Erst das Auge schafft die Welt.

— Christian Morgenstern

Am 28.11.

  • 1938: Firmengründung der Metz-Werke durch Paul Metz in Fürth

BENUTZERANMELDUNG

Distagon T* 2,8/25 ZF.2 für F-Bajonett (aktualisiert)

Wie Carl Zeiss mitteilt, ist das Distagon T* 2,8/25 jetzt in der Version „ZF.2“ (= mit elektronischer Schnittstelle) fürs F-Bajonett (= Nikon-Bajonett) für knappe 900 Euro lieferbar:

Foto vom Distagon T* 2,8/25 ZF.2 von Carl Zeiss

Pressemitteilung von Carl Zeiss:

Mit Blick aufs große Ganze – neues ZEISS Weitwinkel-Objektiv mit elektronischer Schnittstelle

Carl Zeiss präsentiert Distagon T* 2,8/25 ZF.2 für F-Bajonett

OBERKOCHEN – 08.06.2010.

Weitwinkelobjektive erschließen Räume voller Tiefenschärfe: Eine Libelle, die auf einer Seerose landet, während jede der vielen Blüten hinter ihrem schillernden Leib zu erkennen ist. Felsen, Moos und Spalten, die Muster und Formationen bis zum Horizont zeichnen. Das Distagon T* 2,8/25 von Carl Zeiss ermöglicht solche ungewöhnlichen Perspektiven – nicht nur in der Naturfotografie. Dieses beliebte und bewährte Weitwinkel-Objektiv gibt es jetzt auch in der Version ZF.2 für digitale Spiegelreflexkameras mit F-Bajonett. Der Neuzugang in der ZF.2-Objektivreihe zeichnet sich durch eine sehr geringe Naheinstellgrenze aus und bietet alle gestalterischen Möglichkeiten des manuellen Fotografierens. Das besondere an ZF.2: Dank einer elektronischen Schnittstelle (CPU) unterstützen die Objektive dieser Reihe alle wichtigen Betriebsarten wie Zeit-, Blenden-, Programmautomatik oder manuelle Nachführmessung auch bei nicht AI-kompatiblen Kameragehäusen.

Das Distagon T* 2,8/25 ZF.2 ist daher ideal für Fotografiebegeisterte, die auf kreative, hochwertige Bilder Wert legen und gleichzeitig den Komfort automatischer Belichtungssteuerung der Kamera schätzen. Die Objektivdaten (Brennweite und Lichtstärke) braucht man nicht mehr manuell einstellen, denn das Objektiv übermittelt seine Parameter an die Kamera. Zusätzlich werden zu den Standarddaten wie Hersteller, Datum, Messverfahren auch die Objektivdaten, wie z.B. die richtige Belichtung, automatisch gespeichert. Gerade in hektischen Situationen lässt sich das ZF.2 Objektiv dadurch viel leichter handhaben. „Oft ist der perfekte Moment für eine Aufnahme sehr kurz, zum Beispiel in der Tierfotografie. Das Distagon T* 2,8/25 ZF.2 hilft dem Fotografen, sein Motiv genau im richtigen Augenblick festzuhalten und so zuverlässig einzigartige Bilder zu machen“, erklärt Martin Klottig, Marketing Manager des Geschäftsbereichs Photoobjektive der Carl Zeiss AG.

Der Preis für das neue Distagon T* 2,8/25 ZF.2 liegt bei 899 € (inkl. Mwst). Die ZF.2 Objektive sind in acht weiteren Brennweiten verfügbar: 3,5/18, 2,8/21, 2/28, 2/35, 1,4/50, 1,4/85 und den beiden Makros 2/50 und 2/100. Mehr Informationen finden Sie unter www.zeiss.de/photo.
 
 

Technische Daten Distagon T* 2,8/25 ZF.2
Brennweite 25,7 mm
Blendenbereich f/2,8 – f/22 (halbe Stufen)
Konstruktion 10 Elemente / 8 Glieder
Fokussierbereich 0,17 m – unendlich
Bildwinkel diag. / horiz. 80,2 / 70 Grad
Objektfeld bei kleinster Naheinstellung 56 x 85 mm
Filtergewinde M 58 x 0,75
Maße ø 65 mm, Länge 66 mm
Gewicht 480 g

 
(thoMas)
 

Nachtrag (9.6.2010; 17:20 Uhr): Hinweis zur Klärung: Bei dem jetzt vorgestellten Distagon T* 2,8/25 handelt es sich um die bereits bekannte Rechnung des 25er Distagon; neu ist allein die ZF.2-Fassung. Die im November 2009 anlässlich der Vorstellung der ZF.2-Varianten angekündigte „grundlegende Überarbeitung und Optimierung“ des Distagon T* 2,8/25 ist in Arbeit; das neue Objektiv wird aber erst später kommen. Wann genau, das konnte Carl Zeiss noch nicht sagen.
 

PR-Geschwurbel

Eingetragen von
TinCan
(Inventar)
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 09:04

Wären die Zeiss-Objektive so unterirdisch wie die Zeiss-Pressetexte, könnte man sie glatt vergessen.

"Dank einer elektronischen Schnittstelle (CPU) unterstützen die Objektive dieser Reihe alle wichtigen Betriebsarten wie Zeit-, Blenden-, Programmautomatik oder manuelle Nachführmessung auch bei nicht AI-kompatiblen Kameragehäusen."

Die Nikomat EL hat ein nicht AI-kompatibles Kameragehäuse, die ZF.2-Objektive bieten dennoch keine Blendenübertragung, im Gegensatz zu den ZF-Objektiven.

???

Bild von PKD
Eingetragen von
PKD
(Stammgast)
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 09:51
TinCan schrieb:

...
Die Nikomat EL hat ein nicht AI-kompatibles Kameragehäuse, die ZF.2-Objektive bieten dennoch keine Blendenübertragung, im Gegensatz zu den ZF-Objektiven.

was möchte Der Autor hiermit sagen?

Das Er keine Ahnung hat?

Nur mal zue Erklärung für die Nicht-Nikon Benutzer:

Nikormat FT, FTn, EL und ELW hatten in der Tat keine AI-Kupplung, sie waren auf die sog. "Hasenohren" angewiesen um die Belichtungsmessung vornehmen zu können.

Die damalige Nachfolgerin Nikon EL2 kann uneingeschränkt die neuen Zeiss Objektive nutzen, auch mit Belichtungsmessung.

Aber das betrifft alle Nikon F und F2 ( ausser F2A und F2AS ) Variationen. ( alle auf "Hasenohren" angewiesen )

Der Clou:
Falls man es möchte, so kann man sicher die Hasenohren anbringen lassen und somit die Objektive auch für die Nikons älterste Kameragenerationen im vollen Umfang tauglich zu machen.

Gruß

PKD

Wer

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 09:55

im Digitalzeitalter den Hasenohren nachweint, dem will auch nicht wirklich geholfen sein ...

Alles hochmodern

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 18:28

....und Cosina-Zeiss baut im Autofokuszeitalter (diese Technik befindet sich seit 27 Jahren in der Produktion) immer noch manuelle Objektive. Wer hilft diesen Käufern denn?

Gast schrieb:

im Digitalzeitalter den Hasenohren nachweint, dem will auch nicht wirklich geholfen sein ...

Der Clou

Eingetragen von
TinCan
(Inventar)
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 10:10

Wer die Gabelkupplung braucht, darf bei Zeiss ein Objektiv der ZF-Reihe kaufen. Ein Umbau ist wohl nicht vorgesehen, da die Fassungen nicht identisch sind.

Zeiss ZF 2,8/25mm

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 10:25

Ein wunderbares Weitwinkel, bei dem Personen im Randbereich keine "Eierköpfe" bekommen! Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post. AF ist total überflüssig! Exzellent und langjährig erprobt in der "Gesellschaftsfotografie"!

Provinz - hinterste Ecke

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 17:06

Der Schützenvereinsfotograf hat seine Weisheiten verbreitet...

Gast schrieb:

Ein wunderbares Weitwinkel, bei dem Personen im Randbereich keine "Eierköpfe" bekommen! Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post. AF ist total überflüssig! Exzellent und langjährig erprobt in der "Gesellschaftsfotografie"!

25mm

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Juni 2010 - 21:33
Gast schrieb:

Der Schützenvereinsfotograf hat seine Weisheiten verbreitet...

Gast schrieb:

Ein wunderbares Weitwinkel, bei dem Personen im Randbereich keine "Eierköpfe" bekommen! Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post. AF ist total überflüssig! Exzellent und langjährig erprobt in der "Gesellschaftsfotografie"!

Der sogenannte Schützenvereinsfotograf hat mit dieser 25er Brennweite erfolgreich dort fotografiert, wo Dünnbrettbohrer niemals hinkommen!

Nein danke

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Juni 2010 - 09:29

...ins Festzelt, gleich in die Nähe des "Königspaares mit Hofstaat." Verzichte dankend.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Der Schützenvereinsfotograf hat seine Weisheiten verbreitet...

Gast schrieb:

Ein wunderbares Weitwinkel, bei dem Personen im Randbereich keine "Eierköpfe" bekommen! Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post. AF ist total überflüssig! Exzellent und langjährig erprobt in der "Gesellschaftsfotografie"!

Der sogenannte Schützenvereinsfotograf hat mit dieser 25er Brennweite erfolgreich dort fotografiert, wo Dünnbrettbohrer niemals hinkommen!

Gast schrieb: Ein

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 18:03
Gast schrieb:

Ein wunderbares Weitwinkel, bei dem Personen im Randbereich keine "Eierköpfe" bekommen! Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post. AF ist total überflüssig! Exzellent und langjährig erprobt in der "Gesellschaftsfotografie"!

Runde Gegenstände werden am Bildrand IMHO bei jedem Objektiv oval dargestellt, dessen Brennweite kürzer als die Negativdiagonale ist. Je weitwinkliger, desto ausgeprägter tritt der Effekt in Erscheinung. Das ist KEIN Qualitätskriterium, sondern eine typische Eigenart von Weitwinkeloptiken.

Gast schrieb: Gast

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Juni 2010 - 08:56
Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ein wunderbares Weitwinkel, bei dem Personen im Randbereich keine "Eierköpfe" bekommen! Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post. AF ist total überflüssig! Exzellent und langjährig erprobt in der "Gesellschaftsfotografie"!

Runde Gegenstände werden am Bildrand IMHO bei jedem Objektiv oval dargestellt, dessen Brennweite kürzer als die Negativdiagonale ist. Je weitwinkliger, desto ausgeprägter tritt der Effekt in Erscheinung. Das ist KEIN Qualitätskriterium, sondern eine typische Eigenart von Weitwinkeloptiken.

Man merkt, dass der Schreiberling das 25er Distagon überhaupt nicht kennt, denn sonst wüsste er es besser!

Der zweite Schreiberling

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 21:56

hat den ersten Schreiberling tatsächlich ziemlich blöd ausschauen lassen - was man als dritter Schreiberling natürlich nicht erkennen können muss; vielleich weil es sich um den ersten Schreiberling handelt?
Übrigens: Man braucht das Distagon nicht kennen - Brennweiten mit etwa gleichem Bildwinkel haben alle idente optische Eigenschaften ...

