Kunst kommt von Können, nicht von Wollen: Sonst hieß es „Wulst“.

— Ludwig Fulda

Am 21.4.

  • 1934: Foto des Ungeheuers von Loch Ness weltexklusiv in der „Daily Mail“ (1994 als Fälschung entlarvt)

Firmware v1.5 für Olympus OM-D

Olympus hat für die OM-D (E-M5) eine neue Firmware in Version 1.5 online gestellt, die kleinere Verbesserungen mit sich bringt:

Laut Olympus fließen mit der Firmware v1.5 für die OM-D (E-M5) folgende Änderungen ein:

Foto der OM-D (E-M5) von Olympus
  • Verbessert: Geringere Betriebsgeräusche in Aufnahmebereitschaft
  • Neu: Bildstabilisierung auch beim Filmen, wenn die Brennweite eines angesetzten OM-Objektivs eingegeben wird

Im Juli 2012 hatte Olympus die Firmware v1.2 veröffentlicht, nach Problemen aber wieder zurückgezogen. Deren Verbesserungen finden sich natürllich auch in der Version 1.5.

Siehe auch: Firmware update for OM-D series.

Das Einspielen der neuen Firmware erledigt wie immer die Olympus-Software: Software starten, die Kamera per USB an den Computer anschließen und eine Verbindung zum Internet herstellen. Dann lässt sich die Kameraaktualisierung anstoßen. Die notwendige Software gibt es hier: Digital Camera Updater (Mac und Windows).

(thoMas)
 

AF-Leistung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 04. Oktober 2012 - 11:40

Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit bei einer kleinen Fotomesse die OM-D in die Hand zu nehmen.

Sie ist viel kleiner, als sie auf den Bilder wirkt – aber schon sehr angenehm klein, so als kleine Dabei-Kamera, wo die SLR doch ein wenig zu groß ist.

Bisher habe ich immer nur gelesen, von Firma AB und Firma CD und ...., dass der Autofokus ihrer Kamera viel schneller geworden ist. Irgendwann glaubt man den Quatsch nicht mehr und testet die Kamera gar nicht mehr.

Ich hatte in dem Geschäft, normale Beleuchtung mit Neonröhren, aber nicht zu hell, das 1,8 75er drauf. Und ich war baff! Die Kamera bzw. das Objektiv stellt dermaßen schnell und sicher scharf – das habe ich bisher von keiner Nikon oder Canon mit einem 85 erlebt! Der Wahnsinn. Auch die Verarbeitung und das solide Gefühl der Optik – ein Knaller. Leider in silber, ich finde schwarz persönlich besser, aber das kann ja noch kommen.

Schade eigentlich nur, dass man für Kamera mit einem leichten Tele (mir sagt das 1,8 45er mehr zu) und einem WW als Festbrennweite ruckzuck über die 2.000 Euro-Marke geht– ein wenig viel für eine Zweitkamera neben der SLR. Aber durchaus ihr Geld wert, keine Frage.

Mit dem Sucher bin ich mir noch nicht so sicher, mir gefallen optische Sucher immer noch besser; aber das ist meine persönliche Meinung.

Jetzt werde ich mir mal die Bildergebnisse im Netz anschauen, was der Sensor so drauf hat. Schlecht soll er ja nicht sein .... sagt der Hersteller ;-)

Nicht so pessimistisch!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Oktober 2012 - 12:51

Die OM-D kostet 1100€, das 45er 250€ - ist also einsatzbereit (Speicherkarte, etc) für <1500€ zu haben. In Schwarz war sie immer verfügbar.

Die Fixfokusobjektive fokussieren flott an der OM-D, aber immer noch langsamer als schnelle Spiegelreflexobjektive. Für meine Zwecke absolut ausreichend, aber vielleicht nicht für alle. Der Vergleich mit 85er SLR Objektiven ist aber vielleicht der beste, da diese aufgrund der geringen Tiefenschärfe absichtlich langsam (und damit präziser) fokussieren.

