat eigene typische Merkmale im Vergleich zum FFT CCD. Sie dürfen sich jetzt heraussuchen was für ein CCD-Typ in der S2 verbaut ist. Kodak bietet sowohl CCD wie FFT CCD für Fotografie an. Dass es ein Kodak CCD ist rettet Sie NICHT!
Kodak bleibt Kodak,
wie es singt und lacht ...
Leider kann ich ihnen nicht wirklich helfen, aber irgendwie unterscheiden sich die Portraits, die ich heute mit der 5D und dem 100er Macro gemacht haben, nicht wesentlich von den oben gezeigten - außer dasss ich mit Blende 5,6 bei 800 ASA und ohne Blitzanlage gearbeitet habe ...
Pech...
...dasselbe Portrait habe ich mit dem ZUIKO Digital 2/50 bei f2 gemacht diesselbe Schärfentiefe wie mit Ihrer 5D erzielt und dabei noch mit ISO100 (5,6/1,4 = 4/1,4= 2,8/1,4 =2, dh. 3 Blendenstufen lichtstärker als Sie fotografiert!!! Was für einen Maulwurf als Kamera setzen Sie bei Brennweite eff. 100mm heute noch in Zeiten der lichtstarken 100% digitalen D-SLR-Systeme ein!!! Ab in die Bucht damit!) genauso ohne Blitz gearbeitet.
Egal welcher Body im Einsatz war egal ob mit Kodak FFT CCD, Kodak IT CCD oder Maicovicon LiveMOS bestückt. Ihr Bildmaterial wurde wg. ISO800 nicht von der Fotoagentur akzeptiert, während meines wg. ISO100 mit Kußhand genommen wurde.
Um dasselbe wie Sie bei KB-VF mit Mittelformat zu erzielen, was die Schärfentiefe anbelangt, muß ein Fotograf abblenden und hat damit ein deutlich lichtschwächeres System. Mit Mittelformat arbeitet man bewußt im Studio, weil nur mit Mittelformat die geforderte Qualität erreichbar ist und man nutzt eine Studio-Anlage ebenfalls bewußt.
Sie können gerade bei der 5D völlig vergessen, dass Sie damit die Anforderung an De-Moire bei feinen Textil-Texturen erfüllen. Die 5D kann ja nichtmal feine Textil-Texturen auflösen sondern nur einfach gestrickte feine Muster wie Siemens-Sterne. Und hier konnte Anders Uschold nachweisen, dass Canon Siemens-Stern und anderes detektiert und gezielt die Farbe herausrechnet. Das auch auf RAW-Ebene. Ein Profi der anspruchsvolle Mode- und Kosmetik-Fotografie betreibt verfrachtet so etwas in die Bucht (eBay).
Ihrs bleibt Ihrs, wie es bei Farb-Moire und fehlfarbenen hellen Pastellfarbtönen kracht und stinkt!
Einbildung ...
... ist halt auch eine Bildung.
Was für ein Glück
Leica, Ihr seid die Schönste im Land der Sensoren - aber die Olympus, hinter den sieben Meeren, bei den japanischen Zwergen, die ist noch viel schöner als Ihr ... :-)))
Ihnen zu erklären
warum man Portraits nicht unbedingt mit Offenblende fotografiert; und was es bedeutet an einer aktuellen KB-Digitalen bedenkenlos (!) mit 800 ASA fotografieren zu können, wenn nötig - dafür fehlt mir ehrlich gesagt die Lust, mich auf ihr bescheidenes Niveau zu begeben.
f2 bei FT wirkt wie...
...abgeblendet auf f4 bei KB-VF SIE OBER [XXX - zensiert. Die Red.]. Nur eben pfunzt das KB-VF-Objektiv erst ab f5.6 was dazu führt, dass man eben im Vergleich zu ISO100 bei FT alles andere als bedenkenlos einen Bildqualitätsvergleich anstellen kann. ISO100 bei FT benötigt kein Entrauschen und die ISO800 bei KB-VF eben schon. Was weg ist, ist weg.
Sie sind ein Referenz-Beispiel für Unwissen über FT und das niedrige Niveau derjenigen die es auch nie kapieren werden.
Nur Kleinstformatler
setzen auf Kleinformate, und blenden - wenn schon nicht ab - den Rest fotografischer Realitäten aus.
Fragt sich bloß...
...wenn Sie jetzt damit meinen. Klein(bildfilm)format oder Klein(st)format "FT"?
Beziehen sie einfach
den zensierten Teil ihres unnötigen Beitrag auf sich selbst, dann wissen sie zweifelsohne Bescheid.
Das freut mich aber,
dass Ihnen ein CCD-Sensor mit einem drastisch höherem Auflösungsvermögen "fast" so gut gefällt, wie die leider nicht so ganz ausgereifte Foveon-Singularität ...
Beurteilbarkeit von Web Aufnahmen
Oben wird Luminous Landscape erwähnt.Diesen Artikel dort lohnt es sich zu lesen.
http://www.luminous-landscape.com/essays/rant23b.shtml
Gast schrieb: Oben wird
Oben wird Luminous Landscape erwähnt.Diesen Artikel dort lohnt es sich zu lesen.
http://www.luminous-landscape.com/essays/rant23b.shtml
Tja, da stellt sich ein Opa hin, der fünfzig Jahre analog fotografiert hat und meint der Welt jetzt erklären zu müssen, das man die technische Qualität eines Bild online gar nicht beurteilen könne, denn in der "Fine Art Photography" ginge es ja schließlich um den "Print".
