Die Fotografie steht in der Lücke zwischen Kunst und Leben.

— Robert Rauschenberg

Am 24.4.

  • 1990: Weltraum-Teleskop Hubble wird in die Erdumlaufbahn gebracht

Hasselblad will Kameraabsatz ankurbeln

Hasselblad nimmt derzeit, und noch bis Ende des Jahres, funktionsfähige Mittelformat-Kameras mit Digitalrückteil für bis zu 18.100 Euro in Zahlung, wenn im Gegenzug ein H4D-System erworben wird:

Foto der H4D von Hasselblad Noch bis 31.12.2011 nimmt Hasselblad funktionsfähige Mittelformat-Kameras mit Digitalrückteil in Zahlung und erstattet dafür bis zu 18.100 Euro. Eine H4D-60 ist so ab 12.000 Euro Zuzahlung zu bekommen, eine H4D-40 gar ab 8.750 Euro. Für die Details verweist Hasselblad an seine Premium-Partner.

(thoMas)
 

Kill Leica!

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Plaubel
(Inventar)
am Freitag, 04. November 2011 - 10:51

Kill Leica!

Kill Leica

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Gast
am Freitag, 04. November 2011 - 12:00

Naja, wenn ich schon eine funktionsfähige Mittelformat Kamera mit Digialrückteil habe wozu nochmals 8000 Euro drauf zahlen. Wenn ich noch keine habe kann ich mir auch gleich eine Leica S 2 kaufen . Das Angebot ist doch nur Interessant , wenn ich für meine Analoge Mittelformat einen guten Preis im tausch bekomme.

Kill ploedel

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Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 02:41

.

Wer einigermassen klar

Bild von Der Spanier. Viva.
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Der Spanier. Viva.
(Inventar)
am Freitag, 04. November 2011 - 11:55

Wer einigermassen klar denken kann, wird auf diesen Unsinn nicht hereinfallen. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es endlos viele Hasselblads, die von Fotografen angeboten werden, die auf den Schmonz reingefallen sind und jetzt die Raten für das System nicht mehr zahlen können.

Hasselblad hat sich mit der Grösse der Zielgruppe komplett überhoben. Wer heute noch ein System auf Kredit kauft und ihn dann auch wirklich von der Bank bekommt, ist selbst Schuld am eigenen Absturz.

Wir gehen spannenden Zeiten entgegen.

Tip an Hasselblad: Verscherbelt Eure Kameras in Griechenland, da geht zur Zeit unser Geld hin.

Genau getroffen...

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Gast
am Freitag, 04. November 2011 - 16:16

Viel mehr Kameras als derzeit im Umlauf sind werden bei den Preisen nicht gehen. Schließlich ist in der BRD nur eine kleine Elite in der Lage aus dem Vollen zu schöpfen.

Eine Fachkamera und eine Mittelformat wo die Rückteile verwendet werden können hat jeder Fotograf. Wer als Kreativer aus der zweiten Reihe einen adäquaten Auftrag dafür an Land gezogen hat der kann sich das modernste Rückteil im Rentservice entleihen.

Papperlappgedoens

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Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 02:41

Eine Hasselblad kann sich heute jeder Hartzvierempfaenger und jeder Eineurojobber leisten. Die Allgemeinheit zahlt das doch. Ihr duerft nur nocht so saubloed sein, und versuchen, Euer Geld selbst zusammenzuverdienen. Das macht doch die Allgemeinheit fuer Euch.

Denen steht das Wasser bis zum Hals!

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Gast
am Freitag, 04. November 2011 - 15:55

Wer eine wirklich innovative und funktionsfähige MF-Lösung will, greift zu Mamiya/PhaseOne. Alles Andere ist Kinderkram. Leider auch Hasselblad, die mit der 500er/200er-Reihe wirklich noch tolle Kameras im Angebot hatte.

So

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Gast
am Freitag, 04. November 2011 - 18:35

isses.

2000er-Reihe

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 05. November 2011 - 02:14
Gast schrieb:

Wer eine wirklich innovative und funktionsfähige MF-Lösung will, greift zu Mamiya/PhaseOne. Alles Andere ist Kinderkram. Leider auch Hasselblad, die mit der 500er/200er-Reihe wirklich noch tolle Kameras im Angebot hatte.

Mit den Hasselblad-Mätzchen wird kaum mehr Umsatz

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 05. November 2011 - 07:04

getätigt werden. Bei Hasselblad handelt es sich um überteuerte Fuji-Kameras.

Es ist vollkommen richtig, dass das digitale Mittelformat bei Mamiya anfängt und auch gleich wieder aufhört. Dann kommt Pentax mit der digitalen 645er, solange es die noch gibt.

Beim digitalen Mittelformat geht erst dann etwas weiter, wenn die Preise drastisch gesenkt werden. Kamerapreise von um die 10000 Euronen zuuzüglich mindestens zwei Objektive sind einfach jenseits von gut und böse. Selbst für hauptberufliche Fotografen nicht, da es kaum noch Auftraggeber vgibt, die soviel für Aufnashmen zahlen, dass damit überhaupt die monatlichen Raten für digitales Mittelformat finanzierbar wären.

Gast schrieb: Beim

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 05. November 2011 - 17:28
Gast schrieb:

Beim digitalen Mittelformat geht erst dann etwas weiter, wenn die Preise drastisch gesenkt werden. Kamerapreise von um die 10000 Euronen zuuzüglich mindestens zwei Objektive sind einfach jenseits von gut und böse.

So groß ist der Preisabstand zu den Kleinbild-Flagschiffen der 6000-7000€-Liga auch wieder nicht. Und für die Pentax gab's gerade ein Leasingangebot für 149€. Wie billig soll es denn noch werden?

