Kodak verdreifacht den Quartalsverlust

Eastman Kodak setzt die Talfahrt fort. Die Sanierung des amerikanischen Fotokonzerns erfordert Opfer von allen Beteiligten:

Der Quartalsbericht des ersten Quartals 2009 ist eine bittere Pille für die bereits „gebeutelten“ Kodak-Aktionäre. Der Quartalsverlust wird mit 360 Mio. US-Dollar (ca. 271 Mio. €) gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdreifacht. Die Umsätze sacken in Folge der globalen Rezession um 29 % ab.

Der Geschäftsbereich „Consumer Digital Imaging“ (Digitalkameras, Bildrahmen, Drucker) kämpft mit einem Umsatzrückgang von 33 % gegenüber dem Vergleichsquartal. Die Sparte weist einen Verlust in Höhe von 157 Mio. US-Dollar (ca. 118,5 Mio. €) aus - eine Steigerung im negativen Sinne von 42 %. Kodak sieht als Hauptgründe für diese Entwicklung, dass die Händler ihre Bestände reduzieren, das Preisgefüge sich weiter nach unten entwickelt, und auch die Einnahmen aus Lizenzgebühren sinken. Letztlich sind auch die negativen Währungseinflüsse mit 5-6 % für Kodak schmerzlich. Diese Einflüsse gibt es zwar immer, sie verschärfen aber in einer schwierigen Lage die Notsituation.

Auch die beiden anderen Geschäftsbereiche verzeichnen einen Umsatzrückgang von 26 % (Graphic Communications Group) respektive 31 % (Film, Photofinishing and Entertainment Group) und weisen entsprechende Verluste auf.

Kodak setzt sich als Ziel für das laufende Geschäftsjahr 2009 einen operativen Verlust in Höhe von 200-400 Mio. US-Dollar (ca. 150-300 Mio. €). Die Umsätze im Digitalgeschäft sollen um 6-12 % weiter sinken, konzernweit wird mit einem Umsatzrückgang von 12-18 % gerechnet.

Damit diese Ziele überhaupt erreicht werden, wird Kodak seine Maßnahmen zur Kostensenkung verstärken. Der weltweite Stellenabbau von bis zu 4.500 Arbeitsplätzen wird bis Ende des ersten Halbjahres abgeschlossen sein. Zusätzlich wird an die Aktionäre keine Dividende ausgeschüttet. Die Führungscrew verzichtet auf 10 bis 15 % der Gehaltsbestandteile und die US-Belegschaft muss eine Woche unbezahlten Urlaub nehmen. Weitere Maßnahmen zur Kostensenkung, insbesondere außerhalb der USA, werden geprüft.

Kodak-Chef Antonio M. Perez gab die Marschroute bei der Quartalsberichtsvorstellung wie folgt vor: „Angesichts dieser schwierigen Zeiten arbeiten wir an den Dingen weiter, die wir beeinflussen können: Konzentration auf unsere Kern-Digitaltechnologien, Optimierung unseres Portfolios Geld bringender Geschäfte, Erreichen des vollen Potentials unserer Umgestaltungs-Geschäfte, Reduzierung unserer Kostenstrukturen und Geld sparen.“

Wenn es der Wirtschaft dann besser gehe, so Perez, werde Kodak für den Erfolg gut aufgestellt sein und ein starkes Team bereitstehen haben, um die Wachstumschancen wahrzunehmen, die vor ihnen lägen.

(agün)
 

Im Bereich Consumer Digital Imaging

Bild von Shitop
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Shitop
(Inventar)
am Samstag, 02. Mai 2009 - 11:06

d.h. Digitalkameras, Bildrahmen, Drucker hat Kodak die Fertigung und Entwicklung weitgehend abgegeben. Die Digitalkamerasparte wurde an Flextronics weitergereicht, die die Mehrheit inzwischen an Asia Optical abgetreten haben.Bilderrahmen sind ein extremer Nischenmarkt mit Spitzen vor Weihnachten und bei den Druckern hat man mit etwa 3-4 Modellen kaum eine Chance gegen Canon, Epson, HP und Brother auch wenn die Produkte gut und die Tintenpatronen preiswert sind.

Consumer ist...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 02. Mai 2009 - 16:04

...Industrie-Geschäft mit niedriger Gewinn-Marge.

Aktuell tut es sogar den aus dem Consumer-Bereich immer weiter zurückgetretenen Industrie-Geschäftsbereich von Siemens weh.

Was kann da ein Unternehmen wie Kodak besseres tun als die Substanz über die Runden retten.

Soweit Industrie-Geschäft trifft es aktuell wirklich jeden hart.

Beim Einzelhandel kommt es aktuell drauf an die richtigen Produkte anzubieten. Digital-Kameras sind aktuell in gewisser Weise das letzte was man unbedingt benötigt. Somit kommen diejenigen Hersteller am besten über die Runden, welche es versehen preiswert mit guter Gewinn-Marge und guter Qualität zu verkaufen. Der Einzelhandel drückt die Preise und der Hersteller muß mitgehen. Wie weit er gehen kann liegt daran ob er Produkte für das Ziel-Preis-Segment anbieten kann.

Marken-Produkte die bisher im Fachhandel zu sehen waren finden bereits Ihren Weg in die Auslagen der Discounter. Würde Kodak noch sein Kompakt-Kamera-Geschäft besitzen hätte er keine einzige Produkt-Reihe um dies tun zu können ohne der Markt zu schaden. Canon ist im Bereich der digitalen Kompakt-Kameras dank IXUS und der D-SLRs zum Marktführer geworden. Verkauft Canon nun andere Produkt-Reihen bei den Discounter schädigt er die Marke. Klare Trennung im Marketing Fehlanzeige bei Canon. Jede Canon sieht aus wie eine IXUS jedoch in anderer Form.
Nikon hingegen hat sehr diversivizierte Kompakt-Kamera Produkt-Reihen. Extrem untersch. weil am Nutzen und Einsatz orientiert die Modelle von Olympus. Auch bei Panasonic eine klare Trennung jedoch hat Panasonic eher den Ruf der Premium-Kompakten.
Hersteller die in der aktuellen Situation Marktanteile dazu gewinnen wollen müssen Produkte anbieten, welche auf den Käufer einen intelligenten Eindruck machen.
Der Main-Stream ist es definitiv NICHT und da Kodak va. in USA der Main-Stream war kann man den Verkauf der Kompakt-Kamera-Sparte von Kodak als Bereinigung betrachten. Kodak hätte weiterhin Geld in diese Sparte versenkt und zu lange hätte ein Image-Umbau gedauert.

Die aktuelle Phase ist die Glanz-Zeit der Innovationen und weder Nikon noch Canon haben bisher außer MPx und HighISO etwas angeboten. Beides ist und bleibt keine Innovation. Nikon hat aber zumindest die bessere Produkt-Strategie, während Canon sich bereits selbst cloned.
Wer sich aktuell nicht bewegt der verliert Marktanteile und das verhindert dann den Laden, wenn es wieder aufwärts geht wieder in Schwung zu bringen.
Desweitere ist es wesentlich schwieriger eine Riesen in Schwung zu bringen als eine kompakten, dynamische Truppe.
Betrachten wir es so. Sony, Nikon und Canon sind zu groß. Panasonic im Kompakt-Kamera-Geschäft ein Riese und im D-SLR-Geschäft ein Zwerg. Pentax ist in der Umklammerung von Hoya.
Somit hätten wir alle Ausgebremsten durch und übrig bleiben.

Leica

und

Olympus.

Kommen diese beiden Firmen mit Ihrer Substanz durch die Krise, dann werden diese beiden soweit Sie sich nicht selbst kastriert haben in der Anfangsphase des Aufschwunges den Ausbruch schaffen. Leica im kleinen Stile und Olympus im angemessenen gesunden Wachstum, dh. durchschn. 15...20% Zuwächse im D-SLR-Bereich was jedoch auf den D-SLR-Gesamt-Markt bezogen pro Jahr ca. 1%...1,5% ausmacht. Das sind Zuwächse mit denen Olympus zu kämpfen haben wird, denn soviel Eigenkapital um die Realisierung der erforderlichen zusätzlichen Kapazitäten zu ermöglichen hätte nichtmal der Medical Bereich in seinen besten Zeiten beisteuern können.
Deshalb lautet aktuell die Devise: Keine Werke Schliesen sondern die Substanz halten. Die Qualität darf jedoch nicht so wie va. bei Canon darunter leiden.

Was es auch immer sein mag...

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Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 02:16

..zu was man diejenigen gratulieren kann, welche folgendes noch sehen, lesen und verstehen.

Mr. Olympus die Mutation aus "Mr. FT"!!! schrieb:

Beim Einzelhandel kommt es aktuell drauf an die richtigen Produkte anzubieten. Digital-Kameras sind aktuell in gewisser Weise das letzte was man unbedingt benötigt. Somit kommen diejenigen Hersteller am besten über die Runden, welche es verstehen preiswert mit guter Gewinn-Marge und guter Qualität zu verkaufen. Der Einzelhandel drückt die Preise und der Hersteller muß mitgehen. Wie weit er gehen kann liegt daran ob er Produkte für das Ziel-Preis-Segment anbieten kann.

Ich benötige auch keine Antwort auf etwas was man auch als Frage formulieren könnte. In den Schulen des antiken Griechenlands gab es einige an deren Eingang stand, dass Geister, welche die Geometrie nicht verstehen hier keinen Zugang haben. Das war kein Verbot sondern ein Erkenntnis. Sie haben definitiv schlichtweg zu den einfachsten Darstellungen keinen Zugang, denn irgendeine Markenbrille verpappt Ihne die Sicht.

Kurzum: Olympus hat seit Jahren seine FE-Serie und die ist so kompakt gehalten wie die schnuckelig, schicken IXUS-Modelle, welche jedoch ähnlich wie Vertu-Smartphones eher Schmuckstückchen am glänzend polierten Handkettchen sind. Es sind sicherlich um einen Sprung in die Schmuck-Branche zu machen sicherlich nicht die Luxus-Produkte, welche "Bijou Brigitte" die Krise recht gut überstehen lassen und sogar den Expansionskurs im Jahr 2009 ermöglichen. "Bijou Brigitte" ist kein Discounter lockt jedoch Kunden in die Läden, welche nunmehr von dem Luxus-Segment herkommen.
Jede wirklich jede Canon-Kamera hat rein von der Ausführung der Oberfläche eine Ähnlichkeit mit den IXUS-Modellen. Mögen bestimmte Serien noch so preiswert sein. Meinetwegen so preiswert wie die preiswertesten FE-Modelle. Tauchen Canon-Modelle bei Aldi auf und es werden definitiv keine IXUS-Modelle sein, dann wird IXUS und damit auch die Marke Canon im D-SLR-Segment geschädigt. Canon cloned sich selbst bereits seit Jahren. Man kippt jeder Serie etwas EOS oder IXUS rein. Man nennt sowas in der technischen Entwicklung auch Inzest. Olympus hingegen versucht nicht mju etc. mit technischen Revolutionen zu beglücken sondern durch Evolutionen was dem Gegenteil von Inzest entspricht.
Man mischt. Bestes Beispiel LiveView von den Kompakt-Knipsen rein in das D-SLR-Segment. mju quasi als Speer-Spitze der TOUGH-Offensive.
Die FE-Modelle sind denen der TOUGH-Serie völlig fremd. Man versucht nicht die Kaufanreiz-Reize wie Canon es sich stets bei den IXUS-Modellen entleiht in alle Modelle reinzuramschen.