Ich habe den elektronischen Sucher sehr lieb gewonnen, da er einerseits im Dunklen ein helleres Bild liefern kann und andererseits, weil ich nun endlich wieder, dank Zoom Vorschau, manuell fokussieren kann. Bei einem optischen Sucher gelingt mir das aufgrund meiner Sehschwäche nur bei Makroaufnahmen.

Mein persönlicher Eindruck vom Sensor ist ein sehr guter. Zumindest mit einem älteren Sensor der D700 kann er in den meisten Belangen absolut mithalten.

Die Nachteile der OM-D (kleinerer Sensor, langsamerer AF, weniger direkte Bedienelemente) nehme ich für das geringere Gewicht gerne in Kauf: Die OM-D ist mit 3 Objektiven (12mm 2.0, 25mm 1.4 und 60mm 2.8) immer noch leichter als die D700 mit dem 50mm 1.4 allein.

MfG

danke für die Rückmeldung

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Oktober 2012 - 17:24
Gast schrieb:

Ich habe den elektronischen Sucher sehr lieb gewonnen, da er einerseits im Dunklen ein helleres Bild liefern kann und andererseits, weil ich nun endlich wieder, dank Zoom Vorschau, manuell fokussieren kann. Bei einem optischen Sucher gelingt mir das aufgrund meiner Sehschwäche nur bei Makroaufnahmen.
Mein persönlicher Eindruck vom Sensor ist ein sehr guter. Zumindest mit einem älteren Sensor der D700 kann er in den meisten Belangen absolut mithalten.
Die Nachteile der OM-D (kleinerer Sensor, langsamerer AF, weniger direkte Bedienelemente) nehme ich für das geringere Gewicht gerne in Kauf: Die OM-D ist mit 3 Objektiven (12mm 2.0, 25mm 1.4 und 60mm 2.8) immer noch leichter als die D700 mit dem 50mm 1.4 allein.
MfG

Danke für die fundierte Rückmeldung, auch in Bezug auf den Sensor. Die Kombi mit den drei Objektiven ist ja gut ausgewählt – Glückwunsch.

Mein subjektiver Eindruck, wie schnell die Kamera die Schärfe, gerade an dem 75er Objektiv gefunden hat – wie ein PLOP, aus alten Dia-Abend-Zeiten – die Schärfe sprang direkt in die korrekture Schärfeebene, und das rasend schnell; das hat mich echt fasziniert. So viel Tempo hätte ich eben nicht erwartet.
Interessant finde ich auch, dass Sie die Kamera als Ergänzung zu Ihrer D700 sehen – so geht es mir auch. Und diese Kompaktheit der Aufnahmekombi ist toll.

Ja

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 05. Oktober 2012 - 23:45

Restlichtverstärker in Kamerasuchern sind auch fundamental wichtig - und richtig sowieso; wo die Kameraindustrie einfach zu blöd oder auch nur zu sparsam ist (Stichwort Winzsensoren) uns einfach vernünftige Finder zu bauen.

Objektivkombination

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2012 - 11:32

Ich war auch kurz davor das 12 / 2.0 zu kaufen, dann kam aber zum Glück das 12-35 / 2.8, mit dem ich als Standardzoom sehr zufrieden bin. Das 25 / 1.4 ist seitdem nicht mehr angerührt worden, wenn ich vom Hintergrund trennen will, ist das 75ger halt nicht zu schlagen. Obwohl ich auch das 45 / 1.8 habe, lieber einen Schritt zurück gehen und mit dem 75ger.

Schon gut

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Oktober 2012 - 16:35

dass Ihre Fotografie kaum von Perspektiven angekränkelt wird ...