Danke für die Geschichtsstunde

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 14:52

Mit "nicht AI-kompatiblen Gehäusen" sind natürlich die "kleinen" Modelle von heute gemeint, also D90 und darunter. Wer kauft sich schon neue, hochwertige Objektive für seine uralten Kameraschätzchen aus der Vitrine? Zeiss-Objektive sind, wie alle anderen Objektive auch, erstmal zum praktischen Fotografieren gedacht. Und für ernsthafte Fotografen sind diese nun mal hervorragend geeignet.

Hört das eigentlich nie auf?

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 16:30

Interessant an solchen Diskussionen ist ja allermeist, das diejenigen die am lautesten gegen Marken wie Zeiss wettern selbst noch nie ernsthaft damit gearbeitet haben... dann wüssten sie auch, das es irrelevant ist ob auf den Optiken Zeiss, Cosina, Nikkor, Whatever draufsteht, wenn das Ergebnis Aussergewöhnlich ist... gerade bei den WW-Festbrennweiten kenne ich kein Nikkor, was den Zeissen auch nur Ansatzweise überlegen währ... und bei mir kullern die alle nebeneinander in der Phototasche rum...

Voll coool

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Juni 2010 - 00:07

Waaahnsinn! Ein "echter und immer cooler" Profi, bei dem die Cosina-Scherben in der Fototasche nebeneinander her kullern. Ich hab das gleich weiter gereicht. Bitte mehr davon... Vielleicht gibt`s bei der WM nicht so viel zu lachen.

Gast schrieb:

Interessant an solchen Diskussionen ist ja allermeist, das diejenigen die am lautesten gegen Marken wie Zeiss wettern selbst noch nie ernsthaft damit gearbeitet haben... dann wüssten sie auch, das es irrelevant ist ob auf den Optiken Zeiss, Cosina, Nikkor, Whatever draufsteht, wenn das Ergebnis Aussergewöhnlich ist... gerade bei den WW-Festbrennweiten kenne ich kein Nikkor, was den Zeissen auch nur Ansatzweise überlegen währ... und bei mir kullern die alle nebeneinander in der Phototasche rum...

Die Aussage...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 11:24

...betrifft Nikon-Modelle, welche eine CPU unterstützen. Da man diese CPU als Ai-P bezeichnen kann bzw. ab Ai-P in den Nikon F-Objektiven eine CPU arbeitete sind natürlich aus dieser Betrachtungsweise alle heutigen NICHT-Ai-kompatiblen Bodies fähig sich mit dem Objektiv zu unterhalten. Diese CPU in diesem ZEISS-Objektiv kann natürlich mehr als man für Ai-P benötigte.

Solang man kein ZEISS-Objektiv mit Nikon G-Spezifikation mit manuellem Blendenring bewirbt ist doch alles im Lot, oder?

900 Euro für ein Fremdobjektiv? Dann lieber das Original.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 10:54

Für den Preis (900 Euro) erhalte ich bei ebay oder - noch besser - auf Fotobörsen (da kann ich die persönlich begutachten) drei gebrauchte Nikkore 2,8/24 mm oder zwei Nikkore 2,8/20 mm oder auch zwei lichtstarke Nikkor 2/24 mm. Die sind durch den Anbau des konventionellen Blendenmitnehmers (Offenblendmessung) für ALLE Nikon-Kameras geeignet, sogar für F, F2, Nikkormat und durch die integrierte Steuerkurve ideal für den Gebrauch an modernen Digital-Spiegelreflexkameras. Das sind von der hervorragenden Abbildungsleistung immer noch absolute Top-Objektive, die vor allem an Nikon-Vollformatkameras zeigen, was sie leisten. Das optimale Reportageobjektiv 2/24 mm beispielsweise zeichnet randscharf, selbst bei offener Blende, das gilt auch für das 2,8/24, damals sehr beliebt bei Amateurfotografen, ideal auch bei Nahaufnahmen.
Über das zwölflinsige Nikkor 2,8/20 mit seiner Nahbereichskorrektur brauche ich vermutlich nicht viel sagen, es ist immer noch ein Traumobjektiv. Wer es besitzt, gibt es nicht mehr her. An diesr Stelle braucht nicht erwähnt zu werden, dass diese Nikkore sehr hochwertig verarbeitet sind und auch `was aushalten.
Zeiss sollte so ehrlich sein und auf ihre "Nikon"-Objektivserie "Cosina-Zeiss" gravieren, aber das könnte ja interessierte Kunden abschrecken. "Cosina? War das nicht dieser Billig-Zulieferer für Versandhändler und Kaufhäuser?"

Gast schrieb: Das optimale

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 12:40
Gast schrieb:

Das optimale Reportageobjektiv 2/24 mm beispielsweise zeichnet randscharf, selbst bei offener Blende, das gilt auch für das 2,8/24, damals sehr beliebt bei Amateurfotografen, ideal auch bei Nahaufnahmen.

Ich besitze das Nikkor 2.8/24 in der zweiten AF-Version (ohne D, aber schon mit dem breiten Entfernungseinstellring). Und zumindest dieses Objektiv hat sich an meiner D700 als erschreckend schlecht herausgestellt. Scharf bin in die Ecken erst ab Blende 11 !!!

Vor diesem Hintergrund ist das neue Objektiv sicher eine Überlegung wert. Als Zeiss die ZF.2-Baureihe herausbrachte, war das 2.8/25 zunächst nicht dabei - laut Aussage von Zeiss sollte es vor der Umstellung optisch neu gerechnet werden. Es wäre interessant zu erfahren, was für Änderungen an der Optik vorgenommen wurden und was sie - speziell an FX-Gehäusen - bringen.

Dass Zeiss das Objektiv als kompatibel zu allen Nikon-Kameras bezeichnet, die kein AI unterstützen, obwohl die "Hasenohren" fehlen, entbehrt in der Tat nicht einer gewissen Komik.

Gebrauchte und Neue Objektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 14:30

Wirklich klasse die Aussage, dass gebrauchte Objektive billiger sind als neue. Was macht man aber, wenn man keine 30 Jahre alten Objektive im Neuzustand mehr findet? Schon mal die aktuellen Zeiss-Objektive an der Kamera ausprobiert? Optisch und mechanisch das feinste, was es zur Zeit zu kaufen gibt. Das Distagon 25 ZF ist zu meinem "Immer-drauf"-Objektiv auf der D700 geworden. Bei der Kompatibilität von ZF.2-Objektiven spricht Zeiss natürlich hier von "einigermaßen" aktuellen Kameragehäusen ohne AI-Kupplung (z.B. D80,D90,D5000) - wer nutzt denn wirklich noch die historischen analogen aus den 70ern? Die stehen bei den meisten doch nur noch in der Vitrine.

Gast schrieb: Wirklich

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 15:11
Gast schrieb:

Wirklich klasse die Aussage, dass gebrauchte Objektive billiger sind als neue. Was macht man aber, wenn man keine 30 Jahre alten Objektive im Neuzustand mehr findet? Schon mal die aktuellen Zeiss-Objektive an der Kamera ausprobiert? Optisch und mechanisch das feinste, was es zur Zeit zu kaufen gibt. Das Distagon 25 ZF ist zu meinem "Immer-drauf"-Objektiv auf der D700 geworden. Bei der Kompatibilität von ZF.2-Objektiven spricht Zeiss natürlich hier von "einigermaßen" aktuellen Kameragehäusen ohne AI-Kupplung (z.B. D80,D90,D5000) - wer nutzt denn wirklich noch die historischen analogen aus den 70ern? Die stehen bei den meisten doch nur noch in der Vitrine.

Also ich möchte nicht mehr mit den alten Cadmium, Arsen und bleihaltigen Nikon-Krücken mehr fotografieren! Nikon musste sich sogar auch der Industrie-Optik verabschieden, die dankend von Zeiss übernommen wurden!

Der blödeste Umweltschmäh:

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 19:56

Schwermetallverbot für Gläser ... :-/

Zeiss-Lomo ?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Juni 2010 - 09:46

In der Tat, Zeiss hat schon in den Siebzigern die Kameraproduktion einstellen müssen, weil diese Contaflex-Zentralverschluss-Dinger wirklich kein Muster an Haltbarkeit darstellten. Die Contarex-Typen wollten die Profis aus verständlichen Gründen nicht, die wählten lieber die vielseitige Nikon F mit ihrem exzellenten Objektivprogramm (Makro, Fischaugen, Shift, Zoom, Blitzobjektive). Dann blieb nur noch die Flucht zu Yashica, die bauten dann die Zeiss-Objektive unter japanischer Flagge weiter. Auch das ist bereits Geschichte - und die digitale N1 mit den Zeiss-Objektiven wollte wirklich kein ernsthafter Fotograf erwerben. Mittlerweile sind die bei Cosina (??) gelandet. Mal sehen, wann die bei Lomo fertigen lassen.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Wirklich klasse die Aussage, dass gebrauchte Objektive billiger sind als neue. Was macht man aber, wenn man keine 30 Jahre alten Objektive im Neuzustand mehr findet? Schon mal die aktuellen Zeiss-Objektive an der Kamera ausprobiert? Optisch und mechanisch das feinste, was es zur Zeit zu kaufen gibt. Das Distagon 25 ZF ist zu meinem "Immer-drauf"-Objektiv auf der D700 geworden. Bei der Kompatibilität von ZF.2-Objektiven spricht Zeiss natürlich hier von "einigermaßen" aktuellen Kameragehäusen ohne AI-Kupplung (z.B. D80,D90,D5000) - wer nutzt denn wirklich noch die historischen analogen aus den 70ern? Die stehen bei den meisten doch nur noch in der Vitrine.

Also ich möchte nicht mehr mit den alten Cadmium, Arsen und bleihaltigen Nikon-Krücken mehr fotografieren! Nikon musste sich sogar auch der Industrie-Optik verabschieden, die dankend von Zeiss übernommen wurden!

Nikon, damals wie heute die bessere Wahl

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Juni 2010 - 09:15

Also meine mechanischen Nikkor stehen nicht in der Vitrine, sie sind immer noch eine interessante Ergänzung zu meinen AF-Nikkoren, natürlich sind die AF-Objektive bei Terminen, wo es meist hektisch abläuft und die fotografierten Personen wenig Zeit haben, die bessere Wahl. Aber in der Freizeit und vor allem im Urlaub: Immer noch 1A. Warum sollte ich da ein Cosina-Fremdobjektiv im Stil der Vivitar-Objektive aus den Siebziger Jahren bevorzugen. Die Alt-Nikkore sind von der Verarbeitung und Abbildungsleistung immer noch dreimal die bessere Wahl. Lieber ein gebrauchtes Nikkor, als eine Cosina-Zeiss-Scherbe neu. Meine Speicherkarten kaufe ich auch nicht bei Aldi.

Gast schrieb:

Wirklich klasse die Aussage, dass gebrauchte Objektive billiger sind als neue. Was macht man aber, wenn man keine 30 Jahre alten Objektive im Neuzustand mehr findet? Schon mal die aktuellen Zeiss-Objektive an der Kamera ausprobiert? Optisch und mechanisch das feinste, was es zur Zeit zu kaufen gibt. Das Distagon 25 ZF ist zu meinem "Immer-drauf"-Objektiv auf der D700 geworden. Bei der Kompatibilität von ZF.2-Objektiven spricht Zeiss natürlich hier von "einigermaßen" aktuellen Kameragehäusen ohne AI-Kupplung (z.B. D80,D90,D5000) - wer nutzt denn wirklich noch die historischen analogen aus den 70ern? Die stehen bei den meisten doch nur noch in der Vitrine.