Sie haben mir Ihrer Link sogar die Arbeit gemacht zu welcher ich um ehrlich sein zu faul war. Aber scheinbar haben Sie mehr Zeit als Ich, denn meiner einer tippt nicht mit 2 oder 3 Fingern auf seiner Tastatur sondern gelernt mit 10 Fingern und das nicht, weil ich mein Geld damit verdiene sondern, weil ich Sinn darin fand die wichtigste I/O-Schnittstelle eines Computers zu beherrschen.

Sie würden sowas nur tun, weil man Sie dafür bezahlt oder weil dpreview, digitalkamera.de, Colorfoto, etc. gemäß Testergebnis zum Schluss gekommen ist: Wer in 5 Jahren nicht mit einer Canon-Tastatur schreibt muß sterben.

Exakt so blind und fanatisch sind Sie und Eos eine Gottheit paßt auch noch dazu.

Eos ist der Warren Buffett dem Sie folgen und blind kaufen was er sagt.

Betrachten wir es einmal realistisch. ESCADA wollte für den Main-Stream-Kunden der Zukunft Mode gestalten. Man betrachtete die Alters-Pyramide und setzte auf das immer älter werdende Publikum. Heute ist ESCADA ein Damenschneider, steht kurz vor der Insolvenz und hat sich von Inditex und deren Marken wie Zara, etc. abhängen lassen.
Man hat etwas völlig übersehen und das ist die jungen Generation von Frauen, welchen den Ehegatten der ESCADA-Kundinnen den Kopf verdrehen. Deshalb kaufen immer mehr Damen mit weiterhin Geldbeutel in ESCADA-Größe das passende von Zara und Co..

Was macht Panasonic mit der G1 und GH1. Man geht exakt auf diese Kundinnen zu obwohl und das ist das ist zudem das witzige eine EOS 450D eher von einer über 40-jährigen mit großem Geldbeutel gekauft wird, welche typischerweise Ihre Bestätigung als Photo-Kursleitern in der Volkshochschule sucht. Nunmehr lockt ein modisch und modern eingestellt junges Fräulein nicht gerade die Ehegatten an aber die Marke Canon und das Label Eos wird immer älter während LUMIX immer jünger, frischer und dynamischer wirkt.
Exakt auf demselben Kurs bewegt sich auch Olympus und schafft dies dank der TOUGH-Offensive auch bis runter in die mju-Serie.

ESCADA war Marktführer. Canon ist aktuell noch Marktführer wird aber vom Image immer älter und bzgl. Alter wissen wir was das bedeutet. Gerade die Kunden sind am attraktivsten, welche in Ihrer Jugend die Marke kennenlernen und Ihr treu bleiben.
Mercedes wollte immer wieder Peugeot durch eine feindliche Übernahmen einsacken, denn Peugeot hatte europaweit die interessantesten Privatkunden-Käufer. Kauften in jungen Jahren einen 104 oder 205 und landeten dann beim Eurovan soweit aus einem Single ein Paar und aus einem Paar eine Ehe mit Kindern sprich eine Familie wurde.
Das Problem mit dem Veraltern einer Marke sollte man va. während Krisen nicht unterschätzen.

Die Kamera ist doch bereits ausverkauft...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 03:53

...egal welche der 3 angebotenen Farben.

Guckst Du und nicht Kuckst Du Konica hier: http://www.lidl-shop.de/de/Tauchen-und-Freizeit

Somit ist es zutreffend. Kameras von Qualitätsmarken, welche in das Preissegment der Dicounter passen gehen weg wie warme Semmeln. Würde man hier eine IXUS auslegen würde man nach der Krise erkennen, der Marke Canon damit geschadet zu haben. Nunmehr lies Canon aber jeder Kompakten etwas von einer IXUS angedeihen was das Äußerliche Erscheinungsbild va. von der Oberfläche her anbelangt. Inzest geht nie gut aus!!! Egal was Canon macht. Man hat sich selber durch den Inzest geschadet.

Die FE-Serie von Olympus ist strategisch extrem wichtig in der aktuelle Krise.

Welche Krise meinen Sie?

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Shitop
(Inventar)
am Samstag, 02. Mai 2009 - 19:21

Ich kann keine Krise sehen. Was wir derzeit sehen, ist ein - teilweise durchaus schmerzhafter - Anpassungsprozess der Planzahlen an die Realität. Damit verbunden sind Werksschließungen, auch bei Zulieferern, und die Konzentration auf langfristig tragfähige Geschäftsmodelle oder Aufgabe des Geschäftsbetriebs. Da wir derzeit keine Krise haben, wird es auch kein "nach der Krise" geben. Lassen wir uns überraschen.

Na so einfach ist das auch wieder nicht.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 02:43

Es stimmt zwar, dass in einigen Branchen und dort bei einigen Herstellern die Bändern ausgelastet wurden und dabei wissentlich auf Halde produziert wurde aber die Planzahlen, welche sich diese Unternehmen errechneten boten diese unter Berücksichtigung eines entsprechenden Grundkosten-Anteils im Vertrieb.
Mercedes und BMW haben bzw. hatten im Vertrieb höhere Grundkosten als Audi. Audi kam auch erst verspätet aus einer anderen Strategie-Richtung auf den Wachstumskurs mit Ziel von mind. 1,5 Mio. Fzge./Jahr ab 2015. Va. in USA trieb es Audi die Tränen in die Augen wie BMW eine seit Jahren gut laufenden Gelddruckmaschine etabliert hat. Diese Gelddruckmaschine kollabierte dann am übersehenen Risiko, welches im Defizitären Wiederverkauf von Leasing-Rückläufern steckt. Erst den Neuwagen rabattiert abgegeben und dann noch weit unter Wert als Leasing-Rückläufer verkauft bzw. erstmal auf dem Hof stehend Kosten verursachen lassen.

Wie sollte der Anpassungsprozess bei den leerstehenden Häusern aussehen? Ich spreche hier von den Kondensationskeimen der Krise den US-Immobilien? Soll die US-Regierung dafür sorgen, dass die leerstehenden Häuser mit mittlerweile verrotteten Wasserleitungen stehen gelassen werden und eine Dämmschutz-Technologie-Mantel herum gebaut wird?
USA benötigt neue Häuser und die Welt neue Autos. Es müssen mehr neue Häuser in USA gebaut werden als bisher und es müssen mehr neue Modelle entwickelt und produziert werden, denn je. Die Krise ist ein Umbruch und kein Einbruch alleine.
Lufthansa ist wohl das gesündeste deutsche Unternehmen. Lufthansa wird wohl als erster wieder losbrechen jedoch soweit wie zu erwarten die Krise von übergeordneten Trends überlagert ist wird auch die Lufthansa als erstes diese Trends zu spüren bekommen. Die Krise ging und geht einher mit dem Thema Rohstoffen und zwar NICHT, weil Krieg zwischen Iran und Irak ist oder die ölfördenden Länder völlig außer Kontrolle geraten sind sondern, weil wir nicht mehr über den See gehen können sondern um den See herum müssen. Dh. wir müssen Energie einsparen und das geht mit den etablierten Hausbaukonzepten, Autos, Flugbetrieb etc. definitiv nicht.
Es ist eine Weltwirtschafts-Krise und es wird auch so noch wesentlich besser und klarer analyisiert und in der Fachliteratur erklärt werden als jede Weltwirtschaftskrise jemals zuvor.

Es ist eine Marktbereinigung aber Planzahlen alleine sind es nicht. Fielmann hat als Unternehmer expandiert aber von diesen neuen Geschäften die Marke Fielmann freigehalten und keinen Misch-Konzern Fielmann daraus gemacht. Ansonsten könnte es Ihm wie Siemens gehen, welcher im Energie-Bereich boomt, im Medizinbereich scheinbar auf das falsche Wachstums-Pferd gesetzt hat oder einfach schlecht aufgestellt ist und im Industrie-Bereich völlig mit nach unten gezogen wird.
Bei Ihnen sind es nur die Planzahlen und so wie Sie sich auslassen scheinbar in allen Segmenten.
Sie würde auch in Windkraft investieren und alle Argumente auswendig können warum die Photovoltaik- und Solar-Energie-Branche sich als Flop erwiesen hat. Schauen Sie einmal hinter die gelieferten Fakten und erkennen, dass Windkraft ein großes Problem hat und zwar "Wohin mit der Energie, wenn Sturm ist und es immer mehr Windkraft-Werke gibt, welche Ihren Strom nicht loswerden können?". Die Windstärke bei denen Windkraft-Werke ausgeschalten werden müssen wird mit zunehmenden Windkraftparks abnehmen und damit explodieren die Betriebskosten. Das ist definitiv dort eine Investment-Blase die platzen wird wo es eigentlich aktuell boomt. Gerade das mit Windkraft-Parks fast blind zugepflasterte Deutschland benötigt Energie-Speicher an jedem Windkraft-Park anstatt nur einem einzigen Forschungs-Projekt. Das Problem ist jedoch soweit man mit Energiespeichern arbeitet steigt sozusagen der Windkraft-Strom-Preis. Ist man auch noch so deppert wie einige superintelligente, welche die Energie-Speicher mit Li-Ion-Technik aufbauen, dann wird das Rohstoff Lithium nicht erst in 40 Jahren aus den Reserven exploriert.
Die aktuelle Krise ist entweder der Dominostein oder die Chance.

Hirn einschalten lautet die Devise.

Gehirn einschalten und auch die Äußerungen von sog. Experten kritisch durchleuchten.
Fehlt Ihnen das technischen wie fachliche Verständnis, dann bleiben Sie lieber im Zimmer anstatt sich auf das Fensterbrett zu setzen. Oder gehen Sie eben raus spielen.

Juhuuu, Meister Sie sind wieder da!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 10:42

Und haben sich einen Audi gekauft? Was für ein Modell? Ich will auch so einen haben!

Haben Sie übersehen, dass Audi ein lediglich ein Plattformmodell ist?

Nein ich fahre keinen Audi!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 16:36

Aber klären Sie mich doch bitte über die versch. MQB- und MLB-Plattformen der Volkswagen Automotive Group incl. der Colorado Kooperations-Plattform auf.
Bitte mit Verweis auf den Leadentwickler.
Nein, ich fahre auch keinen Porsche, SEAT, Skoda, Lamborghini, Bentley oder Bugatti.

Ich lese bei Ihnen immer von aktueller Krise

Bild von Shitop
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Shitop
(Inventar)
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 20:27

Was wir derzeit haben ist keine Krise, es ist nur eine zaghafte Annäherung an die Realität. Es gibt kein ewiges Wachstum, auch wenn es in den Modellen so schön funktioniert.
Was Ihre Kenntnisse der Energiewirtschaft angeht, sollten Sie sich nochmals auf den Hosenboden setzen und nachsitzen:
1. Siemens ist, wenn auch spät, in der Windkraft engagiert (http://www.powergeneration.siemens.de/products-solutions-services/produc...)
2. Windkraftanlagen liefern bei Sturm ebensowenig Energie, wie Wasserkraftanlagen bei Hochwasser.
3. Deutschland benötigt weniger Speicher, als vielmehr intelligente Verbraucher.
4. Der Strompreis wird, ja er muss, weiter steigen, weil die Lagerkosten für den "Abfall" der fossilen Kraftwerke explodieren werden. Und zudem haben zahlreiche EVU ihre künftigen Forderungen verbriefen lassen. Einige fanden auch CBL sehr passend.
5. Schauen Sie mal nach, wer für die Kosten der Siemens Energiesparte aufkommt. Diemens erhält mehr staatliche Fördermittel, als das Unternehmen Steuern bezahlt. Bei den exportierten Kraftwerke, vor allem solchen, die als BOT-Modell errichtet werden, zahlt der Steuerzahler die Zeche.
Genug des Ausflugs in die Energiewirtschaft, wir sind hier bei Photscala und nicht bei Electroscala.