Das ist natürlich blanker Schwachsinn. Sehgewohnheiten ändern sich, ebenso Möglichkeiten zur Präsentation von Bildern. Ich brauche keinen "Print" um zu beurteilen, ob ein Bild scharf ist oder nicht. Details kann ich mit Photoshop und nahezu beliebiger Vergrößerung sogar besser beurteilen als im Ausdruck, wo immer noch die Eigenschaften des Druckers und Papieres das Ergebnis beeinflussen.
Bottom line – it's only in a photographer's final print that one can really make these determinations, not with 100% on-screen enlargements, which may indeed show the opposite of what is actually the case.
Offenbar weiß der alte Mann nicht, wie man Bilder größer als "100%" betrachtet... Und wie die Bildschirmansicht "das Gegenteil des tatsächlichen Falls" zeigen soll, sorry, hier wirds nur noch albern...
Des alten Mannes "bottom line"
Den "alten Mann" halte ich auch eher für einen Schwätzer. Nicht weil er alt ist, oder weil er sich komplett auf seinen Sonderfall des Verkaufens von Prints in seiner Galerie versteift und darauf jeden seiner Review-Artikel bezieht, sondern weil er völlig ignoriert - wie fast die gesamte amerikanische Blogger- und Review-"Szene" - daß ihre Fotodaten beim Ausdruck noch einmal vom Drucker gerippt werden müssen.
Das gedruckte Tintenpixel hat also nichts mehr zu tun mit dem aufgenommenen Kamerapixel. Und was im Drucker-Rip damit passiert, wird nirgends erläutert, oder gar diskutiert. Die "Amis" schwärmen alle von Epson, bei Epson gibt es aber keinerlei Informationen, was der Rip aus den Bilddaten macht. Vor allem, nicht, um wieviel schlechter der Druck gegenüber dem Aufnahmedatensatz ist. Stattdessen schwadroniert man weitherzig, allen voran Reichman und Co., über Tonwerte, die angeblich allein die Druckqualität bestimmen sollen. Dem Anspruch eines sachlichen Vergleiches, oder gar einen nachvollziehbaren Zusammenhangs zwischen Aufnahme- und Druckdaten ignoriert er umfassend.
Zum Verkaufen seiner eigenen Ausdrucke in seiner eigenen Galerie mag es ja auch genügen.
Wer aber schon einmal die unterschiedlichen Ansprüche beim Buchdruck verglichen hat mit denen beim Magazindruck, der wird einem völlig beliebigen und nicht öffentlich spezifizierten Tintendruck eines x-beliebigen Herstellers nicht mehr als Qualitätsmaßstab "glauben".
Ein Druck ist immer schlechter als die Aufnahme. Und unterschiedliche Druckverfahren zeigen oder kaschieren unterschiedliche Schwächen der Aufnahme, und damit des Kamerasystems.
Solange sich der alte Haudegen Reichman jedem Ansatz der guten, und noch viel älteren und bewährteren Normung entzieht, sagt er nichts anderes als: "Auf meinem Drucker, mit meinen persönlichen Druckereinstellungen druckt die S2 blah-blah-blah."
Ich will aber nicht seinen Drucker kaufen, oder gar seine Druckereinstellungen, sondern etwas, mangels Rip-Spezifikation, davon völlig unabhängiges wissen - hier über die S2. Und das kann er - sorry, Mr. Reichman - mit seinem Gewäsch nicht liefern.
Schade...
http://www.juzaphoto.com/eng/articles/leica_s2_review_samples.htm
Ich hätte an Stelle des Autors nicht nur die Gehäuse, sondern auch die Bildquali der beiden Kameras vergliechen.
Das
wird er aus gutem Grund unterlassen haben: Nicht, weil die Leica "besser" bzw. die Canon "schlechter" abschneidet, sondern weil die Unterschiede so minimal ausfallen (trotz fast doppelter Pixelzahl und Sonderformat der S2), dass sehr fundamentale Zweifel am "überlegenen" Konzept der Leica angebracht wären.
Naja
Es gibt von andern MF-Anbietern entsprechende Vergleiche z.B. von Hasselblad, wo die EOS-1Ds MkIII gegen eine H3D mit 39MP-Back antritt. Also da gibt es schon signifikante Unterschiede bezüglich Detailzeichnung, akkurater Farb- und Detailwiedergabe, sowie der bei MF geringeren Schärfentiefe. Spontan fällt mir auch der Vergleichsbeitrag in einem DPreview-Forum ein, wo die D3X gegen ein 40+ PhaseOne-Back antreten musste. Selbst mit angepasster Auflösung der Backs kommen die derzeitigen Kleinbild-Bomber nicht an die Leistung eines MF-Sensors heran. Ganz abgsehen davon hat Canon einfach miserable Objektive verglichen dazu, was man im MF-Bereich an Qualität gewohnt ist – Ausnahme sind da die neuen Weitwinkel TS-E und das 100mm Makro mit Hybrid IS; das geht in die richtige Richtung.