Nachgefragt

Bild von Redaktion photoscala
Eingetragen von
Redaktion photoscala
(Ehrengast)
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 17:28
Gast schrieb:

Als Zeiss die ZF.2-Baureihe herausbrachte, war das 2.8/25 zunächst nicht dabei - laut Aussage von Zeiss sollte es vor der Umstellung optisch neu gerechnet werden. Es wäre interessant zu erfahren, was für Änderungen an der Optik vorgenommen wurden und was sie - speziell an FX-Gehäusen - bringen.

Wir haben nachgefragt: Das ist noch die bekannte Rechnung, die neue Variante kommt erst später - siehe Nachtrag.

(thoMas)

Die neue Variante kommt erst später ....

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 19:59

Darf man wohl schon hinterfragen, diese Produktpolitik !?

Kleine Nachhilfe für Nikon-Anfänger

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Juni 2010 - 08:38

Seltsam? Das Nikkor 2,8/24 mm besitze ich nicht, dafür das Nikkor 2,8/28 in der AIS-Version, das 2,5/35 Series E und das optisch wirklich herausragende AIS-Nikkor 2,8/20 mm, ein wirkliches Traumobjektiv, weiterhin das erste Spiegelobjektiv 8/500 mm. Die D700 auch mit den "alten mechanischen" Nikkoren verwenden zu können, war für den Kauf einer digitalen Nikon D700 kaufentscheidend. Da bin ich bis jetzt nicht enttäuscht worden, die Bilder sind optimal. Welcher Hersteller kann schon - bis auf den Ai-Umbau - darauf verweisen, fast alle Alt-Objektive zu verwenden. Das ist schon ein dickes Plus von Nikon. An der D700 lassen sich auch die am meisten benutzten "Alt-Nikkore" einprogrammieren, dann funktionieren die bis auf die automatische Scharfstellung so, wie die schnellen AF-Nikkore. Aber Ihr Problem mit der Schärfe erst ab Blende 11 ist einfach erklärbar. Ihr 2,8/24 mm ist kein Autofokusobjektiv. Da müssen Sie für die Scharfstellung vorne an dem breiten Ring drehen. Der ist erkennbar an den beiden Enrfernungsskalen mit einer Meter- und Fußgravur (engl. Feet). Sie sollten sich aber besser an der gewohnten deutschen Meter-Einstellung orientieren, erkennbar an der weißen Zahlengravur. Die Zahlen von 0,3 bis zu einer "liegenden Acht" bedeuten, es ist eine Einstellung möglich von 30 Zentimetern bis Unendlich, also für weiter entfernt liegende Objekte (Häuser, Schiffe, Horizont usw.). Probieren Sie das einmal in aller Ruhe und ohne Hektik aus, das geht nach einiger Übung wirklich ganz einfach und lässt sich im Sucher prima beurteilen. Der breite Ring läuft auch sehr präzise - ist eben ein Nikon-Objektiv. Noch ein Tipp: Bitte für die Entfernungseinstellung nicht an dem schmalen, unteren Ring drehen, das ist die Blendeneinstellung. Die feinen, bunten Striche auf dem silbernen Ring, der sich nicht bewegen lässt, sind die Markierungen für die Tiefenschärfe, aber das zu erklären, ist Ihnen jetzt bestimmt zu kompliziert. Üben Sie erst einmal mit dem breiten Ring, dann sehen wir weiter. Viel Erfolg.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Das optimale Reportageobjektiv 2/24 mm beispielsweise zeichnet randscharf, selbst bei offener Blende, das gilt auch für das 2,8/24, damals sehr beliebt bei Amateurfotografen, ideal auch bei Nahaufnahmen.

Ich besitze das Nikkor 2.8/24 in der zweiten AF-Version (ohne D, aber schon mit dem breiten Entfernungseinstellring). Und zumindest dieses Objektiv hat sich an meiner D700 als erschreckend schlecht herausgestellt. Scharf bin in die Ecken erst ab Blende 11 !!!

Vor diesem Hintergrund ist das neue Objektiv sicher eine Überlegung wert. Als Zeiss die ZF.2-Baureihe herausbrachte, war das 2.8/25 zunächst nicht dabei - laut Aussage von Zeiss sollte es vor der Umstellung optisch neu gerechnet werden. Es wäre interessant zu erfahren, was für Änderungen an der Optik vorgenommen wurden und was sie - speziell an FX-Gehäusen - bringen.

Dass Zeiss das Objektiv als kompatibel zu allen Nikon-Kameras bezeichnet, die kein AI unterstützen, obwohl die "Hasenohren" fehlen, entbehrt in der Tat nicht einer gewissen Komik.

Foren-Clown

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 11. Juni 2010 - 10:25

Sie sind ja soooo unglaublich witzig. Ausgerechnet hier in einem Thread über die ZF-Objektive uns hier zu erzählen, was Manuell-Fokus-Objektive sind. Komisch, dass ausgerechnet die Möglichkeit, Altglas auf Ihre D700 setzen zu können, für Sie kaufentscheidend war, geht doch nichts über AF-Objektive. Und richtige Männer (richtige Profis) „arbeiten“ nur mit AF-Objektiven.
Schade, dass Sie offenkundig nicht lesen können, denn oben geht es um „das Nikkor 2.8/24 in der zweiten AF-Version (ohne D, aber schon mit dem breiten Entfernungseinstellring)“.

Sensation

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 13:11

Tolle Neuigkeit: Gebrauchte Objektive sind billiger als Neuware. Gut zu wissen.

Gebrauchtkauf

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 13:13
Gast schrieb:

Wer es besitzt, gibt es nicht mehr her.

Was natürlich den Gebrauchtkauf sehr viel einfacher macht, wenn es keiner verkauft;-)

Ohne Haare spalten zu wollen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 13:16

Aber in gewisser Weise ist das Distagon mehr "Orginal", als es der gemeine, von gar nicht blöden bis geizig geilen Märkten umworbene Knipser wahrhaben will ...

Das bewährte Muster

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 12:11

Die Geschichte läuft doch immer noch nach dem bewährtem Muster ab. Die Produktion in Deutschland wirft nicht viel Rendite ab, die bisher beschäftigten Arbeitnehmer hier in diesem Bereich der Herstellung von Objektiven für Spiegelreflexkameras sind für die Chefetage lästig geworden, weil sie einen gerechten Lohn, Urlaubs- und Weihnachtgeld verlangen, also wird ein möglichst preiswerter Fabrikant in Fernost gesucht. Der findet sich schnell und bastelt die Dinger dann nach Wunsch zusammen, dann kommt irgendein bekannter Firmenname `drauf, der vor allem älteren Fotoliebhabern suggerieren soll, das hätte `was mit dem Originalhersteller zu tun. Da wären zur Auswahl: "Voigtländer", "Zeiss", "Exakta", Edixa" "Zeiss Ikon" usw. Dann viel Geld investieren für Pressearbeit und schöne Prospekte, damit der Kunde nicht merkt, dass sich dieses Produkt nicht ganz "auf der Höhe der Zeit" befindet, beispielsweise Objektive ohne Autofokussteuerung und Kameras noch mit Film. Dann Begriffe wie "optisch unerreicht" oder "Classic Collection" anreichern oder besser gleich mit modernen Anglizismen belegen ("use your inner eye" - Zeiss Ikon-Kamera) usw. Damit diese Investition wieder `reinkommt, extrem hohe Preise von den Gutgäubigen verlangen. Das Konzept geht meist auf, die das System aber durchschauen, kaufen sich für angemessene Preise die Originalobjektive vom Hersteller, da sind sie auf der sicheren Seite.

Gast schrieb:

Aber in gewisser Weise ist das Distagon mehr "Orginal", als es der gemeine, von gar nicht blöden bis geizig geilen Märkten umworbene Knipser wahrhaben will ...

AF-Objektive

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 13:21
Gast schrieb:

Die bisher beschäftigten Arbeitnehmer hier in diesem Bereich der Herstellung von Objektiven für Spiegelreflexkameras sind für die Chefetage lästig geworden, weil sie einen gerechten Lohn, Urlaubs- und Weihnachtgeld verlangen, also wird ein möglichst preiswerter Fabrikant in Fernost gesucht.

Ein möglichst preiswerter Fabrikanat ausgerechnet im Hochlohnland Japan?

Gast schrieb:

Dann viel Geld investieren für Pressearbeit und schöne Prospekte, damit der Kunde nicht merkt, dass sich dieses Produkt nicht ganz "auf der Höhe der Zeit" befindet, beispielsweise Objektive ohne Autofokussteuerung und Kameras noch mit Film.

Seit Ewigkeiten gibt es Objektive mit AF und Objektive ohne. Warum sollen nur die ersten zeitgemäß sein? Sie wissen ja selbst, welche Vorteile MF-Objektive bieten, erzählen sie ja so wundersame Geschichten über Ihre Uralt-Nikkore.
Warum wohl setzt man zum Filmen lieber ein vernünftiges Zeiss-Objektiv auf die EOS und kein AF-Zoom? Warum wohl stürzen sich die Zubehörhersteller vor allem auf die Zeiss-Optiken und nicht auf die AF-Nikkore?

Was ist das für eine billige Polemik

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 14:52

der zu Cosina - mit oder ohne Zeiss - nur Billig-Zulieferer und Versandhändler einzufallen vermag?
Verlängerte Werkbank vieler Marken und Märkte träfe es vielleicht eher ...

"Was ist das für eine billige Polemik"

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 15:14

Ach, das ist nur unser Pausenclown hier. Eine Art Forumsbildschirmschoner... der taucht immer dann auf, wenn's grade mal nichts sinnvolles zu diskutieren gibt... Dann streckt der seine Nase raus, damit man was zum druffhauen hat... Macht Spaß... Sollten Sie auch mal probieren... ;-)

Argumente

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 11:49

Ja, wer argumentativ nicht mithalten kann und dem die Zusammenhänge und Hintergrundinformationen fehlen, der flüchtet sich eben in Unsachlichkeiten. Ein nur bescheidener Beitrag, aber trotzdem auch ein Beitrag.

Gast schrieb:

Ach, das ist nur unser Pausenclown hier. Eine Art Forumsbildschirmschoner... der taucht immer dann auf, wenn's grade mal nichts sinnvolles zu diskutieren gibt... Dann streckt der seine Nase raus, damit man was zum druffhauen hat... Macht Spaß... Sollten Sie auch mal probieren... ;-)

Pausenclown

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 13:24
Gast schrieb:

Ja, wer argumentativ nicht mithalten kann und dem die Zusammenhänge und Hintergrundinformationen fehlen, der flüchtet sich eben in Unsachlichkeiten. Ein nur bescheidener Beitrag, aber trotzdem auch ein Beitrag.