Wären Sie ein Experte so...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 21:34

...wie sich sehen und geben müßten Sie das Schlagwort

E-Harvesting bringen.

Windkraft-Anlagen müssen häufiger laufen als der einstige Growian, denn die Einstellung des Betriebes lag nicht an den Reparaturkosten sondern der geringen Betriebsdauer auf das Jahr verteilt.

Die intelligenten Verbraucher müssen noch erfunden werden oder man macht es wie die Japaner und Australier und nutzt Redox-Flow-Batterien als Energiespeicher.

In Österreich wurden nicht wenige Mobilfunk-Stationen mit Generatoren gespeist, welche schwächliche Batterien veralteter sowie wartungsintensiver Technologie waren. Ein österreichisches Unternehmen ist im Bereich Redox-Flow-Batterie und zwar der Vanadium-Redox-Flow-Batterie in Europa führen. Exakt solche Batterien buffern jetzt die Energie mit dem Effekt, dass die Generatoren über den Tag verteilt seltener gestartet werden müssen, länger laufen können um die Redox-Flow-Batterien zu speisen.
Man kann das alles aber auch anstatt mit Generatoren mit Solaranlagen machen und in Österreich passiert das bereits.
Man kann wie es Windkraft-Anlagen vor der Küsten von Australien zeigen auch mit richtigen Kalibern and Windparks machen. Die Vanadium-Redox-Flow-Batterie ist absolut robust. Die Elektrolyte müssen idR. erst nach 10 Jahren oder länger kontrolliert und ggf. ausgestauscht werden. Für kältere Gegenden hat man jetzt die Vanadium-Bromid-Redox-Flow-Batterie-Technologie entwickelt. Für eine Windkraft-Anlagen kann man die Technologie als nutzbar bezeichnen.

Zuletzt. Es soll nicht verbraucht auch nicht intelligent sondern gespeichert und soweit kein vernünftiger Bedarf vorhanden ist Energie gespart werden.

Sie können wahrscheinlich 10 Jahre lang sich diesem Thema annehmen aber weil Sie auf sowas einfaches nicht kommen leugnen Sie die Einfachheit dieses Ansatzes.

Daß Windkraftanlagen ab einer bestimmten flächendeckenden Witterung mit hoher Windstärke vom Netz genommen werden liegt daran, dass die Netze die Stromabgabe garnicht mehr aufnehmen können.
Nunmehr geht mit der globalen Erwärmung einher, dass es wesentlich häufiger zu solchen flächendeckende Wind-Bedingungen kommt. Nachdem ja nach Ihrer Meinung solche Anlagen "technisch" nicht in der Lage sind bei Sturm Strom zu liefern sollte Sie sich über den Nutzen solcher Anlagen aber wirklich ernsthafte Gedanken machen. Desweiteren, wenn es bei Sturm keinen Strom gibt so wie Sie es behaupten was können, dann intelligenter Verbraucher an der Situation verbessern.
Sie widersprechen sich und es benötigt keinen zweiten Blickes um Ihre Auflistung als unbearbeitete Informations-Sammlung einfach ungeachtet zur Seite zu legen.

Wenn man hier über Speicher spricht ist das wie bei den Hybrid-Autos zu verstehen, denn die Bremsenergie kann man eben nicht in den Reifen durch Aufpumpen speichern sondern dazu gibt es SuperCaps/Super-Kondensatoren und Batterien. Wollen Sie die Energie in Ihre Hose stecken und sich als intelligenten Verbraucher im Autos sitzend etablieren. Die wiedergewonnene Energie muß zwischengespeichert werden.

Bzgl. Benzin, Diesel und Autogas wie Erdgas handelt es sich ebenfalls um nichts andere als einen Energiespeicher. Sie können natürlich auch Plankton in synthetisches Rohöl umwandeln und zwar aus Meereswasser. Daß das dank eines intelligenten Verbrauchers funktioniert um die Synthese umgehen zu können würden Sie 10 Jahren lang an einer Lösung forschen und zu keinem Ergebnis kommen. Die Lösung ist banal. Man sollte es mit einem sogar transportablen zudem in Pipelines transportierbaren Energiespeicher versuchen. Funktioniert sogar bereits seit einigen Jahrzehnten.

Energiespeicher sind die Zukunft und bzgl. photoscala sind solche Energiespeicher sogar in jeder Digitalkamera zu finden.

E-Harvesting ist ohne Pufferspeicher bzw. Energiespeicher unmöglich.

Es könnte natürlich auch sein, dass Sie garnicht kapiert haben was ein intelligenter Verbraucher ist.

Die Realität von der Sie sprechen ist, dass Deutschland's Goldreserven mit den Wert des Euros stützen soweit man den Wert des Euros durch Gold absichern möchte. Dieses Gold lagert aber nicht in Deutschland und auch nicht zu 100% in England sondern in England sowie USA. Deutschland hat Gold geliehen. Rechnet man die Goldreserven jeglicher Länder weltweit zusammen und viele haben Goldleihgaben in USA und UK, dann kommt man auf dem Punkt, dass Gold bereits mehrfach verliehen ist. Unser Geld ist nichts mehr wert außer soetwas wie "Vertrauen". Also was das Geld anbelangt ist das erstmal nicht an das Wirtschaftswachstum gekoppelt, wenn man es richtig macht sondern an die Gold-Exploration. Da dies jedoch zu schwacher Währung führt soweit die Gold-Exploratin schwächelt wurde das Geldsystem immer mehr ein System des Vertauens.
Wertpapiere sind an das Wachstum gekoppelt. Wertpapiere können aber auch durch Spekulations-Geschäft überbewertet werden und definitiv das ich nicht der Grund der aktuelle Problematik.
Das Problem ist, dass man das Geldsystem ausgehebelt hat indem man Geld- und Wertpapier-Geschäfte systematisch miteinandern verwoben hat. Als die Immobilien-Blase in USA platzte hat war "Vertrauen" nichts mehr wert und die Immmobilien dem Preisverfall ausgesetzt.
Man hat zB. als BayernLB in Papiere investiert hinter denen wertloses Ackerland stand. Man vertraute auf den Emmitenten und der Emmitent selbst hatte überhaupt keinen Überblick in was investiert wurde. Transparenz ist eines der Hauptprobleme.

Der Konsum ging nach unten und die Konjunkturaufblähung erhöht das aktuelle Leiden. Von dem was Sie reden ist nur ein Multiplikator aber nicht die eigentliche Ursache.

Es ist auch keine Bauchlandung in der Realität sondern ein Umbruch und zwar einer wie er bisher sich noch nie vollzog.
Was man benötigt sind Staatsmänner und -Frauen die es verstehen wie man regiert.

Und für die Zeit danach braucht man definitiv keine so Möchte-Gern-Experten und Dampfplauderer wie Sie. So gesehen hat die Krise etwas sehr, sehr Gutes, denn Dampfplauderer waren die Schmarotzer der Hochkonjunktur-Phasen und bisherigen Krisen.

Ja wo leben Sie denn?

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Montag, 04. Mai 2009 - 08:00

Sie reden permanent von Krise. Wir haben keine Krise. Wir haben auch keinen Umbruch. Wir haben eine Anpassung an eine Realität, die in den Ländern des "Westens" Viele nicht sehen wollen. Da bietet auch Gold keine Sicherheit. Es gibt nur eine scheinbare Sicherheit und die ist der Tod und nicht einmal der ist sicher. Wenn Sie Pech haben, kommen Sie wieder und das solange, bis Sie mit sich und Ihrem Umfeld im Reinen sind.

WIR! Nicht SIE!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 11:09

Das muß heißen, "wenn WIR Pech haben".

Nullblicker!?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 18:06
Shitop schrieb:

...Da bietet auch Gold keine Sicherheit...

Sie wiederholen eigentlich mit einem Satz die Information einer Darstellung. Sie liefern jedoch zu dem von Ihnen geäußerten Satz keine Argumente oder eine Darstellung. Auch oben lieferten Sie nur Stickpunkte, welche sich wiedersprechen und zuletzt keinerlei Sinn ergibt.

Man muß schon darauf achten, dass Photografie ein kreatives Hobby ist oder wird. Das ist es jedoch nur wenn das was man erzielt auch einen Sinn hat und nicht nur einen Zweck (zB. Zweck der Selbstpräsentation mit Fotos) erfüllt.

Es ist doch so durchsichtig, dass Sie das was Ihr Problem ist auf andere projezieren und das was andere erkennen und als Erkenntnis Sie gut schmücken könnte nehmen Sie dann für sich in Anspruch. Das läßt auch darauf schliesen, dass Sie in Foto-Magazinen Themen und Motive sehen, teilw. aus Foto-Wettbewerben, erkennen, welche Motive Erfolg haben, die dann nachahmen, präsentieren und die Idee zum Motiv für sich selbst in Anspruch nehmen.
Es gibt nicht wenige Hobby-Fotografen, welche eine komplette Serien in Online-Gallerie A stellen und dort die Klicks über einige Tage und Wochen zählen und dann in Gallery B die Aufnahmen mit den meisten Klicks einstellen. In Gallery B sieht es dann so aus als würde der- oder diejenige nur interessant Motive machen während man in Gallery A klar erkennt, dass eben gilt 1 aus n x 100.

Sie hängen sich auch so manches um den Hals (Kamera von Hersteller XYZ) um sich damit zu schmücken und wenn jemand in Ihren Augen diesen Schmuck mit Worten mit Dreck bewirft, dann drehen Sie am Rad. Der Punkt ist, dass man hier garnicht etwas mit Dreck bewirft sondern wohl eher mit Ihren Worten die Realität beschreibt.

Wie man in den Wald reinruft so hallt es zurück.

Sie können wahrscheinlich mit Ihrem wichtigsten Umfeld garnicht ohne Ihren Halsschmuck mehr. Dies trifft auch für andere zu und Sie sind eben ein Exemplar unter vielen.

Äußerungen auch unterlegen.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 18:31
Shitop schrieb:

...Wir haben eine Anpassung an eine Realität, die in den Ländern des "Westens" Viele nicht sehen wollen. ...

Das ist eine Äußerung die man eben irgendwo lesen und wiedergeben kann. Was fehlt ist die Unterlegung dieser These.

Wachstum gibt es aktuell immer noch zB. bei der Firma Fielmann und bei der Firma Vossloh AG. 2 Firmen von vielen mit Wachstum. Das Problem bzgl. Wachstum haben Konzerne wie Daimler und Allianz. Welche Probleme haben ein Misch-Konzern wie Siemens, GE und ein schlecht gemanagter Misch-Fond gemeinsam? Was unterscheidet einen Unternehmer wie Hr. Fielmann der als Unternehmen mehr als nur Brillen Fielmann gegründet hat von Konzernen wie Arcandor, ehem. Daimler-Misch-Konzern (incl. AEG, Aerospace, Kommunikation und Services, etc.) ?

Was sagt der Dow Jones aus hinsichtlich des Anstieges des Indizes seit Einführung des Indizes? Der Index geht mit der Geldentwertung mit oder er spiegel einen Referenzindex wieder, welcher mit dem Wirtschaftswachstum mitgeht.
Warum können Wertpapiere die Geldentwertung überkompensieren?
Was ist ein Value-Wert und was ein Trend-Wert?

So wie Sie sich hier positionieren muß man eine Darstellung erwarten die Prüfungsfest ist.

Ihre Rechnung...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 21:36

...ist ohne die Subvention des Stein- und Braun-Kohle-Bergbaus!