Ach ja?
Ganz abgsehen davon hat Canon einfach miserable Objektive verglichen dazu, was man im MF-Bereich an Qualität gewohnt ist
14L II, 24L II, 35L, 50L (II), 85L II, 135L, 200/2,0L, 300/2,8L (III), 500L (II), 800L taugen alle nichts?
(Nicht, daß mir nicht noch ein paar mehr einfielen, die Makros 50/65/100, die neuen TS-Es, ja sogar einige Zooms, etwa das 80-200L IS, oder das markant verbesserte 16-35L II. Die werden alle auch jenseits von 30MPx noch mitspielen.)
Und Hasselblad hat da genau was Entsprechendes zu bieten?
Und wenn ich als Pikanterie noch hinzufügen darf: Für Canon gibt es jetzt auch noch die Zeiss-Objektive, die Hasselblad gerne hätte.
Für Jene,
die Canon über lange einsame Jahre zum Markführer gemacht haben ist's, wie Eulen nach Athen zu tragen. Bei Nikon schaut's wohl ähnlich aus. Und der Rest ist Schweigen.
Nicht schlecht – aber es geht besser!
Die erwähnten Optiken sind guter Durchschnitt, nicht mehr. Vignettierung, Randunschärfen, nicht ganz neutrale Farbcharakteristik – leicht gräulicher Einschlag, was aber selbst schon bei den FD-Optiken der Fall war – sind nunmal Merkmale der Canon-Linsen. Und natürlich: Es gibt jetzt auch Zeiss-Objektive für das EF-Bajonett, aber wieso Hasselblad gerne KB-Objektive hätte, das musst Du mir erst mal erklären. Zeiss führt ja auch drei modifizierte ZV-Brennweiten mit Ganzmetallgehäuse im Angebot, und die bewährten CF-Linsen werden ja nach wie vor produziert.
Und falls Du meinen Beitrag genau gelesen hättest, so wäre Dir bestimmt auch aufgefallen, dass ich an den neuen Weitwinkel TS-E, wie auch am neuen 100mm Makro, nichts auszusetzen habe – im Gegenteil Canon sogar dafür lobe, endlich mal den richtigen Weg beschritten zu haben. Das «verbesserte» 16-35 indes, ist selbst mit 21MP überfordert. Das wird also nichts, mit höheren Pixeldichten. Aber was solls: Canon-User machen gerne den Fehler, das «L»-Label mit sehr guter optischer Abbildungsqualität gleichzusetzen. Was aber nicht wirklich immer der Fall ist.
Übrigens sind auch die HC-Objektive viel besser als ihr Ruf.
"leicht gräulicher Einschlag"
Na, jetzt wissen wir aber Bescheid...
Das «verbesserte» 16-35 indes, ist selbst mit 21MP überfordert. Das wird also nichts, mit höheren Pixeldichten.
Schon mal mit Blende 8 probiert, wie man es in der anspruchsvollen Landschaftsfotografie häufig tut?
Da bliebe dann wenig zu meckern.
Übrigens sind auch die HC-Objektive viel besser als ihr Ruf.
Über diesem schönen "auch" könnten wir uns fast versöhnen.
Schließlich bereitet Canon den Hasselbladlern und deren H-Konzept wirklich eine schwere Zeit.
Obwohl Du mit dem "guten Ruf" hoffentlich nicht das 28er von Hasselblad meinst? Das wäre ja glatt ein Grund, es doch noch mal mit etwas anderem zu versuchen. Vielleicht Canon, oder Zeiss? Ach, es gibt ja so viele gute Möglichkeiten.
Aber vorher muß natürlich erstmal die die Hasselblad H abbezahlt werden. Man könnte es sogar mal mit der S2 versuchen, wenn bloß die Hasselblad H nicht so schnell an Gebrauchtwert verlieren würde.
Kleiner Tipp
Lesen sie sich doch mal in Ruhe den Shift-Testvergleich im Oktober-Profifoto durch - und staunen sie (es wurde übrigens auch die Abbildungsqualität der verwendeten Kameras bzw. Backs mit einbezogen).
Danke für den Tipp!
…den erwähnten Artikel habe ich bereits letzten Donnerstag mit Interesse gelesen.
Ist doch Banane...
...wie gut die S2 ist. Kaufen tun sie sowieso nur Profis (wenn sie's denn tun), dafür sorgt schon der Preis. Und die superschlauen Amateure, die ja bekanntermaßen noch viel höhere Ansprüche an die Qualität haben (und natürlich auch brauchen), drücken sich bestenfalls an der Schaufensterscheibe die Nasen platt.
GÄÄÄÄHN!!!
Da braucht man keine Leica, das macht die Sony a900 deutlich besser. Schön blöd, wenn man das Geld für nichts rausschmeißt.
Was ist jetzt das Besondere daran?
So etwas, wie das da ganz oben, das haue ich doch mit meiner ollen 500 C/M, 'nem Zeiss Glas meiner Wahl, sowie 'nem guten Diafilm locker wech, da bin ich entspannt.
=)
Ja, ja, die olle Hasselblad
So etwas, wie das da ganz oben, das haue ich doch mit meiner ollen 500 C/M, 'nem Zeiss Glas meiner Wahl, sowie 'nem guten Diafilm locker wech, da bin ich entspannt.