Ja, und Ihre herblassenden Beiträge strotzen ja nur vor Sachlichkeit. Ihre Argumente halten Gegenargumenten stand.
Schon mal drüber nachgedacht, warum Sie niemand mehr ernst nimmt? Schon mal drüber nachgedacht, dass Sie mit Ihre ekelhaften Art des Auftretens wohl genau das Gegenteil Ihrer Ziele erreichen?

Beim Pausenclown

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 13. Juni 2010 - 22:04

könnte es sich um unseren altbekannten, auf vielen Foren tanzenden FT-Boy handeln - der halt die alte Leier in neuen Kleidern spielt.
Nur halt weniger eloquent denn einst, dafür verbissen und arrogant wie eh und je ... ;-)

Wer denn sonst?

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Juni 2010 - 12:24

Diener vieler Herren halt... Dass der sich überhaupt noch in den Spiegel gucken kann... Aber manche machen für Geld halt alles...

Das Muster ist doch klar, hat er sich doch grade erst selber verraten: Er erzeugt ne Menge "Buzz", wie er sich seinen Kunden gegenüber ausdrückt, um Sony und Zeiss zu diffamieren. Ist doch klar: Wenn Sony und Zeiss zusammen zum Angriff auf Nikon und Canon blasen dann isses aber ganz schnell aus mit Nikon. Hängt Nikon doch am Tropf der Sony Sensoren... Vermutlich kriegt Nikon den 25 MP Sony-Sensor zum Preis von satten 3-4 k€ EK -- was den enormen Preis der D3X erklären würde. Imagine: Wenn Sony dann demnächst wirklich das Profilager angreift, vielleicht mit einem 34 MP Sensor in einem Gehäuse für 2,5 k€, der dpa 90% Rabatt auf die Objektive gewährt (wohlbemerkt: alle mit Bildstabilisator), etc, und Nikon Sensortechnisch aussen vor lässt... Den "Profi" will ich sehen, der dann noch seinen Nikonscherben nachtrauert...

Eingeschränktes Weltbild

Eingetragen von
Gast
am Montag, 14. Juni 2010 - 22:45

Schalten Sie lieber die TV-Kiste an und schauen munter Fußball, aber bitte erst nach dem Anstoß, vorher könnte der Anblick der Nikon- und Canon-Fotografen ihr bescheidenes Weltbild von Cosina-Zeiss, Panasonic-Leica usw. trüben. Blicken Sie auch nicht hin, wenn die TV-Kamera die Fotografen mit ihren langen Rohren erfasst (2,8/300, 2,8/400, 4/500, 4/600). Weiss ist Canon, schwarz Nikon und Sony mit Zeiss: Fehlanzeige, sind Berufsfotografen, die brauchen einen schnellen Autofokus und knackscharfe Ergebnisse.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Ja, wer argumentativ nicht mithalten kann und dem die Zusammenhänge und Hintergrundinformationen fehlen, der flüchtet sich eben in Unsachlichkeiten. Ein nur bescheidener Beitrag, aber trotzdem auch ein Beitrag.

Ja, und Ihre herblassenden Beiträge strotzen ja nur vor Sachlichkeit. Ihre Argumente halten Gegenargumenten stand.
Schon mal drüber nachgedacht, warum Sie niemand mehr ernst nimmt? Schon mal drüber nachgedacht, dass Sie mit Ihre ekelhaften Art des Auftretens wohl genau das Gegenteil Ihrer Ziele erreichen?

Eingeschränktes Weltbild

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 09:31

Müssen Sie überall Ihre Standardantwort drunterkopieren? Das soll ein Argument gegen die These sein, dass Sie niemand mehr ernst nimmt? Sie bestätigen nur einmal mehr das im Betreff genannte eingeschränkte Weltbild, indem sie mal wieder Berufsfotografen mit Fußballfotografen gleichsetzen.

Cosina hat im Gegensatz zu manch anderer Marke

Eingetragen von
TinCan
(Inventar)
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 15:33

eine eigene Glasproduktion und muss nicht jede Linse bei Hoya einkaufen. Es sind beileibe nicht nur Billig-Objektive, die bei Cosina entstehen. Die meisten scheinen jedoch ihren Preis wert.

ColorFoto testet Zeiss

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 23:05

Und der Fremdobjektivhersteller Zeiss mit japanischer Unterstützung bekommt dazu seltsame Testergebnisse. Beispiel Zeiss Distagon 2,8/21 mm mit dem erschreckenden Preis von 1480 Euro (für den Preis erhalte ich bei Nikon ein "richtiges" Objektiv): Die Ränder kommen beim Zeiss an der Nikon D3x nicht richtig in Form. Sie bleiben auch abgeblendet mäßig... Das können die an Sammler (vermutlich die größte Gruppe) oder Amateure verticken, die im nächsten Urlaub ihren Hotelpool auf Mallorca für die Daheimgebliebenen auf 10x15 bei Dm abziehen lassen. Der Test stand übrigens in ColorFoto - aber die haben vermutlich wieder keine Ahnung, dafür dieser Schützenvereinsfotograf, der bei Blende acht keinen Autofokus braucht. Vermutlich sehen so auch seine Bildchen aus. Die Sonne lacht - Blende acht!? Was ist das für ein Farbenbrei? Vermutlich Zeiss bei Blende zwei.

TinCan schrieb:

eine eigene Glasproduktion und muss nicht jede Linse bei Hoya einkaufen. Es sind beileibe nicht nur Billig-Objektive, die bei Cosina entstehen. Die meisten scheinen jedoch ihren Preis wert.

Gast #2 schrieb: dieser

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 00:44
Gast #2 schrieb:

dieser Schützenvereinsfotograf, der bei Blende acht keinen Autofokus braucht. Vermutlich sehen so auch seine Bildchen aus. Die Sonne lacht - Blende acht!?

Den CoFo-Test kenne ich nicht, das 21er Distagon auch nicht. Zur Qualität deshalb kein Wort. Aber Autofokus brauchts damit nun wirklich nicht. Kurzer Check mit dem Schärfentieferechner: Bei Kleinbild, 21mm Brennweite, Blende 8 und Einstellung auf hyperfokale Distanz (1,86m) reicht die Schärfe von 93cm bis unendlich:

Gast #1 schrieb:

Blende 8 und auf 2m ein gestellt und ab geht die Post.

Stimmt auf den Punkt.

Die Einlassungen von Gast 2 kann ich mir nur so erklären, dass ihm Kleinbild, Brennweitenwirkungen, Schärfentiefe, Blende und deren Abhängigkeiten noch nicht mal ansatzweise geläufig sind.

Brauchste nicht zu kennen.

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 10:00
Gast schrieb:

Den CoFo-Test kenne ich nicht.

Brauchste auch nicht zu kennen. Was soll ich von einem Testergebnis basierend auf Messungen bei Offenblende und zwei Stufen abgeblendet halten? Natürlich ist ein 1,4er Objektiv bei Offenblende und KB-Format in den Rändern nicht so scharf wie eine 5,6er Kitliste bei APS-C oder gar MF. Und auch bei zwei Stufen abgeblendet wird in der Regel (Ausnahmen bestätigen selbige) das 1,4er -- also bei 2,8 -- noch nicht so einen hohen Kontrast zeichnen wie das 5,6er bei Blende 11 (falls da nicht schon die Beugung zuschlägt). Ist also die Kitlinse besser als das 1,4er Objektiv für 1500 Euro? CF listet die Objektive jedenfalls in genau der Reihenfolge. So what?!

Eingeschränkte Wahrnehmung

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 00:55
Gast schrieb:

...

Ja, und das Entscheidende haben Sie bewusst unterschlagen:

Colorfoto schrieb:

..., während die Mitte schon offen top ist. Dennoch empfehlenswertes Objektiv ohne AF. ColorFoto digital empfohlen an der Nikon D3X.

Und über das Objektiv an der 5D MK II:

Colorofoto schrieb:

Mit sehr niedriger Verzeichnung, dafür mit heftiger Vignettierung beackert das Dis­tagon den Bildwinkel von im­merhin 92 Grad. Schon offen ist es recht gut, abgeblendet noch etwas besser. Das Zeiss kann sehr wohl überzeugen. Kein AF, aber digital empfohlen.

Aber schauen wir doch mal nach den Alternativen:

ColorFoto über das Nikon 12-24 an der D3X schrieb:

Weitwinkelzoom (1690 Euro) das vor allem bei der kürzesten Brennweite deutliche Schärfe­einbußen an den Rändern hin­nehmen muss. Abgeblendet we­sentlich besser und bis in die Ecken kontrastreicher – für Blende 5,6 ok.

Nicht "digital empfohlen", laut ColorFoto-Bestenliste eines der schlechtesten der getesteten Objektive an der D3X.

Kein Vergleich

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 13:20

Das 12-24 mm wird auch von Nikon-Fotografen (Amateurslang: Nikon-User) nicht empfohlen, das liegt nicht an der Qualität diese Weitwinkel-Zooms, sondern an der Verwendbarkeit. Das 12-24 mm ist ein (jetzt bitte aufpassen) DX-Objektiv für Kameras mit Verlängerungsfaktor (D200, D300 usw.). An einer Vollformat-Kamera vom Typ D3X hat es wirklich nichts zu suchen. In dieser Profiklasse empfiehlt Nikon das 14-24, eines der besten Zoomobjektive der Weltproduktion - und das aus gutem Grund, denn es stellt auch flüsterleise und blitzschnell scharf - kein Vergleich mit einem Cosina-Distagon.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

...

Ja, und das Entscheidende haben Sie bewusst unterschlagen:

Colorfoto schrieb:

..., während die Mitte schon offen top ist. Dennoch empfehlenswertes Objektiv ohne AF. ColorFoto digital empfohlen an der Nikon D3X.

Und über das Objektiv an der 5D MK II:

Colorofoto schrieb:

Mit sehr niedriger Verzeichnung, dafür mit heftiger Vignettierung beackert das Dis­tagon den Bildwinkel von im­merhin 92 Grad. Schon offen ist es recht gut, abgeblendet noch etwas besser. Das Zeiss kann sehr wohl überzeugen. Kein AF, aber digital empfohlen.

Aber schauen wir doch mal nach den Alternativen:

ColorFoto über das Nikon 12-24 an der D3X schrieb:

Weitwinkelzoom (1690 Euro) das vor allem bei der kürzesten Brennweite deutliche Schärfe­einbußen an den Rändern hin­nehmen muss. Abgeblendet we­sentlich besser und bis in die Ecken kontrastreicher – für Blende 5,6 ok.

Nicht "digital empfohlen", laut ColorFoto-Bestenliste eines der schlechtesten der getesteten Objektive an der D3X.

14-24

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 14:20
Gast schrieb:

Das 12-24 mm wird auch von Nikon-Fotografen (Amateurslang: Nikon-User) nicht empfohlen. [...]In dieser Profiklasse empfiehlt Nikon das 14-24, eines der besten Zoomobjektive der Weltproduktion

Sie haben Recht. Und doch wieder nicht. Gemeint war natürlich nicht das DX-Zoom, sondern das 14-24. Laut ColorFoto - Sie scheinen auf deren Meinung ja großen Wert zu legen - nicht "digital empfohlen".

ColorFoto schrieb:

Weitwinkelzoom (1690 Euro) das vor allem bei der kürzesten Brennweite deutliche Schärfe­einbußen an den Rändern hin­nehmen muss. Abgeblendet we­sentlich besser und bis in die Ecken kontrastreicher – für Blende 5,6 ok.