Man kann sicher sein, dass bei dem Thema mindestens

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 07:23
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Beim digitalen Mittelformat geht erst dann etwas weiter, wenn die Preise drastisch gesenkt werden. Kamerapreise von um die 10000 Euronen zuuzüglich mindestens zwei Objektive sind einfach jenseits von gut und böse.

So groß ist der Preisabstand zu den Kleinbild-Flagschiffen der 6000-7000€-Liga auch wieder nicht. Und für die Pentax gab's gerade ein Leasingangebot für 149€. Wie billig soll es denn noch werden?

einer auftaucht, der die Preise der digitalen DSLRs relativiert (sich in der Regel aber kaum eine solche selbst leisten kann). Die Frage muss lauten: Wie preiswert kann ich in grossen Stückzahlen digitales Mittelformat an den Kunden bringen - nicht wie teuer (Aldi-Prinzip). Dann muss der jeweilige Hersteller von haus aus mit einer grösseren Produktion aufwarten, damit die einzelner Werkstücke daraus preiswerter werden.

Wenn man natürlich selbst kein Ver- und Zutrauen zu seiner eigenen Ware und pekunär sowie personell kein entsprechendes Marketimng betreiben kann, sollte eh die Finger vom digitalen Mittelformat lassen. Und die jetzt vorgeschobene DSLRs (KB und kleiner) in der Preisklasse um die 6000-7000 Euronen fristen ja auch nur ein Schattendasein, zumal man mit einer Nikon D700 zwischenzeitlich bestens leben kann.

Schon zu Beginn der digitalen Ära verpennte die Fotoindustrie die Abfahrt des Zuges auf dem richtigen Gleis, als man sich unfähig erwies, für die Masse der Mamiy 645er und 6x7er-Kameras preiswerte Digitalrückteile an zu bieten.

Gast schrieb: Die Frage

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 16:46
Gast schrieb:

Die Frage muss lauten: Wie preiswert kann ich in grossen Stückzahlen digitales Mittelformat an den Kunden bringen - nicht wie teuer (Aldi-Prinzip).

Autsch. BWL for runaways.

Das ist schon deshalb der falsche Ansatz, weil im Gegensatz zu Lebensmitteln eben nicht jeder eine MF-Kamera benötigt.

Gast schrieb:

Schon zu Beginn der digitalen Ära verpennte die Fotoindustrie die Abfahrt des Zuges auf dem richtigen Gleis, als man sich unfähig erwies, für die Masse der Mamiy 645er und 6x7er-Kameras preiswerte Digitalrückteile an zu bieten.

Denen fehlten "Experten" wie du.

„Überteuerte Fuji-Kameras“

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 01:05

Denken Sie mal einen Augenblick über die Tatsache nach, dass Fujifilm nur noch zwei Mittelformatkameras führt. Beide haben nichts mit den Hasselblad-H gemein. Und kommen von Cosina.
Die Zeiten einer H1, die es in ähnlicher Form auch von Fujifilm gab, sind schon Ewigkeiten vorbei.

Ausbildung ?

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 06. November 2011 - 12:42

Wer das nötige Geld (Kredit) in die Hand nimmt bekommt in diesem Segment eine fototechnische Gegenleistung die sich deutlich vom Rest abhebt. Das Gesamtpaket ist stimmig. Die Hersteller von großflächigen Sensoren kann man leicht an einer Hand abzählen. Was die einzelnen Kamera / Objektiv Hersteller daraus machen ist trotzdem erstaunlich unterschiedlich.

Viel Wichtiger ist aber das Wohlergehen der Zielgruppe für das Produkt Mittelformat. Denn werden keine Aufträge für das Mittelformat vergeben so kann man selbst mit den besten Angeboten keine zusätzlichen Stückzahlen verkaufen.

Die Marktanalysen der Hersteller im Vorfeld sind anscheinend sehr optimistisch ausgefallen. Da hat wohl jeder gedacht die verhältnismäßig geringen Anwenderzahlen gehören ihm alleine.

Selbst wenn der Preis auf 3500 Euronen gesenkt würde gäbe das nur wenig neue Kunden. Denn wer von den Jpg „Fotografen“ will sich schon mit den Nachteilen solcher Systeme auseinander setzen. Da kann er doch keine 300 Bilder pro Fotoausflug machen und hoffen das zufällig ein gutes dabei ist. Da gibt es keine Universalzoom. Hundert zwanzigtausend ISO kann man auch nicht einstellen. Video schon gar nicht.

Diese wunderbaren Gerätschaften verlangen nach Fotografen die wissen was sie tun. Das werden immer weniger, denn die Meisterbindung und die damit verbunden Ausbildungsplätze wo das nötige Hintergrundwissen vermittelt wird sind der vermeintlichen „der Markt wird das schon richten“ Mentalität zum Opfer gefallen.

Wie ersichtlich gehen den wunderbaren Mittelformat Kameras die Kunden aus. Mit der Qualität hat das nichts zu tun. Der Preis wird es auch nicht richten. Es sind die äußeren Umstände die für den Stillstand sorgen.

Vielleicht sollten die Hersteller „Fotografen Workshops“ bei jeder verkauften Kamera mit anbieten statt sich mit Preisnachlässen selbst ein Bein zu stellen. Denn zukünftig wird nur der verkaufen der den Anwender auch schult. Wer aufmerksam die Großhändler Angebote durchsieht der könnte theoretisch eine „Lehre“ absolvieren indem er durch die Großstädte Deutschlands reist und alle unterschiedlichen Workshops besucht. Vom Blitzen bis zur Fachkamera bis zur Nachbearbeitung könnte der Interessierte alles notwendige erlernen.

Das ist meine Anregung für die einzelnen Hersteller um mit besserem Service und mit „Ausbildung“ für mehr Umsatz zu sorgen.