=)
Nee, garantiert nicht. An die Auflösungsqualität der S2 (oder ähnlicher MP-Monster) kommt ein zumeist auf 4,5x6 beschnittener Rollfilm nicht ran - auch wenn er durch Zeiss-Glas in Opa Hasselblad belichtet wurde. Die S2 ist locker mit 6x9-Rollfim zu vergleichen, wenn nicht sogar mit 4x5 Inch Planfilm, was die Detailwiedergabe angeht. Bereits meine EOS 5D MK II macht 6x7-Rollfilm nass, von 6x6 oder 4,5x6 mal ganz zu schweigen.
Ja, ja, DEINE ollen Filme
Nun benutze ich 6x6 und 6x9 mit den besten heutigen Objektiven, den besten heutigen Magazinen (Filmplanlage!) und - jetzt kommts - den besten heutigen Filmen: Fuji Reala 100 und Kodak Ektar 100.
Und ich kann Dir berichten: Deine Häme gegenüber Analog ist veraltet und basiert auf dem Leistungsvermögen vergangener Produktgenerationen.
Für die gebraucht durchaus in guter Qualität erhältliche analoge Ausrüstung kannst Du eine ganze Weile Filme kaufen, bis Du den Preis der S2-Ausrüstung erreichst. Wer analog fotografieren will, kann dies selbstbewußt und preiswert tun.
(Und genauso darf sich natürlich auch jeder für horrendes Geld eine S2 vor den Bauch hängen, um damit zu verdecken, was ihm sonst peinlich werden könnte. Häme tut schließlich niemandem gut.)
Die Filme sind Schrott, die sie nannten!
Was will ich mit Ektar 100 teuren Billigmist von Negativfilmen?
Wenn ich einen Fujifilm Velvia 50 und 100 Diafilm haben kann mit 160 lp/mm? Und diese bieten schon bei KB mit gescheiten Optiken a la Zeiss + gescheiten D-SLRs a la Minolta Dynax 9 in etwa dass was meine Sony Alpha 900 unter optimalen Bedingungen schaffen!
Feinkörnige Dias können sogar unter Umständen mehr Details in Gräsern, Haaren, sonstige Strukturen zeigen als so manche Digitalkamera bzw. selbst eine +21 MP Kamera hätte da ihre Schwierigkeiten, wegen der Bayer-Interpolation beispielsweise.
Und das ohne Bayer-Interpolation oder sonst was! Tut mir Leid, wer richtig gute Diafilme gesehen hat, der wird wissen, dass analoges Filmmaterial durchaus die Auflösungen von 21-24 MP bei KB alleine schon erreichen können und von MF und GF ganz zu schweigen.
Die Leica S2 ist da eher das untere Ende der Fahnenstange was Auflösung sowohl digital als auch analog angeht unter den Mittelformatkameras.
Das einzige wo analoger Film übrigens Nachteile hätte ist das Abscannen mit Scannern, die selbst Rauschen dank ihrer CCD-Einheit etc. verursachen bzw. das Korn bei manchen Filmen.
Nun benutze ich 6x6 und 6x9 mit den besten heutigen Objektiven, den besten heutigen Magazinen (Filmplanlage!) und - jetzt kommts - den besten heutigen Filmen: Fuji Reala 100 und Kodak Ektar 100.
Und ich kann Dir berichten: Deine Häme gegenüber Analog ist veraltet und basiert auf dem Leistungsvermögen vergangener Produktgenerationen.
Für die gebraucht durchaus in guter Qualität erhältliche analoge Ausrüstung kannst Du eine ganze Weile Filme kaufen, bis Du den Preis der S2-Ausrüstung erreichst. Wer analog fotografieren will, kann dies selbstbewußt und preiswert tun.
(Und genauso darf sich natürlich auch jeder für horrendes Geld eine S2 vor den Bauch hängen, um damit zu verdecken, was ihm sonst peinlich werden könnte. Häme tut schließlich niemandem gut.)
Außerirdisch
Bereits meine EOS 5D MK II macht 6x7-Rollfilm nass, von 6x6 oder 4,5x6 mal ganz zu schweigen.
Nennen Sie doch bitte mal die außerirdische Einkaufsquelle, von welcher Sie die dafür notwendigen Objektive beziehen!
Bitte etwas unverkrampfter
Bereits meine EOS 5D MK II macht 6x7-Rollfilm nass, von 6x6 oder 4,5x6 mal ganz zu schweigen.
Nennen Sie doch bitte mal die außerirdische Einkaufsquelle, von welcher Sie die dafür notwendigen Objektive beziehen!
Die Quelle ist ganz irdisch: Canon und Zeiss. In deren Sortimenten soll es ja tatsächlich Objektive geben, die an einer EOS 5D MkII / EOS-1 Ds MkIII mehr herausholen als ein Zeiss an einer Hasselblad mit Film oder ein Sekor an einer RB/RZ/Mamiya7...
Außerirdisch
empfinden manche nur das Design der Canons: Das war schon zu Filmzeiten der Konkurrenz um Lichtjahre voraus ... ;-)
Bloß
kann ich an meine Hasselblad V Digitalrückteile von 39 und mehr MPx anschließen, die von zeitgemäßen Zeiss-Objektiven auch noch gut "bedient" werden.