Zu einfach geschnitzt wie gedacht!

Ach ja?

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Samstag, 02. Mai 2009 - 22:43
Gast schrieb:

Die aktuelle Phase ist die Glanz-Zeit der Innovationen und weder Nikon noch Canon haben bisher außer MPx und HighISO etwas angeboten. Beides ist und bleibt keine Innovation. Nikon hat aber zumindest die bessere Produkt-Strategie, während Canon sich bereits selbst cloned.
Wer sich aktuell nicht bewegt der verliert Marktanteile und das verhindert dann den Laden, wenn es wieder aufwärts geht wieder in Schwung zu bringen.

Zum einen frage ich mich, was Olympus wirklich an sensationellen Innovationen gebracht hat. Eigene Innovationen wohlgemerkt. Aber gut, vielleicht ist geballte Innovation an für sich gar nicht vom Kunden gewünscht. Vielleicht müssen Kameras wie SLR's aussehen. Deshalb brauchen die ein Prisma oder etwas, was wie ein Prisma aussieht. Die E-330 war -glaube ich- kein Erfolg. War ja auch sichtbar keine "Spiegelreflex".

Ich für meinen Teil finde keine der Anbieter (Canon, Olympus,
oder mein Hauslieferant Nikon) wirklich innovativ. Da werden häppchenweise "Neuerungen" verkauft, und keiner kann sich wirklich abgrenzen. Ich möchte gerne das Sucherbild in meiner (Sonnen)Brille eingespiegelt bekommen, während die Aufnahmeeinheit auf meiner Schulter oder als Kasten irgendwo in meinen Händen ist (über Kopf oder auf Gürtelhöhe). So zum Beispiel oder anders unter Nutzung heutiger Technologien.
Wahrscheinlich liegt so was (in Kombination mit Aufnahmesensoren, die heutige absolut deklassieren) auch schon in den Schubladen der Anbieter, die das aber aus Marketinggründen nicht präsentieren. Schön langsam halt, damit Kunden wie eine Bekannte alle Kameras durchkaufen (D70->D80->D200->D300->D700, kein Witz!).

Gast schrieb:

Desweitere ist es wesentlich schwieriger eine Riesen in
Schwung zu bringen als eine kompakten, dynamische Truppe.
Betrachten wir es so. Sony, Nikon und Canon sind zu groß. Panasonic im Kompakt-Kamera-Geschäft ein Riese und im D-SLR-Geschäft ein Zwerg. Pentax ist in der Umklammerung von Hoya.
Somit hätten wir alle Ausgebremsten durch und übrig bleiben.

Leica

und

Olympus.

Prust, so stellt sich Lieschen Müller oder FT-Fan-Boy Entwicklung, Organisation und Innovationsmanagement vor. Erinnert mich an die Frickelbrüder aus meiner Softwareentwicklungsphase, wo klein und kompakt auch angeblich schnell und besser war. Dass grosse Entwicklungsabteilungen großer Firmen mehr Kapazität und finanzielle Mittel haben und verstärkt Technologien anderer Bereiche adaptieren und zweckentfremden können, scheint völlig unwichtig zu sein.

Wenn Leica nicht über Jahrzehnte den Nimbus "made in Germany" gepflegt und damit eine kaufkräftige Kundschaft -die sich an ihre Jugend erinnert fühlte- umworben hätte, wären die längst weg vom Fenster (waren ja auch oft genug knapp davor). Das hat mit Dynamik wg. kleiner Entwicklungsmannschft kaum was zu tun, sondern gerade bei Leica mit unglaublicher Überheblichkeit den Kundenwünschen gegenüber.

Nikon, Canon, etc..

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 03:20

sind wie jeder Hersteller, welcher nicht in einem Segement wie Leica unterwegs ist und dadurch nicht auf Manufaktur-Produktion setzen kann ganz einfach Grenzen gesetzt. Und die Innovationen gehen eben den Weg, welchen die Massenproduktion incl. einiger händischer Produktions-Schritte zuläßt. Das Limit an das sich Leica ranwagt kann Nikon und Canon nicht erreichen. Dafür sind die zu groß.
Ich kenne definitiv das Innerste von Bastelbuden, welche Großkunden beliefern. Die basteln heute noch obwohl gewachsen. Ich kennen mich auch bei einer richtigen Größe des betreffenden Bereiches aus und die bremsen sich genauso wie Nikon, Canon und Sony darin aus, dass Sie exakt das nachbauen mit dem die innovativen Bastelbuden Erfolg haben.

Das Problem ist jedoch, dass das was Nikon und Canon als LiveView, Kontrast-AF, Dreh- und Schwenkbares Display anbieten Bastellei und damit eine schlechte Kopie von dem ist was Olympus anbietet.
Bei Olympus funktioniert das Werkzeug zuverlässig bis auf die typischen Macken der D-SLRs wie

- schiefes Sucherbild, weil der Suchern stärker vergrößter als jede SLR bzw. D-SLR zuvor.
- ein Entwicklungs-Schritt bei Sensoren, welcher sich nicht ganz als frei von kleineren Schwächen erweist (zB. die ersten FFT CCDs der E-1 bei denen eine komplette Photo-Detektoren-Spalte ausfallen konnte)
- Belederung die sich ablöst.

Wenn man aber zu doof ist den AF bei mehreren Modellen ordentlich hin zu bekommen, dann hat man sich zur Bastelbude entwickelt.

Na klar baut Audi in den B5 weniger rein als in den B6/B7 und B8, weil man dann dem Kunden wesentlich häufiger die A4-Modelle wechseln läßt und über die Jahre bezogen damit mehr Autos verkaufen kann. So eine hirnverbrannte Strategie kann man als Marktführer der mal schnell was zusammenbasteln läßt fahren aber nicht als First-Mover.
Unter den Marktführern im D-SLR-Segment müßte es einen Mercedes und BMW geben, welche Jahre lang First-Mover waren und auch bzgl. der Breitbanding geblieben sind. Audi konnte sich jedoch bei einigen nicht ganz unwichtigen Optionen bzw. Grundausstattungmerkmalen als der deutliche First-Mover etablieren.
Weder in Ingolstadt, NSU, München noch in Stuttgart bastelt man aber bei Nikon und Canon ist definitiv durch Olympus die Bastellei ausgebrochen. Die kommen garnicht mehr nach sondern müssen pfuschen. Die Nikon D5000 mit dem Display, dass man nur durch einfaches Ablegen der Kamera auf Ihre Standfläche abbrechen können ist eine solche Tat, welche ich definitiv eher Canon als Nikon zugetraut hätte. Niko pfutscht nicht die D5000 zeigt jedoch ganz offensichtlich wie sehr Olympus und Panasonic die schwerfälligen Dinosaurier unter Druck setzen.

BMW und Mercedes fahren definitiv wesentlich cooler auf Ihrer eigenen Schiene weiter. Sind nicht so blöd und kupfern bei Audi ab sondern suchen die Flucht nach vorne. Eine wohl zu teure Flucht, weil denen ganz einfach die Plattformentwicklungen zusammen mit einem Partner in der Größe von VW fehlen.

Nikon und Canon müßten strategisch kooperieren um sich gegen die Kraftzwerge von Olympus und Panasonic jetzt noch wehren zu können. Im Gegensatz zu BMW und Mercedes reicht jedoch keine Holding für Finanzen und Einkauf aus sondern es wäre nur über eine Vereinheitlichung der Bauteile möglich und das zerstört beide Marken erst recht.

Zulangen auf den kleinen FT-Sensor, den D-SLRs mit Porro-Spiegel die keine Spiegelrelfex angeblich sind obwohl eine Pen FT noch als SLR anerkannt wurde, etc. herumgeritten. Man hat Olympus und Panasonic minderwertiger gemacht als diese eigentlich sind und nachdem nunmehr immer mehr Kunden die Vorteile erkennen und auch nutzen wollen sind im logischen Umkehrschluss die Nikon-, Canon-, Sony- und Pentax-Modelle durch die eigenen Argumente (Falschinformationen) im Rating nach unten gezogen worden.

Es gibt nur wenig Projekte, welchen ich zugestehen mag, dass Genies am Werk waren und das Team sich von anderen Teams abheben konnte.

Apollo-Projekt ist und bleibt das einzige Projekt, welches noch nach über 50 Jahren bzgl. der verfolgten Konzepte Bestand und Wert haben wird. Skylab ist ein Umbau einer Saturn-V-Oberstufen und zuletzt folgte auch die Mir dem Erfolg von Skylab. Ein Erfolg den auch keiner zugeben möchte. Skylab wurde auch vom Wernher von Braun Team entwickelt.

Ich erwarte weder von Olympus, Panasonic, Pentax, Nikon, Canon, Sony, etc. die Wunderkamera, weil man meinen könnte einer von denen hätte das Dream-Team. Es ist zuletzt alles recht einfach.
- First-Mover
- Fast Follower
- Follower
Wer auf dem Mainstream setzt und Follower dabei bleibt verliert egal wie groß und dominant er ist. Es dauert seine Zeit, denn Geld hat eben ein Gewicht.

Brechen Nikon und Canon jeweils 2% innerhalb eines Jahres weg müßte Olympus soweit als einziger beglückt die Kapazitäten um 4x >10% nach oben fahren. Das ging am Anfang des E-Systems aber jetzt würde es sogar die Finanzkraft vom Olympus Medical Bereich in seinen besten Zeiten um Dimensionen sprengen.

Es sind eher diejenigen Realitätsfremd, welche 1% Sprünge von Olympus herunterreden und darin nicht die schmerzenden 0,x%-Schwünde von Nikon und Canon sehen wollen.

Ein Sony kann investieren und täte es auch, wenn nicht die immer noch als Konica-Minolta-Werkge geführten Produktions-Stätten das wertvollste Erbe für Sony bedeuten. Sony kann deshalb mit weniger Invest wie Olympus die Produkt-Palette aufbauen und ausbauen. In jeder Olympus steckt entweder ein teurer Fertigungsvertrag mit einem chinesischen Lizenshersteller drin oder es sind nicht wenige Investitionen drin mit reingesteckt über die ein Sony dank Konica-Minolta-Erbe lächelt. Sony kann das Geld in das Wesentliche stecken und das ist die Werbung. Kampanen, welche sich Olympus erstmal nicht leisten kann/könnte.

Soviel zum Wert des Argumentes "Basteln" und gezielt kastrierte Modelle auf einer Perlenkette aufreihen. Olympus und Panasonic setzen den Wettbewerb unter Druck und der kommt nicht mehr nach. So einfach ist das.

Immer

Bild von Hififan
Eingetragen von
Hififan
(Inventar)
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 12:17

locker bleiben und (ich versuche es auch) die deutsche Sprache richtig gebrauchen. Dieser Beitrag wiederspricht sich von Zeile zu Zeile selbst. Das ist die Selbstdarstellung eines Vierklässlers, der 5x sitzen geblieben ist. Schönes Wochenende.

Man hat die Freiheit

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 16:41
Hififan schrieb:

...Dieser Beitrag wiederspricht sich von Zeile zu Zeile selbst. ...

Zitieren und Ihre Meinung mit klaren Argumenten füttern! Bitte sehr!

Quali? Gratulation!

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 16:44

Demnach haben Sie es ohne Sitzenbleiben bis zum Quali geschafft.

Warum ist ausgerechnet Olympus ein First Mover?

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 20:51
Gast schrieb:

[...] Es ist zuletzt alles recht einfach.
- First-Mover
- Fast Follower
- Follower
Wer auf dem Mainstream setzt und Follower dabei bleibt verliert egal wie groß und dominant er ist. Es dauert seine Zeit, denn Geld hat eben ein Gewicht.[...]