Laut ColorFoto-Bestenliste eines der schlechtesten der getesteten Objektive an der D3X.
Was nun? Taugen die ColorFoto-Tests nichts? Taugt das 14-24 nichts, und Sie liegen mit Ihrer Einschätzung daneben? Oder gibt es dann doch noch eine Berechtigung für hochwertige Festbrennweiten wie das obige Zeiss, und dass sind schlicht die Kompromisse, dich ich für extreme AF-Zoom-Objektive in Kauf nehmen muss?

Das 12-24 mm

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 23:32
Gast schrieb:

Das 12-24 mm wird auch von Nikon-Fotografen (Amateurslang: Nikon-User) nicht empfohlen, das liegt nicht an der Qualität diese Weitwinkel-Zooms, sondern an der Verwendbarkeit. Das 12-24 mm ist ein (jetzt bitte aufpassen) DX-Objektiv für Kameras mit Verlängerungsfaktor (D200, D300 usw.). An einer Vollformat-Kamera vom Typ D3X hat es wirklich nichts zu suchen. In dieser Profiklasse empfiehlt Nikon das 14-24, eines der besten Zoomobjektive der Weltproduktion - und das aus gutem Grund, denn es stellt auch flüsterleise und blitzschnell scharf - kein Vergleich mit einem Cosina-Distagon.

Dummerweise erweisen sich in der Praxis die ZFs den Nikkoren deutlich überlegen, besitze selber das 14-24, 24-70 und 70-200, dazu ZF 35 und 85mm an der D3. Pseudo-Fachliteratur auf Computerbild-Niveau wie KloFo oder die Braczko-Schwarten sind kein Ersatz für eigene Erfahrung. Gib das Zeug ins Altpapier und vergleiche mal selber unvoreingenommen.

Braucht's dazu CoFo

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 05:52

für die Binsenweisheit, dass Superweitwinkel natürlich (sic) vignettieren, nochzumal an Vollformat-SLRs?
Oder gilt als Maßstab zur Beurteilung von Objektiven heutzutage automatisch das vignettierungsfreie, weil schöngerechnete, Computerabbild ...?
Abgesehen davon, dass das Zeiss tatsächlich (trotzdem ...) digital empfohlen wird - ein klein wenig mehr Differenzierungsvermögen und Hausverstand wäre zum Thema dringend angebracht!

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Eingetragen von
ROG
(Inventar)
am Mittwoch, 09. Juni 2010 - 19:49
Gast schrieb:

Die sind durch den Anbau des konventionellen Blendenmitnehmers (Offenblendmessung) für ALLE Nikon-Kameras geeignet, sogar für F, F2, Nikkormat und durch die integrierte Steuerkurve ideal für den Gebrauch an modernen Digital-Spiegelreflexkameras.

Das ist schlichtweg Unsinn. Diese Objektive sind eben nicht für "ALLE" Nikon-Kameras geeignet. Die gesamte Palette unterhalb der D300 bleibt aussen vor. Das war schon bei der seligen D 100 so. Die Objektive passen zwar, die Belichtungsmessung funktioniert aber nicht.
Im übrigen, wer schon mal mit einem Objektiv aus dieser Zeiss Serie gearbeitet hat, wird feststellen, dass sie sowohl optisch als auch mechanisch mit den besten Objektiven der Konkurrenz vergleichbar sind. Egal ob da nun Zeiss oder sonst was eingraviert ist. Diese Aussage gilt natürlich nicht für den klassische FLAO (Fanboy with Loss of All Objectivity)
ROG

Ahnungslos

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 08:53
Gast schrieb:

Für den Preis (900 Euro) erhalte ich bei ebay oder - noch besser - auf Fotobörsen (da kann ich die persönlich begutachten) drei gebrauchte Nikkore 2,8/24 mm oder zwei Nikkore 2,8/20 mm oder auch zwei lichtstarke Nikkor 2/24 mm. Die sind durch den Anbau des konventionellen Blendenmitnehmers (Offenblendmessung) für ALLE Nikon-Kameras geeignet, sogar für F, F2, Nikkormat und durch die integrierte Steuerkurve ideal für den Gebrauch an modernen Digital-Spiegelreflexkameras. Das sind von der hervorragenden Abbildungsleistung immer noch absolute Top-Objektive, die vor allem an Nikon-Vollformatkameras zeigen, was sie leisten. Das optimale Reportageobjektiv 2/24 mm beispielsweise zeichnet randscharf, selbst bei offener Blende, das gilt auch für das 2,8/24, damals sehr beliebt bei Amateurfotografen, ideal auch bei Nahaufnahmen.
Über das zwölflinsige Nikkor 2,8/20 mit seiner Nahbereichskorrektur brauche ich vermutlich nicht viel sagen, es ist immer noch ein Traumobjektiv. Wer es besitzt, gibt es nicht mehr her. An diesr Stelle braucht nicht erwähnt zu werden, dass diese Nikkore sehr hochwertig verarbeitet sind und auch `was aushalten.
Zeiss sollte so ehrlich sein und auf ihre "Nikon"-Objektivserie "Cosina-Zeiss" gravieren, aber das könnte ja interessierte Kunden abschrecken. "Cosina? War das nicht dieser Billig-Zulieferer für Versandhändler und Kaufhäuser?"

Noch nie so viel Unsinn eines Ahnungslosen gelesen. Die ZF2-Objektive sind primär für moderne DSLR vorgesehen. Hier macht das olle AiS-Nikkor 2,8/24 mm keine tolle Figur. Und optisch kann der alte Scherben auch nicht mithalten mit der neuen Entwicklung. Aber träumen Sie nur weiter vom Objektiv, das "keiner mehr hergibt, wenn er es besitzt". (Woher kommen dann die vielen billigen AiS-Nikkore bei Ebay?)

Gast schrieb: ...(Woher

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 10. Juni 2010 - 20:06
Gast schrieb:

...(Woher kommen dann die vielen billigen AiS-Nikkore bei Ebay?)...

AiS-Nikkore billig bei Ebay? Im Vergleich zu allen anderen Systemen, die keine direkte Kompatibilität zu heutigen Kameragehäusen mehr gewährleisten, sind die manuellen Nikon-Objektive noch ziemlich teuer. Sie zahlen gegenüber vergleichbaren Zuikos, Rokkoren und Canon FD-Optiken das Zwei- bis Dreifache auf dem Gebrauchtmarkt!
Und wenn Sie irgendwo noch eine Nikon Preisliste aus DM-Zeiten finden, werden Sie auch staunen, wie gering der Abschlag gemessen am Alter der Objektive tatsächlich ausfällt.
Es ist absolut offensichtlich, dass viele Fotografen die AiS-Objektive für ihre DSLRs ersteigern und nicht für zur Benutzung an analogen Bodys.

Nikon hält sich, auch Leica geht nach unten

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Juni 2010 - 09:27

Ist auch klar, dass bestimmte Nikon-Objektive in der Preiserwartung immer noch ganz oben liegen. Cosina-Zeiss hat das Image von Fremdobjektiven, diese lassen viele Nikon-Pruristen wirklich nicht für Geld und gute Worte an edle Kameras wie D700, D3, F2 oder FM-3A. Warum sollten sie auch? Ich sehe das immer wieder auf Fotobörsen, diese Zeiss-Dinger stehen ohne großes Interesse auf den Tischen, aber Nikon-Brennweiten wie mechanische Fischaugen, lichtstarke Zoom-Nikkore und Makroobjektive finden noch munter ihre Liebhaber. Kein Wunder: Die sind super verarbeitet, bieten immer noch eine Spitzen-Abbildungsqualität und halten "ewig". Übrigens gehen auch Leica-Reflexobjektive stark nach unten, das liegt wohl daran, dass Leica sich mit den R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen) vom Markt verabschiedet hat, dabei sind die Leica-Objektive gar nicht `mal so schlecht, einige können sogar mit den Nikkoren mithalten.

Gast schrieb:
Gast schrieb:

...(Woher kommen dann die vielen billigen AiS-Nikkore bei Ebay?)...

AiS-Nikkore billig bei Ebay? Im Vergleich zu allen anderen Systemen, die keine direkte Kompatibilität zu heutigen Kameragehäusen mehr gewährleisten, sind die manuellen Nikon-Objektive noch ziemlich teuer. Sie zahlen gegenüber vergleichbaren Zuikos, Rokkoren und Canon FD-Optiken das Zwei- bis Dreifache auf dem Gebrauchtmarkt!
Und wenn Sie irgendwo noch eine Nikon Preisliste aus DM-Zeiten finden, werden Sie auch staunen, wie gering der Abschlag gemessen am Alter der Objektive tatsächlich ausfällt.
Es ist absolut offensichtlich, dass viele Fotografen die AiS-Objektive für ihre DSLRs ersteigern und nicht für zur Benutzung an analogen Bodys.

Hoffnungsloser Fall

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Juni 2010 - 14:19

[quote=Gast]Ist auch klar, dass bestimmte Nikon-Objektive in der Preiserwartung immer noch ganz oben liegen. Cosina-Zeiss hat das Image von Fremdobjektiven, diese lassen viele Nikon-Pruristen wirklich nicht für Geld und gute Worte an edle Kameras wie D700, D3, F2 oder FM-3A. Warum sollten sie auch? [quote=Gast]

Klingt ja fast so als ob Oberchecker Peter Braczko persönlich hier herumtrollen
würde, solches Bashing ändert aber auch nicht das geringste an der sehr hohen
Qualität der Zeiss-Linsen.

[quote=Gast] Ich sehe das immer wieder auf Fotobörsen, diese Zeiss-Dinger stehen ohne großes Interesse auf den Tischen, aber Nikon-Brennweiten wie mechanische Fischaugen, lichtstarke Zoom-Nikkore und Makroobjektive finden noch munter ihre Liebhaber. Kein Wunder: Die sind super verarbeitet, bieten immer noch eine Spitzen-Abbildungsqualität und halten "ewig".
[quote=Gast]

Welche Börse sollte dass den sein? Die Braczko-Börse in Gladbeck die er immer empfiehlt
wo man sich statt "billiger Fremdteile" lieber gebrauchte Nikkore kaufen soll? Ich hab
noch kein ZF auf einer Börse gesehen, mag sein dass die sofort weggehen oder auch weil
kaum jemand die wieder hergibt.

[quote=Gast] Übrigens gehen auch Leica-Reflexobjektive stark nach unten, das liegt wohl daran, dass Leica sich mit den R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen) vom Markt verabschiedet hat [quote=Gast]

Wieder mal einer der das längst wiederlegte Märchen von der Minolta mit Leica-Deckkappe
verbreiten muss. Wundert mich eh warum da nicht mal die Rechtsabteilung einschreitet,
der Tatbestand der üblen Nachrede ist jedenfalls eindeutig erfüllt.

[quote=Gast] dabei sind die Leica-Objektive gar nicht `mal so schlecht, einige können sogar mit den Nikkoren mithalten. [quote=Gast]

DER Lacher des Jahres!