Kann das Deine 5D Mk II auch? Sind ihre Bilder dann wirklich besser?
Daß Deine alte RB/RZ da nicht mithalten kann, ist schade, aber verständlich.
Davon auf andere zu schließen, hilft hier jedoch nicht weiter.
Es würde mich gar nicht wundern, wenn ein PhaseOne P65-Rückteil an einer V mit einem der neueren Zeiss-Objektive (nicht den abgenutzten aus 1950ern) eine S2 qualitativ ausstäche.
Das ist insofernzu unterschreiben,
als die klassischen Mittelformat-Designs auf Grund ihres Baukasten-Prinzips tatsächlich gut upgradefähig sind (was sie übrigens auch wohltuend von der S2 unterscheidet).
Und zur 5D Mk.II (zu vergleichbaren KB-Cams ganz ähnlich) möcht' ich nur anmerken, dass sie, wenn sie sachgerecht und mit guten Optiken benutzt wird, wirklich nahe an viele heute verfügbare MF-Rückteile heranreicht - und was ihre Lowlight-Fähigkeiten betrifft, diese bei Weitem aussticht.
Kicher!
kann ich an meine Hasselblad V Digitalrückteile von 39 und mehr MPx anschließen, die von zeitgemäßen Zeiss-Objektiven auch noch gut "bedient" werden.
Kann das Deine 5D Mk II auch? Sind ihre Bilder dann wirklich besser?
Daß Deine alte RB/RZ da nicht mithalten kann, ist schade, aber verständlich.
Davon auf andere zu schließen, hilft hier jedoch nicht weiter.
Es würde mich gar nicht wundern, wenn ein PhaseOne P65-Rückteil an einer V mit einem der neueren Zeiss-Objektive (nicht den abgenutzten aus 1950ern) eine S2 qualitativ ausstäche.
Zum Hasselblad-6x6-Würfel gibt es "zeitgemäße" Objektive? Das ist mir aber neu. Wie "zeitgemäß" ist denn "zeitgemäß"? 1960er Jahre? 1970er Jahre? 1980er Jahre?
BTW, die Tatsache, dass 6x6 und 6x7-Rollfilm ausgestochen wird - um den ging es hier ursprünglich - liegt nur zum Teil an den Objektiven, das Medium Film selbst ist dafür verantwortlich, dass Aufnahmen der EOS 5D MkII mehr Details zeigen.
Kicher, kicher
Gerade dafür hat Hasselblad gerade seine in der H-Serie verwendeten Objektiv-Korrekturen auch auf die guten, alten Zeiss-"Scherben" erweitert - und den ollen Würfeln auch noch ein ganz vorzügliches Digitalback spendiert ...
Nanu
liegt nur zum Teil an den Objektiven
jetzt sind es auf einmal nicht mehr die bösen Objektive, sondern der Film? Das ist ja ein Ding!
Vielleicht sollten Sie, statt Ihre alten Vorurteile zu pflegen, einfach ein Zeiss-Objektiv Baujahr 200X an eine gut justierte Hasselblad V setzen, in das Magazin mit Filmeinsatz derselben Seriennummer einen Film nach heutigem Stand der Technik einlegen, und dann spaßeshalber, aber mit technischem Sachverstand, mal ein paar Probefotos machen.
Danach hören die Ressentiments gegen analog im allgemeinen und Hasselblad V im besonderen meist ganz schnell auf.
(Übrigens hat die V auch eine eigene Taste zur Spiegelvorauslösung. Dafür aber kein grünes ichkannix-Rechteck. Falls das für Sie eine Hürde darstellen sollte, werden Sie auf photoscala oder im Internet viele freundliche Menschen finden, die Ihnen beim richtigen Umgang mit so einer anspruchsvollen Kamera behilflich sein können. Wenn Sie damit trotzdem nicht klarkommen sollten, hätten Sie wenigstens Ihre Vorurteile von vor 20, 30 oder 40 Jahren bestätigt. Das wäre doch auch ein schöner Trostpreis.)
MP-Monster
Die S2 ist locker mit 6x9-Rollfim zu vergleichen
Na, dann kann ich ja beruhigt bei meinem 6x9 Rollfilm bleiben und auf die S3 warten, oder die S4. Hat dann ja keine Eile.
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Die S2 ist locker mit 6x9-Rollfim zu vergleichen
Na, dann kann ich ja beruhigt bei meinem 6x9 Rollfilm bleiben und auf die S3 warten, oder die S4. Hat dann ja keine Eile.
Sofern Sie zufrieden sind, genügend Zeit haben, Ihren Wunschfilm noch kriegen, gegebenenfalls noch ein Labor zur Entwicklung finden: klar, warum denn nicht?
Das alles
bekomme ich heute, am 26. Oktober 2009, leichter als eine S2.
Genauer gesagt, das alles habe ich sogar schon.
Und nicht nur das, es wurde heute sogar benutzt und hat Geld verdient, statt mich zu verschulden.
Ist gut, Peeper!
Es gibt Leute, die betreiben Fotografie des Fotografierens willen - da reicht auch der schwedische Grossvater locker. Und in Sachen Bildwirkung macht er alles Digitale nass, was derzeit auf dem Markt ist.