Olympus und Panasonic setzen den Wettbewerb unter Druck und der kommt nicht mehr nach. So einfach ist das.

Es muss das Jahr 2001 oder 2002 gewesen sein, als Olympus, eigentlich gut mit digitalen Consumer- und Bridge-Kameras im Geschäft, erkannte, das ihnen ein SLR-system fehlte, um auch im High-End-Bereich mitspielen zu können. Das analoge OM-Sytem spielte so gut wie keine Rolle mehr, weshalb es sich wohl nicht lohnt, da wieder anzusetzen. So wurde die -wahrscheinlich- beste Managemententscheidung getroffen: Ganz neu, digital optimiert und als offener Standard anzufangen. So kann man zumindest weitere Firmen ins Boot holen, die ganz allein auch nicht mehr mithalten können. So weit, so gut. Wahrscheinlich alles richtig gemacht, bis auf die Sensorgröße vielleicht, die damals -vermutlich unter Kostengesichtspunkten-als groß genug angesehen wurde.
Nikon oder gar Canon standen nicht vor einer solchen Entscheidung, warum sie also treffen? Sie versuchten, den Übergang aus dem "analogen Zeitalter" etwas sanfter zu gestalten, und der Erfolg gibt ihnen bisher recht. Ein für Film gerechnetes Objektiv bringt's an der digitaten SLR nicht mehr? Lässt sich deshalb nicht mehr verkaufen? Einstellen oder wenn Nachfrage besteht, ein neues konzipieren. Ja und? Neue Sensortechnologie marktfähig und praxistauglich? Besser als die alten? Nehmen!
So geht das!
Wo ist das überirdische Innovationspotential von Olympus?
Wenn ich in eine aktuelle Olympus-SLR schaue, frage ich mich immer ,wie die anderen mit dem Minisucherbild klarkommen.
Ausschwenkbares Display? Schnickschnack, hatte meine DV-Camera von Canon schon 2000.
Wirklich neu und wirksam war die Sensorreinigung. Sonst noch was?
Anderes Beispiel: da wird microFT unter großem Getöse angekündigt, und was fällt den Deppen ein? Eine SLR im Maßstab 1:1,5. Wo kann ich mir meine Hände entsprechend verkleinern lassen? Ich, der schon immer einen Motor oder Akkuhalter unter jede Kamera geschraubt habe, damit ich sie einigermassen packen konnte?

Derjenige ist am Markt erfolgreich, der Kundenanforderungen versteht und umsetzt. (Preis, Qualität, technische Features, Image), kein high-tech-Schnickschnack, den keiner will oder braucht.
So einfach ist das!

Für Sie sind...

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 22:02

...einfache banale Weiterentwicklungen der Sensor-Technologie und nur das alleine Innovation. Fortschritte die von jedem Sensorhersteller gemacht werden.

- mehr Megapixel.
- höhere ISO bei gleichem oder niedrigerem Rauschen.

Die Konzepte mit denen bei CMOS entrauscht werden sind älter als 10 Jahre alt.

Eine kompakte Kamera hat einen winzigen Sensor und CMOS ist im Bereich der Kompakten Kameras eher ein Außenseiter, denn die zur Verfügung stehenden Flächen um mehr als nur 5MPx zu erreichen gaben diese winzigen Sensoren vor einigen Jahren noch nicht her. Der LiveView im Kompakt-Bereich war durch die winzige Größe der CCD-Sensoren möglich.

Die Sensorgröße, welche Nikon anfangs anpackte war das mindeste um vernünftige Auflösungen zu erhalten und das damals bei CCD. Canon stieg dann auf CMOS um und 4T-/5T-CMOS mit 5MPx und mehr waren nur in der Größe von APS-C ala Canon möglich. Kleiner ging garnicht obwohl man die Vorteile kleinerer Sensoren mit APS-C definitiv verfolgte und die lagen va. im Optischen und weniger beim Preis des Sensors. Rein technisch betrachtet!

CCD war damals soweit wie Kodak im Mittelformat-Bereich. Die 6,x µm-Technologie für die Digitalbacks war der Stand der Technik als die E-1 entstandt und deshalb entlieh man sich diese Technik und entwickelte einen Kodak FFT CCD mit demselben Pixelpitch wie die damaligen Mittelformat-Sensoren mit der höchsten Auflösung. Das war so meine ich der Pixelpitch des 39MPx-Sensors vom Kodak für das Mittelformat. Auf FT heruntergebrochen ergeben sich eben 5MPx. Ua. dank der Entwicklung an den 8MPx-Sensoren für E-300 und E-500 kam Kodak auch bei den Mittelformat-Sensoren mit höherer Auflösung weiter. Hier entlieh man sich nicht 10 Jahre alter bekannter Konzepte wie zB. Canon im CMOS-Bereich sondern ging neue Wege. Desweiteren ist das was Canon nutzt definitiv keine Entwicklung von Canon nur Canon hat eben ein eigenes Rezept entwickelt. Das ist aber auch keine Innovation sondern eine Reifung nach eigener Vorstellung.

Ebenso wie Mittelformat-Sensoren wesentlich mehr Verlustleistung haben wie FT-Sensoren ist es der Fall mit den Winzling-Sensoren im Kompakt-Kamera-Bereich im Vergleich zum FT-Format. Ein CCD im FT-Format als LiveView-fähiger Sensor wäre bereits eine temperaturkritische Bratpfanne. CCD als Interline Transfer CCD wie zB. in der E-400 und nicht FFT CCD wie in E-1, E-300 und E-500 wohlgemerkt, denn FFT CCD benötigt konzeptbedingt immer einen mechanischen Verluss.

Ihre Kompakte hat definitiv keine artikulierenden LiveView. Sie können rein garnichts in Echtzeit basierend auf den aktuellen Kameraeinstellungen wie White-Balance, etc. sehen. Auch kann Ihre Kompakte, weil CCD und nicht Active Pixel Sensor, den LiveView-fähigen Sensor für einen performantere wie Akkuschonenderen Kontrast-AF Pixelgenau selektiv auslesen.

Da stecken Innovationen drin für, welche Sie tagtäglich dem Hersteller dankbar sind während es Canon nichtmal schafft den Kontrast-AF im LiveView so gut hinzubekommen wie es bei den Kompakten Digitalkameras von Canon funktioniert.

First-Mover ist Olympus und Panasonic, weil Nikon, Canon, Sony, etc. diesselben Optionen bewerben wie Olympus und Panasonic und hier um Jahre hinterher dackeln.

Sie mögen sicherlich alles außer einem großen Sucher garnicht benötigen aber der optische Sucher und der Schwing-Spiegel bzw. das Konzept der SLR mit Film ist über 50 Jahre alt. Desweiteren ist es keine Innovation anstatt Film einen Sensor einzubauen, denn im TV-Bereich tanzte man das bereits um Jahre Vorsprung den Herstellern wie Kodak, Nikon, etc. vor.

HighTech meets HighTech. Es ist auch kein Zufall, dass der FT-Sensor vom Bildkreis so groß ist wie die größte analoge Vidicon-Bildröhre und demnach der digitale Ersatz durch einen Sensor im 4:3 bis 16:9-Format. Die Optiken für TV-Kameras konnte man wesentlich besser wiederverwenden als bei größeren Bildformaten.
Der Effekt war definitiv auch Canon bekannt aber man hat eben nicht gewagt wirklich alle Komponenten eines D-SLR-Systems zu entwickeln. Jetzt tut man das notgedrungen Step-by-Step, weil Olympus und Panasonic die klaren den Markt bzgl. Innovationen beherrschenden First-Mover sind.

Samsung dackelt ja auch bereits bzgl. Hybrid-Kamera-System, dh. bei FT eben microFT, nach. Und auch die ersten Nikon- und Canon-Fans deklarieren das auf APS-C- und KB-VF-basierende Hybrid-System von Nikon und Canon bereits als das bessere bevor überhaupt der erste Mock-Up gezeigt wurde.

Es ist schlichtweg schon langsam oberpeinlich wie man die Tatsache todschweigt, dass man von der Zeit überholt wurde. Nikon hält sich am wackersten und baut zumindest seinen Objektiv-Park nach und nach auf nahezu telezentrisch um. In den kritischen Fällen stets durch das größere Format bedingt mit einem dann zuletzt alles andere als akzeptablen dh. zu niedrigen Korrekturgrad.

Der FT-Sensor ist nicht nur wegen dem attraktiveren Preisniveau so klein sondern weil man nur so nahezu telezentrische Objektive auch noch vernünftig korrigieren kann.

Was soll ich da antworten?

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Montag, 04. Mai 2009 - 18:37
Gast schrieb:

Für Sie sind...einfache banale Weiterentwicklungen der Sensor-Technologie und nur das alleine Innovation. Fortschritte die von jedem Sensorhersteller gemacht werden.

- mehr Megapixel.
- höhere ISO bei gleichem oder niedrigerem Rauschen.

Nein, wenn Sie meinen Beitrag weiter oben genauer gelesen hätten, wüssten Sie von meinem Verständnis von Innovation.

Gast schrieb:

Ihre Kompakte hat definitiv keine artikulierenden LiveView.

Ehrliche Frage: Was ist ein artikulierender Liveview?

Gast schrieb:

Sie können rein garnichts in Echtzeit basierend auf den aktuellen Kameraeinstellungen wie White-Balance, etc. sehen.

Was? Nee, die kleine LUMIX von meiner Frau kann das.

Gast schrieb:

Sie mögen sicherlich alles außer einem großen Sucher garnicht benötigen aber der optische Sucher und der Schwing-Spiegel bzw. das Konzept der SLR mit Film ist über 50 Jahre alt.

Weiss ich, deswegen muss ein Schwingspiegel auch nicht sein (s.o). Aber, ICH als Kunde, der irgendwo SEIN Geld lässt, möchte ein grooooßes Sucherbild (egal ob optisch oder elektronisch) und nicht in so einen verfurzelten Kuckiekasten à la Olympus blicken.

Gast schrieb:

Der FT-Sensor ist nicht nur wegen dem attraktiveren Preisniveau so klein sondern weil man nur so nahezu telezentrische Objektive auch noch vernünftig korrigieren kann.

Da bitte ich ernsthaft um eine Quellenangabe, um das mal nachzuprüfen. Mir sind solche Einschränkungen im Bereich der geometrischen Optik (und dem Bereich bewegen wir uns ja) nicht bekannt. (Gewicht und möglicherweise Fertigungspreis mal außen vorgelassen).

Die Erkenntnis naht!

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 21:55

Sie vergleichen eine FT-Kamera mit einer LUMIX mit Kleinst-Sensor, weil Hersteller wie A, B und C den FT-Sensor wesentlich kleiner geredet haben als der hauseigenen APS-C-Sensor.

Sie reden über FT-Kameras ohne jemals damit gearbeitet oder die Bedienungsanleitung gelesen zu haben.

Wichtig war nicht "White-Balance" sondern das "etc.". Tipp: Man kann auch nach brandaktuelle Bedienungsanleitungen einer E-30, E-630, etc. googlen.