Nur 349 Euro

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Juni 2010 - 22:34

"Hoffungsloser Fall?" Ist damit der Verkauf der Cosina-Distagone gemeint? Bei ebay stehen einige dieser Exemplare. Einige hatte ich schon vor 14 Tagen auf "Beobachten" gestellt, die sind aber nicht verkauft worden, wo die doch angeblich so begehrt sind? Bei Amazon stehen die auch, mittlerweile mit Preisreduzierungen. Weiterhin fand ich aus der Abteilung "Fremdscherben" ein weiteres Exemplar, ein Vivitar Series-1 Typ 1,4/85 mm für digitale Sony-Spiegelreflexkameras zum Preis von 349 Euro. Also, haben möchte ich es nicht, aber im Vergleich zu diesen Cosina-Zeiss-Angeboten ist das doch wirklich nicht viel Geld. Nach Herstellerangaben "keine Verzeichnung" und "keine Vignettierung" Aber das schreiben ja alle Fremdhersteller. Allerdings auch keine Autofokussteuerung. Hergestellt in Korea. Hat Cosina da ein Zweigwerk? Fragen über Fragen?

Gast][quote=Gast]Ist auch klar, dass bestimmte Nikon-Objektive in der Preiserwartung immer noch ganz oben liegen. Cosina-Zeiss hat das Image von Fremdobjektiven, diese lassen viele Nikon-Pruristen wirklich nicht für Geld und gute Worte an edle Kameras wie D700, D3, F2 oder FM-3A. Warum sollten sie auch? [quote=Gast]

Klingt ja fast so als ob Oberchecker Peter Braczko persönlich hier herumtrollen
würde, solches Bashing ändert aber auch nicht das geringste an der sehr hohen
Qualität der Zeiss-Linsen.

[quote=Gast] Ich sehe das immer wieder auf Fotobörsen, diese Zeiss-Dinger stehen ohne großes Interesse auf den Tischen, aber Nikon-Brennweiten wie mechanische Fischaugen, lichtstarke Zoom-Nikkore und Makroobjektive finden noch munter ihre Liebhaber. Kein Wunder: Die sind super verarbeitet, bieten immer noch eine Spitzen-Abbildungsqualität und halten "ewig".
[quote=Gast]

Welche Börse sollte dass den sein? Die Braczko-Börse in Gladbeck die er immer empfiehlt
wo man sich statt "billiger Fremdteile" lieber gebrauchte Nikkore kaufen soll? Ich hab
noch kein ZF auf einer Börse gesehen, mag sein dass die sofort weggehen oder auch weil
kaum jemand die wieder hergibt.

[quote=Gast] Übrigens gehen auch Leica-Reflexobjektive stark nach unten, das liegt wohl daran, dass Leica sich mit den R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen) vom Markt verabschiedet hat [quote=Gast]

Wieder mal einer der das längst wiederlegte Märchen von der Minolta mit Leica-Deckkappe
verbreiten muss. Wundert mich eh warum da nicht mal die Rechtsabteilung einschreitet,
der Tatbestand der üblen Nachrede ist jedenfalls eindeutig erfüllt.

[quote=Gast] dabei sind die Leica-Objektive gar nicht `mal so schlecht, einige können sogar mit den Nikkoren mithalten. [quote=Gast schrieb:

DER Lacher des Jahres!

Gast schrieb: Cosina-Zeiss

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. Juni 2010 - 16:02
Gast schrieb:

Cosina-Zeiss hat das Image von Fremdobjektiven, diese lassen viele Nikon-Pruristen wirklich nicht für Geld und gute Worte an edle Kameras wie D700, D3, F2 oder FM-3A. Warum sollten sie auch?

Na das klingt ja fast so als würde Oberchecker Peter Braczko persönlich hier herumtrollen.
Ständiges Bashing ändert aber nichts an der anerkannt hervorragenden Qualität der Zeiss-Linsen.

Gast schrieb:

Ich sehe das immer wieder auf Fotobörsen, diese Zeiss-Dinger stehen ohne großes Interesse auf den Tischen, aber Nikon-Brennweiten wie mechanische Fischaugen, lichtstarke Zoom-Nikkore und Makroobjektive finden noch munter ihre Liebhaber.

Welche Börsen sollen denn das sein? Die Braczko-Börse in Gladbeck wo er immer
empfielt man solle sich statt "billiger Fremdteile" lieber ein gebrauchtes Nikkor
kaufen?

Ich habe noch nie auf einer Börse ein ZF gesehen, vielleicht weil die immer sofort
weggehen oder auch weil kaum jemand die wieder hergibt.

Gast schrieb:

R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen)

Tut das Not diesen längst wiederlegten Unsinn immer wieder zu Verbreiten? Wundert mich
eh dass da die Rechtsabteilung nicht einschreitet, der Tatbestand der Rufschädigung
ist mit dieser Behauptung zweifelsfrei erfüllt!

Gast schrieb:

dabei sind die Leica-Objektive gar nicht `mal so schlecht, einige können sogar mit den Nikkoren mithalten.

DER Lacher des Jahres!

Tut Not

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 08:19
Gast schrieb:

R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen)
Tut das Not diesen längst wiederlegten Unsinn immer wieder zu Verbreiten? Wundert mich eh dass da die Rechtsabteilung nicht einschreitet, der Tatbestand der Rufschädigung ist mit dieser Behauptung zweifelsfrei erfüllt!

Ja, das tut Not. Und prinzipiell richtig ist's auch. Auch wenn die Rs von Leica in Portugal gefertigt wurden. Weil's den Stellenwert kennzeichnet, den das R-System für Leica über Jahrzehnte hatte. Was auch mit der letztendlichen Einstellung des R-Systems seinen unwürdigen Abschluss gefunden hat. Nicht zu vergessen, die Verarschung der Kunden, die man erst jahrelang digital vertröstete, um sie letztlich zu brüskieren.

Minolta, der Kamera- und Objektivlieferant

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 08:55

Kleiner Einwurf: Leica R3 und R4 sind technisch identisch mit den Minolta-Kameras XE-1 und Minolta XD-7, in Portugal montiert. Stand ausführlich in der Leica-Werkszeitschrift. Das ist noch nicht alles: Minolta lieferte auch Objektive. Ab 1974 das Fischauge 2,8/16 mm, verkauft als Fisheye-Elmarit, dann kam noch ein Minolta-Spiegelobjektiv dazu, das 8/500 mm, weiterhin ein Zoom 4,5/80-200 mm. Sogar Sigma lieferte ein Standard-Zoom. Klar, dass die Leica-Fans das nicht gerne lesen und auch die deutschen Leica-Fotobücher das gerne verschweigen, in den Vereinigten Staaten sehen die das glücklicherweisweise nicht so eng. Die Realität ist eben kein dehnbarer Begriff. Keine Angst, mit Panasonic fange ich nicht erst an. Das haben hier schon andere Schreiber dargestellt.

Gast schrieb:

"R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen)

Tut das Not diesen längst wiederlegten Unsinn immer wieder zu Verbreiten? Wundert mich
eh dass da die Rechtsabteilung nicht einschreitet, der Tatbestand der Rufschädigung
ist mit dieser Behauptung zweifelsfrei erfüllt!"

Ja, das tut Not. Und prinzipiell richtig ist's auch. Auch wenn die Rs von Leica in Portugal gefertigt wurden. Weil's den Stellenwert kennzeichnet, den das R-System für Leica über Jahrzehnte hatte. Was auch mit der letztendlichen Einstellung des R-Systems seinen unwürdigen Abschluss gefunden hat. Nicht zu vergessen, die Verarschung der Kunden, die man erst jahrelang digital vertröstete, um sie letztlich zu brüskieren.

Schwachsinn, rufschädigend

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 09:11
Gast schrieb:

Die Realität ist eben kein dehnbarer Begriff.

Anscheinend schon. Im ersten Schritt werden aus zwei gemeinsam entwickelten Kameras „technisch identische Kameras“. Nur dass eine davon dann beispielsweise über Spotmessung und Motoranschluss verfügt, die andere nicht. Es sich bei den identischen Kameras und ziemlich verschiedene Kameras handelt.
Im nächsten Schritt werden aus zwei gemeinsam entwickelten Kameras dann „R-Spiegelreflexkameras (größtenteils lupenreine Minoltas mit Leica-Deckkappen).“
Anscheinend ist die Wahrheit soweit dehnbar, bis sie die eigenen Vorurteile und Abneigungen erfüllt.

Gab in und um Solms nix Rufschädigenderes

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 10:23

als Leicas Produktpolitik; den immer noch ausgiebig zelebrierten Hochmut; und die daraus resultierenden Beinahe-Konkurse ... :-/

Leica und die Minolta-Versionen

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 09:53

Vielen Dank für den Kommentar, so sehe ich das auch. Etwas belustigt habe ich auch hier den Kommentar des Leica-"Schönschreibers" zur Kenntnis genommen. Von wegen die Kameras Minolta XE-1 und Leica R3 bzw. Minolta XD-t und Leica R34 wären keine "Zwillingsschwestern". Die Minolta XE-1 erschien 1975, ein Jahr später kam mit optischen Veränderungen die Leica R3 heraus, denn die europäischen und amerikanischen Kunden sollten dafür einen deutlichen Aufpreis zahlen - und da waren "japanische Schwestern" zuerst nicht so verkaufsfördernd. Die Leica R4 erschien drei Jahre nach dem Vorbild Minolta XD-7. Wäre auch nicht gut angekommen, wenn es da nicht kleine Bauart-Veränderungen gegeben hätte. Insgesamt entwickelte sich die "Zusammenarbeit" zwischen den Japanern und den Deutschen sehr positiv, die Bosse beider Unternehmen pflanzten in Wetzlar sogar gemeinsam ein Bäumchen (siehe Leica-Werkszeitschrift). Das ist auch kein Wunder, Minolta hatte einen zweiten Absatzmarkt für seine Kameras und Rokkor-Objektive gefunden. Leitz brauchte keine eigene Kamera entwickeln, denn ein Modell mit Belichtungsautomatik hatten die noch nicht in der Schublade. Weiterhin gab es noch eine etwas umständliche Sucherkamera CL, die sie in den USA als Leitz-Minolta CL verkauften.
Leitz brachte Mitte der Siebziger auch zwei Goldmodelle heraus, einmal die M4-2 und andererseits die R3. Bei Leica-Fans sind solche Vitrinenmodelle, bei denen sie keinen Film einlegen brauchen, immer sehr beliebt. Anfangs lief aber die goldene R3 nicht so gut. Kommentar eines Leica-Sammlers auf einer Fotobörse in Düsseldorf: "Was soll ich mit einer goldenen Minolta?" Überigens schafften es deutsche Leica-Buchautoren, die Begriffe Minolta und Rokkor komplett zu verschweigen, aber die Redakteure der großen US-Fotozeitschriften hatten das Spiel von Anfang an durchschaut und ihre Leser gezielt aufgeklärt, wer die Schöpfer der Kameras sind: Japanische Konstrukteure von Minolta und Copal. Minolta lieferte auch einen ganzen Rattenschwanz von Objektiven, die Leitz nicht fertigen konnte: Das Spiegelobjektiv 500 mm, ein Fischauge 16 mm und das Zoom 80-200 mm.