Danke fürs Mitspielen,
Es gibt Leute, die betreiben Fotografie des Fotografierens willen - da reicht auch der schwedische Grossvater locker. Und in Sachen Bildwirkung macht er alles Digitale nass, was derzeit auf dem Markt ist.
doch war das nicht die Frage. Mit dieser Argumentationslinie behaupte ich: Es reicht auch Kleinbildfilm, der schwedische Großvater ist gar nicht nötig. Geniale Fotografen haben im Format 24x36 sensationelle Fotos von Weltruf geschaffen - und das, obwohl sie nicht den weltbesten Film und die weltbesten Objektive verwendet haben.
Hört, hört!
Da hat wohl jemand den vollen Überblick?
Na klar…
Deine Alpha ist natürlich die beste Kamera wo’s gibt. Höhö.
Sie ist einer der Besten neben Nikon und Canon
wohlgemerkt. Und was Auflösung und Details angeht, die Beste neben der Nikon D3x zum kleineren Preis. Was High-Iso angeht eher eine Gurke im Vergleich zur Nikon D3(s).
Ansonsten ist die Alpha 900 durchaus eine exzellente Kamera für die Fotografie.
AF und Bedienung, Body (Haptik, Verarbeitung) sprechen für sich.
Klar hat Sony in Sachen Rauschen und AF kleine Baustellen, aber eine Alpha 900 soll auch keine High-Iso oder Hardcore Sportfotografiekamera a la Nikon D3 oder Canon EOS 1D Mark III werden. Sie soll durch Auflösung und Detailschärfe bzw. Details überzeugen und darin ist sie ein Meister, sofern man nicht zu hoch bei den ISO-Empfindlichkeiten dreht.
Ich denke 24,6 MP Bilder sind einfach beeindruckend, wenn man sie gesehen hat. Details, Schärfe.
Und in den DRO (ähnlich Nikons D-Lightening) liefert sie unglaubliche Bilder mit einen Dynamikumfang, die man so kaum gesehen hat aus einer D-SLR. Auch so überzeugt der Dynamikumfang des 24,6 MP Sensors. Klar eine Nikon D3x mag da ein wenig besser sein womöglich, aber diese ist auch deutlich teurer.
Achja das ist mein erster Kommentar in dieser News.
Deine Alpha ist natürlich die beste Kamera wo’s gibt. Höhö.
Der Wal ist schon da,
fehlt noch DDD. Dann können die drei eine lustige kleine Runde aufmachen. Vielleicht kommt Mr. FT dann auch noch dazu und es könnte sich eine lustige Unterhaltung entwickeln.
Aha
Sie haben, so scheint´s, einen Großteil der Kommentare übersprungen.
Ps.: "die drei" - ha ha ha, den habe ich verstanden.
Mögen die KB-VF-Modelle von...
...von Canon, Nikon und speziell Sony auch noch so Billig sein, einfach mal mit der Alpha bei 20mm fotografieren und man erkennt, dass man dann doch das Geld zum Fenster herausgeworfen hat. Mit den nächsten x Bodies wird es bei Sony Alpha auch nicht besser und während "Der Wal" mit seinem x-ten Body immer noch unzufrieden ist und ständig auf Gähner macht, wenn er etwas wesentlich besseres sieht, hat derjenige der sich einst eine Leica S2 kaufte immer noch ordentlich Spass damit und macht dabei Den Wal samt Alpha Billig-Cam nass.
Wie preiswert die S2 ist wird man in 10 Jahren erkennen. Das hält kein Pixelpeeper aus, wenn der nächste Body mit 2MPx mehr auf dem Markt kommt. Nach 10 Jahren wären wir bei Sony Alpha bereits bei 34MPx angekommen. Aufgrund Einsatz des LowPass-Filters auf den die S2 verzichten kann sind es aber immer noch ca. 25MPx im Äquivalent-Vergleich zur S2 mit 37MPx.
Um hinsichtlich Auflösung an die S2 heranzukommen müßte man auf ca. 51MPx* gehen soweit man auf einen LowPass-Filter nicht verzichten kann. Die CMOS-Sensoren bringen aber eben Eigenschaften mit, welche bei Verzicht auf LowPass-Filtern zu noch mehr Problemen mit Vignettierung und va. Randunschärfe führen.
Back-side illuminated CMOS ist erstmal was für kleine Sensoren im Handy-Cam und Kompakt-Kamera-Bereich.
BSI-Sensoren sind nichts neues und es gibt Gründe warum man sich bisher scheute diese für Fotografie einzusetzen. Genauso wie beim CMOS ist auch der BSI-Sensor eigentlich für technisch-wissenschaftliche Anwendungen und nicht für Fotografie va. nicht Studio-Fotografie entwickelt worden.
Die A900 erreicht bei weitem nicht die Anforderungen einer Agentur für Mode- und Kosmetik-Fotografie. In Zeitschriften wird sicherlich so manches abgedruckt aber für hochwertige Werbe-Bögen ist das nichts.