Wichtig bei der Korrektur ist "vernünftig korrigieren", dh. man will ein 4/7-14 konstruieren was sehr gut bis hervorragend korrigiert ist. Das 4/7-14 ist bei Offenblenden-Messung eigentlich ein 1:2.8 und es wird zur Aufnahme auf mind. 1:4 abgeblendet.
Die Abbildungsleistung bei 1:2.8, hierzu gibt es einen einfachen Trick, ist definitiv besser als die des Nikkore AF-S 2.8/14-24 G und dieses UWW-Zoom ist wirklich alles andere als gut oder sogar durchschn. gut korrigiert. Für den Preis und die Größe ist es unzureichend korrigiert und bzgl. Preis und Größe braucht man definitiv keine wissenschaftlichen oder technischen Quellen liefern, dass es eben zutreffend ist, dass man nur bei kleinerem Bildkreis vernünftig korrigieren kann.
Pentax arbeitet mit dem großen APS-C-Bildkreis wie auch Nikon und Sony. Auch hier Fehlanzeige wenn es um sehr gut bis hervorragend korrigierte UWW-Zooms geht.

Warum wohl haben die TV-Producer als es noch Vidicon-Bildröhren gab nur zur 4/3"-Zoll-Bildröhre gegriffen, wenn es um Tier-, Landschafts- und Architektur-Dokus ging?

Warum wohl hat Olympus sich das 4/3"-Sensor-Format herausgepickt?

HD-Video stand bereits auf der Roadmap als die E-1 gerade zu Ende gedacht war.

Es geht nicht um einzelne technische Quellen sondern es geht um Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Bildaufnahme und Objektive und va. Zoom-Objektive.

Four Thirds ist quasi die Konsolidierung, bevor andere den wichtigen Schritt tun, eines Unternehmen, welches auf den Wachstum dank Fortschritt und Innovationen setzt. Anstatt ein Format was schon seit Jahrzehnten selbst auf Film mit Krücken daherkam zu nutzen stieg man in das Format ein was sich im TV-Bereich seit Jahrzehnten bewährt hat und im Video-Bereich aufgrund der wirklich winzigen Video-Consumer-Cam-Sensoren Maßtstäbe setzen wird.

Der größte Sensor im Movie-Bereich ist in einer Arri eingebaut. Er ist ein Halbformat-Sensor und aktuell sagt Samsung zuletzt nichts anderes wie, dass man es besser kann als ZEISS und Arri, wenn es um lichtstarke Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Objektive geht.

Ich empfehle jedem sich soweit ein Hersteller gewisse Dinge behauptet die Behauptungen einmal um die daraus folgenden technischen Konsequenzen zu ergänzen. Sich diese Konsequenzen als Satz aufzuschreiben und Satz für Satz als Thema einer eigenen Recherche herzunehmen.

Man wird erkennen, dass die Limits für KB-VF bereits erreicht sind soweit man mit den aktuellen HighISO-Weltrekordlern so weitermacht wie bisher. Dh. immer höhere Ansprüche an die Telezentrie der Objektive stellt.
Man wird erkennen, dass die Limits von APS-C sehr gut von den Sensoren im digitalen Halbformat von Movie-Kameras beschrieben werden.

Der Weg geht über den kleineren Bildkreis zu größeren und das was anfangs der Vorteil des FFT CCDs der E-1 war blieb es auch beim LiveMOS. Entlang der Entwicklungs-Fortschritte des LiveMOS über den microFT-tauglichen Sensor kann man tatsächlich den Sensor immer größer und größer machen aber man wird weiterhin Abstriche machen müssen, wenn es in den UWW- und WW-Zoom-Bereich geht.

Also,
1) Behauptungen der betreffenden APS-C- und KB-VF-Hersteller aufschreiben.
2) techn. Konsequenzen hierzu ergänzen.
3) techn. Konsequenzen als Thema einer eigenständige Recherche hernehmen.

Alle kochen mit demselben Wasser. Dh. jeder kann einen lichtempfindlichen CMOS-Sensor entwickeln, welcher sich selbst auf dem Halbleiter entrauschen kann aber hierbei mit zunehmender Lichtempfindlichkeit und Pixelzahl auch erhöhte Anforderungen an die Telezentrie der Objektive stellt. Das ist 0,000 Innovation. Der First-Move ist bereits vor über 10 Jahren hierzu vollzogen worden. Aktuell ist es ein Squeeze-Out des CDS-Verfahrens wie des radikalen Microlinsen-Designs.
Es gibt eben 3 Hersteller die es könnten aber es bewußt nicht tun.
- Panasonic (nur LiveMOS)
- Olympus (immer das ausgewählt was zu dem Zeitpunkt das Produkt ans definierte Ziel führte. Dh. FFT CCD, IT CCD und dann eben nur noch LiveMOS)
- Leica (Made by Leica nur FFT CCD. Ggf. LiveMOS bei der digitalen R10)

Man geht einen anderen Weg. Das macht den Unterschied. Und der Grund warum man einen anderen Weg geht ist definitiv NICHT, dass die besten Sensor-Entwickler diejenigen sind bei denen man sich nicht bedienen will oder man als Leica kein Angebot bekommt, weil man zu geringe Stückzahlen abfragen würde.

Nun kann man Quellenangaben liefern und man kann bei jeder dieser Quellenangabe wieder etwas an den Haaren herbeiziehen. Das könnte zB. zur Folgen haben, dass man eine weitere Quellenangabe liefert usw., uws..
Man sollte sich definitiv fragen was das für einen Sinn macht/hat?

Sinn oder Zweck. Für den einen macht Fotografie einen Sinn und für die meisten so bin ich überzeugt erfüllt es einen Zweck und zwar etwas haben mit dem man sich beschäftigen kann, weil man zuletzt eines nicht kann. Sich mit sich selbst zu beschäftigen und das wäre zB. eine Sinnesreiche Ausführung des Hobbies "Fotografie".

Sinnentleertes sind oft von der Aufteilung sehr gelungene Motive jedoch zuletzt so stimmungsarm wie sinnentleert, wenn man die Idee und die Motivation dahinter selbst entdecken will.

Die Physik beschreibt den Big-Bang. Die Theologie gab bereits davor mit der Genesis dem Ganzen einen Sinn. Nur beides zusammen gibt ein Ganzes. Es gibt tatsächlich erstklassige Aufnahmen die zuletzt tod sind, weil man schlichtweg nicht die Antennen für den Sinn hat sondern nur einen Zweck mit der Fotografie verfolgt. Das kann nie etwas Ganzes ergeben!

Wer meint, dass eine Aufnahme mit Film genauso wirkt wie eine Aufnahme mit einem Sensor erkennt NICHT, dass es eben Fotografen gibt, welche eine andere Motivation in sich als nur die (angeblich) beste Kamera mit dem besten Sensor zu nutzen.
Die Motivation muß sich in der Aufnahme widerfinden können, denn das Auge ist nur der Blick durch das Fenster jedoch nicht die Aufzeichnung der gespielten Melodie.

Sie verfolgen einen Zweck aber Ihre Fragen ergeben keinen Sinn! Ihre Position ist zweckmäßig aber auf Dauer ergibt sich kein Sinn.
Der Zeitgeist liebt den Zweck und meidet bzw. haßt den Sinn.
Der Zeitgeist bedient sich des Wortes Fortschritt und ist zuletzt nur Trittbrettfahrer des Geistes dessen Ursprung der Sinn ist.

Kleine Geister folgen dem Zeitgeist. Große Geister ergründen den Sinn.

"Größer ist Besser" ergibt keinen Sinn sondern erfüllt als Aussage nur einen Zweck!!!

Hingegen "Kleiner ist Besser" ergibt einen Sinn, wenn man sich dafür Zeit nimmt es verstehen zu wollen anstatt in Zer-Diskutierung nur einen Zweck zu verfolgen.

Endlich kapiert?!

Ein Nikon-Manager sagte als die D3 noch im Rohr durchgebacken wurde: "Für bestimmte Motive muß es eben Kleinbild-Vollformat sein!"

Exakt das sagt aus, dass soweit ein bestimmter Zweck erfüllt werden muß und zwar wenn zB. lichtstarke 50mm die auch im Bildwinkel einer Normalbrennweite entsprechen gefordert sind wird sich eine Kamera mit Kleinbild-Vollformat sich in den Händen des Fotografen wiederfinden. Ist der Zweck des Einsatzes Reportage erfüllt eine Kamera mit großem Sensor den Zweck am besten.
Sinn als solches macht es jedoch eigentlich keinen nur auf diese einzige Karte zu setzen, wenn man mit einer Kamera mit kleinerem Sensor jenseits dieser Sonderfälle die besseren Aufnahmen machen kann und dabei sogar noch Geld spart.

Für Profis erfüllt ein entsprechender Sensor einen Zweck um sich keine Gedanken über unwirtschaftlichen Zeitverlust zu machen. Für die meisten Fotografen macht es keinen Sinn einen solchen Service zu nutzen, denn man will lieber eine zuverlässige Kamera und kauft sich dann eine neue, wenn der Nachfolger mehr als nur mehr MPx und höhere ISO anbietet.

MPx und HighISO erfüllen genauso einen Zweck. Va. darin quasi das billigste Kaufargument als das wichtigste Kaufargument festnageln zu wollen.
Sinn nur auf diese Karte zu setzen macht es definitiv NICHT.

Den sog. Marktführer fällt es jedoch schwer mehr als nur das zu tun.

Die Freiheit der Größe der Kleinen und deshalb will Olympus, Panasonic und Leica in nicht zu der Art von Markführer werden.
Panasonic bricht mit der LUMIX DMC-LX3 in einem Segment, in dem Panasonic sich mehr als nur einen guten Ruf erarbeitet hat, bereits vom Allgm. Trend aus und setzt klare Akzente.

Man muß das Ganze bertrachten und den Sinn ergründen.

Die Marktführer bieten Produkte an, welche nach einem sehr einfachen Schema gestrickt sind, weil die meisten Menschen eben einfach gestrickt sind. Nur mit einfach gestrickten Produkten bei denen sog. Innovationen nachgestrickt sind kann man hohe Stückzahlen erreichen.
Produkte von Herstellern die nicht wie Pentax und Sony Cloning von Canon und Nikon betreiben finden eben Ihren Weg in die Hände von Käufern, welche entweder
a) sich vom Main-Stream abheben wollen aber zuletzt damit ggf. sogar noch einfacher gestrickt sind.
b) das Produkt als Werkzeug erkennen und im Ansatz attraktive Eigenschaften entdeckt haben, welche ergründet werden wollen.

100% Profis, dh. vor dem Objektiv das Motiv, einen Bildmaterial-Auspuff an der Kamera und dahinter geschalten im Sinne des Business eine Gelddruckmaschine muß man ausklammern, denn wer ein guter 100% Profi ist spielt mit den Hersteller und läßt sich etwas in die Hände geben wo er unterm Strich das meiste Geld damit erwirtschaften kann.

Wollen die Abnehmer, auch wenn es überhaupt keinen Sinn macht nur Material aus einer 20 + n MPx-Schleuder, dann macht er das auch wenn er selbst privat wg. der Bildqualität mit einer 10MPx Nikon D200 mit angeblich antiquiertem CCD-Sensor arbeitet. Diese Kamera hier nur als mögliche Selektion, jedoch eine Selektion die eben einen Sinn erfüllt. Dieser Profi sieht keinen Sinn darin auch privat für sich die unsinnigen Anforderungen von irgendwelchen Bildmaterial-Abnehmern übernehmen zu müssen. Gibt man ihm einen Werbevertrag und er hält quasi als Privat-Person auftretend eine 20 + n MPx-Schleuder in der Hand erfüllt es wiederum eine Zweck. Die Aufnahmen als Authentizitäts-Beweis werden jedoch im Gegensatz zu richtigen privaten Aufnahmen sinnentleert sein. Zweckmäßig in der Ausführung und eben das reicht für einfach gestrickte dh. den Mainstream-Fan aus.