Gast schrieb:

als Leicas Produktpolitik; den immer noch ausgiebig zelebrierten Hochmut; und die daraus resultierenden Beinahe-Konkurse ... :-/

Undifferenziert, verblendet, böswillig

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 10:53
Gast schrieb:

Vielen Dank für den Kommentar, so sehe ich das auch.

Das wissen wir, Ihre Leica- und Zeiss-Allergien brauchen Sie nicht immer aufs neue zu zelebrieren.

Gast schrieb:

Etwas belustigt habe ich auch hier den Kommentar des Leica-"Schönschreibers" zur Kenntnis genommen.

Wo finden Sie den „Schönschreiber“? Mich können Sie vermutlich nicht meinen. Ich habe keine Wertung abgegeben. Auch der Kollege, der ein paar Beiträge weiter unten detailiert auf etliche Unterschiede zwischen der Minolta XD-7 und der Leica R4 eingeht. Sie als Fotograf wissen Sehr gut, dass ein Bild nicht nur aus Schwarz und Weiß besteht. Sondern aus tausenden Grauwerten oder Farben dazwischen. Sie müssen schon sehr verblendet sein für das Schwarz-Weiß-Denken, die XD-7 und R4 seinen technisch identisch. Oder böswillig.
Es mag ja viel von dem stimmen, was Sie schreiben. Das mit dem Bäumchen zum Beispiel. Aber die „Wahrheit“ ist für einfach gestrickte Leute wie Sei anscheinend doch etwas zu kompliziert.

Zwillingsschwestern

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 10:58
Gast schrieb:

Von wegen die Kameras Minolta XE-1 und Leica R3 bzw. Minolta XD-t und Leica R34 wären keine "Zwillingsschwestern".

Dann versuchen Sie dochmal, eine XD-7 zur R4 umzubauen, so dass Sie statt der Rokkore R-Objektive einsetzen können. Oder nur mal Bodenplatte und Filmtransport soweit zu modifizieren, dass die XD-7 mit dem Leica-Motor arbeitet. Sie erkennen schnell, dass es sich bei beiden nicht um Zwillingsschwestern handeln kann.

Gast schrieb:

Die Minolta XE-1 erschien 1975, ein Jahr später kam mit optischen Veränderungen die Leica R3 heraus, denn die europäischen und amerikanischen Kunden sollten dafür einen deutlichen Aufpreis zahlen - und da waren "japanische Schwestern" zuerst nicht so verkaufsfördernd. Die Leica R4 erschien drei Jahre nach dem Vorbild Minolta XD-7.

Ja, und Ihrer Argumentation zufolge - etwas überspitzt - ist die Nikon D3X dann die Zwillingsschwester der Sony Alpha 900, schließlich kam die Nikon eine Zeit nach dem "Original", und beide teilen sich das gleiche Herzstück, den Bildsensor. Alpha 900 das Original, D3X der Klon?

Technisch identisch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 11:00
Gast schrieb:

Wäre auch nicht gut angekommen, wenn es da nicht kleine Bauart-Veränderungen gegeben hätte.

Wie, auf einmal sind Sie nichtmehr „technisch identisch“. Warum behaupten Sie es dann?

Gast schrieb: Das ist auch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 18:58
Gast schrieb:

Das ist auch kein Wunder, Minolta hatte einen zweiten Absatzmarkt für seine Kameras und Rokkor-Objektive gefunden. Leitz brauchte keine eigene Kamera entwickeln, denn ein Modell mit Belichtungsautomatik hatten die noch nicht in der Schublade. Weiterhin gab es noch eine etwas umständliche Sucherkamera CL, die sie in den USA als Leitz-Minolta CL verkauften.
Leitz brachte Mitte der Siebziger auch zwei Goldmodelle heraus, einmal die M4-2 und andererseits die R3. Bei Leica-Fans sind solche Vitrinenmodelle, bei denen sie keinen Film einlegen brauchen, immer sehr beliebt. Anfangs lief aber die goldene R3 nicht so gut. Kommentar eines Leica-Sammlers auf einer Fotobörse in Düsseldorf: "Was soll ich mit einer goldenen Minolta?" Überigens schafften es deutsche Leica-Buchautoren, die Begriffe Minolta und Rokkor komplett zu verschweigen, aber die Redakteure der großen US-Fotozeitschriften hatten das Spiel von Anfang an durchschaut und ihre Leser gezielt aufgeklärt, wer die Schöpfer der Kameras sind: Japanische Konstrukteure von Minolta und Copal. Minolta lieferte auch einen ganzen Rattenschwanz von Objektiven, die Leitz nicht fertigen konnte: Das Spiegelobjektiv 500 mm, ein Fischauge 16 mm und das Zoom 80-200 mm.

Ich denke einige der hier verwendeten Worthülsen wie "umständliche Sucherkamera", "Nikon-Puristen"
oder "Zeiss-Dinger" indentifizieren den Schreiberling eindeutig als den selbsternannten Nikon-"Exberdden"
Peter Braczko, es ist ständig der gleiche Unsinn den er gebetsmühlenartig zum Besten gibt. Immer wieder
faszinierend wie er jedes Thema, und sei es der Wetterbericht, sofort für eine Spitze gegen Leica nutzt.
Thema waren eigentlich Zeiss-Objektive. Weiss auich nicht was Leitz ihm getan hat dass er seit Jahrzenten
einen Dschihad gegen diese Marke führt.

Was haben denn auf einmal die goldenen Jubiläumsmodelle mit dem Thema zu tun? Die gabs von Nikon, Contax
und etlichen anderen auch.

Nochmal einiges an haarsträubender Unsinn den es richtigzustellen gilt. Fangen wir mal bei Copal an,
der Verschluss war eine reine Leitz-Entwicklung die bei Copal oder Seiko gebaut wurde, Minolta hat
diesen für die damaligen Spitzenmodelle übernommen.

Die Aussage Minolta suchte einen weiteren Absatzmarkt für ihre Rokkore ist an Dummheit wohl kaum
zu überbieten, es waren 2 Zooms, ein Weitwinkel und 2 Exoten (Fisheye und Spiegel) die von Minolta
übernommen wurden, allesamt keine tragenden Säulen des R-Systems sondern eine Abrundung wo sich eine
Eigenentwicklung nicht geloht hätte. Umgekehrt wurden auch einige der hochwertigen Apo-Teles und die
Lupenobjektive an Minolta geliefert die damit ihr System erweiterten.

Zum Thema Fachpresse und durchschaut: viele der Leitz-Objektive, auch die zugekauften, wurden von u.a.
Barnim A. Schulze (Normtest) getestet und ausführlich darüber berichtet, die Herkunft wurde dabei immer
erwähnt.

Gibt kaum eine Firma

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Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 10:37

die die Wahrheit über ihre eigenen Produkte so überdehnt hat, wie Leica ...
Liegt die Wahrheit vielleicht dort, wo der Messsucher, gleich Scheuklappen, die Wahrnehmung der fotografischen Realität massiv beschränkt hat?

Gast schrieb: Kleiner

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 23:03
Gast schrieb:

Kleiner Einwurf: Leica R3 und R4 sind technisch identisch mit den Minolta-Kameras XE-1 und Minolta XD-7, in Portugal montiert. Stand ausführlich in der Leica-Werkszeitschrift. Das ist noch nicht alles: Minolta lieferte auch Objektive. Ab 1974 das Fischauge 2,8/16 mm, verkauft als Fisheye-Elmarit, dann kam noch ein Minolta-Spiegelobjektiv dazu, das 8/500 mm, weiterhin ein Zoom 4,5/80-200 mm. Sogar Sigma lieferte ein Standard-Zoom.

Genau diesen Unsinn von wegen technisch identisch will ich wiederlegen. Offensichtlich hattest Du noch
nie eine R4 oder XD7 in der Hand. Vergleichen wir mal im Detail:

Gleichteile finden sich insbesondere beim Filmtransport und bei den Sucheranzeigen.
Der in beiden Kameras identische Verschluss wurde von Leitz entwickelt und von
Copal oder Seiko gebaut. Weiter übernahm Minolta u.a. auch die Technik der
Schwarzverchromung für die Gehäuse der XD-Modelle, ein Novum bei japanischen
SLRs. Schwarze Kameras waren zu dieser Zeit üblicherweise lackiert.
Neben sichtbaren Unterschieden wie der praxisgerechteren Auslegung der
Bedienungselemente (z.B. grosser Abblendhebel oder Umschaltung der Betriebsart
ohne die Kamera vom Auge zu nehmen) unterscheiden sich Konstruktion und
Ausstattung erheblich.

Die wichtigsten Unterschiede sind:

Bajonett:

Wohl klar…

Elektronik:

R4: Leitz-Entwicklung, von Ferranti gefertigter ULA-Chip. Dieser Ferranti-Chip
war auch der Grund für die Ausfälle der ersten Serie.

Sucher:

R4: 0,85fach, 92%
XD7: 0,87fach, 94%

Anzeigen:

R4: Betriebsart und Messcharakteristik mittel LED im Sucher
XD7: keine Anzeige der Betriebsart

Spiegel:

R4: teildurchlässiger Spiegel mit separatem Hilfsspiegel für Belichtungsmessung
XD7: Standardspiegel

Spiegeldämpfung:

R4: Leitz-Kurbelschleifengetriebe ohne Anschlag
XD7: Standard mit pneumatischer Anschlagdämpfung

Mattscheibe:

R4: Leitz-Scheibe, selber wechselbar
XD7: Minolta-Microwabenscheibe, nur von Kundendienst wechselbar

Messung:

R4: Integral und Selektiv umschaltbar, 1 Messzelle im Spiegelkasten
XD7: Integral, 2 Messzellen links und rechts vom Okular

Messwertspeicherung:

R4: Bei Selektivmessung durch Druckpunktnahme des Auslösers (Leitz-Patent)
XD7: kein Messwertspeicher

Belichtungssteuerung:

R4: manuell, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Programmautomatik
XD7: manuell, Zeitautomatik, Blendenautomatik

Selbstauslöser:

R4: elektronisch mit Ablaufkontrolle über LED
XD7: mechanisch

Batteriekontrolle:

R4: Taste mit LED-Anzeige
XD7: keine Batteriekontrolle

Motor:

R4: Motor Drive (4B/s) oder Winder (2B/s)
XD7: ausschliesslich Winder (2B/s)

Fernauslöser:

R4: mech. Drahtauslöser an Camera und elektr. Fernauslöser mit Rückmeldung
der Auslösung und Stromversorgung für Intervalltimer an Motor und Winder
XD7: mech. Drahtauslöser und elektr. Fernauslöser an Camera

Gehäuse:

R4: Magnesium-Druckguss
XD7: gefrästes Metallgehäuse

Rückwand:

R4: Filmpatronensichtfenster
XD7: Memohalter

Technisch identisch sieht anders aus! Wer solches verbreitet dem geht es sicher nicht um fundierte
Informationen sondern um Provokation. Seltsamerweise stört sich niemand daran dass Canon T60 oder
Nikon FE10/FM10 und einige andere komplett von Cosina zugeliefert wurden, da stammt keine Schraube und
kein Konstruktionsdetail von der Firma deren Name draufsteht. Ebenso werden auch bei den Japanern
nicht alle Objektive im eigenen Haus gefertigt.