*) Das mit den 51MPx klingt doch bekannt hat doch Canon vor über 1 Jahr verkündet, dass man mit der aktuellen CMOS-Technik im Labor einen 51MPx-CMOS hingezaubert hat und mit den aktuellen EF L-Optiken getestet hat. Bei 51MPx ist der KB-VF-Sensor an der Grenze va. als CMOS-Typ so wie dieser von Canon, Nikon und Sony eingesetzt wird. Dieser 51MPx-Sensor hatten einen LowPass-Filter. Die 37MPx von Leica für die S2 ist eine klare Kampfansage an Canon, Nikon und Sony. Die 51MPx winken in ca. 10 Jahre und da ist Kodak's FFT CCD-Technik wieder um 10 Jahre voraus.
Das Auflösungsvermögen
wird bei größeren Sensoren vom Prinzip her immmer besser/größer sein als auf kleineren Formaten - woraus erstere auch ihre Existenzberechtigung ableiten.
Der Sinn einer Kleinbildkamera besteht aber auch weniger aus Auflösung um jeden Preis, sondern es geht um höchstmögliche Flexibilität unter verschiedensten Aufnahmebedingungen.
Keineswegs aber geht's um Höchstleistung vom Stativ und mit Blitz unter Idealbedingungen - auch wenn manche KB-Kameras auch diesem Anspruch mehr als genügen (können; weil deren Auflösungsvermögen teils auch praktisch besser nutzbar ist).
Man könnte noch ergänzen
Der Sinn einer Leica war immer das Leica-Format per se - also größtmögliche Flexibilität und Mobilität, in Verbindung mit optischer Höchstleistung. Und genau diesen Anspruch erfüllt das Konzept der S2 nicht.
Achso!
Der Sinn einer Leica war immer das Leica-Format per se - also größtmögliche Flexibilität und Mobilität, in Verbindung mit optischer Höchstleistung. Und genau diesen Anspruch erfüllt das Konzept der S2 nicht.
- Leica S-Objektive: Höchstleistung sogar über Leica M-Niveau, wenn man Lp/Bild-Höhe, -Weite und Diagonale betrachtet.
- Leica S-Objektive wg. dem längeren Auflagemaß: Höchstleistung bei CA, Coloured Fringing, etc..
- Flexibilität: Auch Makro geht genauso wie bei der SLR besser als mit einer Rangefinder.
- Flexibilität: Man benötigt kein Tri-Elmar. Das macht man am PC vom eff. 20mm aus. 20mm, 24mm, 28mm, 35mm. Wir haben sogar ein Quattro-Elmar S. Zwar rein elektronisch-virtuell aber wir sind immer noch weit über 18 sogar 24MPx.
- Kompaktheit/Mobilität: Schlägt trotz größerem Sensor als KB-VF und großerem Sucher als KB-VF sogar die kompaktesten Modelle von Nikon, Canon und Sony.
Sie pflatschen etwas hin wie ein Verkäufer der nicht bemerkt wie er von potentiellen Käufern einer Leica S2 ausgelacht wird. Völlig an der Realität vorbei.
Das ist halt so wenn man Jahre auf zu hohem Roß sitzt und hinsichtlich wichtiger Kundenwünsche den Unternehmens-Gewinn bevorzugt hat.
Man merkt, dass die Bestellungszahlen der Leica S2, welche wohl in der Branche bereits kommuniziert werden, mehr als überraschend und durchschlagend sind. Man kann sich sicherlich garnicht vorstellen warum bei einer solchen Einpreisung soviele Bestellungen in so kurzer Zeit die Fa. Leica erreicht haben.
Mensch Mädels und Jungs! Die haben alle seit Jahren auf eine Kamera und ein System wie Leica S2 gewartet. Die haben auch Euch bekniet ABER nur Leica hat wie immer "Die Kamera" entwickelt die "Der Fotograf" oder "Die Fotografin" als "Ihre Leica" bezeichnen und damit "Ihre Kamera" meinen endlich mal wieder das Gefühl haben, dass ein Kamera-Hersteller etwas "Für Sie" geschaffen hat.
Des Künstlers-Pinsel als Kamera zu schaffen war schon immer das eigentliche Ziel von Leica. Andere sind stets meilenweit vorbeigedonnert. ZEISS hat ebenfalls den Fehler gemacht zu sehr auf die Schärfe der Objektive zu bauen und hierbei nie die Brillianz der Leica-Optiken erreicht. Diversifikation war es nicht sondern Perfektion an der falschen Stelle, denn Brillianz ala Leica hat bis heute überlebt und in Zeiten der Sensoren rechnet man sogar gezielt "unscharf".
Künstler hinter der Kamera werden wieder zur Leica greifen und die Profis am Fließband weiter Ihre HighISO-Monster rattern lassen. Jeder sein's aber am Fließband ist definitiv kein echter Imager-Sensor im Einsatz. Zumindest nicht bei KB-VF jenseits von Leica M9. Es soll ja doch einige Profis geben die mit FourThirds und heute noch mit den Modellen mit Kodak FFT CCD arbeiten. Auch Leica setzt bei der Leica S2 auf den einzigen echten Imager-Sensor auf dem Markt. Ebenfalls ein Kodak FFT CCD. Es würde sich ein DALSA FFT CCD jedoch in der Leica S2 nicht schlechter machen.