Hier wird stets die nie beachtet, dass es eben sowas wie Sinn und Zweck gibt. Der Zeitgeist kann dem Zweck geschickt einem Sinn geben.
Sinnerfülltes ist wohl das was dem Zweck am entferntesten ist. Wer sich über sinnerfülltes lustig macht kann definitiv Zweck und Sinn voneinander nicht trennen.

Es gibt Leute die sind beziehungslos und gestreßt und sehen im Single-Urlaub einen Zweck. Ein Urlaubs-Abendteuer (Bettgeschichte und nicht Gute-Nacht-Geschichten) erfüllt diesen Zweck. Andere sehen im Urlaub die Möglichkeit die Zeit zu nutzen und sinnerfüllte Momente zu finden oder sinnerfüllte Momente sich und anderen zu schenken.

Der eine Typ sieht dann in einer Beziehung den Zweck des sicheren Hafens, der solange ein guter Hafen sein wird bis sich etwas besseres findet und das ergibt sich eben nur, dann wenn man auch ständig nach der Aussschau ist. Sinn macht das zuletzt nur einen. Es ist normal und es ist quasi modern/der heutigen Zeit angepaßt.
Der andere Typ dem wird es in einer Beziehung nie langweilig. Er wird nur länger nach dem paßenden Partner oder Partnerin suchen müssen und härter darum kämpfen müssen, weil beide sich so bewegen wie vom Main-Stream ausgebrochene.
Früher lösten sich neue Paare von Ihrem sog. Kral. Konflikt-Potential war der Hauptgrund und die Eroberung des Erdballs durch die Menschen-Rasse die Triebkraft.

Seit der Eiszeit hockt man aufeinander und schlägt sich mit Nikon, Canon, Pentax, Sony, Olympus, Panasonic, Leica-Kameras und -Objektiven verbal gegenseitig den Schädel ein.

Die einen gehen eben in die Hauptrichtung und bleiben dadurch sitzen, während andere entweder etwas Besonderes sein wollen und noch mehr sitzen bleiben oder das Werkzeug findet ein Talent, welches mit dem Werkzeug etwas anfangen kann.

- Main-Streamler
- Sich für etwas Besonderes halten (möglichst weit weg vom Main-Stream. Ob Olympus, Panasonic oder Leica drauf steht und was die eigentlichen Werte sind wurst. Man sieht Dinge die dieses Werkzeug definitiv nicht liefert)
- Man findet endlich das Werkzeug nach dem man gesucht hat, denn alles andere erfüllt zwar bestimmte Zwecke es macht aber keinen Sinn damit zu arbeiten, denn das Ziel der Fortschrittes der Innovation erreicht man damit NICHT.

Es gibt Typen, welche sich über die Canon-User mit den Hellgrauen lustig machen, weil man eben lustige Situationen erlebt hat. Es gibt Leute die haben keine lustigen Situationen erlebt machen sich aber deshalb lustig, weil Sie sich für etwas besseres halten und die EF L Grauen als Prolethen abstemmpeln.
Ich kann nur eines aus Erfahrung sagen. Das sind die geborenen Trittbrettfahrer die einen durch zielgrichtet gestreute Informationen definitiv kaltstellen können. Die sind wirklich nicht ohne.

Was Nikon-, Canon-, etc. User anbelangt sollte man das was mein Output hier oder dort ist klar aus dem Munde von jemanden betrachter der nicht nur mit Nikon, Olympus und Panasonic fotografiert. Alles chronologisch sortiert wohlgemerkt.

Eigentlich wäre die Reihenfolge der Berührung mit Werkzeugen wie folgt die Korrekte
- Voigtländer
- Nikon
- Konica
- Olympus
- Panasonic

aber weder Konica-Minolta noch Ringfoto-Voigtländer/Cosina entsprechen dem was ich als Voigtländer und Konica in den Händen hielt.

Also, bleibt rein Zweckgebundene oder werdet Sinnesreicher. Auch Canon, Nikon, etc. sind Sinnesreich aber definitiv NICHT durch MPx und HighISO oder ein lichtstarkes 50mm.
Desweiteren entleert man seine eigene Kamera und va. seine eigene Fotografie und damit Ergebnisse indem man sinnesleere Behauptungen von Herstellern nachplappert.

Das war jetzt im Grund völlig untechnisch. Wer nicht folgen kann tut sich mit dem Fototechnik-fachlichen noch härter auch wenn er meint es zu durchblicken. Heutige Experten in der Branche können entweder Objektive bzw. die technische Optik durchblicken oder Fotoapparate oder eben Sensoren. Um das Ganze im System durchblicken zu können muß man den ersten Schritt in der Abstrahierung gegangen sein anstatt ein Kleinstarbeit mühsehlig die einzelnen Details versuchen wie bei einem Puzzel aus zig Millionen Einzelstücken und ebensovielen Kombinations-Möglichkeiten zusammenstecken zu wollen.
Ich kenne jemanden der seine D-SLR in Kombination mit dem jeweiligen Objektiv dadurch durchblicken will indem er bestimmte Brennweiten-Einstellung bei bestimmten Blendenwerten bei bestimmten Motiven und Lichtbedingungen durch banale Aufnahmen durchanalysiert. Er wird in 1000 Jahren noch nicht verstehen warum sich das Objektiv einmal so und einmal so verhält und mit der einen Kamera weniger will als mit der anderen.
Man gab mir einmal einen Tipp über diesen Typen. Man meinte er würde versuchen den Invest, der scheinbar sich immer mehr als Fehlinvest entpupplt zu verargumentieren. Ich meine eher, dass er versucht das zu finden was er in so manches Motiv hineingeredet hat und dann mit einer eigenen Lehre glänzen zu können.

Auf den Punkt gebracht. Er sucht den Sinn indem was er tut und er kann va. eines nicht. Das was er tut mit Sinn erfüllen.
Es hat letztendlich nur einen Zweck. Sich mit etwas beschäftigen was rein technisch sich auf höchsten Niveau bewegt, denn er fühlt sich ja als etwas besseres.

Während ich mir das ZUIKO Digital 4/7-14 wegen der Sinnlosigkeit von 1.600,- Euro für eine durchschn. Lebenserwartung der Elektronik von max. 10-15 Jahren nicht leisten wollte, weil ich das als Auswuchs des Wohlstandes und Ohrfeige der eh schon ausgebeuteten Rohstofflieferanten/-Länder betrachte verfolgt dieser Typ einen einfachen Zweck mit seinen numehr n Pros und m TopPros. Ich meine weder Quellenangaben noch weitere Ausführungen liefern zu müssen.
Solche Typen gibt es egal ob eine Nikon, Canon, Olympus, etc. in der Hand liegt. Der Sprung von Olympus zu Canon gelingt diesen Typen definitiv NICHT, weil eben nicht von ungefähr so manches Top und TopPro von Olympus als das oder eines der Besten Objektive auf dem Markt gilt. Mit sowas muß man sich einfach beschäftigen.

Das 4/7-14 machte für mich erst dann Sinn als ich mit keinem einzigen Objektiv weiterkam, die Gelegenheit des Tests nutzte und es auf das Bajonett einer dafür geeigneten Kamera schnallte. 3 Tage später wurde es bestellt und nur rein zufällig möchte man hier sagen steht eben ZUIKO digital drauf. Es erfüllt keine Zweck sondern es machte Sinn soviel Geld zu investieren.
Wer Geld wie Heu hat und das ist wiederum mein Gefühl sollte nicht auf den Preis schauen sondern den Sinn den man sich mit diesen 1.600,- Euro erfüllt.

Viele Reiche leisten sich etwas und geben an diejenigen, welche in sowas keinen Sinn in Ihrer Not sehen, dasselbe in Wert.
Ich habe kein Problem mit meinem Umfeld sondern mein Umfeld hat ein Problem mit mir, ua. weil ich eben mehr als nur 1.600,- Euro sinnesreich zudem was bereist bis zu diesem Zeitpunkt in Richtung UNICEF floß ON-TOP an die UNICEF gegeben habe.

Bei dem was man tut sollte man stets das Ganze beachten.

Ich wurde nicht so erzogen und ich wurde auch nicht so mit der Zeit. Als ich als Bub meine Mutter um die Vito IIa bat und soweit ich mich erinnern kann das erste eigenständige Motiv mit dieser Kamera machte und auch einzige in diesem Urlaub war es von der Stimmung nach Meinung aller Betrachter (meine Eltern, mein Bruder, meine Großmutter, Tante und die befreundete Familie) der Stimmungsvollste (Sinnesreichste) Augenblick vom ganzen Urlaub.

Man geht durchaus seinen eigenen Weg und irgendwann stößt man an die Grenzen des Bildwinkels und den Kreativen Freiheitsgraden. Das ZUIKO Digital 4/7-14 könnte genauso von Canon, Nikon, etc. sein. Mir ist das sowas von wurst-egal aber es ist eben so wie es ist. Olympus, Panasonic und Leica gehen andere Wege und meine Hände suchen eher deren Innovationen und Fortschritte.

Ansonsten finde ich keine Sinn in den Voll-Elektronischen Objektiven und ich bin wahrscheinlich der am besten ausgestattete Fotograf was sog. Ai-, AiS- und OM-Schrott (für andere) anbelangt. Ich mache sogar (nach Meinung anderer) spannende, aktionreiche Sportaufnahmen mit (ohne den angeblich schneckenhaften Krücken-AF) einer E-1 mit einem AiS-Zoom drauf. Ich bin kein Fan des modernen Sport-Foto des Jahres, dh. zB. Crash incl. Hauptdarsteller Schumi 2001 am Hockeheim-Ring beim 1. Start(versuch) sondern ich sehe quasi, dass an einer bestimmten Stelle auf der HighSpeed-Geraden am Hockeheim-Ring der BMW von Nelson Piquet Bodenkontakt hat und Funken sprühen. Ich versuche einen Helikopter-Piloten für Sport-Reportage-Einsätze für meine Idee zu gewinnen. Exakt solche Fotos wie das Sport-Foto des Jahres 1985 sind mein Ding.
Ich war zwar 1985 nicht vor Ort und das Beispiel diente nur dem wichtigen Vergleich aber 2001 war ich mit einer Nikon F90x vor Ort und während ich kein Foto machen wollte waren alle um mich herum incl. der jungen Dame die mich begleitete quasi geil auf den Crash.
Ich lies eher die Kamera fallen vor Entsetzen als, dass mein Inneres ein Foto machen wollte.
Ich erkannte die Bedeutung, hinsichtlich "Racer-Herz"-Typ, in der Reaktion von M. Schumacher als er vom Re-Start-Beschluss hörte und dieses Motiv wurde wiederum von meinem direkten Umfeld als 10.000-mal besser bewertet als das Sport-Foto des Jahres 2001.

Ich werde nie ein 100% Profi werden, denn ich werde kein Geld mit dem verdienen wollen was ich gem. der Kunden als Ware liefern soll.
Ich werde auch nicht an Fotowettbewerben mitmachen, denn ich werde nicht das liefern wollen was andere schon 10.000 mal in einer anderen Variation gesehen haben und schlichtweg zum 10.000 mal in einer anderen Variantion für gut, am besten, etc. befinden werden.

Ich werde auch keinem meine Bilder zeigen wollen der nur einen Zweck verfolgt und der dürfte ohne genauer werden zu müssen definitiv langsam klar werden.

Die Kritiker meiner Aufnahmen finden von selbst zur Möglichkeit Aufnahmen von mir zu sehen. Man sollte nicht auf völliger falscher Plattform eine Gelegenheit für ein Schaffott liefern. Wie gesagt: Seit der Eiszeit aufeinander sitzend und mit Nikon, Canon, Sony, Pentax, etc. sich gegenseitig verbal die Köpfe einzuschlagen.