Verstehe ich nicht

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Oktober 2012 - 09:02

Klären Sie mich mal auf, wo Sie meinen, dass meine Objektiv-Kombination Lücken hat. Aber mal generell, wenn ich Architektur machen müssste, würde ich mit dem Einsatz von MFT warten, bis ein vernünftiges Shift auf dem Markt ist. Auf der anderen Seite wäre mal der Einsatz eines herkömmlichen Shift mit Adapter zu probieren ?! Aber wie gesagt, ich hab in meinem Aufnahme-Bereich tatsächlich mit Perspektiven nichts am Hut.

Wenn dem so ist

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Oktober 2012 - 10:43

dann brauchen Sie natürlich auch nicht verstehen, dass ein 25er eine andere Perspektive ermöglicht als ein 45er, und dieses wiederum anders abbildet als ein 75er.
So gesehen ist die willkürliche Übersetzung von (fehlender) Schärfentiefe in beliebige Brennweiten wohl mehr der Notdurft des kleinen Aufnahmeformats geschuldet - aber das, wie gesagt, müssen und brauchen Sie ja auch nicht zu verstehen.

Jupp,

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Oktober 2012 - 12:07

allein schon der Vorschlag, den "Einsatz eines herkömmlichen Shift mit Adapter zu probieren" zeigt, dass er sich über Brennweiten, Bildwinkeln, Schärfentiefen und daraus resultierenden Perspektiven, Verhältnis von Vorder- zu Hintergrund sowie Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten der Optiken noch keine Gedanken gemacht hat. Solange die Bildchen aus der Kamera schön bunt sind, ist doch alles in bester Ordnung...

Wie gesagt

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 13. Oktober 2012 - 21:51

mit Architektur etc. musss ich mich nicht beschäftigen. Den Fortgang eines Bau-Projektes über die Zeit schafft mein 9-18mm genausogut , wenn nicht besser, wie mein 17-..., befor ich nach über 30 Jahren auf den kleinen Sensor umgestiegen bin. Und richtig, die Bildchen müssen schön bunt sein für die Hochglanz-Publikationen meines Auftraggebers, aber das schafft der kleine Sensor auch.

So sehr

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 14. Oktober 2012 - 18:18

brauchen Sie Ihren Auftraggeber auch nicht abwerten ...

Gast schrieb: Ich hatte

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Oktober 2012 - 19:50
Gast schrieb:

Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit bei einer kleinen Fotomesse die OM-D in die Hand zu nehmen.

Sie ist viel kleiner, als sie auf den Bilder wirkt – aber schon sehr angenehm klein, so als kleine Dabei-Kamera, wo die SLR doch ein wenig zu groß ist.

Ich hatte in dem Geschäft, normale Beleuchtung mit Neonröhren, aber nicht zu hell, das 1,8 75er drauf. Und ich war baff! Die Kamera bzw. das Objektiv stellt dermaßen schnell und sicher scharf – das habe ich bisher von keiner Nikon oder Canon mit einem 85 erlebt!

Jetzt werde ich mir mal die Bildergebnisse im Netz anschauen, was der Sensor so drauf hat. Schlecht soll er ja nicht sein .... sagt der Hersteller ;-)

Ich war auch baff. Auch im Makrobereich extrem schnell, eigentlich mit jedem Objektiv. Ich hatte sie mal einen Nachmittag in Händen, der AF ist einfach unglaublich schnell, noch unglaublicher ist bei dem kleinen Sensor die Bildqualität. Ich habe Vergleichsaufnahmen mit dem 70-400G gemacht und als Ergebnis habe ich mir die OM-D gekauft und genieße nun eine neue Leichtigkeit der Fotografie.

Ich hab' MFT auch gewogen

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Oktober 2012 - 20:45

und für zu leicht befunden.

OM-D

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. Oktober 2012 - 23:32

MFT gewogen

Gast schrieb:

und für zu leicht befunden.

Hier ging es um die OM-D, eine MFT gibt es nicht.
Sie gehören wohl auch zu den Rassen, wie Spaniel und Co, die bellen aber nicht lesen können!

Die OM-D

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. Oktober 2012 - 09:55

IST eine MFT-Kamera, Sie Wurstel.