Die Leica S2 wird bewußt mitsamt Kodak FFT CCD gekauft und die Käuferin oder der Käufer gehen dabei hinsichtlich ISO keinen Kompromis ein. Die haben ggf. sogar für HighISO-Motive ein HighISO-Monster aber dieses Monster erfüllt nur seinen Zweck bei HighISO und das ist eben zuwenig. Es ist am Künstlerpinsel als Werkzeug meilenweit vorbeigedonnert! Millionen, Miiliarden von Entwicklungs-Geldern in den Sand gesetzt, während Leica's Investition eher in der geringeren Rendite über Laufzeit steckt.
Muss man wirklich
so viel in die Tasten hauen, um seinen Unverstand so unverschämt in den Äther zu blasen ...?
Gut
dass wenigstens die Leicarianer reinen Glaubens von sich un ihrem Halbgott ueberzeugt sind. Was waer das sonst auch fuer ein halber Glauben ...
Komplexes Denken
- gar in Zusammenhängen - ist ihre Stärke nicht so ganz, oder?
JA
BSI-Sensoren sind nichts neues und es gibt Gründe warum man sich bisher scheute diese für Fotografie einzusetzen.
Ja, den Preis. Und der steigt mit zunehmender Chipfläche ins unermessliche. Nicht mehr, nicht weniger.
Rod
Träumen sie weiter
20mm an einer Alpha, EOS, D, sehen besser aus als sie denken. Aber das sagen ja Leute, die kein Kleinbild kennen und nicht mal APS-C Kameras daheime rumliegen haben.
Und klar man vergleicht Mittelformatkameras mit Kleinbildkameras, einfach lächerlich.
Dann sage ich jede Großformatkamera liefert bessere Bilder als eine Leica S2! Dank des 6x6 inch Formats! HAHAHA! Und mit feinkörnigen Diafilm mit 160 lp/mm oder richtig feinauflösenden 300 lp/mm oder höher S/W Filmen ist jede Mittelformatkamera, ja selbst jede Hasselblad mit 50 MP ein Witz! Nicht zuletzt weil eine Großformatkamera im analogen Stil keine Bayer-Interpolation hat und keinen schwachsinnigen CCD-Sensor!
...von Canon, Nikon und speziell Sony auch noch so Billig sein, einfach mal mit der Alpha bei 20mm fotografieren und man erkennt, dass man dann doch das Geld zum Fenster herausgeworfen hat. Mit den nächsten x Bodies wird es bei Sony Alpha auch nicht besser und während "Der Wal" mit seinem x-ten Body immer noch unzufrieden ist und ständig auf Gähner macht, wenn er etwas wesentlich besseres sieht, hat derjenige der sich einst eine Leica S2 kaufte immer noch ordentlich Spass damit und macht dabei Den Wal samt Alpha Billig-Cam nass.
Wie preiswert die S2 ist wird man in 10 Jahren erkennen. Das hält kein Pixelpeeper aus, wenn der nächste Body mit 2MPx mehr auf dem Markt kommt. Nach 10 Jahren wären wir bei Sony Alpha bereits bei 34MPx angekommen. Aufgrund Einsatz des LowPass-Filters auf den die S2 verzichten kann sind es aber immer noch ca. 25MPx im Äquivalent-Vergleich zur S2 mit 37MPx.
Um hinsichtlich Auflösung an die S2 heranzukommen müßte man auf ca. 51MPx* gehen soweit man auf einen LowPass-Filter nicht verzichten kann. Die CMOS-Sensoren bringen aber eben Eigenschaften mit, welche bei Verzicht auf LowPass-Filtern zu noch mehr Problemen mit Vignettierung und va. Randunschärfe führen.
Back-side illuminated CMOS ist erstmal was für kleine Sensoren im Handy-Cam und Kompakt-Kamera-Bereich.
BSI-Sensoren sind nichts neues und es gibt Gründe warum man sich bisher scheute diese für Fotografie einzusetzen. Genauso wie beim CMOS ist auch der BSI-Sensor eigentlich für technisch-wissenschaftliche Anwendungen und nicht für Fotografie va. nicht Studio-Fotografie entwickelt worden.
Die A900 erreicht bei weitem nicht die Anforderungen einer Agentur für Mode- und Kosmetik-Fotografie. In Zeitschriften wird sicherlich so manches abgedruckt aber für hochwertige Werbe-Bögen ist das nichts.
*) Das mit den 51MPx klingt doch bekannt hat doch Canon vor über 1 Jahr verkündet, dass man mit der aktuellen CMOS-Technik im Labor einen 51MPx-CMOS hingezaubert hat und mit den aktuellen EF L-Optiken getestet hat. Bei 51MPx ist der KB-VF-Sensor an der Grenze va. als CMOS-Typ so wie dieser von Canon, Nikon und Sony eingesetzt wird. Dieser 51MPx-Sensor hatten einen LowPass-Filter. Die 37MPx von Leica für die S2 ist eine klare Kampfansage an Canon, Nikon und Sony. Die 51MPx winken in ca. 10 Jahre und da ist Kodak's FFT CCD-Technik wieder um 10 Jahre voraus.
Wer eine defekte Spalte findet...
... darf sie behalten ;-)
Die Spalten,
die zu behalten sich lohnt sind alles andere als defekt ... :-)))