Was man jetzt noch als Reaktion erwarten kann ist der typische Ton im Sinne: "Hätte ich gewußt, dass Sie ein solches Sensibelchen sind hätte ich Sie mit Samtpfötchen angefaßt."

Nicht aus Erfahrung sondern, weil solche Typen eben einfach gestrickt sind. Die Fantasie solcher Typen kennen jedoch hinsichlich der Eintönigkeit der Richtung jedoch noch andere Behandlungs-Methoden. Zweckmäßig aber steht ohne Sinn. In gewisser Weise leider, denn bevor doch vorhandene Potentiale aufgebaut werden könnten müßten die erstmal eine schmerzliche Erfahrung machen, denn gerade die in Ihrem Wesenskern ungeschütztesten Typen sind die nach außen unberührtesten scheinenden. Menschen mit starkem Wesenskern benötigen keine Waffen/Tricks. Gelten eher als klug anstatt schlau.

Du mußt nicht mit dem Zeitgeist gehen. Es ist jedoch klug ihn zu verstehen. Schlaue gehen mit dem Zeitgeist ohne den Zeitgeist von der Zeit trennen zu können.

Schlaue lieben den Zweck. Kluge suchen den Sinn und finden diesen. Schlauen wird es schnell langweilig und suchen sich quasi das nächste wehrlose Opfer.

Wie soll man auf Ihre Art anders reagieren als so?!!!!

Uff!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 06. Mai 2009 - 12:31

...

Vielen Dank...

Eingetragen von
aesthet
(Stammgast)
am Mittwoch, 06. Mai 2009 - 18:21

...bitte sehen Sie mir nach, wenn ich jetzt nicht jeden Ihrer gedanklichen Fäden aufgreife.
Ich glaube, ein großer Teil der Kontroversen und Diskussionen in Photoskale entstehen durch Aussagen oder Bewertungen, die einen derart sendungbewußten Charakter haben, dass sich der eine oder andere zum Widerspruch herausgefordert fühlt, vielleicht nicht immer im angemessenen Tonfall.

Wenn ich den obigen Kommentar richtig interpretiere, müssten Ihnen solche Predigten ja fremd sein, eigentlich müssten Sie doch milde über die Fehlentwicklungen oder Fehlinvestitionen anderer in VF-20+x MP-SLR's hinwegsehen, während Sie weiter mit Ihrer Olympus oder -jetzt- Panasonic zufrieden die Bilder Ihrer Wahl machen.

Ich habe mir eine D 200 gekauft, weil ich einfach schon eine Nikon-Ausrüstung hatte, die ich nicht in der Bucht unter Preis verscheuern wollte. Die D 200 war m.E. die erste ernst zu nehmende SLR im Amateurlager...und die habe ich immer noch.
Hätte ich keine SLR gehabt, hätte ich möglicherweise Olympus genommen, nachdem ich die E-1 mal getestet habe. Die Ergebnisse waren tadellos. Sind die von der D-200 aber auch (bei geringen ISO-Werten). Und so einfach erklärt sich vielleicht der Marktanteil von Canon und Nikon: Da gab's einfach schon was beim Kunden. Das kann man doch akzeptieren.
Was in fünf Jahren ist....puh!

Zu verkaufen: Kommentarbastelbogen

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 09:43

Für Interessierte biete ich hier einen häufig benutzten aber tadellosen Kommentarbastelbogen (siehe oben). Damit geben Sie bei allen Themen von Energiewirtschaft bis Fotografie sowohl in gemütlicher Runde am Stammtisch als auch auf internationalem Parkett eine gute Figur.

Handhabung:
Kopieren Sie aus jedem Abschnitt des Bastelbogens einen Satz der Ihnen gut gefällt und bilden daraus einen neuen interessanten Abschnitt beliebiger Länge. So zum Beispiel:

Zitat:

jeder Hersteller, welcher nicht in einem Segement wie Leica unterwegs ist kann ganz einfach häufiger die A4-Modelle zusammenbasteln. Wer auf dem Mainstream setzt und Follower dabei bleibt verliert ein teurer Fertigungsvertrag mit einem chinesischen Lizenshersteller. Sony kann das Geld in das Wesentliche stecken und das ist Olympus. Mir dem Erfolg von Skylab würde es sogar die Finanzkraft vom Olympus dauert seine Zeit, denn Geld hat eben ein Gewicht.

Verhandlungsbasis sind zwei Maß Bier und eine Leberkässemmel. Versand trägt der Käufer.

Rod

Wann sind die

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 11:07

2 Maß Bier zu trinken?
Direkt vor der Benutzung des Bastelbogens?
Ich denke mir, daß ein wenig Hirnschwurbel bei der fröhlichen Bastelei auch nichts schaden wird, oder?

Jepp

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 18:20

Trittbrettfahrer der eigentlich keinen Interessen sondern nur Zeitvertreib folgen kann.

Muß sich mit etwas beschäftigen und je leichter es fällt umso mehr Energie steckt er hinein.

Man erinnere sich daran, dass dieser Geist meinte, dass die Regeln für die Schärfentiefe in Bezug auf eine Kleinbild-Film-Brennweiten 1-zu-1 auf ein Aufnahme-Medium mit einem kleineren Bildkreis übertragen werden kann. Er errechnete durch diesen fachlich wie technischen völligen Unsinn folglich eine um das Mehrfache zu große Schärfentiefe.

Er verglich ein KB-VF-Objektiv auf Kleinbildfilm bei 50mm Brennweite mit einem FT-Objektiv bei 25mm auf dem FT-Bildkreis und bezog die für den Bildkreis des Kleinbildfilmes gültige Schärfentiefe bei 25mm Brennweite auf FT. So ergab sich anstatt Faktor was eben ein wesentlich höherer Faktor so als wäre der FT-Sensor so groß wie ein wesentlich kleinerer Sensor einer digitalen Kompakt-Kamera.

Exakt soviel steckt hinter diesem Exemplar von Trittbrettfahrer. Hat wirklich nichts besseres zu tun als andere Leute zu mobben. Da ist sicherlich noch mehr als Mobbing an mit viel Energie etablierten Methoden vorhanden. Fragt sich bloß ob sowas im Sinne Teamfähigkeit wertvoll ist bzw. wertvoll sein kann.

Man könnte aber auch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 04. Mai 2009 - 23:14

den Verkäufer als Inhalt einer Zwangsjacke (mit Versand-Pauschale zu bezahlen) incl. des Bastelbogens verschicken, dann hätte er auch etwas mit dem (NUR) er sich identifizieren UND SICH DARIN SELBST WIEDERFINDET sowie etwas mit dem er sich immer wieder auf das Neue beschäftigen kann. Der Käufer hätte zudem sogar frei Haus einen Gleichgesinnten im Sinne des Geistes mitgeliefert bekommen. Zu zweit, in der Gruppe oder im Forum nur so fühlt man sich stark/ist man stark.

Angebot und Nachfrage. Die Regeln der freien Marktwirtschaft gelten selbst in kleinen(?) Kreisen.

Gebt den Affen Futter!

Zustimmung Mr. FT!

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 07. Mai 2009 - 12:37
Zitat:

Zu zweit, in der Gruppe oder im Forum nur so fühlt man sich stark/ist man stark.

Deshalb treten ja auch Sie hier so gerne als verschiedene anonyme Personen auf. Es sei Ihnen gegönnt - was will man machen ohne Rückgrat und Freunde...

Rod Loves You

PS: Rod zeigt auch mal Bilder http://www.flickr.com/photos/36893301@N05/

"Marschroute"

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 00:44

Ich finde es erschütternd, daß vom Kodak-Oberen das gleiche dumme und einfallslose Gewäsch zu hören ist, wie aus der amerikanischen Automobilindustrie.

Während der Untergang der letzteren geradezu gerechtfertigt wäre, nach dem zu urteilen, was sie seit Jahrzehnten(!) produzieren, war Kodak mal ein technologisches Spitzenunternehmen mit einer fast nicht abreißenden Kette von Neuvostellungen innovativer Produkte, die der Markt gerne und nachhaltig angenommen hat.

Denen muß doch mehr einfallen können, als zwischen völlig rückständige Drucker und komplett überflüssige Bilderrahmen zaghaft und leise ein paar Schachteln Spitzenfilm, wie den neuen Ektar 100, zu schieben und ansonsten, wie die Detroiter Autobosse, ihre Firmen kaputtzusparen und schon vor der Pleite mit dem großen Entlassen anzufangen!

Aber vielleicht liegt es auch gerade daran, daß es eben nicht ihre Firmen sind, für die sie verantwortlich wären, sondern daß sie sich als unbeteiligte und verantwortunglose Dritte mit der Lizenz zum Zocken ansehen.

Während die Welt auf amerikanische Autos verzichten kann, ohne technologisch, ästhetisch oder ökologisch Schaden zu nehmen, sind die Alternativen zu Kodak in der Fotoindustrie wesentlich spärlicher gesäht. Große Sensoren etwa bauen nicht viele andere Firmen. Standardfilmmaterial kommt, wenn nicht aus gelben, dann höchstens noch aus grünen Schachteln. (Die Agfa-Vertriebssplitter sind wohl nur noch einer Spezialistenszene geläufig.)
Mit dem auf Einfallslosigkeit folgenden Untergang von Kodak würde uns Fotografen also wirklich etwas fehlen, anders als bei den Autos.

Aber die Antworten vom Kodak-Management bleiben so leer und ideenlos, wie die der Autobosse.
Vielleicht wird das Schicksal der beiden Industrien so dicht beieinander liegen, wie Detroit und Redmond. Dann wäre die "Marschroute" kein weiter Weg.

Ja, das kann man wohl sagen:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 12:19

"Ich finde es erschütternd, daß vom Kodak-Oberen das gleiche dumme und einfallslose Gewäsch zu hören ist, wie aus der amerikanischen Automobilindustrie."

Wenn man sich das Produktportfolio von Kodak mal so anschaut, kann man die Einfallslosigkeit geradezu mit Händen greifen.

Angefangen bei den Tintenstrahldruckern, die außer billiger, nichts besser können als der Rest und genau dem dämlichen Geschäftsmodell der anderen Hersteller hinterherhecheln, wie alle anderen auch, bis zur Sensorparade, das so ziemlich jeden Unfug enthält, den man nicht mit marktgerechten Preisen verkaufen kann. Da ziehen alle anderen locker dran vorbei. Von den Kameras, die ohnehin nur das Label außen drauf haben, brauche ich erst gar nicht zu reden. Da sieht man null Witz, null Fantasie. Das sind reine Clonemaker. Wie so oft bei alten Industrien, haben die Kostenoptimierer, die Finanzgenies und sonstige produktfremde Macher das Ruder übernommen. Weil angeblich alles andere wichtiger ist, als eine zukunftsweisende, gut ausgebaute Produktschiene. Die verdienen lieber mit Finanzmätzchen und Spekulationen ihr Geld. Die Produktion ist da nur noch die Grundabsicherung. Sowas geht auf Dauer und vor allem in Krisenzeiten voll in die Hose.

Das Produktportfolio von Kodak

Bild von Shitop
Eingetragen von
Shitop
(Inventar)
am Sonntag, 03. Mai 2009 - 20:42

ist weitaus größer, als es sich beim Blödmarkt um die Ecke darstellt. Falls Sie noch Briefpost erhalte, ist die Chance groß, dass ein Scanner von Kodak ihre Adresse entziffert hat.
Im Consumerbereich wird sich Kodak allerdings bald aus Europa zurückziehen müssen. Im Digitalsektor wird das kaum auffallen und wenn es keine analogen Kodak-Filme mehr in Europa gibt, kaufe ich sie mir halt in China.