Billig-Kameras

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 05:55

mit teuren Leica-Klonen aufzurechnen - so viel Provokation schafft man in Solmshausen noch immer locker aus dem Stand ... 8-)

Noch nicht mal die alten Leicaner - der Fotofachhandel ohnehin nice - hätten sich einst dazu verstiegen, die Minolta-Abkunft der R-Serie zu leugnen, oder auch nur schönzureden.
Und vom Minolta- und Sigma-Input bei den Objektiven zehrte der Gebrauchtmarkt gerade noch so lange, als Leica die Hoffnung auf eine würdige R-Nachfolge nicht ganz fahren ließ ...

Leica-Ableger

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 10:33
Gast schrieb:

Noch nicht mal die alten Leicaner - der Fotofachhandel ohnehin nice - hätten sich einst dazu verstiegen, die Minolta-Abkunft der R-Serie zu leugnen, oder auch nur schönzureden.

Ich finde hier keinen, der die Zusammenarbeit leugnet. Ich finde allerdings ein paar Leute, die dazu in der Lage sind, etwas zu differenzieren. Sie zählen offenbar nicht dazu.
Ich finde hier keinen, der irgendwas schönredet. Hier schreibt bisher noch keiner, ob er die Leica-Modelle toll findet, ob die Leica-Produktpolitik glücklich war. Hier ist noch keine Bewertung (außer von Provokateuren wie Ihnen) abgegeben worden. Hier macht sich lediglich jemand die Mühe, in einem sehr fundierten Beitrag völlig wertfrei groben Unfug richtigzustellen.

Die Wahrheit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 11:04

als Provokation abzutun, bedarf keiner großen Mühe.
Und dabei hab' ich noch gar nichts darüber geschrieben, wie "rufschädigend" sich die kleinen Unterschiede zu Minoltas in kleineren und größeren Pannen ausgewirkt haben - was mit rufbildend für die Zuverlässigkeit des Leica-Service war, als die wohl bestausgelastete Abteilung bei Leica ...

Die Wahrheit

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 12:58
Gast schrieb:

als Provokation abzutun, bedarf keiner großen Mühe.

Nun, ich stelle fest, dass die lange Aufzählung einiger der Unterschiede zwischen der Minolta XD-7 und Leica R4 soweit stimmt. Also der Wahrheit entspricht. Und die Aussage, beide Kameras seien "technisch identisch", schlichtweg falsch ist. Mehr nicht.

Gast schrieb: als

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 19:19
Gast schrieb:

als Provokation abzutun, bedarf keiner großen Mühe.
Und dabei hab' ich noch gar nichts darüber geschrieben, wie "rufschädigend" sich die kleinen Unterschiede zu Minoltas in kleineren und größeren Pannen ausgewirkt haben - was mit rufbildend für die Zuverlässigkeit des Leica-Service war, als die wohl bestausgelastete Abteilung bei Leica ...

Was sollen denn die rufschädigenden kleinen Unterschiede sein? Bei den ersten R4 des Produktionsjahres
1980 gab es Ausfälle wegen eines Chips des Zulieferers Ferranti, die damals neue sogennante ULA-Technik
in der dieser gefertigt war erwies sich als nicht sehr dauerhaft und wurde später in den Datenbüchern von
Férranti ab 1982 nur noch für eine Produktlebensdauer von 3-4 Jahren spezifiziert. Davon waren nicht nur
Leitz-Kameras sondern auch noch etliche ander Geräte und Marken aus anderen Branchen betroffen. Da konnte
Leitz nun wirklich nichts dafür, hatten aber die Zeche zu bezahlen. Bei den betroffenen Kameras wurde
die Elektronik kostenlosen gegen die neue mit anderem Chip getauscht und das Problem war ab 1982 endgültig
behoben. Das Risiko fehlerhafter Teile von einem Zuliefere zu bekommen hat jeder Hersteller, oder baut etwa
Mercedes schlechte Autos weil die mal eine Rückrufaktion wegen fehlerhafter ABS-Steurungen von Bosch hatten?
Die Elektronik die Leitz in Portugal fertigte machte erwies sich jedenfalls als sehr Zuverlässig nachdem
ein anderer Chip eingesetzt wurde.

Ist wie mit Citroen, die hatten vor über 50 Jahren die Hydraulik in Autos eingeführt und in den ersten
beiden Jahren damit Probleme die aber seit über einem halben Jahrhundert Geschichte sind, dennoch hält
sich hartnäckig der Ruf Citroen hätte eine unzuverlässige Hydraulik. Gerade die R4 ist halt permanentes
Opfer von chronischem Bashing mit habe-mal-gehört-Argumenten wie der angedichteten Baugleichheit.

Im Jahr 2010

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 23:09

den zweifelhaften Ruf der R4 retten zu wollen, lass ich gerne als spätheroisches Unterfangen einer fest der Vergangenheit verhafteten Firma gerade noch durchgehen ...

Gast schrieb: den

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 18. Juni 2010 - 20:37
Gast schrieb:

den zweifelhaften Ruf der R4 retten zu wollen, lass ich gerne als spätheroisches Unterfangen einer fest der Vergangenheit verhafteten Firma gerade noch durchgehen ...

Schon lustig dass ich jetzt der Firma Leica zugerechnet werde obwohl ich oben schrieb dass ich
mit einer D3 und etlichen Nikkoren und 2 ZF-Linsen fotografiere. Der Zweifelhafte Ruf der R4
exiatiert nur in den Köpfen der chronischen Basher, offrensichtlich hattest Du noch nie eine
in der Hand geschweige denn damit fotografiert.

Einen guten Rat will ich Dir noch auf den Weg geben, lass das Schreiben über Kameras,
egal ob im Web oder in Buchform, in Zukunft besser bleiben, da kommt nix gutes bei raus!

Geb Dir auch einen guten Rat

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 19. Juni 2010 - 07:52

Lass das mit den guten Ratschlägen. Kommt nur Blödes dabei heraus. Und bei der Meinung über die R4 (in ihrer Urform, nicht mehr in der Variante R4s) bleibt's natürlich.

Billig-Kameras

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 10:34
Gast schrieb:

Billig-Kameras mit teuren Leica-Klonen aufzurechnen - so viel Provokation schafft man in Solmshausen noch immer locker aus dem Stand...

Wollen Sie sagen, dass Leica seine Zulieferer besser auswählt als Canon und Nikon?

Da man bei Leica

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 17. Juni 2010 - 11:29

schon fast alle in Frage kommenden Zulieferer durchhaben dürfte, läßt sich das wohl nicht so undifferenziert festmachen ...

Tatsache ist, dass die Probleme Leicas nie an den Optiken, sehr wohl aber an den Kameras festzumachen waren. Und davon "profitiert" der Ruf der Solmser bis heute. Nachhaltig.

Noch nicht mal ein grundrichtiges Produkt wie die M9 überzeugt wirklich rundum: Zu sehr hat man an "unwichtigen" Dingen - wie einer verbreiterten Sucherbasis, überhaupt an einem Info-Sucher, oder auch nur am Monitor - gespart, um nicht an unangenehme Erinnerungen an vergangene Zeiten der Leica-Produktpolitik gemahnt zu werden.

Und eine S2 auf Kosten des R-Systems ist eine Provokation selbst für die gutmütigste Kreatur, die über viele Jahre bereit war, den Solmsern einen Sonderstatus (bedingt durch die optische Exzellenz) am Fotomarkt einzuräumen ...

Cosina-Zeiss oder die "Ahnungslosen"

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 12. Juni 2010 - 14:31

Wer eine andere Meinung hat, gilt hier schnell als "ahnungslos" - hat denn der Ahnung, der in einer Zeit, wo Autofokuskameras präzise und schnell scharf stellen, sich dann aber eine manuelle Cosina-Zeiss-Scherbe von einem Billigproduzenten kauft. Mit dem Willen, gute Bilder zu schießen, hat das vermutlich wenig zu tun, denn die Originalobjektive der großen Hersteller bieten eine bisher nicht erreichte Abbildungsqualität. Aber die Vitrine hat immer noch viel Platz...

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Für den Preis (900 Euro) erhalte ich bei ebay oder - noch besser - auf Fotobörsen (da kann ich die persönlich begutachten) drei gebrauchte Nikkore 2,8/24 mm oder zwei Nikkore 2,8/20 mm oder auch zwei lichtstarke Nikkor 2/24 mm. Die sind durch den Anbau des konventionellen Blendenmitnehmers (Offenblendmessung) für ALLE Nikon-Kameras geeignet, sogar für F, F2, Nikkormat und durch die integrierte Steuerkurve ideal für den Gebrauch an modernen Digital-Spiegelreflexkameras. Das sind von der hervorragenden Abbildungsleistung immer noch absolute Top-Objektive, die vor allem an Nikon-Vollformatkameras zeigen, was sie leisten. Das optimale Reportageobjektiv 2/24 mm beispielsweise zeichnet randscharf, selbst bei offener Blende, das gilt auch für das 2,8/24, damals sehr beliebt bei Amateurfotografen, ideal auch bei Nahaufnahmen.
Über das zwölflinsige Nikkor 2,8/20 mit seiner Nahbereichskorrektur brauche ich vermutlich nicht viel sagen, es ist immer noch ein Traumobjektiv. Wer es besitzt, gibt es nicht mehr her. An diesr Stelle braucht nicht erwähnt zu werden, dass diese Nikkore sehr hochwertig verarbeitet sind und auch `was aushalten.
Zeiss sollte so ehrlich sein und auf ihre "Nikon"-Objektivserie "Cosina-Zeiss" gravieren, aber das könnte ja interessierte Kunden abschrecken. "Cosina? War das nicht dieser Billig-Zulieferer für Versandhändler und Kaufhäuser?"

Noch nie so viel Unsinn eines Ahnungslosen gelesen. Die ZF2-Objektive sind primär für moderne DSLR vorgesehen. Hier macht das olle AiS-Nikkor 2,8/24 mm keine tolle Figur. Und optisch kann der alte Scherben auch nicht mithalten mit der neuen Entwicklung. Aber träumen Sie nur weiter vom Objektiv, das "keiner mehr hergibt, wenn er es besitzt". (Woher kommen dann die vielen billigen AiS-Nikkore bei Ebay?)

MF-Objektive

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 16. Juni 2010 - 09:14
Gast schrieb:

In einer Zeit, wo Autofokuskameras präzise und schnell scharf stellen

Schnell: In der Regel ja. Präzise: Vielfach nein. Und so gibt es viele Gründe für manuell zu fokussierende Objektive. Genauso wie es vielfach Probleme gibt, AF-Objektive manuell zu fokussieren.

Gast schrieb: Für den

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 20. Juni 2010 - 13:35
Gast schrieb:

Für den Preis (900 Euro) erhalte ich bei ebay oder - noch besser - auf Fotobörsen (da kann ich die persönlich begutachten) drei gebrauchte Nikkore 2,8/24 mm oder zwei Nikkore 2,8/20 mm oder auch zwei lichtstarke Nikkor 2/24 mm.

Für den Preis einer Mercedes E-Klasse erhalte ich bei Mobile.de oder - noch besser - beim örtlichen
Gebrauchtwagenhändler drei gebrauchte Astra oder zwei Golf Diesel oder auch zwei Golf GTI...

Danke für Deinen ungewöhnlich hilfreichen Vergleich.